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Nigel Farages furioses Comeback – der Brexit-Kasper macht ernst

Die Unfähigkeit der britischen Politiker, sich im Streit um den EU-Austritt zu einigen, spült ein Brexit-Urgestein wieder hoch: Nigel Farage, der Hauptverantwortliche für den Brexit, ist wieder da. Wie gefährlich ist sein Erfolg für die EU?

Stefan Rook / t-online



Brexit Party leader Nigel Farage gestures on an open topped bus while on the European Election campaign trail in Sunderland, England, Saturday, May 11, 2019. (Danny Lawson/PA via AP)

Nigel Farage mit Bus. Bild: AP/PA

Ein Artikel von

T-Online

«Ich will mein Leben zurück.» Mit diesen Worten verabschiedete sich Nigel Farage 2016 von der politischen Bühne in Grossbritannien . Die Briten hatten sich in einem Referendum gerade knapp mit 52 zu 48 Prozent für den Brexit ausgesprochen. Ohne Farage hätte es diese Abstimmung wohl nie gegeben. Als Mitbegründer und Anführer der EU -feindlichen «Partei für die Unabhängigkeit des Vereinigten Königreichs» (UK Independence Party/Ukip) war er die Schlüsselfigur für den Abstimmungserfolg der EU-Gegner.

Nun kehrt er furios zurück. Stärker als je zuvor und gefährlich vor allem für die etablierten Parteien in Grossbritannien. Doch auch der EU könnte sein Erfolg schaden. 

Nach Umfragen vom Wochenende wird die Brexit-Partei von Farage bei den Europawahlen auf Anhieb stärkste Kraft in Grossbritannien. Einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Opinium im Auftrag des «Observer» zufolge, käme die Farage-Partei auf mehr Stimmen als die beiden Volksparteien, Konservative und Labour, zusammen. 

Umfrage: Brexit-Partei auch bei Parlamentswahl vor den Torys

Sogar bei einer Parlamentswahl würde die Brexit-Partei nach einem Bericht des «Sunday Telegraph» die Konservativen derzeit überflügeln. Die Brexit-Partei käme auf 20 Prozent der Stimmen, die Konservativen nur auf 19 Prozent. Labour wäre mit 27 Prozent stärkste Kraft. 

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

Das sind sensationelle Werte für eine Partei, die erst im Januar gegründet wurde. Sie profitiert vom Politik-Chaos in Grossbritannien rund um den Brexit; in erster Linie von der Unfähigkeit der britischen Abgeordneten sich auf einen Weg aus der EU zu einigen. Der daraus resultierende Frust der Briten über ihre politische Führung ist eine Gelegenheit, die sich der Populist Farage nicht entgehen lassen will. 

Fährt die Brexit-Partei den erwarteten Erfolg bei der Europawahl ein, wird der Block der EU-Feinde innerhalb des Europäischen Parlaments deutlich grösser. Die Brexit-Partei stellt derzeit 14 der 73 britischen Abgeordneten. Farages Partei ist mit Italiens Fünf-Sterne-Bewegung die dominierende Kraft der EU-skeptischen und rechtspopulistischen Fraktion EFDD (Europa der Freiheit und der direkten Demokratie) im EU-Parlament. Zu ihr gehört auch die AfD, die allerdings nur mit einem EU-Abgeordneten, Jörg Meuthen, vertreten ist. 

Es droht ein EU-feindlicher Block innerhalb der EU

Insgesamt kommt die EFDD bisher auf 42 von 751 EU-Abgeordneten. Es ist zu erwarten, dass auch die EU-Feinde etwa in Frankreich, Italien oder Polen bei der Europawahl zulegen werden. Würde sich die EFDD mit Frankreichs Front National, Italiens Lega, den britischen Torys und polnischen Abgeordneten der PiS zusammentun, könnten sie auf rund 200 Sitze im neuen Parlament kommen. Dann wären sie innerhalb der EU keine Randerscheinung mehr. Sie könnten versuchen, Entscheidungen über die Zukunft der Union zu blockieren oder zu verzögern – etwa beim EU-Budget oder einer EU-Armee. 

In der Vergangenheit inszenierte sich Farage oft als Polit-Clown, gerne mit Bier und Zigarette in den Händen. Das war zu Ukip-Zeiten ausserordentlich erfolgreich. Viele übersahen dabei, dass Farage schon damals ein Politik-Profi war. Bereits seit 1999 ist er EU-Abgeordneter. Zwar scheiterte er bisher fünfmal daran, ins britische Parlament gewählt zu werden, aber jetzt – mit 55 Jahren – sind seine Chancen so gut wie nie zuvor. 

epa07569148 Leader of the Brexit Party, Nigel Farage, leaves the London News Radio - (LBC) talk radio studios after appearing on a radio show in central London, Britain, 14 May 2019. Britain will take part in European Elections on 23 May 2019.  EPA/WILL OLIVER

Bild: EPA/EPA

Seine Brexit-Partei ist eine Vereinigung, die mit dem Brexit, beziehungsweise der Unzufriedenheit über den Verlauf des Brexits, nur ein Thema hat. Farage hält es nicht einmal für notwendig, vor der Europawahl ein Parteiprogramm aufzustellen. Auf der Webseite der Brexit-Partei ist ausser Ein-Satz-Statements oder Videos von Wahlkampfauftritten, nichts Inhaltliches zu finden. 

Wahlkampf ohne Wahlprogramm

Was absurd klingt, könnte sich als erfolgreiche Taktik herausstellen. Ohne Programm kann er die Politikfrustrierten und Brexit-Befürworter aller etablierten Parteien für sich gewinnen – die so erst nach der Europawahl erfahren werden, wofür die Partei, die sie gewählt haben, genau steht. 

Farage will sich für seinen zweiten grossen Brexit-Auftritt neu erfinden. Das konnte man bei der BBC am vergangenen Sonntag in der «Andrew Marr Show» gut beobachten. Konfrontiert mit früheren kontroversen Äusserungen zu Immigration, zur Abschaffung des staatlichen Gesundheitssystems in Grossbritannien, mit seiner Bewunderung für Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seiner Äusserung Klimawandel sei «die dümmste Sache der Welt», reagierte Farage extrem unwirsch und tobte, er habe noch nie ein so lächerliches Interview über sich ergehen lassen müssen. 

Farage ist anzumerken, dass er seine Vergangenheit hinter sich lassen will – auch die in der immer mehr nach rechts driftenden Ukip, die er Ende 2018 verlassen hat. In der BBC-Sendung bricht es aus ihm heraus: «Was ist hieran relevant? Hier haben wir es mit einer der grössten politischen Veränderungen zu tun, die es je gegeben hat. Lassen Sie uns über Demokratie reden, über Vertrauen, über politische Kompetenz.» 

Für Farage ist die Europawahl nur eine Zwischenetappe

Vertrauensverlust, Wut auf die abgehobene politische Elite, Unfähigkeit der Politiker den Willen des Volkes umzusetzen – kurzum ein gescheitertes politisches System in Grossbritannien: mit diesen Themen macht Farage Wahlkampf. Für ihn ist die Europawahl nur eine Zwischenetappe.

Farage hat ein viel grösseres Ziel. Er will eine «demokratische Revolution» in Grossbritannien. Farage will das System der zwei dominierenden Parteien – Konservative und Labour – aufbrechen und langfristig die konservative Partei ersetzen. Dafür nutzt er die ihm bereitete Brexit-Bühne und da kommt es ihm sehr gelegen, dass die Torys unter Theresa May wegen des Brexit-Debakels kurz vor der Spaltung stehen. 

Farages Forderungen für den Fortgang des Brexits sind – wie so vieles bei ihm – ganz einfach: Die Briten sollen sofort ohne Deal aus der EU austreten. Dann werde die EU Grossbritannien sehr schnell ein Freihandelsabkommen anbieten – mit viel besseren Bedingungen als das als EU-Mitglied für die Briten möglich wäre. Wie es weitergeht, wenn das nicht geschieht, sagt Farage nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 15.05.2019 07:40
    Highlight Highlight Eine Mehrheit der Briten will raus aus der EU. Auch wenn der Brexit chaotisch abläuft.
    Farage habe ich als Briten in Erinnerung, der mit seinen intelligenten Reden mit tiefbritischem Sarkasmus im EU Parlament die alten Damen und Herren in ihrer Behäbigkeit und Wohlfühlzone aufscheuchte und nicht zur Ruhe kommen liess.
    Eine Opposition, die sich einer weiteren Vereinnahmung von nationalen Aufgaben und Rechten entgegenstemmt find ich gut.
  • forest hill 14.05.2019 21:45
    Highlight Highlight Kann dieses Inselvolk nicht mehr erst nehmen, wir sollten uns Mühe geben nicht auch so zu werden!
  • Bird of Prey 14.05.2019 21:40
    Highlight Highlight Ein ganz gefährlicher Prediger, welcher Kämpfer für den politischen Selbstmordanschlag sucht.
    Hauptsache laut, populistische, ohne Kompromisse und auf Kosten der kleinen Leute.
  • AdvocatusDiaboli 14.05.2019 21:12
    Highlight Highlight Was Schweizer bei diesem Thema meinen kann man aber auch nicht ernst nehmen:

    Selber will man nicht in die EU. Andern aber das Recht auf einen EU-Austritt verwehren tut man wiederum richtig gerne.

    • forest hill 15.05.2019 21:12
      Highlight Highlight I'm sorry, habe das erst jetzt gesehen.

      Nein, es ist nicht rein oder raus. Es ist, mit einem guten, wichtigen Partner Vereinbarungen zu treffen auf die man sich verlassen kann, mit allen Vor- und Nachteilen, ein selig Geben und Nehmen :-)
  • schuldig 14.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Ist doch perfekt: Wenn der mit dieser Vorgeschichte mehrheitlich gewählt würde, ist alles klar:
    Besser/erschöpfender informiert kann kein Volk vor einer Wahl sein...
  • fools garden 14.05.2019 19:59
    Highlight Highlight Nein wirklich, schliesst die Flughäfen und sprengt den Tunnel, "den sie eh nie wollten". Wer unbedingt ins 18 Jahrhundert zurück will sollte man ziehen lassen. Ein riesen Teil der Industrialisierung und Mechanisierung kam aus diesem Land. Lasst sie gehen um Himmels Willen aber without the slightest bloody deal!
  • Firefly 14.05.2019 19:59
    Highlight Highlight Ich glaub den Leuten gehts zu gut und sie wissen es nicht. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man solch Leute wählen kann
  • Trude45 14.05.2019 18:56
    Highlight Highlight Du meine Güte! So ein Kasperletheater!
    Gibt es denn wirklich keine ernsthaften Politiker mehr? Oder werden diese einfach (von den Medien) nicht gehört?
  • honesty_is_the_key 14.05.2019 18:21
    Highlight Highlight Bei aller Toleranz, Nigel Farrage finde ich wirklich wirklich schlimm. Er hat alles gegeben um den Brexit heran zu zwingen, sich aber danach feige verabschiedet und es anderen überlassen den Scherbenhaufen den er hinterlassen hat zu bereinigen.

    Und nun, wo es ein bisschen einfacher ist, meldet er sich plötzlich wieder zurück und möchte wieder ins Rampenlicht. Einfach nur widerlich. Sorry, ich kann das nicht netter deponieren. Ich könnte grad kotzen ab ihm, sorry das ich so grafisch bin.
    • stadtzuercher 14.05.2019 19:44
      Highlight Highlight Der Brexit wurde von der Bevölkerung herbeigestimmt. Demokratisch legitimiert.
      Man muss halt vorher den Wohlstand fair in der Gesellschaft verteilen, dann haben solche Anliegen von Anfang an keine Chance.
  • Repplyfire 14.05.2019 18:21
    Highlight Highlight Die spinnen die Briten. Nigel führte sie mit Lügen und Fehlinformationen ins Brexit Chaos, hat aber nicht den Mumm dafür einzustehen. Zwei Jahre später wird so einer mit seiner Partei wiederholt gewählt. Da wird jeder Goldfisch neidisch
    • stadtzuercher 14.05.2019 19:45
      Highlight Highlight Wenn du Ende Monat kein Geld mehr im Portemonnaie hast, ist das dann eine Fehlinformation?
    • Amboss 14.05.2019 23:54
      Highlight Highlight Und mit dem Brexit hat man dann Geld im Portemonnaie Ende Monat?
    • Repplyfire 15.05.2019 09:03
      Highlight Highlight @stadtzuercher
      Zu einem vorhandenen Faktum Kausalität und Korrelation nicht unterscheiden zu können führt möglicherweise zu Fehlinformationen. Die Erläuterung und Verbreitung dieser (Strohmann-)Argumente, wie ihr Post mit dem Geld, sind jedoch ein beliebtes Instrument von Populisten.
  • Don Alejandro 14.05.2019 18:03
    Highlight Highlight Man muss aber auch in grosser Sorge der geistigen Verfassung der Wähler Farrange's sein.
    • Cédric Wermutstropfen 14.05.2019 23:06
      Highlight Highlight Das Pathologisieren des Gegners ist eigentlich immer eine dumme Sache.
  • Maedhros Niemer 14.05.2019 17:55
    Highlight Highlight Also manchmal, aber wirklich nur manchmal, habe ich in letzter Zeit Kopfschmerzen, weil ich mir so oft mit der flachen Hand auf die Stirn hauen muss...🤦
  • TanookiStormtrooper 14.05.2019 17:50
    Highlight Highlight Den Idioten wählen, der sich nach der Brexit-Abstimmung gleich mal aus dem Staub gemacht hat. Muss dieser britische Humor sein... 🤷‍♂️
  • Pafeld 14.05.2019 17:35
    Highlight Highlight Ich verstehe die Briten beim besten Willen immer weniger... Ausgerechnet dieser Versager, der nach dem Brexitentscheid den Schwanz eingezogen hat und nun wohl alle seine blumigen Versprechen zum Brexit in seiner Abwesenheit bestenfalls als masslose Verschätzung, im schlimmsten Fall als blanke Lüge aufgeflogen sind (Boris Johnson darf sich für eine davon gerade vor Gericht verantworten).
    • Freebee 14.05.2019 19:42
      Highlight Highlight Was lacht Ihr alle ueber die Briten mit ihrer UKIP? Die Schweiz mit ihrer SVP ist nicht viel besser. Die kann auch nur nein sagen und staenkern und wird doch immer wieder gewaehlt. Fast jedes Land hat seine eigene UKIP, der leider vuele Waehler auf den Leim kriechen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2019 17:22
    Highlight Highlight Was ne Ironie, weil die Eu May nachgegeben und mehr Zeit gegeben hat, wird nun die Fraktion der EU-Gegner im Parlament noch grösser...
    Ein bessere Abkommen als jetzt ist natürlich nur ein Traum, da wird Farage auf die Welt kommen.

    Mit dem Aufbrechen des Zwei-Parteiensystems hat er allerdings einen Punkt.
    Ich denke, dass die grössten Umbrüche gerade in der USA und UK passieren hat natürlich nicht nur, aber sicherlich auch mit dem politischen System zu tun, dass allen ausser zwei grossen Parteien die Luft abschnürt.
  • Cpt. Jeppesen 14.05.2019 17:21
    Highlight Highlight Nein, sie lernen es nicht. 20% für jemanden der sein Land in das grösste Chaos führte, kein Programm hat ausser Nein zu sagen.
    Liebe Briten, dann tretet doch endlich aus und macht euren Mist alleine, anstelle dass ihr solche Typen ins EU Parlament schickt, damit sie dort ihre destruktive Ader weiter ausleben können, zum Leidwesen derjenigen, die die Union weiterbringen möchten.
    • Cédric Wermutstropfen 14.05.2019 23:11
      Highlight Highlight Genau solche Leute braucht es aber dort. Die EU-Parlamentarier sollen ruhig Angst haben, denn dann entsteht Reformzwang und somit entwickelt sich dieser Saftladen vielleicht auch mal in eine anständige Richtung.
    • Ritiker K. 15.05.2019 08:49
      Highlight Highlight "Genau solche Leute braucht es aber dort"

      Sprich: C.W. begeistert sich für PolitikerInnen und Parteien die kein politisches Programm haben, sich in keine einzigen Art und Weise positionieren, ausser in einem 'Nein zur EU'
      Da hatte die AfD ja noch mehr 'Gehalt/Inhalt'

      Schon erschreckend zu sehen, das viele Menschen so politmüde sind, dass Sie gewillt sind NICHTS zu wählen. Keinen Plan zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Soziale Sicherheit etc...

      Wenn das so weiter geht wird noch jemand ohne jegliche politische Erfahrung Präsident des mächtigsten Landes der Welt....
      öhmm, wait -
      Fuck!

  • San_Fernando 14.05.2019 17:15
    Highlight Highlight Dass Farage, nach dem Skandal mit dem Rückzug des NHS-Versprechens kurz nach dem Brexit, überhaupt wieder im Rennen ist, verstehe ich überhaupt nicht. Jedes Land kriegt die Politiker, die es verdient.
    • Politikinteressierter 14.05.2019 20:11
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Genau das war eine seiner grössten Lügen, aber seine Wähler haben das offenbar schon wieder vergessen. Ich mag mich immer noch daran erinnern. Hirne wo bleibt ihr?
  • Heinzbond 14.05.2019 17:09
    Highlight Highlight Wenn er gewinnt, sind die Briten dann endlich raus aus der EU und wir können uns wichtigeren Themen widmen, zb wo bekommt man genug zement für den Ärmelkanal Tunnel her?
    • FrancoL 14.05.2019 17:52
      Highlight Highlight Täusch Dich mal nicht, das Speil wird noch einige Jahre weiter gehen.
    • Amboss 14.05.2019 23:56
      Highlight Highlight Auch Farage wird den Schwanz noch einziehen und keinen No-Deal Brexit wagen
  • tagomago 14.05.2019 17:05
    Highlight Highlight Je früher solche Leute ihr eigenes Land komplett an die Wand fahren, desto früher kehrt in Europa auch wieder Vernunft ein. Hoffentlich klappts mit dem No-Deal!
    • FrancoL 14.05.2019 17:54
      Highlight Highlight Ja da würde ich zustimmen, wenn denn diese Leute die Verantwortung übernehmen, aber sie werden es nicht tun, sie werden auch wenn sie außerhalb der EU sind die EU als Teufel hinstellen. Schuld sind diese Typen nie.
    • Reudiger 14.05.2019 18:10
      Highlight Highlight Weil du einen Politiker nicht magst, wünschst du den Bewohnern von den UK eine schlechte Zukunft?
      Blind vor Hass würde ich sagen..
    • FrancoL 14.05.2019 19:30
      Highlight Highlight @Reudiger: Wieder eine Fehldiagnose, gratuliere. Diese Politiker fahren die Nation an die Wand, das hat nichts mit blind oder Hass zu tun. Aber sie werden immer einen anderen Schuldigen finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 14.05.2019 16:59
    Highlight Highlight Ein übler Lügner und Demagoge, der alle Versprechen gebrochen hat...und trotzdem wird er nochmals gewählt.
    • Qui-Gon 14.05.2019 19:14
      Highlight Highlight Spricht nicht gerade für die Intelligenz der Wähler.
    • Basti Spiesser 14.05.2019 23:14
      Highlight Highlight @Qui-Gon Wähler pauschal als dumm zu bezeichnet hat ja schon immer geholfen, sie unzustimmen.
  • Kunibert der fiese 14.05.2019 16:54
    Highlight Highlight Der kann sowieso nur blabla. Das kann er zwar gut, aber etwas konstruktives bleibt er schuldig.

    Kritisieren ist einfach. Er sollt mal was liefern.
  • Triple A 14.05.2019 16:51
    Highlight Highlight ....und noch ein Verrückter auf der Weltbühne! Hört das denn nie auf?!
    • fi2x 14.05.2019 17:18
      Highlight Highlight Man sollte sich die Frage stellen, wieso solche "Verrückten" eine Rolle auf der Weltbühne bekommen.
    • m. benedetti 14.05.2019 18:20
      Highlight Highlight @fi2x
      Das ist einmal die richtige Frage. Die Ukraine hat jetzt oder wenigstens bald einen Komiker als Präsident.
    • Firefly 14.05.2019 19:32
      Highlight Highlight @fi2x vielleicht weil die Weltbühne vor allem eines ist, eine Bühne.
  • FrancoL 14.05.2019 16:50
    Highlight Highlight Ein Rattenfänger, der sich, wenn es nicht nach seinem Gusto geht, dann wieder ohne getane Arbeit von Bord springt. Das weiss man, wer darauf setzt der wird wieder mit leeren Händen dastehen.
    • FrancoL 14.05.2019 21:31
      Highlight Highlight @Peter Frei; Nein ein wuchtiges Ja ist ein Märchen, das mal als Anfang.
      Dann müssen Sie einmal unterscheiden wieso diese Gruppen zusammen eine Mehrheit haben, es sind teilweise ganz andere Begründungen, ähnlich wie wir dies bei den unheiligen Allianzen in der Schweiz kenn, wo links und rechts aus ganz unterschiedlichen Grüsen etwas Bach schicken.
      Nein sie waren eben NICHT informiert, das ist einfach falsch. Noch heute wissen viele nicht wohin die Reise in welcher Form geht.
      Aber schön dass Peter Frei es weiss, werde Dich meinen Freunden in London empfehlen, denn die sind eher ratlos.

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