Kanton Luzern sagt Ja zum neuen Standort des Kantonsgericht
Kanton Luzern: Neuer Standort des Kantonsgerichts
Die Resultate:
Das Kantonsgericht Luzern erhält einen neuen und geräumigeren Standort. Die Stimmberechtigten haben dem Kauf des früheren Gebäudes der Ausgleichskasse in der Stadt Luzern zugestimmt. Alle Parteien unterstützten den Kredit in der Höhe von 18,5 Millionen Franken, dies trotz Kritik am hohen Kaufpreis. Deutlich mit 67,3 Prozent (112'083 zu 54'499 Stimmen) fiel auch der Entscheid der Stimmberechtigten aus. Die Stimmbeteiligung betrug 60,9 Prozent.
Das Kantonsgericht ist derzeit in einem rund 125 Jahre alten Gebäude in der Luzerner Innenstadt und in weiteren Gebäuden untergebracht. Dieses bietet nicht mehr ausreichend Platz. Die Suche nach einem neuen Standort dauerte Jahre und führte zu hitzigen Debatten, vor allem zwischen dem Kanton und der Stadt Luzern.
Mit dem Gebäude der Ausgleichskasse in der Nähe des Verkehrshauses hat der Kanton nun eine breit abgestützte Lösung gefunden. Die Ausgleichskasse benötigt das Gebäude nicht mehr, weil sie einen neuen Sitz in der Agglomerationsgemeinde Kriens bezogen hat. Der Umbau des Gebäudes in ein Gericht wird nach heutiger Schätzung weitere 27 Millionen Franken kosten. Das Bauprojekt soll bis 2030 vorliegen
Darum geht es: Das Kantonsgericht Luzern ist derzeit auf mehrere Standorte verteilt. Geplant ist, das Gericht an einem zentralen Standort zusammenzuführen: auf dem Grundstück Würzenbachstrasse 8 in der Stadt Luzern. Der Kantonsrat hat dafür im März 2026 einstimmig einen Sonderkredit von 18,5 Millionen Franken bewilligt. Das bestehende Gebäude muss für das Kantonsgericht umgebaut oder allenfalls ersetzt werden. Der Kauf erfolgt noch 2026, der Umbau wird später separat geplant. Die Abstimmenden entscheiden nur über den Kredit, über die Baukosten wird später erneut abgestimmt.
Neuer Standort Kantonsgericht. Kauf Grundstück Würzenbachstrasse 8, Luzern
Ausgezählt: 79/79 | Stand: Schlussresultat
67,3% Ja
32,7% Nein
(leo / jul / sda)
Nationale Vorlagen
«Keine 10-Millionen-Schweiz»
Keine 10-Millionen-Schweiz
Ausgezählt: 80/80 | Stand: Schlussresultat
49,0% Ja
51,0% Nein
Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:
Zivildienstgesetz
Zivildienstgesetz
Ausgezählt: 80/80 | Stand: Schlussresultat
56,9% Ja
43,1% Nein
Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:
