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Dem Buben drohen gemäss Polizei keine Probleme in der Zukunft. symbolBild: Shutterstock

«Wir haben uns entschuldigt»: Das sagen Polizei und Volg zur Aktion gegen Spielgeld-Buben

Im Volg Diegten wollten zwei Buben mit Spielgeld bezahlen. Die darauffolgende Reaktion der Verkäuferin und der Polizei schlugen hohe Wellen. Das sagen die Polizei und der Volg zu dem Vorfall.



Die dubiose Geschichte des achtjährigen Baselbieter Buben, der im Volg in Diegten BL mit Falsch- oder Spielgeld bezahlen wollte, sorgt für Aufsehen.

Viele watson-User wundern sich über die Vorgehensweise der Polizei und der Volg-Verkäuferin. Die Schilderungen der Familie der beiden Buben wirft kein gutes Licht auf sie. Eine Nachfrage.

Polizist habe korrekt gehandelt

Die Polizei musste aufgrund der Meldung der Detailhändlerin dem Fall nachgehen, sagt Adrian Gaugler, Pressesprecher der Polizei Basel-Landschaft, gegenüber watson. Der Polizist sei absichtlich in zivil zu der Familie gekommen, um kein grosses Aufsehen in der Nachbarschaft zu erregen. Die Bilder der Kinder habe er erstellt, um ihre Identität mit den Kindern auf den Videos abzugleichen und zu bestätigen.

Das Falschgeld müsse gemäss Gesetz sichergestellt werden. Anders als in der Aussage der Eltern habe der Polizist aber keine Hausdurchsuchung angedroht, sondern habe die Familie lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass der Fall an die Jugendanwaltschaft weitergegeben werden müsse, wenn sie sich weigerten, das Falschgeld herauszugeben. Es habe keine Rechtsmittelbelehrung gegeben, weil der Polizist nur mit der Familie reden wollte, und nicht, um Aussagen aufzunehmen und diese dann als Beweismaterial zu verwenden.

Der Bub muss nicht mit Problemen rechnen

Die Polizei habe eine Verfahrensakte angelegt. Diese wird aber in jedem Fall erstellt, um die Ereignisse und Details des Falles zu dokumentieren. Eine Personalakte auf den Namen des Buben wurde nicht angelegt, deshalb wird er in Zukunft wohl auch keine Probleme aufgrund dieses Vorfalles haben. Als bestätigt wurde, dass der Junge nicht straffähig ist, sei der Fall auch abgeschlossen worden, sagt die Polizei.

Die Aussage der Eltern, die Kinder hätten gefragt, ob sie mit dem Geld bezahlen dürfen, und seien dann gegangen, steht gemäss der Aussage der Polizei Basel-Landschaft in Konflikt mit der Aussage der Verkäuferin.

Volg bedauert den Fall und passt die internen Weisungen an

Crimescene Dügten

Der Tatort: der Volg in Diegten. screenshot: google street view

Tamara Scheibli, Leiterin Kommunikation/Werbung von Volg, bedauert den Fall. Die Mitarbeitenden vom Volg Diegten hätten in der ungewohnten Lage und der damit verbundenen Unsicherheit entschieden, sich konsequent an die interne Weisung zu halten, die bei Verdacht auf Bezahlung mit Falschgeld vorsieht, die Polizei zu kontaktieren. So die Stellungnahme gegenüber watson.

«Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Kunden um Kinder handelte, wäre eine andere Reaktion, die unserer ‹frisch und fründlichen› Unternehmensphilosophie besser entspricht, wünschenswert gewesen.»

Das Ausmass des Geschehnisses, dessen gesetzliche Handhabung nicht in der Verantwortung des Volgs steht, sei jedoch nie Absicht der involvierten Mitarbeitenden oder von Volg als Unternehmen gewesen, so Scheibli. «Wir bedauern diesen Einzelfall ausserordentlich. Mit der betroffenen Familie haben wir das Gespräch gesucht und uns in aller Form entschuldigt. Auch werden wir die internen Weisungen anpassen, um in Zukunft in solchen Situationen kundenfreundlicher reagieren zu können.»

(cki)

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172Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Akzent 11.06.2020 06:34
    Highlight Highlight Alles bleibt beim Alten. Ausser Ausreden nix gewesen. Wir haben da einen Fehler gemacht aber wir haben alles richtig gemacht. Genau genommen sind die Anderen schuld. Ab sofort geht, glücklicherweise im Einzelfall, der Polizeistaat weiter.
    Was bleibt: Insgesamt macht die Polizei einen Top-Job und ist immer noch mein Freund und Helfer.
  • Swen Goldpreis 10.06.2020 16:24
    Highlight Highlight Also wenn ich frage, ob ich mit Reka-Schecks bezahlen darf - ist ja auch nichts anderes als Fasnachtsgeld - dann muss ich im Volg auch damit rechnen, dass die Polizei angerufen wird? Für mich ist der Laden trotz Entschuldigung gestorben.
  • M.ax 10.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Volg setzt die Bazooka ein gegen 8 jährige Kinder die mit Spielgeld bezahlen wollen. Ich hätte ein "SWAT" Team bestellt.... Der kleine muss ganz klar und hart bestraft werden. So einer muss verstehen, dass bezahlen mit "Monopolie - Geld " ein Verbrechen ist. Die Volg Verkäuferin hat hinsichtlich der Gefährlichkeit des Kleinen absolut richtig gehandelt....
    • Kong 10.06.2020 20:52
      Highlight Highlight Da wurde eine kriminelle Karriere frühzeitig beendet 😜
  • Mãozinha 10.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Volg, der Detailhändler ihres Vertrauens, oder der ihrer Law & Order Partei.
    Durch ihren Mutterkonzern als Teil des Agrarfilzes gut abgestützt bis in höchste politische Kreise.
    Spoiler: Zwei ehemalige Verwaltungsräte sind heute ja sogar im Bundesrat vertreten und sorgen dafür, dass die Subventionen auch weiterhin beständig fliessen.
    Benutzer Bild
  • red 10.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Was spannend ist,
    gestern hatte diese Landi um die 100 1 Sterne Bewertungen bekommen. Sind alle nicht mehr ersichtlich und bei Google entfernt.
    Spannend wie willkürlich google solche Bewertungen löscht. Anderswo wo falsche Angaben bei Bewertungen gemacht werden, ohne Tatsachenhintergrund, bleiben die im Netz. Egal wie lange dagegen angekämpft wird. Hier jedoch, schwup und weg.
  • Topfuel 10.06.2020 09:00
    Highlight Highlight Sich hinter den Weisungen der Landi zu verstecken ist billig, aber die Verkäuferin ist wohl nicht das beste Messer in der Schublade. Man ruft doch nicht die Polizei wenn 8 jährige mit Spielgeld aufwarten. Die Polizei BL hat wohl nicht die höchsten Anforderunge an ihre Rekrutierung bezw. Personal. Auch die verstecken sich hinter Vorschriften=dumm, blöd und primitiv.
    Zu was solches Verhalten führen kann zeigt das Vorgehen des Verkäufer vo cupfoods - Polizei rufen??? Er fühlt sich heute mitschuldig.
    Die VOLG Mitarbeiterin soll einen scharfen Verweis erhalten mit Konsequenzen.
  • ayyyyyyyyy 10.06.2020 07:59
    Highlight Highlight Zum Schiessen: Die Sprecherin von Volg erdreistet sich tatsächlich noch, in ihrem Statement mit dem Slogan zu werben.
  • Glenn Quagmire 10.06.2020 07:47
    Highlight Highlight Mimimi von allen Seiten. Und dass wenn eine Verkäuferin überreagiert die Polizei kommen muss, sollte auch klar sein. Theoretisch hätten ja die Kids von einer kriminellen Organisation dazu angestiftet werden können.

    Bisschen mehr Gelassenheit seitens Eltern und Verkäuferin wäre nicht schlecht
    • Hierundjetzt 10.06.2020 09:45
      Highlight Highlight Ok.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.06.2020 12:05
      Highlight Highlight Bei einem solchen Geldschein?
      Benutzer Bild
    • Glenn Quagmire 10.06.2020 13:53
      Highlight Highlight @Bambusbjörn: Wieso, ist der nicht echt???
      Hab gerade bei einem fliegenden Geldwechsler CHF 10'000.- zu einem super Kurs in Euro gewechselt. Hab ein ganzes Bündel dieser Scheine erhalten. Die sind also sicher echt, oder etwa nicht?! 🙃 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • esclarmonde 10.06.2020 07:42
    Highlight Highlight Müsste die Verkäuferin jetzt nicht drankommen wegen Irreführung der Polizei...? 😏
  • ujay 10.06.2020 07:42
    Highlight Highlight Nur zum fremdschämen für die Volg Angestellte. Ganz zu schweigen, dass von der Polizei Spielgeld als Falschgeld taxiert wird.
  • Fin Schmid 10.06.2020 07:28
    Highlight Highlight Wie war die Werbung. Aus Liebe zum Dorf. Nein Jamie 2 Klasse du gehst mal nicht mehr in den Volg. Ich muss dir das mit dem Spielgeld noch mals erklären das ist gefährlich. Jamie aber warum verlauft es die Migros Geld zum spielen?. Also das ist so......Reaktion von Jamie 9 Jahre. Ihr Erwachsenen seit komisch.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.06.2020 07:02
    Highlight Highlight Die Post verkauft sogenannte "Falschgeld" für richtiges Geld.

    Gemäss Auskunft der Polizei, muss dem jetzt dem nachgegangen werden. Ich rechne bei dieser als "organisiert" zu bezeichneten Kriminalität mit flächendeckenden Verhaftungen bis ganz oben an die Unternehmensspitze.

    https://www.postshop.ch/shop/de/reisen-freizeit/spielwaren/kinderpost/p/505622
  • HiCh 10.06.2020 07:02
    Highlight Highlight Stellt euch vor der Bub wäre schwarz gewesen. Dann wär was los...
    • Hierundjetzt 10.06.2020 09:47
      Highlight Highlight Stell Dir vor, du bleibst beim Thema. Wo steht, dass er weiss, gelb oder rot ist?
    • ujay 10.06.2020 11:11
      Highlight Highlight HiCh: Ihr Kommentar wurde der 20Min Kommentarliste zugefügt.
  • Grohenloh 10.06.2020 06:30
    Highlight Highlight Ich habe gestern mein Monopolygeld im Garten verbrannt.

    Bin dann wegen unerlaubtem Abbrennen von Abfall im Zusammenhang mit dem Luftreinhaltegesetz verhört worden.
    Die Polizei hat die Asche und das Feuerzeug zwecks Beweissicherung beschlagnahmt.

  • DomKi 09.06.2020 23:59
    Highlight Highlight Eigentlich beweist dies doch nur, dass die Chinesen mit falschen Euronoten den Schweizer Franken untergraben wollen ;-)
  • Militia 09.06.2020 23:07
    Highlight Highlight Muss ich mein Monopolygeld eigentlich auch auf dem Polizeiposten abgeben?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.06.2020 07:08
      Highlight Highlight Was denken Sie, würde passieren, wenn Sie das ernsthaft machen würden.
    • Militia 10.06.2020 07:34
      Highlight Highlight Ich weiss es nicht. Was denken Sie, würde passieren, wenn ein Kind fragt, ob es mit Spielgeld bezahlen kann?
    • esclarmonde 10.06.2020 07:40
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller
      Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn das viele auf vielen Polizeiposten tun würden. 😁

    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 09.06.2020 23:06
    Highlight Highlight Also für mich ist Spielgeld und Falschgeld nicht mal ansatzweise das selbe. Spielgeld erkennt man als solches, was in diesem Fall zweifellos gegeben war. Falschgeld versucht man einem echten Zahlungsmittel so gut wie möglich nachzuempfinden. Spielen VS Fälschen?!
  • schiterli 09.06.2020 22:49
    Highlight Highlight Nachdem ich die Geschichte gelesen habe, schäme ich mich offen und ehrlich für meinen Berufsstand, welchem ich ganze 35 Jahre angehört habe. Bleibt zu hoffen, dass sich Herr Burkhard, als Kommandant für die penible Vorstellung des MA persönlich bei der Familie entschuldigt.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 10.06.2020 10:11
      Highlight Highlight @schiterli

      "Nachdem ich die Geschichte gelesen habe, schäme ich mich offen und ehrlich für meinen Berufsstand"

      irgendwie bezweifle ich, dass du bei der polizei bist/warst.

      sobald die volg mitarbeiterin die polizei kontaktiert hatte, musste die polizei das untersuchen.

      und gemäss der darstellung in diesem artikel (im ersten artikel hörte sich das noch gaaaanz anders an), geschah das besonnen und regelkonform.
    • RicoH 10.06.2020 11:49
      Highlight Highlight @just sayin'

      Der Polizist hat vier Wochen(!) gebraucht, um festzustellen, dass der "Täter" unmündig ist.
      Wenn du den ganzen Vorgang als besonnen und regelkonform ansiehst, dann hast du eine ganz spezielle Vorstellung davon.
      Besonnen wäre gewesen, wenn:
      _ die Kassiererin einfach gesagt hätte, dass das nicht geht.
      _ die Kinder nicht aus dem Volg verwiesen hätte.
      _ mit den Eltern gesprochen und nicht gleich die Polizei informiert hätte.
      _ wenn die Polizei einfach mal bei den Eltern angerufen hätte – um dann den Vorgang Ad acta zu legen.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 10.06.2020 12:11
      Highlight Highlight @RicoH

      "Der Polizist hat vier Wochen(!) gebraucht, um festzustellen, dass der "Täter" unmündig ist."

      ich bezweifle, dass die polizei (wie du sicher auch) nur rumsitzt, bis ein auftrag kommt, um sich dann sofort diesem anzunehmen.

      "Besonnen wäre gewesen, wenn: die Kassiererin einfach gesagt hätte..."

      und ich habe in meinem kommentar nur von der polizei gesprochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 09.06.2020 22:46
    Highlight Highlight Frisch und Fründlich ... pfft

    Wer in so einem Fall eine Vorschrift braucht, hat den gesunden Menschenverstand sowieso schon gekübelt. Denke eher, ging wahrscheinlich um Macht ausspielen. Armes Würstchen von Verkäuferin. Falschgelddrucker im Alter von 8 und 10 Jahren. Sie haben es an der Fasnacht aufgelesen und nur gefragt, ob sie damit was kaufen können. Ein simples Nein reichte nicht. Nein, Polizei einschalten - und die müssen dann ja was tun, weil Offizialdelikt. Momoll. Guet gmacht, VOLG.

    Wobei: der gesunde Menschenverstand hat sich so Ende der 90er Jahre von der Menschheit verabschiedet.
  • Herr K. 09.06.2020 22:43
    Highlight Highlight Habe noch ein Monopoly im Schrank. Mache ich mich jetzt strafbar!?

    Was haben denn die Kinder eigentlich gekauft? Schnaps und Zigaretten?
    • Lucida Sans 10.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Oh, verd... Habe neulich ein Blechfünferli von meinem früheren Verkäuferliladen entdeckt. Werde es gut verstecken müssen.
  • fidget 09.06.2020 21:49
    Highlight Highlight Und die Polizei sieht anscheinend kein Fehlverhalten. Das war absoluter Verhältnisblödsinn. Aber zum Glück konnten sie diesem Betrüger das Handwerk legen, und sind noch stolz darauf. Ein wenig Selbstkritik würde ihnen gut tun.
    Unter Falschgeld verstehe ich auch etwas anderes. Das wären gut gemachte Fälschungen, die nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar sind.
  • Big ol'joe 09.06.2020 21:25
    Highlight Highlight Ich versteh das jetzt nicht ganz.
    Also hatte der Bub „richtiges“ Falschgeld und damit sollte herausgefunden werden von wo ers hat, er geht es tatsächlich einfach um Spielgeld so von Monopolie oder selbstgemalt!?? Weil beim Ersteren ok, kann gemacht werden, aber wenn zweiter Fall, dann ist doch das einfach nur super komisch? Also wer macht denn sowas, die Polizei rufen weil Kids mit Monopolie Geld zahlen wollen? Man ruft doch nicht mal die Polizei wenn Kids was stehlen, sondern löst das zusammen mit den Eltern oder den Kids alleine... also so was
    • Bits_and_More 09.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Es waren falsche Euronoten mit chinesischen Schriftzeichen. Die Buben hatten diese an der Fastnacht bekommen, so wie zig andere auch. Die Scheine wurden nie mit der Motivation "Falschgeld" unter die Leute gebracht. Von daher ist es für mich klar kein Falschgeld.
    • Big ol'joe 09.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Habs gegoogelt. Jaa, aber gedruckt auf stinknormalem Papier.

      War ruft bei sowas die Polizei an??
      Und noch schlimmer, welche Polizei reagiert darauf? 😂😂
  • Pollo Loco 09.06.2020 21:23
    Highlight Highlight Kind sein darf man heutzutage wohl nicht mehr.
  • Dä-do 09.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Ich wollte einen Kommentar schreiben aber nun habe ich Angst vor einem allfälligen Verhör!

    ;)
  • 7ingenious 09.06.2020 21:16
    Highlight Highlight Diese Mitarbeiterin gehört sofort nur noch ins Lager, keinesfalls an die Kasse mit Kundenkontakt, denn dort ist Kundendienst, gesunder Menschenverstand und Fingerspitzengefühl gefordert!
    Diese harmlose und an sich lustige Situation mit den kleinen Kindern zeigt auf, dass die "Dame" völlig überfordert ist im Kundenkontakt! Ihre übertriebene, völlig unangebrachte und dumme Reaktion, die Polizei einzuschalten, zeigt dies in aller Deutlichkeit!
    • P. Meier 09.06.2020 22:34
      Highlight Highlight Die Dame hat sich an die internen Weisungen gehalten. Interessant ist dann die Reaktion der Polizei. Mir wurden 50-USD-Noten zum Wechseln gegeben, nur waren davon 2 falsch. Kunde darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Polizei beiziehen muss, diese hat sich ca. 2 Stunden mit dem Fall beschäftigt. Und als klar war, dass der Kunde unwissentlich zum Falschgeld gekommen war, war dessen
      einziger Schaden, das verlorene Taschengeld. Je nach Polizei wird mehr oder weniger Aufwand betrieben.
    • Bits_and_More 09.06.2020 23:14
      Highlight Highlight Oder die Verkäufern lernt aus ihrem Fehler und verhält sich das nächste Mal besser.
    • 7ingenious 10.06.2020 01:25
      Highlight Highlight In diesem Fall hier waren es 2 kleine Kinder!!
      Wo bleibt die Verhältnismässigkeit, resp. der gesunde Menschenverstand bei dieser Mitarbeiterin?? Die Frau hat ganz klar unsinnig und dumm gehandelt.
      A propos interne Weisung: Hier geht es nicht um sturen Kadaver-Gehorsam, sondern um den Umstand entsprechendes, intelligentes Handeln...!
  • Baba 09.06.2020 21:08
    Highlight Highlight Volg ging offenbar der A***h auf Grundeis...

    ...ich bleibe dabei - auch wenn der Kleine versucht haben sollte, mit einer auf den ersten Blick als "Spielgeld" erkennbaren China-Euro-Note etwas zu bezahlen - die Reaktion des Volg Personals war nur strohdumm. Können solche Leute überhaupt selbständig einen Laden führen?
  • Kleinaberdoktor 09.06.2020 20:49
    Highlight Highlight Es wird nur noch nach Schema B gearbeitet ohne Verstand und Hirn.
    Verhältnismässigkeit völlig abgeschaltet, kommt leider immer mehr vor und der gesunde Menschenverstand setzt oft aus......🙈
  • oh snap 09.06.2020 20:39
    Highlight Highlight So läufts hier bei uns in der Schweiz, Polizeieinsatz, Falschgeld, Familienclans, düstere Machenschaften und die Rekrutierung von Kinderboten....

    Brennpunkt Diegten 🤙🤣
    • Baba 09.06.2020 22:25
      Highlight Highlight Vorlage für die nächste Staffel "Wilder" 🤣
  • Gsnosn. 09.06.2020 20:26
    Highlight Highlight Das macht mich wütend das verhalten der Polizei.
  • Silphium 09.06.2020 20:20
    Highlight Highlight Ich bleibe dabei: Solche inkompetenten Verkäuferinnen sollten sich einen anderen Beruf suchen. Wenn ich Spielgeld (das auf normalen Druckerpapier daherkommt) für Blüten halte, habe ich offensichtlich nicht die geistige Kompetenz, um im Verkaufsberuf zu arbeiten. Interne Weisungen hin oder her, ich würde in einem solchen Fall lieber meinen Job riskieren, als eine solche Farce zu verursachen.

    Ein Verkäufer
    • Big ol'joe 09.06.2020 21:40
      Highlight Highlight Na fast noch schlimmer ist doch der Polizist, der da ernsthaft den Rest aus dem Haus beschlagnahmt 😂😂

      Da haben sich auf jeden Fall zwei gefunden.
    • magicfriend 09.06.2020 21:53
      Highlight Highlight Dann finde das richtige Personal. Ist sehr einfach.
    • P. Meier 09.06.2020 22:37
      Highlight Highlight Schon mal gesehen, wie eine ältere Dame versucht eine Farbkopie einer Fr. 10-Note als Zahlungsmittel zu verwenden? Auch in einem solchen Fall zieht man die Polizei bei. Die kann dann abklären woher die Blüte kommt. Die Frage ist nur noch, wie die Aufgabe die Polizei ausführt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 09.06.2020 19:57
    Highlight Highlight Eigentlich wollte ich dieses Geheimnis bis ins Grab mitnehmen aber jetzt muss es raus !
    Ich habe anno 1953 an der Ecke Aemtlerstrasse/Bertastrasse mit einer Unterlagscheibe eine 5-Rappen Kaugummikugel aus dem Automaten geholt.
    Benutzer Bild
    • Baba 09.06.2020 22:36
      Highlight Highlight Ja, Zürich war halt schon immer ein Sündenpfuhl 😱

      Die auf solch dreisten und perfid ausgeführten Diebstahl ausgesetzte Busse, zusammen mit den in den letzten 67 Jahren aufgelaufenen Zins- und Zinseszinsen, wird Sie ruinieren, lieber Gummibär...





      😉🤣
    • Nutshell 09.06.2020 22:48
      Highlight Highlight Erinnert mich daran, wie wir als Kinder im Badikiosk eine dieser grossen Chupa Chups-Dosen geklaut haben. Wir haben danach die "Beute" aufgeteilt und es ging heim. Meine Freundin und ich wussten auf dem Heimweg dann aber nicht, wie wir unseren Müttern die zehn Schläckstengu erklären sollten, wenn der Diebstahl am nächsten Tag in der Zeitung steht oder die Polizei nach Hause kommt. Wir haben sie dann nach langem hin und her im Robidog entsorgt. Jetzt dachte ich all die Jahre, dass unsere Angst damals doch etwas übertrieben war. Bin froh, wurde ich heute eines besseren belehrt!
  • panaap 09.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Es tut ihnen leid das sie kritisiert worden sind, nicht was sie gemacht haben
    • _kokolorix 09.06.2020 20:26
      Highlight Highlight Das trifft den Nagel auf den Kopf😊
  • De-Saint-Ex 09.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Ja was jetzt... Spielgeld oder Blüten?
    Gehören Buebestreich hierzulande jetzt zu den Offizialdelikten? Wie bekloppt muss man denn sein, von der Volg-Mitarbeiterin bis und mit Polizei...
  • Pümpernüssler 09.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Seit wann ist denn Spielgeld Falschgeld? Armutszeugnis der Polizei. Da war das Ego wohl wieder zu gross. Oder gibt es schlicht keine Arbeit in Diengten für die Polizei?
  • Meierli 09.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Zum Glück war die Welt vor gut 40 Jahren noch etwas normaler. Sowas ähnliches versuchten wir mal mit Monopoly-Geld. Ohne jede Folgen.
    • Titangirl 09.06.2020 23:36
      Highlight Highlight Mein Vater wollte vor 20 Jahren einen (echten) Traktor mit Monopoly-Geld bezahlen. Zum Glück hatte der Händler mehr Humor, sonst wäre er jetzt wohl im Knast.
  • Sharkdiver 09.06.2020 18:48
    Highlight Highlight Naja der Herr Polizist hätte bereits nach Erhalt vom Volg und des betrachten des Fotos erkennen müssen das dies Quatsch ist und die Sache auf sich beruhen lassen. Oder schlicht die Eltern vor Ort kurz und freundlich informieren. Dass die Eltern möglicherweise alles Einwendung überbewertet aufgenommen haben ist schon möglich. Trotz allem ist das Verhalten von dem Volk Angestellten und der Polizei Unverhältnismässig und lächerlich. Und wenn sie schon das „Falschgeld“ beschlagen müssen, müssten sie jetzt auch die Falschgeldmaffia die sich klicke nennt angehen🙄
  • So en Ueli 09.06.2020 18:31
    Highlight Highlight So und was lernen wir daraus? Zuerst alle Seiten anhören und dann entscheiden, ob ein grosser Aufschrei nötig ist. So wie es sich hier nun herausstellte, kochte man die Suppe hier heisser, als sie gegessen wurde.

    Was bleibt ist nur die Frage, ob die Verkäuferin überreagierte. Das zu beurteilen liegt jedoch nicht im Ermessen unbeteiligter Personen, sondern der vorgesetzten Stelle der betroffenen Verkäuferin.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 10.06.2020 10:18
      Highlight Highlight @So en Ueli

      "So und was lernen wir daraus? Zuerst alle Seiten anhören und dann entscheiden, ob ein grosser Aufschrei nötig ist."

      das ist immer ein guter plan.

      oder mann nimmt den ersten artikel von watson als bare münze (wenn mann sich unbedingt entrüsten will) und flamet was das zeug hält (polizei kritisieren ist gerade sehr en vogue).

      die zwei artikel sind gerade ine sehr gutes beispiel, was auf der welt heute abläuft
    • So en Ueli 10.06.2020 15:17
      Highlight Highlight @just sayin' du sprichst mir aus dem Herzen.
  • Mundos 09.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Wenn Menschen sich an Regeln kopflos und empathielos halten, dann passiert genau das. Autoritätsgläubigkeit kann gefährlich sein...
  • Grötzu 09.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Gut habe ich als Kind nie Scheisse gemacht und immer so gelebt wie es sich gehört und Anstand ist. (Ironie)
  • michiOW 09.06.2020 18:21
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass die Polizei bei jedem Offizialdelikt den Rageln folgt.
    • Rainbow Pony 09.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Etwas pedantisch im vorliegenden Fall, nicht?
    • RicoH 09.06.2020 19:55
      Highlight Highlight Es sind Kinder! Manno, hier von einem Offizialdelikt auszugehen, ist so ziemlich das bescheuertste was man tun kann.
    • Silent_Revolution 09.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Ich könnte es ja noch verstehen, wenn der Verdacht besteht, dass die Kinder von den Eltern dazu angestiftet wurden.

      Aber Profilbilder, Vernehmung von 8 und 10 Jährigen wegen einem allfälligen Streich/eventuell gar Versehen.. Hackts?!

      Alleine nur schon die jämmerliche Erklärung der Bullerei, null Einsicht die Typen, das hatten sie noch nie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 09.06.2020 17:59
    Highlight Highlight Was in den Berichten von Watson leider total untergeht ist die Sache Schwarzgeld.

    Wer verfälschtes Geld in Umlauf bringt wird mit bis zu fünf Jahren Haft und mindestens zu 180 Tagessätzen Gefängniss verurteilt.

    • P. Meier 09.06.2020 22:40
      Highlight Highlight Das müsste aber vorsätzlich und nicht unwissentlich sein.
    • So en Ueli 09.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Das Geld war so offensichtlich falsch, dass der Vorsatz offensichtlich ist.
    • maude 09.06.2020 23:42
      Highlight Highlight werden da auch Firmen angeklagt? denk gerade an die Fisherpricekasse...
    Weitere Antworten anzeigen
  • maude 09.06.2020 17:56
    Highlight Highlight einfach nur lächerlich...mein Gott es sind KINDER...🙄
    ( weil wir ja offensichtlich in der Schweiz sind...wieviel hat der Spass den gekostet?)
    • Schildlaus 09.06.2020 18:33
      Highlight Highlight Wenn der Polizist wirklich 4 Wochen benötigte um festzustellen welche Kinder aus dem Dorf es waren. Dann wäre hier eine Untersuchung angesagt über sein Arbeitstempo. Hoffe mal nicht das 1 Person 4 Woche am gleichen Fall arbeitete.

      Zumal der Verkäuferin die Kinder bekannt war wie es in der News geschrieben war.
    • sowhat 10.06.2020 07:28
      Highlight Highlight Wahrscheinlich wollte der Polizist gar nix machen. Vielleicht wurde er von den Vorgesetzten dazu gerdängt, weil nix zu tun war. Oder weil seine Kumpels ihn aus dem Büro haben wollten 😂
  • kupus@kombajn 09.06.2020 17:40
    Highlight Highlight „Das Falschgeld müsse gemäss Gesetz sichergestellt werden.“

    Ja, Falschgeld schon, aber nicht Spielgeld. Sonst müsste die Polizei konsequenterweise jeden Spielwarenladen durchsuchen.

    Die Polizei windet sich und will die Peinlichkeit nicht restlos eingestehen.
    • JimKnopf666 09.06.2020 17:54
      Highlight Highlight Antrags- vs. Offizialdelikt, resp. in diesem Fall "Wo kein Kläger auch kein Richter". Will heissen, Spielfeld wird erst nach dem Entdecken durch die Polizei zu Falschgeld...
    • ghawdex 09.06.2020 17:56
      Highlight Highlight Ob die Polizei auch die Strasse nach der Fasnacht geputzt hat wo das Geld ursprünglich unter Volk gebracht wurde?
    • c_meier 09.06.2020 18:40
      Highlight Highlight haha ja und mein Monopoly müsste ich ja wohl auch abliefern... :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 09.06.2020 17:37
    Highlight Highlight Wir mussten dem nachgehen! So ein Quatsch. Wer nicht ganz begriffsstutzig ist/wäre, würde den Buben das Spielgeld mit einem Kaugummi zurückgeben, ihnen erklären, was falsches und richtiges Geld ist und das Ganze vergessen. Aber soviel kann man offenbar von unseren Freunden und Helfern nucht erwarten.
  • TrustIssues 09.06.2020 17:35
    Highlight Highlight Gerne eine andere Sicht: Die Polizei erhält einen Anruf, dass jemand (von mir aus Kinder) versucht haben mit Falschgeld zu zahlen. Der/die Polizist/in denkt sich: "sind ja nur Kinder, kann ja nicht so schlimm sein" und geht dem Ganzen entsprechend nicht nach...

    Ich denke es gibt ein passendes Wort dafür: Willkür...und das ist ein Wort, welches hoffentlich möglichst wenig mit der Polizei in Verbindung gebracht werden sollte...

    Jede Geschichte hat zwei Seiten, sieht man hier ganz gut...aber ein Offizialdelikt als solches zu behandeln, gehört zu einem Rechtsstaat dazu.
    • Statler 09.06.2020 21:46
      Highlight Highlight @TrustIssues: Dass die Polizei aktiv werden muss, wenn jemand anruft, steht ausser Frage.
      Sobald jedoch klar war, was da passiert ist, hätte man die Ermittlungen sofort einstellen müssen.
      Vielleicht ein klärendes Gespräch mit den Kindern/Eltern, aber sicher keine Mugshots und anderes Tamtam.
    • TrustIssues 10.06.2020 07:06
      Highlight Highlight @Statler: Ja natürlich, die Mugshots sind wirklich unnötig... aber auch dort wieder die Frage (!)..wie viel Spielraum hatte die Behörde dort überhaupt?
      Für mich klingt es hier nämlich so, als ob das Ganze tatsächlich als ein Versuch qualifiziert wurde und deshalb die Massnahme das Geld einzusammeln wohl nicht mehr im Entscheidungsspielraum der Polizei war...ob das so richtig eingeschätzt wurde ist ja natürlich auch fraglich, aber sobald so etwas feststeht, gibts kein zurück mehr...

      Diese Fragen müsste wohl ein Jurist beantworten..ich kann das nicht :)
  • Jambalaya 09.06.2020 17:33
    Highlight Highlight Danke Team Watson, sehr viel differenziertere und weniger reisserische Berichterstattung als auf 20min.ch!


    Der Shitstorm ist leider trotzdem vorprogrammiert...
    • who cares? 10.06.2020 07:27
      Highlight Highlight Auch watson hat es erst im zweiten Anlauf geschafft...
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 10.06.2020 10:25
      Highlight Highlight @who cares?

      "Auch watson hat es erst im zweiten Anlauf geschafft..."

      jup!

      ich denke die meisten kommentierenden kennen den ersten artikel gar nicht.

      wer die beiden artikel vergleicht, dem stehen die haare zu berge, was für spekulationen als fakten verkauft werden.
    • Yoshii 10.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Es sind ja auch zwei Seiten einer Geschichte...
  • Claude Möll 09.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Keine Akte angelegt?? Hallo der Polizist muss seinen Einsatz irgendwo dokumentieren.
    In der heutigen elektronischen Zeit, wird LEIDER der Name des kleinen Junge irgendwo auftauchen, im Zusammenhang mit dem, dass der Junge sich einfach wie ein 8-Jähriger benommen hat.
    PS: Ich habe heute alle meine Brettspiele mit Spielgeld vernichtet. Hoffe damit bin ich Save ?
    • P. Meier 09.06.2020 22:43
      Highlight Highlight Dafür gibt es z.B. die Journale. Da werden Einsätze ohne weitere rechtliche Folgen dokumentiert.
    • TheGoblin 10.06.2020 08:29
      Highlight Highlight Ein Fall für die Fasnachtszeitung, gell Claude.
  • Notabik 09.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Heutzutage kann sich jeder über alles mögliche empören. Diese politische Überkorrektheit wird uns Schweizer irgend einmal den Kopf kosten, denn dort wo Minderheiten die Spielregeln bestimmen ist es aus & vorbei mit der Selbstbestimmung und Unbeschwertheit des einzelnen Bürgers. Vor dem Gesetz sind leider nicht alle gleich in diesem, unserem Lande.
    • RicoH 09.06.2020 20:01
      Highlight Highlight Mit der Unbeschwertheit der Bürger ist es vorbei, wenn von Amtes wegen der Kopf ausgeschaltet wird. Und ja, wenn die Beteiligten das Augenmass und allen Anstand verlieren, dann kann man sich schon aufregen.
    • _kokolorix 09.06.2020 20:32
      Highlight Highlight Das stimmt leider. Die grössten Verbrecher fahren mit 3t SUVs durch die Stadt, tragen teure Anzüge und benehmen sich, als gehöre die Welt ihnen. Alles völlig legal, selbst wenn sie wegen dauerhaftem Bescheissen nie ohne Anwalt ausrücken und in einem Dutzend Länder angeklagt wurden.
      Für die ist das Leben garantiert unbeschwert..
    • Bits_and_More 09.06.2020 23:18
      Highlight Highlight Die Medien werden nicht ohne Grund als 4. Gewalt bezeichnet. Wenn Gesetze oder die Exekutive versagen, soll darüber berichtet werden und anschliessend die Lage verbessert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leader 09.06.2020 17:11
    Highlight Highlight Frisch und fründlich, von einfühlsam und intelligent steht da ja nicht‘s im Slogan.
    Es ist immer „ eine“ Person die den Schaden anrichtet!
    Auswahlverfahren? Controlling?
    Interne Weiterbildung?
    Fallbesprechung?
    Nötig oder?
    • RicoH 09.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Nicht mal "fründlich" war die Verkäuferin.
    • P. Meier 09.06.2020 22:46
      Highlight Highlight Anpassen der internen Weisungen bringt wohl mehr, als einer Verkäuferin zu erklären, dass in diesem Fall die Weisungen nicht eingehalten werden mussten. Etwa der ähnliche Fall wie SR111, wenn auch nicht so tragisch. Da hatten sich die Piloten auch absolut professionell durch unnötige Checklisten durchgearbeitet. Die CL wurden danach auch angepasst.
  • Pius C. Bünzli 09.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Wir brauchen mehr Polizisten die den Job als Beruf sehen und nicht als Berufung...
    • ursus3000 09.06.2020 18:41
      Highlight Highlight genau so kommt es dann raus
    • Leader 09.06.2020 20:59
      Highlight Highlight Darf ich sie höflich bitten die beiden Begriffe zu „Googeln“.
      Ich bin sicher sie verwechseln da etwas?
    • Baba 09.06.2020 21:15
      Highlight Highlight Was ist an Berufung denn so schlecht? Wer zu etwas berufen ist, versucht seinen Beruf bestmöglich auszuüben.

      Zudem finde ich's unfair, wegen einem Beamten, mit dem der Ehrgeiz (oder sonstwas) durchgegangen ist, "die Polizei" als solches anzuprangern. Dieser B. hat seinen Baselbieter und allen Schweizer Kantonspolizisten einen wahren Bärendienst erwiesen. Ich behaupte mal, 99.9% der Polizisten machen einen guten Job, müssen dabei viel einstecken - und dann gibt's da noch diese 0.1 (oder sogar noch weniger) % der schwarzen Schafe.
  • ursus3000 09.06.2020 16:56
    Highlight Highlight In aller Form entschuldigt ? Man kann um Entschuldigung bitten und der Bitte kann entsprochen werden . Wer sich selber Entschuldigt sagt eigentlich sch..... drauf
  • TheGoblin 09.06.2020 16:47
    Highlight Highlight Es ist mittlerweile ein gängiges Schema.
    Fail - Druck/Shitstorm - Entschuldigung.
    Interessanterweise braucht es heute den Teil in der Mitte, den Druck von aussen, dass sich etwas bewegt.
    Auf der einen Seite bin ich mir sicher, dass in der kurzlebigen Zeit sich die Unternehmen bewusst sind, dass ein heisses Thema heute, morgen schon kalter Kaffee ist. (Brennt der Urwald in Brasilien noch?). Auf der anderen Seite stehen die Medien und wir Kommentatoren mit der Macht, Themen zu färben, Reaktionen und Wellen zu erzeugen, positiv wie negativ. Alle sollten sich der Verantwortung bewusst sein.
  • Kiro Striked 09.06.2020 16:43
    Highlight Highlight Schön und gut was "Volg" hier sagt.

    Früsch und Fründlig ist trotzdem etwas anderes. Da gehört in meinen Augen der Gesunde Menschenverstand schon von vorne herein dazu.

    Zur Polizeiarbeit: Genau mit solchen Aktionen verlieren die Bürger das Vertrauen in die Polizei. Richtige Vorgehenswese wäre gewesen: Hingehen, Aufklären, Abschliessen.

    Fotos wie bei Verbrechern wäre nicht nötig gewesen. "Korrektheit" Hip oder Hop. Es war auch mal Korrekt seine Sklaven auszupeitschen.

    Gernau davon Spricht ja Minneapolis im Moment "Bürgerarbeit", mehr Aufklärung und "Mitenand"
  • Atavar 09.06.2020 16:43
    Highlight Highlight Imageschaden abwenden - entschuldigen & das publik machen. Ok, haben wir verstanden.

    Was ich nicht verstehe:
    Warum fühlt man sich als AG genötigt, ein so starres Regelkonzept aufzusetzen? Fehlerkultur ist ein Fremdwort, sonst hätten auch Polizist & Verkäuferin mit Augenmass reagieren können (ob sie das dann getan hätten ist natürlich offen).

    Was ich auch nicht verstehe:
    Ist Rückgrat so selten, dass man sich die Schelte nicht abholen will, wenn man offensichtlichen Schwachsinn nicht durchsetzt? Oder wären die Konsequenzen gravierender?

    Kadavergehorsam scheint nicht nur ein Ding des Militärs.
  • swisscheese 09.06.2020 16:38
    Highlight Highlight Aber Hauptsache die Eltern rennen sofort zu den Medien. Kann die Verkäufern das Alter der Kinder zweifelsfrei abschätzen? Handeln sie in «freien Stücken» oder wurden sie von jemandem überredet? Sie kann es nicht wissen und tut das einzig Richtige: die Polizei zu informieren, die dafür zuständig ist. Und diese kommt dann auch extra in Zivil und macht kein grosses Tam-Tam draus.
    Manchmal frage ich mich echt, ob selbstdarstellende Ereiferung zur neuen Volkssportart avanciert.
    • Delta-V 09.06.2020 16:52
      Highlight Highlight Wenn Die Kinder gefragt haben, ob sie mit dem "Geld" etwas kaufen können, dann hätte die Verkaufsangestellte mit einem einfachen Lächeln und einem "Nein, weil..." reagieren können.
      Allenfalls noch ein paar aufklärende Worte dazu und die Sache wär vom Tisch gewesen.
      Aber soviel Verstand und Nutzung der grauen Kumpels in der Birne ist in heutigen Zeiten offensichtlich zuviel verlangt.
    • Kanuli 10.06.2020 06:34
      Highlight Highlight @Delta-V:
      Es steht auch im Text, dass laut Polizei die Aussagen der Kinder und der Verkäuferin abweichen, also werden wir nie die ganze Wahrheit kennen.
  • Elpampa 09.06.2020 16:35
    Highlight Highlight Come on, wegen so was die Medien einschalten?

    Und plötzlich hat dieser Volg den Stempel Kundenunfreundlich bekommen und darf nun die Suppe auslöffeln.
    • Züzi31 09.06.2020 17:46
      Highlight Highlight Der Volg hat sich mit dieser Angestellten die Suppe selber in die Schüssel gegossen. Wegen so etwas die Polizei einschalten ist nur noch lächerlich - und der Polizist ist nicht nur der Clown, der Typ ist der ganze Zirkus. Hast du die Bilder dieser Note gesehen? Wer sich damit betrügen lässt hat es nicht besser verdient den Schaden zu tragen.
  • Der Buchstabe I 09.06.2020 16:31
    Highlight Highlight Für mich hört sich das so an, dass die Verkäuferin völlig überreagiert hat, die Eltern in Anbetracht ihrer 15 min Ruhm aus einer Mücke einen Elefanten machten und die Polizei, die nur ihren Job gemäss geltendem Recht getan hat musste mal wieder dran glauben und als Sündenbock hinhalten.
    • Silent_Revolution 09.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Sie hat ja auch "nur ihren Job nach geltenden Vorgaben" gemacht.

      Ein Polizist mit Sozialkompetenz, was für diesen Beruf essentiell sein sollte, hätte diesen Fall mit einem Lächeln gehandelt und die Familie nicht verärgert zurück gelassen.

      Ganz egal ob die kleinen Kinder mit Absicht einen Seich gemacht haben oder nicht. Wir waren alle mal jung und sind oder wären froh gewesen, wenn nicht jeder starr nach Vorschrift "einfach nur seinen Job" gemacht, sondern auch mal zwei Augen zugedrückt und mit Humor reagiert hat.

      Kinder werden keine besseren Erwachsenen, nur weil man streng reagiert.
    • schuldig 09.06.2020 17:09
      Highlight Highlight @der Buchstabe l
      scheint zu stimmen
  • 1of8mio 09.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Kaum wird so was publik geht‘s in der Regel 15 Minuten bis zur förmlichen Entschuldigung. Kein Wunder rennt langsam jeder mit allem zur Presse... ist offenbar der einzige Weg. Und nein, das meine ich leider nicht ironisch... sondern sehr besorgt. Wenn Regulierung nur noch über Druck funktioniert, läuft so einiges falsch.
    • quantumofdesolate@gmail.com 09.06.2020 20:50
      Highlight Highlight Es läuft wirklich einiges falsch. Ich glaube, ich fahre Morgen zum Volg und frage (mit aufgesetzter Hygienemaske), ob ich mit meinen Hongkong Dollars zahlen kann. Oh, ich habe ja noch italienische Lire! Wenn das ein paar Dutzend machen würden, wie ich, würden die sich dann hoffentlich etwas schämen.
  • Kreasty 09.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Bei manchen Leuten fragt man sich echt ob sie Erwachsen aus der Mutter rausgekommen sind und sämtlichen Common Sense dort drin vergessen haben :o

    In der Micky Mouse waren falsche Strafezettel früher, war für mich nen Highlight die zu verteilen. Wäre sicher auch nicht legal, aber der Stempel mit dem Mauskopf sollte eig. ausreichen um den Verdacht auf eine Straftat zu verhindern...
  • VileCoyote 09.06.2020 16:24
    Highlight Highlight Offenbar muss man darüber in den Medien lesen, damit die Verursacher realisieren was für einen Blödsinn sie da angerichtet haben und sich dann zu entschuldigen.
  • DerHans 09.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Anstatt, dass die Polizei mal hinsteht und zugibt, was sie da für einen Chabis veranstaltet haben, kommt das übliche Blabla nach einem Shitstorm. Soll die Familie jetzt als Dank der Polizei noch einen Blumenstrauss schicken, weil sie nicht gleich in voller Kampfmontur vor der Türe stand? Der Verkäuferin kann ich ja noch etwas Verständnis entgegen bringen, evtl einen schlechten Tag erwischt oder bangt um ihren Job falls sie nicht strikt nach den Vorgaben handelt. Aber spätestens bei der Polizei hätten einige Hirnzellen aktiviert werden können.
  • Nothingtodisplay 09.06.2020 16:20
    Highlight Highlight Da kommt mir gleich wieder in den Sinn, dass ich vor x Jahren mit einer 5-Mark-Münze in unserem Dorfladen ein paar Kaugummis gekauft habe.
    Heieiei war ich damals ein kleiner Gangster :)
  • Der Rückbauer 09.06.2020 16:17
    Highlight Highlight Lücken in dieser banalen Geschichte, zu wenige Details. War das Spielgeld offensichtlich als solches erkennbar? Oder waren es Fotokopien von richtigen Geldscheinen?
    Stimmungsmache? Aufbauschung einer Lappalie? Opfer wird zum Täter gemacht? In der Sache jedenfalls sackschwach.
    Schreibt besser einmal über das Spielgeld an der Börse und was da alles läuft! Alle müssen unten durch nur die Börse feiert bald wieder Höchststände. Durchblutet das Hirn der LeserInnen.
    • Statler 09.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Ja, das Spielgeld war ohne Weiteres als solches erkennbar (gibt Bilder davon im Netz, hab' ich jetzt aber grad' nicht zur Hand).

      Und Whataboutism ist immer schlecht.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.06.2020 19:49
      Highlight Highlight Hier bitte.
      Benutzer Bild
  • Raffaele Merminod 09.06.2020 16:10
    Highlight Highlight "Die Bilder der Kinder habe er erstellt, um die Identität mit der auf den Videos abzugleichen und zu bestätigen."
    Ähhh? Haben den die Kinder oder die Eltern irgend was verleugnet?
    Das Fotografieren ist doch völlig unnötig gewesen.
    Was der Pressesprecher der Polizei Basel-Land von sich gibt, ist zu wenig.
    Alles andere als den Fall komplett einzustellen und alle Akten zu vernichten ist nicht akzeptabel.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Wird ein Fall eingestellt, bleiben die Daten bei der Polizei dennoch für 10 Jahre einsehbar, inkl. Name und Vorfall. Ein Datenschutzproblem sondergleichen.
    • insert_brain_here 09.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Die Polizei ist aus gutem Grund gar nicht befugt nach eigenem Gutdünken Akten zu vernichten und bei einem Offizialdelikt. Sieht für mich so aus als hätten die nur ihre Arbeit erledigt, nämlich die Sachlage abgeklärt, das Spielgeld eingezogen und das ganze ohne Folgen für irgendjemanden ad acta gelegt.
    • who cares? 09.06.2020 18:09
      Highlight Highlight @Antinatalist warum? Diese Infos sind ja für niemanden ausserhalb der Polizei einsehbar. Und wie @insert_brain geschrieben hat, wäre willkürliches Vernichten von Akten noch viel schlimmer.
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