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Weshalb das Internet auf «CNN» einschlägt – und Trump als Sieger davonläuft

Weshalb das Internet gerade auf «CNN» einschlägt – und Trump dabei als Sieger hervorgeht

06.07.2017, 16:2606.07.2017, 16:34

Vor vier Tagen twitterte Donald Trump eine Videomontage, in der er selbst wie ein Verrückter auf «CNN» einschlägt.

Video: srf/SDA SRF

Der Aufschrei war gross: Das Verhalten Trumps sei eines Präsidenten unwürdig, das Video ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Doch das Blatt könnte sich nun wenden. Und zwar zu Ungunsten von «CNN». Der Fernsehsender hat sich mit einem ungeschickten Schritt womöglich von der Opfer- in die Täterrolle manövriert.  

«CNN» wird Erpressung vorgeworfen. Andrew Kaczynski, Journalist beim Fernsehsender, habe den Macher des Videos angerufen und ihn gebeten, dieses zu löschen. Des Weiteren habe Kaczynski gedroht, dass «CNN» seinen Namen veröffentlichen werde, falls er nochmals ein ähnliches Video produzieren würde. 

Kolportiert wird diese Version unter anderem von Russia Today. Weiterverbreitet von Tausenden – auch von Wikileaks-Gründer Julian Assange.

«CNN» wies die Vorwürfe am Mittwochabend jedoch zurück. «‹CNN› verzichtete aus Sicherheitsgründen bewusst auf die Veröffentlichung des Namens», heisst es in einem Statement. Jegliche Erpressungsvorwürfe seien «falsch».

Doch nicht alle wollen den Aussagen des Medienunternehmens Glauben schenken. Auf Twitter tobt gegen «CNN» mittlerweile ein Meme- und Video-Krieg. Unter dem Hashtag #CNNBlackmail kursieren zahlreiche Videomontagen, in denen Donald Trump auf «CNN» einprügelt, oder den Fernsehsender sonst irgendwie ins Abseits laufen lässt. (cma)

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