International
X - Twitter

Trump wettert erneut gegen China

U.S. President-elect Donald Trump gives a thumbs up to the media as he arrives at a costume party at the home of hedge fund billionaire and campaign donor Robert Mercer in Head of the Harbor, New York ...
Trump hat wieder gewettert auf Twitter. Diesmal gegen China.Bild: MARK KAUZLARICH/REUTERS

Trump wettert wieder auf Twitter. Dieses Mal kommt China dran

05.12.2016, 10:5605.12.2016, 10:56

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter zu einer Schimpftirade gegen China ausgeholt und damit womöglich weiteren Unmut aus Peking auf sich gezogen.

Hintergrund war offensichtlich die Kritik an seinem Telefonat mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen. Trump hatte am Freitag als erster neugewählter US-Präsident seit 1979 mit einem Repräsentanten Taiwans gesprochen und damit für Verstimmung in Peking gesorgt. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und nicht als souveränen Staat. Ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums appellierte an Washington, sich an die Verpflichtung zur Ein-China-Politik zu halten.

Trump hatte schon im Wahlkampf nicht mit harten Worten an die Adresse Chinas gespart. So warf er Peking vor, Arbeitsplätze in den USA vernichtet zu haben. (gin/sda/dpa)

Trump mag nicht, wie Medien Berichte über ihn bebildern – so reagiert das Internet

1 / 24
Trump mag Pressebilder nicht – so reagiert das Internet
Bei einer Pressekonferenz beschwerte sich Donald Trump darüber, dass Medien Berichte über ihn mit unvorteilhaften Bildern von ihm veröffentlichen. Das hat die Photoshop-affine Internetgemeinde mitbekommen ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Erderwärmung um 2,8 Grad: «Dann schaut es in der Schweiz aus wie in Spanien»
Ein neuer Uno-Bericht sagt, dass es keinen Weg mehr gibt, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. ETH-Klimapolitologe Anthony Patt sagt, warum er trotzdem noch Hoffnung hat.
Ein neuer Bericht der Uno zeigt: Wenn alle Länder mit ihrer Klimapolitik so weiterfahren wie bisher, wird sich die Welt bis 2100 um 2,8 Grad erwärmen. Das ist nochmals eine Verschlechterung um 0,1 bis 0,3 Grad seit dem letzten Bericht vor einem Jahr. Woran liegt das?
Anthony Patt: Die USA sind unter Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. In diesem Klimaabkommen hatten sich die USA zu ambitionierten Klimazielen verpflichtet. Weil Trump aus dem Abkommen ausgetreten ist, geht der Emissions Gap Report nun davon aus, dass die USA gar keine weiteren Anstrengungen zum Klimaschutz unternehmen werden. Und weil die USA nach China der zweitgrösste Emittent von Treibhausgasen sind, kommt es zu diesem Anstieg von mehreren Zehntelsgrad.
Zur Story