Schweiz
Auto

Sportwagen dürfen nicht auf die Fähre – wegen Niedrigwasser am Zürichsee

Eine Autofaehre aus Meilen ist auf dem Weg nach Horgen, am Freitag, 20. Juni 2008. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
Auf die Fähre auf dem Zürichsee dürfen nur noch bestimmte Fahrzeuge.Bild: KEYSTONE

Darum dürfen Sportwagen auf dem Zürichsee nicht mehr auf die Fähre

Weil der Pegel des Zürichsees zu tief ist, bleiben tiefliegende Autos auf der Rampe der Zürichsee-Fähre stecken. Deshalb gelten vorübergehend neue Regeln.
19.08.2026, 09:3319.08.2026, 10:39

Wegen der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen führt der Zürichsee derzeit weniger Wasser, wodurch der Pegel gesunken ist. Das hat auch Auswirkungen auf die Fähre, die zwischen Meilen und Horgen verkehrt.

Goldkueste bei Meilen mit Faehre, am Donnerstag, 9. August 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
Auf dem Zürichsee gibt es insgesamt 5 Fährschiffe.Bild: KEYSTONE

Neben schweren Lastwagen dürfen ab sofort auch tief gebaute Autos nicht mehr die Fähre nutzen. Grund ist die wegen des tieferen Seepegels nun noch steilere Landungsrampe der Fähre, heisst es in einer Mitteilung der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen vom Dienstag. Damit es an den Schiffen, den Autos und der Anlage keine Schäden gibt, wird problematischen Fahrzeugen gleich von Anfang an der Zugang zur Fähre verwehrt. Bis auf Weiteres ist die Fähre für folgende Fahrzeuge gesperrt:

  • Schwere Lastwagen
  • Schwere Sonderfahrzeuge
  • Tief gebaute Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit oder tief liegender Frontschürze, wie Sportwagen und Limousinen, die bereits ab Werk tief gebaut sind
  • Flache Anhänger und Tieflader

Erlaubt sind auf dem Fährweg weiterhin normale Personenwagen, Lieferwagen, leichte LKW mit regulärer Bodenfreiheit, Reisecars, Motorräder, Velos und Fussgänger.

Cars drive off the car deck of the car ferry "Zuerisee" at the landing stage in Meilen in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on October 10, 2007. The ferry crosses Lake Zurich and p ...
Tiefliegende Limousinen und Sportflitzer müssen derzeit den See umfahren.Bild: KEYSTONE

Vom Unternehmen heisst es als Anhaltspunkt: Setzt ein Auto auch auf steilen Tiefgaragenrampen oder Trottoirs auf, wird dies auch auf der Fähre passieren.

Personal entscheidet vor Ort

Ob ein Fahrzeug durchgewinkt wird, entscheidet letztendlich das Schiffspersonal, denn der Wasserpegel ändert sich stetig und so auch der Status quo. Eine vorgängige telefonische Beurteilung sei nicht möglich.

Den betroffenen Autofahrerinnen und Autofahrern wird von vornherein geraten, den See über Zürich oder Rapperswil-Jona zu umfahren, schreibt der Tages-Anzeiger.

(kek)

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