Nidwalden
Abstimmungen 2026

Abstimmung im Kanton Nidwalden: Alle Resultate vom 14. Juni 2026

Abstimmungen in der Schweiz am 22. September 2024: Die Resultate aus dem Kanton Nidwalden.
Der Kanton Nidwalden will die Steuern senken.Bild: keystone/watson

Nidwalden senkt Steuersätze für höchste Einkommen – und sagt Ja zu neuer Sporthalle

Am 14. Juni 2026 wird im Kanton Nidwalden abgestimmt. Auf nationaler Ebene stehen zwei Vorlagen auf dem Programm und auch auf kantonaler Ebene gelangen diverse Belange an die Urne. Hier findest du alle Informationen und Ergebnisse aus dem Kanton Nidwalden dazu.
14.06.2026, 07:0014.06.2026, 15:46

Kanton Nidwalden: Ersatzneubau einer Dreifachsporthalle

Die beiden bestehenden Sporthallen des Kollegiums St. Fidelis in Stans sind veraltet und erfüllen weder den Raumbedarf noch die Anforderungen eines modernen Sportunterrichts, deshalb braucht es einen  ...
So soll die neue Dreifachsporthalle im Kanton Nidwalden aussehen.Bild: kanton nidwalden

Die Resultate:

Die Wählerinnen und Wähler von Nidwalden sagten mit 72,8 Prozent der Stimmen Ja zu einem Kredit von 26 Millionen Franken für den Bau einer neuen Dreifachsporthalle an der kantonalen Mittelschule Kollegium St. Fidelis in Stans. Die Regierung und der Landrat hatten die Annahme beantrag.

Darum geht es: Die beiden bestehenden Sporthallen des Kollegiums St. Fidelis in Stans sind veraltet und erfüllen weder den Raumbedarf noch die Anforderungen eines modernen Sportunterrichts, schreibt der Regierungsrat und beantragt einen Objektkredit von 26 Millionen Franken für einen Neubau. Dieser umfasst drei Sportfelder, Geräteräume, Fitness- und Gymnastikräume sowie eine Zuschauergalerie.

Bewilligung eines Objektkredits für den Ersatzneubau einer Dreifachsporthalle für die kantonale Mittelschule

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

72,8% Ja

27,2% Nein

Kanton Nidwalden: Steuergesetz

Die Resultate:

Die Steuersätze für die höchsten Einkommen sinken im Kanton Nidwalden von 2,75 auf 2,59 Prozent. Die Stimmbevölkerung hat die vom Landrat beschlossene Revision des Steuergesetzes abgesegnet und den Gegenvorschlag verworfen. Mit 69,5 Prozent der Stimmen fiel das Ja zur Steuersenkung deutlich aus. 12277 Stimmberechtigte folgten der bürgerlichen Mehrheit des Landrats, 5380 stimmten gegen das neue Steuergesetz. Die Stimmbeteiligung betrug 59,3 Prozent, wie der Kanton mitteilte.

In einer separaten Abstimmungsfrage sagten rund 59 Prozent Nein zum Gegenvorschlag der Grünen. Das Referendumskomitee wollte den Steuersatz für die höchsten Einkommen ab 143'000 Franken nur leicht, auf 2,70 Prozent, absenken. Die Regierung war gegen die Steuersenkung in diesem Ausmass. Der Landrat hatte ihren Entwurf der Revision gegen ihren Willen angepasst. Bereits heute zählen die Nidwaldner Steuern auf Spitzeneinkommen zu den schweizweit tiefsten, wie es in den Abstimmungsunterlagen hiess.

Darum geht es: Diese Teilrevision des Steuergesetzes zielt auf die Entlastung von Familien und Mittelstand. Kinderabzüge werden verdoppelt, Drittbetreuungs- und Ausbildungsabzüge deutlich erhöht. Gleichzeitig senkt die Vorlage den Einkommenssteuertarif allgemein. Abgeschafft wird die Minimalsteuer auf Grundstücke, die Kirchen erhalten einen festen Kantonsbeitrag und Zuwendungen an Stiftungen im Kanton werden steuerfrei. Die Landratsvorlage führt zu Steuersenkungen von 7,4 Millionen Franken beim Kanton und 5,4 Millionen Franken bei den Gemeinden.

Der Gegenvorschlag unterscheidet sich nur im Einkommenssteuertarif: Die obersten vier Steuerstufen werden moderater gesenkt, wodurch die Steuerausfälle beim Kanton 6,1 Millionen Franken und bei den Gemeinden 4,6 Millionen Franken betragen.

Vorlage des Landrates - Teilrevision des Gesetzes über die Steuern des Kantons und der Gemeinden (Steuergesetz, StG)

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

69,5% Ja

30,5% Nein

Gegenvorschlag Referendumskomitee - Teilrevision des Gesetzes über die Steuern des Kantons und der Gemeinden (Steuergesetz, StG)

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

41,0% Ja

59,0% Nein

Stichfrage

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

64,3% Initiative

35,7% Gegenvorschlag

(leo/ jul/ sda)

Nationale Vorlagen

«Keine 10-Millionen-Schweiz»

Keine 10-Millionen-Schweiz

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

58,1% Ja

41,9% Nein

Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:

Video: watson/Aylin Erol, Michael Shepherd

Zivildienstgesetz

Zivildienstgesetz

Ausgezählt: 11/11 | Stand: Schlussresultat

63,2% Ja

36,8% Nein

Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:

Video: watson/hanna hubacher, michael shepherd
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
1 / 18
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1