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Falschparkierte Autos vor Coop Pronto in Zürich sorgen für Ärger

Falschparkierer vs. Stadt Zürich: Rate mal, wer nachgeben musste

Vor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in Zürich sorgten Falschparkierer für Ärger. Die Stadt ergriff Massnahmen, musste diese aber rückgängig machen – weil die Falschparkierer einen anderen Platz blockierten.
10.07.2026, 09:5010.07.2026, 09:50

Eigentlich gilt vor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in Zürich ein Parkverbot, gekennzeichnet durch eine gelbe Linie. Autofahrende hielten dort trotzdem. Die Folge: heikle Fahrmanöver, zu wenig Platz für die Fussgänger und Dooring-Gefahr für Velofahrende, wenn die Falschparkierer die Autotür öffnen, berichtet Rathuus.

Coop Hofwiesenstrasse Schaffhauserplatz
Eine gelbe Linie markierte eigentlich das Parkverbot.Bild: Google Street View

Die Dienstabteilung Verkehr (DAV) erkannte das Problem: «Der Bereich entlang der Parkverbotslinie wurde wiederholt zum illegalen Parkieren genutzt», wird aus einem Bericht zitiert. Sie ergriff deshalb Massnahmen, die sie am Ende knapp 10'000 Franken kosten sollten. Damit die Autofahrenden nicht mehr auf dem Trottoir parkieren konnten, um noch «schnell» etwas einzukaufen, montierte sie acht Pfosten entlang der Strasse.

Tatsächlich zeigten diese Wirkung, Parkieren war auf dem Trottoir nicht mehr möglich. Allerdings tauchte ein neues Problem auf, denn die Autofahrenden parkierten deshalb halt unerlaubt auf der nahegelegenen Fläche, die für Taxis und Güterumschlag vorgesehen wäre. Und weil dieser Platz nun blockiert war, konnten die Lastwagen, die den Coop beliefern, nicht mehr dort halten.

Coop Pronto Schaffhauserplatz Parkplatz
Vor dem Fussgängerstreifen gibt es auf dem Trottoir eine Haltefläche für Taxis und Güterumschlag, ebenfalls gelb markiert.Bild: Google Street View

Stattdessen mussten die Lastwagen auf der Strasse vor den Pfosten stoppen, weshalb eine Spur komplett blockiert wurde und es wieder zu Behinderungen kam. «Leider stellte sich heraus, dass diese Lösung für das Gewerbe nicht gangbar war», zitiert der Tages-Anzeiger die DAV.

Erneut musste eine Lösung her. Jetzt setzt man auf Beschilderung: Die Pfosten wurden bereits wieder entfernt, dafür wurde ein Schild mit der Aufschrift «Nur Gewerbe und Güterumschlag gestattet» angebracht. Das soll die Falschparkierer zur Besinnung bringen. Allerdings nur vorübergehend. Mit dem Strassenbauprojekt Hofwiesenstrasse soll die Situation dann langfristig verbessert werden. (vro)

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44 Menschen, die nicht parkieren können
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Überarbeitung der Parkplatz-Norm sorgt für rote Köpfe
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119 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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8004 Zürich
10.07.2026 10:15registriert Februar 2015
Meine Erfahrung: Sämtliche, auch "gute" Menschen lassen ihre Moral zeitweilig dort, wo sie in ihr Auto eingestiegen sind und abgefahren sind.

Ich habe für mein Geschäft vier PPs gemietet. In den zwei Jahren kamen bloss zwei Personen ins Geschäft, um zu fragen, ob sie kurz parkieren dürfen. Sage ich nie nein.

Aber es wird immer schwarz parkiert. Den Autofahrer interessiert es nicht, wem ein freier Parkplatz gehört. Er ist ja schliesslich frei und man sitzt in einem Auto - also go!

Und wie sie immer lügen. "Nur zwei Minuten" ist der Klassiker. Aber ich habs ja auf Kamera, von vor 35min..
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Bruno Wüthrich
10.07.2026 10:31registriert August 2014
Ein Quartierproblemchen der Stadt Zürich auf einem nationalen Portal? Bringt Watson demnächst regionale News aus allen Landesteilen?

Vernehmen wir bald Interessantes vom Kaninchenzüchterverein von Hinterfoltigen?
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Lola Hühne
10.07.2026 10:45registriert März 2015
Falschparker in der Stadt werden zu einem Problem. Überall wird parkiert ohne Rücksicht. Kürzlich war ein Auto mit Notiz und Telefonnummer auf meinem Privatparkplatz parkiert. Nicht weiter schlimm, aber als ich dort angerufen habe, hiess es dann er komme in ca. 30 Minuten. Als ich mit dem Abschleppen gesroht hatte, stand er schliesslich 2 Minuten später dort und fuhr mit seinem Auto weg. Absolut respektloses, rücksichtsloses und egoistisches Verhalten, welches auch in vielen anderen Bereichen zur Norm wurde.
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