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María Corina Machado kann nach Venezuela zurück

epa12994008 Venezuelan opposition leader and Nobel Peace Prize laureate Maria Corina Machado speaks at the National Assembly of Panama in Panama City, Panama, 25 May 2026. EPA/BIENVENIDO VELASCO
Nobelpreisträgerin María Corina Machado solle in ihre Heimat zurückkehren können.Bild: keystone

Oppositionsführerin Machado kann nach Venezuela zurück

03.09.2026, 01:33

Die USA stehen laut Aussenminister Marco Rubio einer Rückkehr der venezolanischen Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado in ihr Heimatland nicht im Weg. Sie sei venezolanische Staatsbürgerin und habe «jedes Recht, in ihr Land zu reisen, wann immer sie zurückkehren möchte», sagte Rubio in einem Interview auf Spanisch.

Im Dezember war die bis dahin im Untergrund lebende Politikerin heimlich aus Venezuela ausgereist, um den Friedensnobelpreis in Oslo persönlich entgegenzunehmen. Kurz darauf führte Washington einen Militäreinsatz in Venezuela durch und nahm Präsident Nicolás Maduro gefangen. Inzwischen arbeitet Washington eng mit der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez zusammen. An Gesprächen zwischen Regierung und Opposition, die von Washington unterstützt werden, nimmt Machado nicht teil.

Sicherheit müsse garantiert sein

Die Politikerin hat wiederholt ihre Absicht erklärt, in ihr Land zurückzukehren. Nach den verheerenden Erdbeben, die das Land im Juni erschüttert hatten, sagte sie, sie werde zeitnah in Venezuela sein. Medienberichten zufolge hielt die US-Regierung damals jedoch einen solchen Schritt für unangebracht. Bislang ist Machado nicht zurückgekehrt.

Nach den Erdbeben habe Washington Sorge um ihre Sicherheit gehabt. «Wir haben ihr Ratschläge gegeben», sagte Rubio in dem Interview vom Dienstag. Die US-Regierung wolle, dass ihre Sicherheit garantiert sei. Machado könne allerdings frei über ihre Rückkehr entscheiden. «Das liegt bei ihr. Wir können sie nicht daran hindern, irgendwohin zu reisen», sagte Rubio. Auch im Ausland habe die Oppositionsführerin bei der Organisation der Venezolaner im Exil eine wichtige Rolle zu spielen. (sda/dpa)

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quelle: keystone / miguel gutierrez
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