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Der Bub hätte bei Mami wohl lieber nach echtem Geld gefragt. Bild: Shutterstock

«Komme ich ins Gefängnis, Mami?»: Baselbieter Polizist ermittelt gegen Bub wegen Spielgeld

Die Geschichte, wie ein Bub aktenkundig wird, weil er in einem Baselbieter Laden gefragt hat, ob er mit Spielgeld bezahlen könne – erzählt in 5 Akten.



Das Spielgeld

Die zwei Brüder im Alter von 8 und 10 Jahren freuten sich, als es an der Fasnacht in Sissach Anfang März Geldscheine regnet. Es sind falsche Euroscheine, bedruckt mit grossen chinesischen Schriftzeichen auf normalem Papier – sogenanntes Totengeld.

Sie sammeln sie auf und stecken sie ein. Ende April gehen sie in den Dorfladen im Oberbaselbieter Diegten, berichtet die «Basler Zeitung». Sie fragen die Verkäuferin, ob sie mit diesem Geld etwas kaufen können, woraufhin die Frau ihnen postwendend mitteilt, dies sei unhöflich und sie müssten den Laden verlassen, ansonsten würde sie die Polizei rufen. Die beiden Buben, begleitet von einem Nachbarmädchen, verlassen den Laden sofort.

Die Verkäuferin macht ihre Drohung dennoch wahr und meldet den Vorfall der Polizei. So seien die Bestimmungen, sie sei von der Zentrale so angewiesen, begründet sie gegenüber der BaZ ihren Schritt.

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Chinesisches Totengeld wird in China bei Beisetzungen den Toten mitgegeben oder zu ihrem Gedenken verbrannt. Bild: Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta

Die Beweisbilder

Crimescene Dügten

Der Tatort: der Volg in Diegten. Screenshot: Google Street view

Gut einen Monat nach dem Vorfall klingelt es an der Tür der Eltern der beiden Brüder: Ein Polizist des Baselbieter Korps kommt, um sich die Jungs vorzuknöpfen. Es handle sich um «ein Offizialdelikt», beteuert der Polizist. «Eine unschöne Tat, die gewiss keine Kleinigkeit ist», fügt er gemäss der BaZ hinzu. Die Mutter versteht die Welt nicht mehr. Sie kooperiere und stelle sich voll und ganz der Verantwortung, sagt sie dem Polizisten. Der fleissige Polizist präsentiert der Familie stolz die Beweisbilder der Überwachungskamera, in denen der Achtjährige und das Mädchen vor der Kasse stehen. «Mehr war nicht zu sehen», sagt die Mutter.

Die Mugshots

Danach werden die Kinder vom Polizisten von vorne und von der Seite fotografiert – wie Verbrecher. Als er dann den Achtjährigen als «Täter» identifiziert, war der Polizist «sichtlich enttäuscht», meint der Vater zur BaZ. Dem Zehnjährigen hätte nämlich ein Verfahren bei der Jugendanwaltschaft gedroht, der Achtjährige ist noch nicht strafmündig.

Das Protokoll

Der Beamte droht weiter, es werde eine Hausdurchsuchung eingeleitet, wenn weiteres Falschgeld auftauche. Fein säuberlich habe er auf dem Sicherstellungs- und Beschlagnahmungsprotokoll aufgeschrieben, was alles beschlagnahmt wurde: drei Mal 50 Euro Spielgeld, zwei Mal 20 Euro Spielgeld, fünf Mal 10 Euro Spielgeld und drei Mal 5 Euro Spielgeld. Und das alles zur Verhinderung weiterer Straftaten, wie auf dem Formular vermerkt sei.

Die Akte

Nach der dreistündigen Prozedur, in der die Kinder keine Rechtsmittelbelehrung erfahren haben, sind die Buben sichtlich aufgelöst. Der Achtjährige wendet sich mit einer verzweifelten Frage an seine Mutter: «Komme ich jetzt ins Gefängnis, Mami?» Dies verneinte die Mutter, doch dass er bis ins Jahr 2032 aktenkundig sein wird, versteht er noch nicht ganz. Dafür müssen die Eltern mit ihren Kindern zum Präventionsgespräch mit dem polizeilichen Jugenddienst antraben. Der Polizist fand, sie bräuchten eine «besondere Hilfestellung», so die BaZ. (cki)

Hier geht es zur Stellungnahme der Polizei und des Volgs:

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266Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • whoozl 10.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Mangelnde Bildung, Ignoranz und übertriebener Diensteifer seitens der Verkäuferin und des Polizeibeamten - eine gefährliche Mischung!
  • Mãozinha 10.06.2020 05:44
    Highlight Highlight Volg, der Detailhändler ihres Vertrauens, oder der ihrer Law & Order Partei.
    Durch ihren Mutterkonzern als Teil des Agrarfilzes gut abgestützt bis in höchste politische Kreise.
    Spoiler: Zwei ehemalige Verwaltungsräte sind heute ja sogar im Bundesrat vertreten und sorgen dafür, dass die Subventionen auch weiterhin beständig fliessen.
    Benutzer Bild
  • Lucida Sans 09.06.2020 20:17
    Highlight Highlight Lieber Herr Polizist, fliegen Sie in die USA. Dort sind solche Typen wie Sie heiss begehrt(vorläufig noch). Ihne n ist offensichtlich jedesMass verloren gegangen. Die Verkäuferin dürfen Sie gleich mitnehmen. Sowas brauchen wir hier nicht.
  • EinePrieseR 09.06.2020 19:21
    Highlight Highlight Echt jetzt?
  • Bergeron37 09.06.2020 19:03
    Highlight Highlight Art 5 Abs 2 BV:
    Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein.
    Zunächst mal kann ich die Frau nicht verstehen. Dass aber der Polizist nicht einfach dem Kind eine Erklärung liefert, welches ja ein viel milderes und genauso geeignetes Mittel wäre, finde ich absolut stossend. Der oben genannte Grundsatz ist nicht dekorativer Natur, und auch nicht eine Frage der Kulanz. Nein, er gilt bei jedem staatlichen Handeln! Das Gleichgewicht zwischen dem was der Knabe getan hat und den Konsequenzen stimmt überhaupt nicht.
  • Grötzu 09.06.2020 18:32
    Highlight Highlight Habe soeben mein Monopoly verbrannt wegen meinen Grosskinder
  • fools garden 09.06.2020 17:44
    Highlight Highlight lauter der Amtsschimmel nie wiehert!
  • RDC 09.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Der Basler Polizei muss man die Mittel kürzen, denn offensichtlich haben die nichts zu tun.

    Ausserdem war die Anzeige missbräuchlich, da keine Verwechslungsgefahr mit echten Euro Orten besteht.
  • Ein Starwars Star wars! 09.06.2020 17:01
    Highlight Highlight Das war ein "Deppentest". :-)

    Der Artikel gibt ausschliesslich die Sicht der Eltern wieder. Diese waren nota bene im Laden nicht mal dabei....
  • STERNiiX 09.06.2020 16:42
    Highlight Highlight In ein paar Jahren tätowiert er sich A.C.A.*.(zensiert um keine weitere Überreaktion zu provozieren) und alle fragen sich wie aus diesem süssen Fratz ein solch übler Staatsfeind werden konnte. Also ich, in der Haut dieser Jungs, wäre wohl übel traumatisiert und würde nie mehr einem Polizisten über den Weg trauen.
    Wir schauen mit überheblichem Blick zu den Amerikanern rüber und sehen seit Jahren nicht dass bei uns auch einiges im Argen ist.
    • Forest 09.06.2020 17:40
      Highlight Highlight Liegt wohl an unseren bescheurten Gesetze. Bis 2032 aktenkundig. Zum Glück sind es Kinder und keine erwachsene. Als erwachsener kommt man mit Falschgeld und Kapitalverbrechen schlimmer davon als ein Mörder, Vergewaltiger oder Schläger.
    • hund 10.06.2020 09:57
      Highlight Highlight Ach so Kapitalverbrechen haben etwas mit Geld zu tun!!! Wieder öppis glernt, dachte immer das seien Verbrechen in der Hauptstadt ;)
  • Antiypanikmacher 09.06.2020 16:21
    Highlight Highlight Nachdem ich die Stellungname von Volg und Polizei gelesen habe frage ich mich was die Eltern Eatson wirklich gesagt haben, was den Eltern innden Mund gelegt oder vom Reporter als Schriftsteller in künstlerischen Freiheit ergänzt wurde. Den wenn der Polzist wie geschildert vorgegangen wäre, hätten sich die Eltern wohl kaum mit einer Entschuldigung zufrieden gegeben und das dann auch mit Recht.
    Aber wieder einmal eine schöne Schlagzeile um nichts.
  • ojosrojos 09.06.2020 16:01
    Highlight Highlight Werde wohl heute noch den Postschalter, den Chrämerlilade, das Monopoly, das Spiel des Lebens sowie alle anderen Spielsachen mit Spielgeld meiner Kinder entsorgen oder verbrennen...

    Wir haben nämlich auch einen Volg im Dorf...

    Spass beiseite, so etwas abartig-sinnloses habe ich noch nie gelesen! Die Verkäuferin muss wohl ein ganz übles Leben haben, dass die so intolerant gegenüber Kindern ist. Und der/die Polizisten denken wohl sie seien die obergeilen-super-Bullen... "Kopfschüttel"
  • Sharkdiver 09.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Nächste Fasnacht könnten sie das ganze Baselbiet verhaften wegen Litering (Räpple)🤦🏼‍♂️
  • Miicha 09.06.2020 15:44
    Highlight Highlight Es gibt aber schon noch gute Polizisten oder? 🥺
  • Gigle 09.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Seit wann ist fragen illegal?
    Benutzer Bild
  • Siru 09.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Dafuck?
    Das liest sich wie eine Posse des Postillion!
    Das darf doch nicht wahr sein!
    Ein wenig gesunder Menschenverstand. Nur ein kleines bisschen!
  • f44 09.06.2020 14:58
    Highlight Highlight 1. April, 1. Apri... oh, nein, zu spät.
  • Markus Lorenz 09.06.2020 14:56
    Highlight Highlight Man sollte sämtliche VOLG-Läden boykottieren, nach dieser Aktion!! Solchen Bünzlis wünsche ich die Pest am Hals!
    • Dan Rifter 09.06.2020 15:57
      Highlight Highlight Wieso nur Volg?

      ALLLLLE DORFLÄDEN, nein ALLE LÄDEN!

      Lebensmittel, Möbel, Kleider - alles boykottieren!!1!elf
    • Abraham Colombo 09.06.2020 16:46
      Highlight Highlight Unverständlich ist es schon aber hier zu haten und zum Boykott auszurufen ist in etwa gleich schwachsinnig wie die Aktion der Polizei.
    • smartash 09.06.2020 20:01
      Highlight Highlight @Markus Deine Reaktion ist genauso übertrieben wie die Reaktion der Verkäuferin und des Polizisten

      Augenmaß, gesunder Menschenverstand und Differenzierungsvermögen scheint heutzutage nicht mehr sehr verbreitet zu sein
  • Gawayn 09.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Da kommt mir Mani Matters Lied in den Sinn:
    "Ich han es Zündhölzli azünd..."

    Man kann tatsächlich selbst eine kindlich unschuldige Frage, von einem 8 Jährigen derart eskalieren laßen.

    Einfach nur peinlich...
  • dmark 09.06.2020 14:50
    Highlight Highlight Im Ernst jetzt? Was läuft da schief in dieser Welt? Und auch noch aktenkundig wegen offensichtlich erkennbarem Spielgeld?

    Mir fehlen da echt die Worte...
  • cdrom 09.06.2020 14:46
    Highlight Highlight Ist doch nicht ungewöhnlich. Gerade in Coronazeiten sieht man dass gesunder Menschenverstand nicht mehr vorhanden ist.
    Danke für die Blitze. 😉
  • Swen Kalski 09.06.2020 14:31
    Highlight Highlight Kind, 8 Jahre, Aktenkundig...
    Verhör ohne Rechtsbelehrung...
    Das Kind hat ein lebenslanges Trauma...

    Ladies and Gentlemen, liebe Genfer Konvention, ich bitte um einen schallenden Applaus... die Schweiz

    • Martel 09.06.2020 18:26
      Highlight Highlight Ach der kommt drüber hinweg! „Lebenslanges Trauma“... tssss
  • Steibocktschingg 09.06.2020 14:11
    Highlight Highlight Hätte es nicht gereicht, den Kindern zu sagen, dass sei kein echtes Geld und damit könnten sie nicht einkaufen? Meine Fresse, deswegen die Polizei rufen und dann so ein Theater auslösen...

    Abgesehen davon sind meines Wissens nach Kinder unter 12 Jahren nicht strafmündig. Sollte ich mich nicht irren, wieso genau weiss der Herr Polizist das dann offensichtlich nicht? Und seine Kollegen ebenso nicht?
    • Siru 09.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Kinder ab 10 sind in der Schweiz strafmündig. Als einziges Land in Euopa übrigens. In DE z.B. "erst" ab 14.
  • beautyq 09.06.2020 14:08
    Highlight Highlight Also tchouligom! Wenn die Sache mit der Aktenkundigkeit wahr ist, so ist mindestens das fehlende Rechtsmittel ein Grund für eine Beschwerde beim kantonalen Justiz- und Sicherheitsdepartement.

    Die Beamten, welche diesen "Fall" beurteilt und bearbeitet haben gehören belehrt!
    • Sharkdiver 09.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Oder beurlaubt?
  • Supasusi99 09.06.2020 13:54
    Highlight Highlight sind wir ehrlich, müssten nicht in diesem Fall jenige beschuldigt werden, welche das Falschgeld an der Fasnacht verteilt haben? Wie sollen Kinder wissen dass es nicht Echtgeld ist?
    Und die Verkäuferin... Sie haben gefragt, sie wollten ja nicht zahlen. Bezüglich Polizei finde ich keine Worte, wirklich keine..
    • Pafeld 09.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Ein Polizeibeamter, der "enttäuscht" feststellt, dass der noch nicht straffähige, jüngere Bruder der Tat verdächtigt wird, hat im Polizeidienst nichts verloren. Es sind dann nämlich genau solche Beamte, die eines Tages Beweismittel "uminterpretieren" um im Ermittlungsverfahren eben keine Enttäuschen erleiden zu müssen. Die Folge sind Schikane von mutmasslichen Tätern und gefälschte (sprich auch unbrauchbare) Beweismittel. Solche Zeitbomben sind für den Polizeidienst schlicht nicht geeignet.
    • Sharkdiver 09.06.2020 15:43
      Highlight Highlight Naja ich finde auch dass sie das Geld hätten offensichtlicher als Falschgeld erscheinenlassen können. Aber wie du sagst zu diesem Polizist fehlt einem die Worte
  • Raffaele Merminod 09.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Es ist schon traurig feststellen zu müssen, dass auch die Polizei in unserem Land (nicht nur in den Vereinigten Staaten) nicht richtig ausgebildet ist. :-(
    Ein Armutszeugnis für die Polizei und Verschleuderung von Steuergelder.
  • Hans_Olo 09.06.2020 13:47
    Highlight Highlight @Watson, könnt ihr uns bei diesem Fall auf dem laufenden halten? Würde mich sehr wunder nehmen wie es da noch weiter geht.
  • Hummingbird 09.06.2020 13:47
    Highlight Highlight In Amerika sind es die Schwarzen, in Diegten die Kinder, die unter die Räder kommen.
  • Basti Spiesser 09.06.2020 13:42
    Highlight Highlight Hätte der Junge die „du kommst aus dem Gefägnis frei“ Karte ausgespielt, wäre ihm das ganze vielleicht erspart geblieben... 😅🤷🏼‍♂️
  • DuhuerePanane 09.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Ich bin sicher, dass die Polizisten an jenem Tag nichts zu tun hatten und gelangweilt waren und eine Beschäftigung suchten. „Weisst du noch, der Anruf vom Volg vor 1 Monat? Da wir nichts bessers zu tun haben, könnten wir doch die Mutter und Kinder schikanieren gehen!“ 🤦‍♀️😂
  • 1of8mio 09.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Da fehlen mir doch einfach die Worte. Normalerweise taucht in jeder Kette Menschen mal einer mit gesundem Menschenverstand auf... hier offenbar nicht. Für mich persönlich sollte man solche Leute wegen übler Nachrede, Leumundsschädigung, seelischer Grausamkeit und diverser anderer Vergehen anklagen dürfen. Wer tatsächlich das Gefühl hat, man müsse wegen so einem Seich jetzt ein paar KINDER die volle Härte des Gesetzes spüren lassen, sollte das selber doch auch mal erleben dürfen.
    • Kurtli 09.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Bei mir wäre da auf jeden Fall eine Amtsbeschwerde fällig gewesen.
  • bruuslii 09.06.2020 13:41
    Highlight Highlight wenn das mit dem aktenkundig stimmt, ist das eine art moderner kindsmissbrauch.

    eigentlich müsste doch hier das gesetz der verhältnissmässigkeit gelten.

    bei der verkäuferin bin ich sauer, dass sie keine vernunft walten liess. trotzdem kann ich noch irgendwie minimal verständnis aufbringen, dass sie "falschgeld" gemeldet hat.

    dass die kinder nicht wissen, was das für geld ist, ist offensichtlich und sie können nichts dafür.

    dass die polizei aber nicht erkennt, dass es sich um eine bagetelle handelt, macht mich wütend.

    ich glaube eher, dass der polizist eine besondere hilfestellung braucht.
    • Silphium 09.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Ich arbeite auch als Verkäufer und natürlich - sofern es nicht Spielgeld (wie in diesem Fall) sondern Falschgeld ist - wäre eine Meldung nötig. Habe den BAZ-Artikel dazu gelesen und dort steht zur Verteidigung lapidar:

      «Keine von uns hat Kinder», sagt Ladenleiterin Baumann.

      Die waren offensichtlich auch nie selber Kinder, haben niemals Monopoly gespielt und waren auch noch nie an einer Fasnacht.

      Man wirft uns Verkäufern ja öfters vor, dass wir nicht besonders intelligent seien, das verletzt mich durchaus. In diesem Fall scheint es aber offensichtlich angebracht zu sein.
    • El Vals del Obrero 09.06.2020 14:38
      Highlight Highlight Die Frage ist ja auch, wie die Kinder lehren sollen, wie das echte Geld aussieht, wenn sie niemandem fragen dürfen, ob diese Noten nun echt seien oder nicht (was ja etwa dem "darf man damit bezahlen?" entspricht).
    • bruuslii 09.06.2020 14:57
      Highlight Highlight @silphium: danke für dein statement. meine wenigkeit gehört sicher nicht zu denen, die verkäufer als "nicht besonders intelligent" ansieht.

      ihr macht einen super job. und umso mehr in der jetzigen zeit!

      @elvals: ja das stimmt. mir ist zudem aufgefallen, dass der liebe herr polizist gar keine anstalten machte, den fall wirklich aufzuklären. also woher das geld kommt und so.

      anstatt die kinder zu verängstigen oder gar zu schädigen, hätte man die gelegenheit nutzen können, den kindern liebevoll etwas über geld beizubringen.

      multiples versagen der polizei!
  • paule 09.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Die Hilfestellung in dem Fall braucht vor allem die Polizei!

    Euros mit Chinesischen Schriftzeichen sind so etwas von Lächerlich um damit ein "Offizialdelikt" zu begehen.

    Da konnte mal wieder einer seine Macht ausleben.
    • bruuslii 09.06.2020 14:07
      Highlight Highlight und damit wohl minderwertigkeitskomplexe kompensieren... 😉
  • fidget 09.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Ein herzliches Dankeschön an die Baselbieter Polizei, dass sie diesen Betrüger dingfest und unseren Kanton ein Stück sicherer gemacht haben.

    Was soll dieser Scheiss? Gut, die Verkäuferin hätte gar nicht die Polizei rufen müssen. Die Kinder kurz belehren und das Spielgeld wegwerfen. Spätestens der Beamte hätte anders handeln müssen. Der hat den Jungen komplett verängstigt mit seiner Prozedur. Ich erwarte, dass dieser Vorfall aufgearbeitet wird. Hinter so einem Rambovorgehen kann weder der Kommandant stehen, noch die BL-Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer.
  • Kurtli 09.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Tja, so ist die Polizei heutzutage. Einfache Opfer drangsaliert man bis aufs geht nicht mehr. Sind es dann aber richtig schwere Jungs, ja dann...ist alles halb so schlimm, guten Tag!
  • iudex 09.06.2020 13:21
    Highlight Highlight Schon ein wenig speziell, war da die Staatsanwaltschaft überhaupt involviert? Ist ja nicht gerade ein Bagatelldelikt.

    Wie immer ist es mir aber auch völlig unverständlich, wieso die Leute zu Beginn eines Strafverfahrens nicht einfach schweigen. Nicht jeder hat so viel Glück, dass die Aussagen mangels Aufklärung nicht verwertet werden dürfen bzw. sowieso nie Anklage erhoben wird.

  • marki19 09.06.2020 13:20
    Highlight Highlight Da sollten nicht die Eltern und die Kinder zum Jugenddienst. Da muss dringend die Verkäuferin und der Polizist zum Psychologen.
    Was hat die Verkäuferin sich dabei gedacht? Die würde ich sofort entlassen und als Eltern würde ich den Laden nie mehr betreten.
  • Asmodeus 09.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Ist nun eine böse Unterstellung. Aber so daneben wie sich Polizist und Verkäuferin benommen haben werfe ich die Vermutung in den Raum.

    Die Kinder und die Mutter sind keine "reinrassigen" Schweizer (als ob es die gäbe).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Macrönli 09.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Watson, haltet ihr uns auf dem Laufenden, falls sich jemand entschuldigen möchte oder ein ganz kleines Überreagieren beichten möchte? Und ich meine NICHT die Kinder... nähme mich wunder ob da eine Reaktion kommt vom Volg oder der Polizei oder so.
  • DuhuerePanane 09.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Die Polizei geht erst 1 Monat später vorbei? 😂 Peinlicher geht es kaum, und dann die Mutter und Kinder so einem Stress aussetzen wegen Fasnachtsfalschgeld!
    • Asmodeus 09.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da hat sich ein Polizist 1 Monat lang mit Videokameraaufnahmen abgemüht um zwei Kinder mit Spielgeld zu überführen.

      Klingt als wäre die Polizei dort überbelegt und hätte nichts zu tun.
  • Vegetto 09.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Google Rezensione on firee hahahaha
    Die haben es verdient, sorry
    Benutzer Bild
  • Gorgol 09.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Finde die Geschichte ein wenig reisserisch geschrieben. Zwar scheinen Mitarbeiterin und Polizist total überreagiert zu haben, aber das liest sich schon sehr einseitig...
    • Asmodeus 09.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Merke. Wenn die Geschichte zu dumm klingt um wahr zu sein... ist sie wahrscheinlich leider wahr.
    • Gorgol 09.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Ich glaube schon, dass sich die Geschichte ereignet hat und einige der involvierten Personen Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Aber der Text ist wenig Sachlich geschrieben. Im mittlerweile angepassten Abschnitt 3 stand initial etwas wie, dass dem Polizisten das Grinsen vergangen wäre, als er feststellte, dass der 8 Jährige noch nicht Strafmündig wäre. Liest sich für mich halt irgendwie wie ein Märchen mit dem grossen bösen Wolf...
    • Kurtli 09.06.2020 16:18
      Highlight Highlight na ja, wenn das so war, dann war es so, aber kann man natürlich nicht beurteilen. Scheinbar war ihm anzumerken, dass es ihm Spass machte so zu handeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 09.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Es gibt ja von den Nationalbanken Vorschriften, wie Spielgeld aussehen darf (Farbe, Material, Grösse, "Specimen"-Aufdruck etc), die hier wohl nicht erfüllt wurden. Bei CHF: https://www.snb.ch/de/mmr/reference/instr_rep_notes/source/Merkblatt%20ueber%20die%20Reproduktion%20von%20Banknoten.pdf

    Aber denoch ist die Reaktion übertrieben. Sie fragten ja explizit, ob man damit bezahlen dürfe und versuchten nicht die Noten z.B. gemischt mit echten unterzujubeln oder explizit zu behaupten, dass sie echt seien.
    • paule 09.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Und selbstverständlich weis das in der Schweiz jedes Kind auswendig, schliesslich sind wir ja alle brave Bürger!
    • ulmo 09.06.2020 13:46
      Highlight Highlight Ja, dann wäre es wohl eine gute Idee gewesen, diejenigen anzuklagen, welche das geld verteilten. Aber die Kinder hätte man ruhig in Ruhe lassen können
    • Kurtli 09.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Falsch. Wenn man die bedingungen liesst...es gibt beim besten Willen keine Euros mit so grossen, offensoichtlichen chinesishcne Zeichen! Das qualifiziert sich nicht einmal als Falschgeld! Noch ein Fehler drauf bei der Polizei!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 09.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Das ist doch ein schlechter Witz oder?
    Die Verkäuferin hätte den Buben einfach sagen können das es falsch Geld ist und die Eltern informieren können. Was ist bei der Frau schief gelaufen? Wo bitte ist bei der gesunde Menschen verstand abgeblieben?!
    Und zum Krönung dann die Polizei, Radarfall aufzustellen ist denen wohl zu langweilig geworden oder was? Das kosten ja nur wieder Steuer für nichts und wieder nichts!? Man hätte einfach nur mit den Buben reden sollen!
    Sollen sie noch zuerst denjenigen ausfindig machen die es am Fastnacht verteilt haben!
  • manhunt 09.06.2020 13:07
    Highlight Highlight auf die frage der kids, ob sie mit spielgeld bezahlen dürfen, hätte ihnen die verkäuferin einfach antworten können, dass dies nicht erlaubt sei. die frage alleine stellt ja noch keine straftat dar.
    das die polizei dann aber so eine geschichte daraus macht, ist einfach
    nur noch peinlich.
    würden unsere strafverfolgubgsbehörden mit dem selben engagement gegen steuersünder ermitteln, wären wohl genug finanzielle mittel vorhanden, um einen weiteren lockdown vollumfänglich zu finanzieren.
  • Therealmonti 09.06.2020 13:06
    Highlight Highlight Ob dem Verhalten der Verkäuferin und des Polizisten kann man bloss den Kopf schütteln. Die Frau hat ganz bestimmt selber keine Kinder und die Hellste ist sie wohl auch nicht. Und der Polizist zementiert die Meinung, dass Leute dieser Berufsgattung gehäuft gerade mal lesen und schreiben können, dafür gerne autoritär auftreten und allenfalls wissen, wie man mit einem Schiesseisen umgeh. Aber Fingerspitzengefühl und Empathie gehen ihnen völlig ab.
    • Martel 09.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Ich habe am Feldschiessen schon neben diversen Polizisten geschossen (25m)...das können sie auch nicht!
  • Macrönli 09.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Was bitte hat die Dame der Polizei erzählt? Und dass dann tatsächlich die Polizei ermittelt...ich dachte und hoffte bei jedem Satz dass irgendwann steht, dass man in der Schublade eine Ladung gesunder Menschenverstand gefunden hat und die Sache ruhen lässt. Nein ehrlich da fehlen mir die Worte. Sowohl die Dame an der Kasse wie auch der Polizist: total bala bala! Gibts doch nicht. Echt. Die Kinder haben GEFRAGT und nicht mit der Wasserbombe gedroht... meine Güte, lassen wir doch Kinder Kinder sein...in einer Welt wo nicht grad wegen SOWAS die Polizei kommt.
  • Goggwärgi 09.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Mit einer Befragung der Eltern und dem anschliessenden Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 StPO) hätte man den Fall ad acta legen können. Volg bzw. die Verkäuferhin hätte dann selber entscheiden können, ob man gegen die Nichtanhandnahmeverfügung Einsprache erheben will.
  • bcZcity 09.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Ha ha, die hätten mal bei mir und meinen Eltern vorbei kommen sollen. Das hätte ein Donnerwetter gegeben und sie hätten auch die Konsequenzen getragen.

    Ich wurde einmal am Kinderflohmarkt verhaftet, weil ich ähnliche Ware angeboten habe die eine Nacht zuvor in einem Lagerverkauf entwendet worden war. Ich musste auf die Polizeistation und Aussagen wo ich in der Nacht war etc. Da war ich zwar bereits 13 Jahre alt, aber ja.

    Meine Eltern waren ausser sich!

    Schlussendlich war es tatsächlich ein Schulkollege von mir im gleichen Alter. Unterschätzt niemals Kinder! ^^

  • Hierundjetzt 09.06.2020 13:01
    Highlight Highlight Aaah das Basler Ghetto, wer kennts nicht. Dort wo bereits 8 jährige sich in Banden zusammenrotten um den Volg (😂😂😂) zu plündern, zu bescheissen und die arme 50 jährige mit 35 Jahre Berufserfahrung auszunehmen.

    Jaja. Ganz schlimm. Sicher Uslenders gsi (8 jährige versteht man ha manchmal nicht so gut)

    Sie und der tolle Volg kann echt stolz auf sich sein! 👏🏼👏🏼👏🏼
  • Caturix 09.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Typisch USA.

    Ah nein warte ! Schweiz. Nicht besser nur ohne Trump.
    • Baruch de Spinoza 09.06.2020 14:16
      Highlight Highlight Nicht besser? Strafmündigkeit in den USA beginnt je nach Bundesstaat mit der Geburt. Man hätte entsprechend - im Gegensatz zur Schweiz - den 8-Jährigen angeklagt. Ist das für Sie irrelevant? Glauben Sie, ein Säugling und ein 10-Jähriger sind intellektuell auf dem selben Level? Das gäbe dann in etwa die Lernkurve deines Donalds.

      (Bild: Wikipedia; „Strafmündigkeit“)

      Benutzer Bild
  • Sarkasmusdetektor 09.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Echt gefährlich solche Vorfälle. Ich wäre wahrscheinlich im Knast gelandet, weil ich das Lachen nicht hätte verkneifen können, wenn der Polizist mit so etwas zu mir gekommen wäre...
  • TaulRam 09.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Gut das unsere Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden. Meine Güte! Mir wären sogar die falschen Scheine zu schade gwesen, um sie für diese Ermittlung einzusetzen!
  • ciaociao 09.06.2020 12:56
    Highlight Highlight WTF?
    Ich hatte trotz Gesetzestreue bisher nur unangenehme Erfahrungen mit unserem Freund und Helfer.
    Aber sowas kann beim besten Willen nicht mehr zu „unangenehm“ abgestuft werden. Was soll der Seich? Wie soll ein so junges Kind verstehen, was es falsch gemacht hat, wenn es ja dann auch an der Fasnacht von allen Erwachsenen vorgemacht wird?
    Polizei war schon übertrieben (schäm dich, Ladenmitarbeiterin!), aber die Polizei hätte ja dann auch einfach die Eltern informieren können, dass man die Kinder entsprechend aufklären muss.
    Aber sicher nicht wie bei Sträflingen Fotos & Aktenkundig machen!
  • Delta-V 09.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Hihihi...
    Die Kommentare in der Bewertungsspalte von Google betreffend dem besagten Volg find ich der Kracher.
    Schön zu sehen, dass es noch gelebte Solidarität gegenüber Kindern gibt.
    Intressant wäre es, zu sehen, dass die Verkäuferin aufgrund der Negativbewertungen (Rufschaden) trotzdem geschasst wird.
    Aus Gründen der Menschlichkeit hätte sie es, meiner bescheidenen Meinung nach, sowieso verdient.
    Benutzer Bild
    • V-REX 09.06.2020 15:04
      Highlight Highlight 😂😂😂 der Kommentar "akzeptieren leider kein Falschgeld" ist zu köstlich
    • kupus@kombajn 09.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Die witzigen Kommentare sind ok, die kritischen auch. Aber die Verkäuferin deshalb jetzt komplett fertig zu machen und ihr den Jobverlust zu wünschen, finde ich daneben. Mein Gott, sie hat einen Fehler gemacht und weiss es jetzt vermutlich auch selber.
    • Delta-V 09.06.2020 15:34
      Highlight Highlight @ kupus@kombajn
      Und dass sie mit ihrem Verhalten (welches Du so salopp als Fehler bezeichnest) dafür gesorgt hat, dass ein Minderjähriger gleich von vorherein schlechtere Chancen im Erwachsenenalter hat (Strafregistereintrag) findest Du absolut in Ordnung?
      Auch wenn die Firmenzentrale angeblich "Stallorder" gegeben hat, gibt es noch immer Dinge wie Zivilcourage, welche solchen Wahnsinn verhindern sollten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Turnbeutelvergesser 09.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Monopoly vorsichtshalber entsorgt. Jetzt muss ich nur noch bis zur nächsten Müllabfuhr durchkommen. Ich tauche bis dahin besser mal unter...
  • Firefly 09.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Endlich gibts mal was zu tun...
  • baBIELon 09.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Und dann fragen sich einige Polizisten wieder weshalb der Respekt vor Ordnungshütern abhanden kommt... Irgend ein Kollege hätte den übermotivierten Schlumpf zurechtweisen müssen! Aber ja dann würde er wohl als illoyal dargestellt werden... Strickte Hierarchien führen zu genau solchem S****ss!
    • Jesses! 09.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Muss man denn wirklich wegen eines dummen Polizisten gerade wieder pauschalisieren? Nein. Es gibt sie überall, die Dummen. Auch bei der Polizei. Aber deswegen sind ja nicht gleich alle so. Genau so wird grossflächig und unnötig Abscheu gegen eine ganze Gruppe geschürt. Nicht wegen dem einen Polizist. Wegen dir.
    • baBIELon 09.06.2020 20:27
      Highlight Highlight @Jesses! Dieser Polizist ist bei weitem nicht der einzige, welcher sich nicht mehr in Griff hat...
  • Joseph Quimby 09.06.2020 12:42
    Highlight Highlight Der Täter ist kein unbeschriebenes Blatt. Er soll bereits mit Haribo gedealt und ein Opfer mit einer Wasserpistole bedroht haben.
    • paule 09.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Ui, gestern habe ich für meine Grosskinder 3 (drei) Wasserpistolen gekauft, hoffentlich komme ich jetzt nicht ins Visier der Bullen.
  • Michel Henkel 09.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Wer in der nähe wohnt: schnappt euch euer Monopoly oder ein anderes Spiel mit Spielgeld, fahrt zum Polizeiposten und macht eine Selbstanzeige wegen Besitzes von Falschgeld. Vielleicht setzt dann bei ein paar dutzend Selbstanzeigen ein Erkenntnisprozesd ein.
  • nilson80 09.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Unfassbare Sache wenn es so gelaufen ist, aber habt ihr das Ganze noch einmal selber überprüft ? Soweit ich weiss ist Daniel Wahl von der BAZ Quelle der Geschichte. Besagter "Journalist" ist für seine fragwürdigen Skandalgeschichten bekannt und zwar nicht wegen der besonderen Seriosität.

    https://medienwoche.ch/2018/04/20/mehr-schlecht-als-rechts/

    • Bümpliz 09.06.2020 15:37
      Highlight Highlight Die Geschichte ist leider wahr. Ich kenne den Verbrecher
    • nilson80 09.06.2020 16:59
      Highlight Highlight O.K, hatte gehofft es könnte sich doch um eine BAZ-Ente handeln ;0(

  • Lord_Mort 09.06.2020 12:40
    Highlight Highlight Wieder ein übereifriger Blaumann. Dabei vergisst er selbst die Rechtsmittelbelehrung, tztztz. Wenn schon korrekt dann richtig oder dachte er, er habe es mit einer Familie zu tun, die sich mit dem Strafrecht nicht so gut auskennt?
  • Motiv 09.06.2020 12:38
    Highlight Highlight Wenn man das liest, dann denkt man zuerst automatisch an Scherz, Satire etc. - aber nicht, dass das wirklich passiert ist. Das ist einfach nur noch krank - und zwar von der Verkäuferin, wie auch vom Polizisten. Völlig schräg und total unverhältnismässig.
    • Kruk 09.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Warum muss ich dabei an die USA denken....


      Ich muss an meinen Vorurteilen arbeiten.
  • hummel 09.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Alle: Polizei in Amerika ist ein Witz.

    Polizei BL: hold my beer!
  • Hummingbird 09.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Ich hoffe, diese Geschichte wird Sujet an der nächsten Fasnacht!
    • fidget 09.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Die Polizei BL macht es einem aber auch wirklich einfach. Das ist ein perfekt ausgearbeitetes Fasnachtssujet. Es bedarf keiner weiteren Überspitzung und kann sogleich adaptiert werden.
  • Hummingbird 09.06.2020 12:27
    Highlight Highlight Wie krank ist das denn?! V.a. auch, dass der Polizist enttäuscht war, dass der 10 Jährige nicht der Täter war. Mich würde die ethnische Herkunft der Familie interessieren. Und: Seit wann ist es verboten, an der Fasnacht verteilte Sujetpapiere zu besitzen? Falls iiirgend jemand, ausser der Verkäuferin und der Polizei einen Fehler begangen hat, dann die Fasnachtsclique, welche die Noten drucken liess, oder die Druckerei... aber wieso um himmels Willen die Kinder damit traumatisieren?! :-(
  • TanookiStormtrooper 09.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Als Verkäufer hätte ich den Kindern erklärt, dass das kein echtes Geld ist und man dafür nichts bekommt. Als Polizist hätte ich der Verkäuferin erklärt, dass es nun mal Kinder sind und ganz sicher keinen solchen Wirbel veranstaltet.
    Da war den Beamten wohl auch etwas langweilig und ein paar Kinder wie Schwerverbrecher zu behandeln etwas Abwechslung im grauen Alltag. 🙄
    • Pointer 09.06.2020 12:32
      Highlight Highlight Das wäre ja gesunder Menschenverstand! Wo kämen wir da denn hin ...
  • Baba 09.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Unglaublich, diese Geschichte!

    Die Verkäuferin ist wohl einfach dumm wie Brot ("habe nach Anweisung der Zentrale gehandelt"), aber dass sich die Kapo BL dafür auch noch hergibt, macht das ganze WIRKLICH tragisch.

    Wenn ich mich daran erinnere, dass ich als Kind mit Münzen aus meinem Krämerliladen im Dorfladen einen Süssigkeiten-Grosseinkauf tätigen wollte, kann ich heute nur dankbar sein für den damaligen gesunden Menschenverstand der Verkäuferin... Ist aber auch schon ein paar Jahrzehnte her.
  • So en Ueli 09.06.2020 12:18
    Highlight Highlight Die Frau vom Laden hat ja ausgesagt, dass man das anzeigen müsse. Es seien die Bestimmungen der Zentrale. Wenn sie das nicht getan hätte, hätte sie ihren Job aufs Spiel gesetzt. Und der Versuch mit Falschgeld zu bezahlen, (Die Jungs haben aktiv danach gefragt, erscheint für mich, dass der Wille dazu bereits da war, es war somit eine Absicht dabei) zählt ja schon als Offizialdelikt. Ich kann daher den Aufschrei nicht verstehen.
    • Yoshii 09.06.2020 12:38
      Highlight Highlight @Ueli
      Die Kinder sind 8 und 10... 8 und 10! Sie gingen ja wieder, als die Verkäuferin gesagt hat, sie können damit nicht bezahlen!
    • Hillman 09.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Bee89 09.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Das ist doch quatsch! Die Bestimmungen sind vermutlich, dass man es melden msus, wenn jemand versucht mit Falschgeld zu bezahlen. Da geht man von Vorsatz aus.
      1. haben die Kinder gefragt, ob sie für dieses Geld etwas bekommen. Sie haben nicht einfach damit bezahlt. Ein einfaches Nein, das ist kein richtiges Geld hätte gereicht.
      2. Es waren KINDER! Etwas gesunden Menschenverstand walten lassen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 09.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Eigentlich wurde ja bereits alles gesagt, aber die Story regt mich dermassen auf, dass ich trotzdem auch noch kommentiere. Was für ein Totalversagen seitens Verkäuferin und Polizei! Wie kann man bloss so verbissen und engstirnig sein. Auch in einem Rechtsstaat darf Augenmass und Menschlichkeit angewendet werden. Herrgott das sind Kinder! Die einzig richtige Reaktion wäre ein Lachen und "nein" gewesen.
  • leu84 09.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Im Baselbiet werden jetzt wohl alle Monopoly-Spiele konfisziert 😉
    • leu84 09.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Oh, das habe ich beinahe vergessen 🤫
    • grumbler 09.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Spielgeld ist ja normalerweise sehr viel kleiner als echtes Geld, damit die Unterscheidbarkeit gegeben ist. Ich nehme mal an, das ist beim chinesischen Totengeld nicht der Fall, weswegen es als Falschgeld klassifiziert wird.

      ... was überhaupt nichts daran ändert, dass es Verkäuferin und Polizist in diesem Fall schmerzlich an Sozialkompetenz und Augenmass mangelt.
  • THEOne 09.06.2020 12:12
    Highlight Highlight andernorts werden gewaltverbrecher mit supersondersettings belohnt.....
    wundert mich überhaupt nicht dieser einsatz
  • Philipp55 09.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Schön dass sie im Basel-Landschaft keine anderen Probleme haben ...
    Den involvierten von Volg und Polizeicorps empfehle ich dringend einen Deeskalations-Kurs, vielleicht hilfts ja, denn gesunden Menschenverstand hat man oder hat man nicht!
    Ich hoffe, dass sich ein Anwalt dazu bereit erklärt, diese Posse aufzudecken und die Anschuldigungen gegen die Kinder zu zerpflücken!
    Für die involvierten Personen bleibt mir nur der Wunsch:
    Oh Herr lass Hirn vom Himmel fallen ...
  • Janis Joplin 09.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Mein Gott, hat die Polizei dort echt nichts Besseres zu tun?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 09.06.2020 12:27
      Highlight Highlight @Janis Joplin

      "Mein Gott, hat die Polizei dort echt nichts Besseres zu tun?"

      ich denke mal, dass die polizei das untersuchen muss, wenn es gemeldet wird.

      ich sehe da eher den fehler bei der person, welche den fall der polizei gemeldet hatte.
    • Grohenloh 09.06.2020 13:59
      Highlight Highlight Just:
      Wenn jemand in einen Laden kommt, und etwas zeigt und fragt, ob man mit dem bezahlen kann, muss die Polizei das untersuchen? Echt jetzt?
      Das ist eine Frage. Zwar nicht besonders intelligent, aber eine Frage. Ein Versuch, damit zu bezahlen ist es, wenn VERSUCHT WIRD DAMIT ZU BEZAHLEN.

      Die Verkäuferin: Einverstanden. Da sieht man, was passiert, wenn Menschen nicht gelernt haben / sich nicht getrauen selber zu denken. Unterirdisch!
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 09.06.2020 14:42
      Highlight Highlight @Grohenloh

      wer lesen kann ist klar im vorteil.

      es ging darum, dass die polizei wahrscheinlich keine wahl hat und das untersuchen muss, wenn jemand dies meldet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu_Hajaar 09.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Auch die Polizeiposten von Sissach und Liestal freuen sich über weitere Bewertungen auf Google! ;) Aber bitte nicht direkt beleidigen, nicht dass bei euch dann plötzlich auch noch jemand vor der Tür steht und euch 3 Stunden verhört und die Tastatur als Tatwaffe konfisziert.
  • Dan Rifter 09.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Hab den Artikel im Tagi gelesen .. hier der Lesevorschlag am Ende des Artikels:

    Absurd.
    Benutzer Bild
    • RichiZueri 09.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Vor dem Gesetz sind alle gleich, die einen halt einfach etwas gleicher :)
  • benn 09.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Die verkäuferin und der polizist sind an dämlichkeit kaum zu übertreffen, ein sujet für die nächste fasnacht in sissach!
  • SeboZh 09.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Langsam kehrt der Alltag wieder ein... Also wenn die Polizei wieder solch wichtigen Verbrechen aufdecken kann, scheint die Schweiz wieder zur Normalität zu finden
  • homo sapiens melior 09.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Sag mal, geht's noch?
    Wie blöd muss man sein, um Spiel- oder Totengeld nicht von Falschgeld unterscheiden zu können? Das wird doch extra deutlich von echtem Geld produziert.
    Wird man jetzt kriminell, wenn man Monopoli und sowas spielt?
    Dieser Volg gehört massiv boykottiert solange diese hässige Frau dort schafft. Und die Basler Polizei soll sich schämen.
    • grumpygirl 09.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Geschäftsschädigendes, kinderfeindliches Verhalten dieser Frau. Die würde ich sofort entlassen. Wie kann man einem Kind so die Zukunft ruinieren wollen??
  • red 09.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man im Zuge des Ganzen die Polizei ein bisschen weiter beschäftigen. Wie wäre es mit Anzeigen gegen alle Shops die solches „Geld“ verkaufen, gegen jeden Laden der ein Spiel mit Spielgeld im Angebot hat usw.
    Vielleicht fällt dem Staat dann auf wie unnötig sowas war.
    Nennen wir‘s Beschäftigungstherapie bis zur Eisicht.
  • hansj 09.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Schade, tut Dummheit nicht weh. Sonst würde man die für dieses "Verfahren" verantwortlichen Polizisten den ganzen Tag schreien hören.
  • Hugo Schweizer 09.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Skeptisch muss man heutzutage sein... könnten ja als Kinder verkleidete Terroristen sein! 🤪
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 09.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Müssten da nicht die welche das "Falschgeld" regnen liessen zur Verantwortung gezogen werden und nicht die mit dem Geld spielenden Kindern ?
    Ist das kein Offizialdelikt? Also an die Arbeit.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Oje und Velodiebe lässt man unbehelligt klauen? Die Polizei sollte sich auf das Wichtige konzentrieren.
  • Chummerbueb 09.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Mich würde noch die Stellungsname der Staatsanwaltschaft interessieren. Immerhin könnten diese eine Nichtanhandnahme verfügen.
  • Antichrist 09.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Ich hab ein Monopoly zu Hause, muss ich mit einer Hausdurchsuchung rechnen?
  • MGPC 09.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Dann soll die ach so liebe Polizei sofort zu der Fassnachtsgruppe gehen und alle verhaften die dieses Falschgeld verteilt haben. Ich würde das ganze anfechten und Schadensersatz vordern.
  • Notabik 09.06.2020 11:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • VileCoyote 09.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Auch so kann man Steuergelder aus dem Fenster werfen...
    Die Baselbieter Polizei hat wohl sonst nichts zu tun.
  • Triumvir 09.06.2020 11:30
    Highlight Highlight Da fehlen einem Menschen mit gesundem Menschenverstand einfach die Worte! Offenbar haben da einige Beteiligte - um es mal nett auszudrücken - leicht überreagiert, resp. mit Kanonen auf Spatzen geschossen! Haben der übereifrige Polizist und seine Vorgesetzten, die diese "Ermittlungen" erlaubt haben, eigentlich nichts besseres zu tun!? Und der Verkäuferin sollte man auch mal mitteilen, was gesunder Menschenverstand bedeutet...!
  • saukaibli 09.06.2020 11:26
    Highlight Highlight Wow, da hatte ich als Jugendlicher ja richtig Glück, als ich mal mit einer selbstgemachten 30er-Note bezahlen "wollte". Wie kann man nur so übertrieben reagieren? Man kann doch nicht im Ernst Euronoten mit grossen, chinesischen Schriftzeichen drauf als Falschgeld bezeichnen. Die Verkäuferin, sowie die involvierten Polizisten tun mir wirklich leid, bei denen muss im Leben irgend etwas ganz schief gelaufen sein.
  • P. Meier 09.06.2020 11:24
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe wurde das Falschgeld an der Fasnacht in Umlauf gesetzt. Also muss man da die Verantwortlichen ermitteln. Ob eine unwissentliche Weitergabe von Falschgeld strafbar ist, müsste man noch abklären.
  • MGPC 09.06.2020 11:24
    Highlight Highlight Das ist ein Witz oder? Bitte sagt mir dass das ein Witz ist. BITTE!!!
  • Raudrhar 09.06.2020 11:24
    Highlight Highlight Bitte, bitte, sagt mir, dass das ein Fake ist. So bescheuert kann doch echt keiner sein. Oo
    • Caturix 09.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Doch die Polizei schon.
  • LeNerd 09.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Könnte jemand bitte abklären, ob die Fasnachtsgesellschaft, welche das Falschgeld in den Umlauf gebracht auch untersucht wurde. Ich könnte mir vorstellen dort wäre eine erweiterte Hausdurchsuchung auch noch angebracht. *Ironie off*
    • Asmodeus 09.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Wahrscheinlich ist der Polizist bei denen sogar Mitglied. Oder sonst einer seiner Truppe.
  • Leader 09.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Eigentlich zum Lachen- wäre es nicht so traurig, sorry erbärmlich.
    Da wurde offensichtlich von den meisten Beteiligten mit Kanonen auf Spatzen geschossen!
    Mit Humor, wenig Einfühlungsvermögen und einer Prise Gelassenheit wäre die Situation zu lösen gewesen.
    Sind diese Leute spassbefreit?
    • Philipp55 09.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Nein, die haben dies Jahr halt keine Fasnacht gehabt, Corona bedingt. Und scheinbar greift das Virus auch das Gehirn an ...
  • Switcheroo__ 09.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Dieses Kind ist aufgrund der Unfähigkeit der Behörden bis ins Jahr 2032 gestraft. Sowas darf einfach nicht passieren!
  • Fredy Fredy 09.06.2020 11:17
    Highlight Highlight Bin doch sehr froh darüber.... das dieses Kind nicht in Untersuchungshaft genommen wurde.... ein Lob der Polizei und Staatsanwaltschaft....
  • Alteresel 09.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Was für Deppen - bei den Hütern für Recht und Ordnung!
    • VileCoyote 09.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Niemand ist vor Stupidität geschützt...
  • kupus@kombajn 09.06.2020 11:15
    Highlight Highlight Jeder Jus-Studiumsabgänger würde den Fall in Windeseile zerpflücken und die Polizei wie auch die Verkäuferin der Lächerlichkeit preisgeben.

    Im Grunde ist der Versuch, jemanden zu täuschen und mit Spielgeld zu bezahlen, auch strafbar. Abgesehen davon, dass es sich hier nicht um Falschgeld handelt, was auf den ersten Blick ersichtlich ist, hat das Kind nicht versucht, Falschgeld in Umlauf zu bringen, es hat um eine Information ersucht. Es fragte: "Kann man damit etwas kaufen?". Das Kind hat nicht versucht, jemanden zu täuschen.

    Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre.
    • So en Ueli 09.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Wobei mit der Frage, ob man damit bezahlen kann, die Absicht imho bereits gegeben ist, sonst hätten die Jungs nicht gefragt.
    • kupus@kombajn 09.06.2020 13:08
      Highlight Highlight @So en Ueli: Nach einem "Ja" der Verkäuferin wäre die Absicht, damit etwas zu kaufen, gegeben gewesen, aber nicht die Absicht, etwas mit Falschgeld zu bezahlen. Ein Achtjähriger darf sich darauf verlassen, dass alles seine Richtigkeit hat, wenn ihm eine offensichtlich kompetente Erwachsene eine entsprechende Antwort gibt. Mein Sohn ist acht. Würde er etwas finden, was nach Geld aussieht, wüsste er auch nicht, ober damit etwas kaufen kann und würde es vielleicht versuchen. Wenn ich mit Falschgeld bezahle, ohne zu wissen, dass es Falschgeld ist, gehe ich auch straffrei aus.
    • So en Ueli 09.06.2020 13:50
      Highlight Highlight Ich stimme dir da teilweise zu. Bei einem "Ja" wäre die Sache klarer gewesen. Aber bedenke, dass die jungs hier in ihren Gedanken bereits vorhatten mit falschem Geld zu bezahlen. Somit wurde die Tat grundsätzlich schon ausgeführt. Dummerweise hatten Sie ihre Aktion vor der Tat entsprechend zugegeben. Daher ist für mich die Strafe legitim.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheGoblin 09.06.2020 11:15
    Highlight Highlight Ein PARADEBEISPIEL wie uns der gesunde Menschenverstand zusehends abhanden kommt!
    Das wäre mit einem kecken Spruch der Verkäuferin erledigt gewesen "klar bekommst ein goldenes Nüüteli und ein silbernes Warteeinweilchen"... aber nein. Nennt mir die Adresse der Kids und ich schicke denen je 50 echte Franken sodass sie ich etwas schönes Leisten können und hoffentlich auch zuvorkommend und respektvoll bedient werden! Dem Polizisten und der Verkäuferin sei gesagt, dass das Leben immer die passende Antwort auf sein Verhalten bereithält. Karma's waiting, fools!
  • Dragonlord 09.06.2020 11:12
    Highlight Highlight Die Volg-Gruppe wird hoffentlich dazu noch Stellung nehmen und sich bei der Familie entschuldigen?

    Die Strafermittlungsbehörden haben hier meines Erachtens kläglich versagt. Da gibt es wohl wirklich ernstere Gefahren für unsere Gesellschaft, als diese Lausbuben.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 09.06.2020 12:31
      Highlight Highlight ich bin mir ziemlich sicher, dass die polizei einen fall untersuchen muss, wenn er gemeldet wird.

      ich kann mir schlecht vorstellen, dass die polizei da nach "gefühl" handeln kann.
  • Sälüzäme 09.06.2020 11:10
    Highlight Highlight Ich glaub mich knutsch ein Elch!

    Die Kinder haben nicht mit dem Spielgeld, und wie es der Name sagt ist es kein Falschgeld, bezahlt. Also haben sie auch kein Falschgeld in Umlauf gebracht, eher schon die Leute an der Fasnacht.

    Keine Rechtsmittelbelehrung und eine Hausdurchsuchung ohne Durchsuchungsbefehl (kein Hinweis darauf im Artikel) dürfte für die Polizisten noch ein Nachspiel haben.

    Ist das ein verspäteter Aprilscherz?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 09.06.2020 12:32
      Highlight Highlight mir fehlen hier eh quellenangaben für diesen artikel
  • Cpt. Jeppesen 09.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Einen Akteneintrag bis zum Jahr 2032, für was? Dem Kind das Leben zu versauen bevor es überhaupt beginnt. Sehr gut liebe ausführende Organe, Applaus.

    In 2032 ist der heute 8 Jährige dann 20 und wollte vielleicht einen Beruf erlernen bei dem ein einwandfreier Leumund Voraussetzung ist. Kann er dann nicht, weil aktenkundig wegen Falschgeld.

    In der Konsequenz müsste die Polizei nun auch die gesamte Sissacher Fasnacht-Gesellschaft verhaften, schliesslich haben die das "Falschgeld" in Umlauf gebracht, oder?

    Ist es möglich, dass unsere Gesellschaft sukzessive verblödet?
  • Statler 09.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Sehr geil auch die Stellungnahme der Polizei zu den Vorwürfen:
    «Das Delikt wird als «In-Umlauf-Setzen falschen Geldes», Art. 242 StGB, registriert. Die Verfahrensakte bleibt bis zum 6. Mai 2032 (Verjährungsfrist) im System. Die beiden strafunmündigen Kinder sind als Beteiligte aktenkundig aufgeführt. Angesichts dieser Ausgangslage und der konkreten Umstände des Falles erachten wir das Vorgehen unseres Mitarbeiters als angemessen.»

    Ich kann gar nicht so viel Facepalmen, wie ich möchte.
  • BlickvonAussen 09.06.2020 11:05
    Highlight Highlight Früher hiess es: Der Computer ist ein Idiot. Er macht genau das, was man ihm sagt. Beispiel vor ca. 45 Jahren: Jemand erhält eine Rechnung von der Behörde mit dem Betrag 0 Franken. Wochen später kommt die Mahnung, er habe die Rechnung mit 0 Franken noch nicht bezahlt.
    Heute ist der Computer mit künstlicher Intelligenz mit seiner Urteilsfähigkeit bedeutend weiter als die erwähnte Verkäuferin und Polizist. Betrachten wir die Digitalisierung als Hoffnungsschimmer gegen die menschliche Dummheit.
  • GraveDigger 09.06.2020 11:05
    Highlight Highlight Und sowas darf noch eine Schusswaffe tragen...
  • Züzi31 09.06.2020 11:03
    Highlight Highlight Da kriegsch ächt dä Chotzer... Sonst lache ich jeweils über die Amis, von dort kommen solche Geschichten ja regelmässig. Und dann passiert so etwas hier. Dieser Polizist (und sein Vorgesetzter eigentlich auch gleich) gehört so etwas von gefeuert!!
  • {Besserwisser} 09.06.2020 11:02
    Highlight Highlight Da konnten die Polizisten mal wieder einen Einsatz gemäss Lehrbuch umsetzen, ohne Angst zu haben, dass Steine und Flaschen fliegen. Bravo zu diesem Dienst an unserer Gesellschaft.
  • IpohLung 09.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Unfassbar sowas! Da sollte man doch die Geschäftsleitung von VOLG kontaktieren und fordern, dass eine solche Person aus dem Unternehmen entfernt wird!
  • Linus Luchs 09.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Null Augenmass, weder von der Verkäuferin, noch vom Polizisten. Null Gedanke, wie die Behandlung als Kriminelle und die Drohungen auf die Kinder wirken. Wenn hier jemand zum Präventionsgespräch antraben müsste, dann der Polizist!

    Blindes Pflichtbewusstsein erstickt die Menschlichkeit. Wer so handelt, übernimmt keine Verantwortung, sondern verschanzt sich hinter Vorgaben "von oben". Mit solchen Untertanen schafft man totalitäre Systeme.
  • trichie 09.06.2020 10:57
    Highlight Highlight Jetzt ist nur noch die Frage wer hier am Ende der "Böse" ist:
    - der Chef der Verkäuferin weil er ihr in solchen Fällen null Ermessensspielraum zugesteht (kommt bei Kassierern leider noch oft vor)
    - die Verkäuferin weil sie völlig ohne Augenmass handelt
    - die Polizeibehörde weil sie das überhaupt weiterverfolgt
    - der Polizist weil er übertrieben hart durchgreifen

    Es ist nur klar wer es nicht ist: die beiden Jungs ;-) Das Geld war so offensichtlich nicht echt dass niemand ernsthaft drauf reinfällt und sie haben sogar noch gefragt ob es überhaupt akzeptiert wird.
    • Silphium 09.06.2020 11:28
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist die Verkäuferin die "Schuldigste". Ich arbeite selbst im Verkauf und habe immer wieder Kinder im Laden. In einer solchen Situation ist Empathie und Humor gefragt, somit lässt sich die Situation leicht in Wohlgefallen auflösen, ohne dass man der Staatsmacht Meldung machen muss. Diese Verkäuferin ist eine lächerliche Person und für den Beruf ungeeignet (da offensichtlich geistig überfordert). Ich hoffe ehrlich, dass die ihren Job verliert, solche Leute sollte man auf Niemanden loslassen.
  • Atavar 09.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Wenn der Stock im A**** das Rückgrat ersetzt. Bei Polizei und Drofladen...

    Ist doch echt Mist, heute Kind zu sein, wenn man sowas liest...
  • soGesehen 09.06.2020 10:51
    Highlight Highlight Ich schliesse mich dem Gros der Vorredner an. Aber:

    "..., als es an der Fasnacht in Sissach Anfang März Geldscheine regnet."

    Was unternimmt die Executive denn jetzt, wo sie herausgefunden haben, dass die Kinder und deren Eltern nicht die Erzeuger des "Falschgeldes" sind?

    Watson, bitte bleibt dran!
  • Gubbe 09.06.2020 10:47
    Highlight Highlight Seldwyla schlägt sich selbst. Bisher glaubte ich, dass hiesige Polizisten mehr als nur drei Wochen geschult würden. Natürlich waren sie der festen Überzeugung, nun einen Geldwäscherfall gelöst zu haben. Helle Kerzen...
  • smartash 09.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Für diesen Heldenmut hat der Polizist einen Orden verdient.... Und ein Denkmal.... mindestens


    Es kommt mir aber noch ein andere Gedanke...

    Bin mir nicht zu 100% sicher, aber ich glaube laut Gesetz ist die Herstellung von solchem „Falschgeld“ genauso strafbar. Müsste es zumindest, wenn der Besitz (oder Versuch was damit zu kaufen) strafbar ist

    Also wenn die Polizei die beiden Kinder wegen dieses Geldes belangt, müssten sie nicht noch viel härter gegen diejenigen vorgehen, die das Geld in Umlauf gebracht haben?

    Also die Fasnachts-Typen?

  • Fredy Fredy 09.06.2020 10:44
    Highlight Highlight Da kann ich nur den Kopf schütteln....
    Die sind doch von allen guten Geistern verlassen....
    Offizialdelikt.....
    Will sich da ein Polizist noch einen höheren Rang abverdienen mit solchem Mist.....
    Lächerliche Aktion.....da frage ich mich wirklich wo der gesunde Beamtenverstand geblieben ist.....
  • Kruk 09.06.2020 10:43
    Highlight Highlight Mein Beileid gilt vor allem der armen Verkäuferin...

    Wie arm ihr Leben wohl ist?

    • So en Ueli 09.06.2020 12:23
      Highlight Highlight So hatte wohl so handeln müssen, da sie sonst ihren Job aufs Spiel setzte. Solange das nicht klar ist, würde ich diese Frau nicht verurteilen.
    • Kruk 09.06.2020 12:59
      Highlight Highlight Weil Kinder fragen(!) ob sie mit Spielgeld bezahlen dürfen und nach der Absage das Geschäft verlassen haben?

      Das ist eher unwahrscheinlich, aber ja ein Recht sie zu verurteilen habe ich nicht.
  • Matrixx 09.06.2020 10:42
    Highlight Highlight Da wurden schon schlimmere Delikte als "Luusbuebe-Streich" abgetan.
    Ich verstehs nicht, ich wills nicht verstehene und muss das hoffentlich auch nicht.
  • Faeudi 09.06.2020 10:38
    Highlight Highlight GMV......... gesunder Menschenverstand hiess es früher noch. Aber das war früher. Die Dummheit auf diesem Planeten scheint wirklich nicht mehr zu stoppen zu sein.
    Kinder kriminalisieren......... gohts no?!
  • Hugo Hugentobler 09.06.2020 10:35
    Highlight Highlight Wenn sich das ganze so abgespielt hat, dann ist das oberpeinlich. Spätestens als man festgestellt hatte, dass es sich um ein Kind im nicht strafmündigen Alter handelt, hätte man die Aktion abblasen können.

    Dafür fehlen mir wirklich die Worte.
  • sikki_nix 09.06.2020 10:33
    Highlight Highlight CSI Dietgen - Den (minderjährigen) Tätern auf der Spur! Wann kommt die Netflix Doku darüber?
  • sikki_nix 09.06.2020 10:32
    Highlight Highlight Wow! Ich vermute mal, weder die Ladenbesitzerin noch der Polizist hatten eigene Kinder kinder zu Hause.
  • plataoplomo 09.06.2020 10:32
    Highlight Highlight Eins ist sicher. Ich spiele nie mehr Monopoly. Ist mir einfach es biz zu heikel... 🤦
    Hey Polizei, was läuft falsch bei euch?
  • Mia_san_mia 09.06.2020 10:31
    Highlight Highlight Unglaublich...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Ich bin selten deiner Meinung.
      Hier bin ichs auch nicht ganz, aber nur, weil ich heftigere Worte im Kopf habe.
      Oder um es in einem Emoji auszudrücken:🤮
      Das halte ich von dieser Situation.
  • KnolleBolle 09.06.2020 10:29
    Highlight Highlight Ich wäre mit den Kindern zum Arzt, hätte einen psychischen Schaden (Angstzustände wegen der Polizeisache) angegeben und die Polizei verklagt. Wenn die dumm tun kann ich es auch. Und ich hoffe das wird regierungsmässig ein Nachspiel haben, aber BL ist ja der sozial und polizeilich, berdenmässig schlimmste Kanton der Schweiz.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 10:38
      Highlight Highlight @Ouvrier. Sie haben nie in ihrem Leben die Polizei verklagt, denn sonst würden Sie so etwas nicht schreiben. Informieren Sie sich, was i.d.R. passiert, wenn Sie Anzeige gegen die Polizei einreichen. Einwenig recherchieren öffnet einem die Augen und den Geist.
    • KnolleBolle 09.06.2020 14:00
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller : Gegen die Götter in weiss (Ärzte) ist auch die Polizei machtlos und die KESB wie die Schulbehörde hätte ich im Rücken.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 16:15
      Highlight Highlight @Ouvrier. Eben, wenn Sie so etwas schreiben, haben Sie nie eine Anzeige gegen die Polizei eingereicht, denn i.d.R. gibt es auch eine Gegenanzeige und das ist erst der Anfang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schreimschrum 09.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Wollt ihr mich verarschen? Hat unsere Polizei wirklich nichts besseres zu tun und verschwendet Ressourcen mit so etwas? Wow.. einfach wow
  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 10:26
    Highlight Highlight Wie viel kostet den Steuerzahler eine Arbeitsstunde eines Polizisten? Ein sehr gut qualifizierte KV-Mitarbeiter wird bei Unternehmern intern mit rund CHF 120 veranschlagt (Lohn, Ferien, Sozialleistungen, Kosten Arbeitsplatz, usw.).

    Wie viele Stunden hat der Polizist an diesem Fall gearbeitet? Ich würde nicht sagen, das sei ein krasser Fall von Verschwendung von Steuergeldern, aber etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.

    Meiner Meinung nach, müsste der Polizei das Budget gekürzt werden, denn für solche Arbeiten Zeit zur Verfügung steht. Es gibt sicher wichtigere Fälle oder nicht?
  • Manu2222 09.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Aber suscht gahts no?!

    Wie kann man nur so dreist sein! Es beginnt schon bei der Anzeige der Verkäuferin. Schon dort hätte dann die Polizei die Kinder aufklären können und ihnen die Situation des Falschgeldes erklären und sie hätten verstanden um was es ging. Aber sie dann wie Schwerverbrecher zu behandeln und ihnen dann noch die Zukunft mit einem Akteneintrag zu versauen ist eine bodenlose Frechheit.

    Da sieht man mal wieder wie die Polizei arbeitet, ohne Verstand, egoistisch und ohne eine kleinste Spur Menschlichkeit!

    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 10:34
      Highlight Highlight Und dann noch das Trauma, das die Kinder durchmachen. Fotografiert wie Schwerverbrecher. Was dieses Erlebnis für die Zukunft der Kinder bedeutet, ich weiss es nicht. Aber diese Erfahrung werden die Kinder ein Leben lang haben und wozu?
    • CapD17 09.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Ein Vorfall. Die Polizei macht generell eine gute arbeit. Kinderkram diese Kommentare hier.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 11:10
      Highlight Highlight @CapD17. Woher weisst du, wie gut die Polizei ist? Wie hoch ist die Aufklärungsquote z.B. bei Raub, Einbruch oder Diebstahl? Wie hoch bei Internetkriminalität? Liefere Fakten, darüber kann man diskutieren und nicht Fanboy-Lobgesänge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Eine oberbünzlige Verkäuferin, ein profilierungsgeiler Polizist und eine Menge Idiotie.🤦‍♂️
    Was läuft eigentlich falsch, dass wegen dieser Lappalie die Polizei und Staatsanwaltschaft beschäftigt werden müssen?

    Hätte die Verkäuferin ein Minimum an Menschlichkeit und gesundem Menschenverstand, hätte sie den Kindern in aller Ruhe erklärt, dass sie mit diesem Geld nichts kaufen können.🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 09.06.2020 10:23
    Highlight Highlight Meine Fresse, was geht da grad ab? Im grösseren Asia-Shop (Bsp. A-Chau Trading Bern) findet sich das Spielgeld gleich bei den Räucherstäbchen.

    Ein bisschen Aufklärung über andere Sitten und Bräuche, sowie im Umgang mit Kindern würde dieser Verkäuferin gut tun.

    (Frei nach Forrest Gump: Dumm ist der, der Dummes tut.)
  • Der Bademeister 09.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Schade ist die fehlende Rechtsmittelbeurteilung durch den Polizisten kein Offizialdelikt. Hoffentlich wird der Volg künftig von der Kundschaft boykotiert.
    • DerHans 09.06.2020 10:37
      Highlight Highlight Die Volgmitarbeiter werden den Dorfeszorn schon zu spüren bekommen, die haben sich selber keinen Gefallen getan. Und auch der Polizist hat seiner Gilde einen Bärendienst erwiesen. Da wird das Karma in Rekordzeit wirken.
  • James Smith 09.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Solche Personen dürfen keine Macht über niemanden haben. Persönlich ungeeignet für den Polizeidienst, adieu merci.
  • Silent_Revolution 09.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Da sieht man mal, was blinder Gehorsam aus "Menschen" macht.

    "So seien die Bestimmungen" sagte die Robo-Verkäuferin

    Bin immer wieder erstaunt, wie erfolgreich gezähmte Bürger für lausige 3000 Stutz bereit sind, allerlei bornierten Nonsense durchzusetzen.
  • WhyNotX? 09.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Wtf did I just read??? Es sind Kinder und sie haben sogar noch gefragt ob dies gehe... solche Menschen (Verkäuferin und Polizei mit vorfreude) sollten mal ihr Leben überdenken
  • Suerehohn 09.06.2020 10:18
    Highlight Highlight What a time to be alive...
  • leverage 09.06.2020 10:18
    Highlight Highlight Selten beim lesen so ein WTF gehabt wie hier. Zumindedt was die Berichterstattung aus der Schweiz betrifft.

    Die Frau im Laden hätte es nciht melden sollen, aber der Polizist hat meiner Meinung nach schlimmer gehandelt. Das sind ausgebildete Personen, die auch wissen sollten, dass es sich hier nicht um Fälschung handelt. Und ich erwarte von Polizisten eine gewisse soziale Kompetenz.

    Gut das ganze ist die Geschichte aus der Sicht der Familie, aber ich denke mal egal wie man es betrachtet es war Sinnfrei.
  • Baccaralette 09.06.2020 10:18
    Highlight Highlight Hallo, was läuft bei dieser Verkäuferin falsch?

    Die Kinder haben gefragt, nicht bezahlt.

    Wahrscheinlich hat die Gute das nicht so ganz verstanden, es sind KINDER!
    Ich frage mich auch, was sie der Polizei daraufhin erzählt hat.
    Irrsinn!!!!
    • Markus Lorenz 09.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Richtig! Fragen ist nicht verboten.
    • Swen Kalski 09.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Wäre schön, wenn der Name der rechtstreuen Frau mal aus der Akte ins Internet leaken würde. So wegen Bewertung bei Google Places (man muss ja die Kids schützen), oder um jetzt regelmäßig als Flashmob dort mit Monopoli-Geld zu zahlen (so eine Heldentat muss doch auch gefeiert werden).

      Liebe Baseler Polizei, dass war nur eine fikive belustigende Anmerkung -Kabarett- , keine strafbare Handlungsempfehlung

      (Bei denen bin ich da jetzt vorsichtig) :-)
    • Sharkdiver 09.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Ich frage mich besonders was bei diesem Polizist abgeht
  • Omniszienz 09.06.2020 10:17
    Highlight Highlight Ist diese Geschichte wirklich so passiert oder haben wir sie frei erfunden?


    ... Ja, sie Geschichte hat sich wirklich so zugetragen.
    Teilweise verstehe ich die Menschen nicht
    • Silent_Revolution 09.06.2020 10:25
      Highlight Highlight ..... Ihr Jonathan Frakes
  • Hamudi Dudi 09.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Ähhm, beim 2. Akt habt ihr "Dügten" als Bildunterschrift geschrieben. :D

    Eine unglaubliche Geschichte, bei der meiner Meinung nach die Kinder und deren Mutter mit Abstand die beste Figur abgeben.
  • DerHans 09.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Ein Glück wurde das Monopoly der Familie nicht gefunden.
  • ELMatador 09.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Hier stellen sich mir mehrere Fragezeichen?

    Was hat die Aussage der Filialleitern "Keiner der Angestelletn hat Kinder " damit zu tun wie man mit kindern umgeht.

    Zweitens was ist die Begründung des Polizisten für seine Taten.

    Was sind die gesetzliche Vorschriften und auf was für eine Grundlage basiert der Entscheid.

    So wie ich das sehe wurden mehrere Fehler gemacht und die Kinder traumatisiert, anstatt ihnen beizubringen dass dies nicht Echt-Geld sei und sie daraus etwas lernen.
  • ChlyklassSFI 09.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Meine Güte... Diese Frau aus dem Laden ist wohl unzufrieden. Man könnte doch über die Jungs lachen und Ihnen die Sache erklären.
  • DogiDog 09.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Macht sinn, doch... Hoffe die Polizei hat auch unter der Matratze der Kinder nachgeschaut, dort verstecke ich mein Fasnachtsgeld auch immer... WTF?
  • Blizzard_Sloth 09.06.2020 10:13
    Highlight Highlight "Sie fragen die Verkäuferin, ob sie mit diesem Geld etwas kaufen können, woraufhin die Frau ihnen postwendend mitteilt, dies sei unhöflich und sie müssen den Laden verlassen, ansonsten würde sie die Polizei rufen."

    Sie haben das Geld ja nicht einmal in Umlauf gebracht. Kann mir irgendjemand erklären, wo hier die Straftat liegt?
    • Blizzard_Sloth 09.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Dann frag' ich mich aber, warum Falsch- bzw. Spielgeld überhaupt im Handel erhältlich ist.
  • Frankygoes 09.06.2020 10:12
    Highlight Highlight WTF? Da sind aber rundum alle mit massivster Betriebsblindheit geschlagen, sowohl die Dame an der Kasse, wie auch die Polizei. Gaga.
    • dommen 09.06.2020 12:56
      Highlight Highlight Die Polizei kann da nichts dafür, da es sich um ein Offizialdelikt handelt. Sie muss daher, ob Sie will oder nicht, von Amtes wegen Ermittlungen einleiten... Das "Schissliseli" von der Kasse ist die alleinige Verursacherin dieses Irrsinns.
  • Fastadi 09.06.2020 10:11
    Highlight Highlight Paasiert so etwas auch ausserhalb der Schweiz? Nur schwer vorstellbar...
    • Kiro Striked 09.06.2020 10:17
      Highlight Highlight Naja... in den USA wurde gerade ein schwarzer getötet von einem Polizisten weil dieser mutmasslich unwissend mit einem falschen 20 Dollar Schein bezahlen wollte.

      Gibt leichte unruhen deswegen in den USA.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Wenn in Italien jemand so eine Anzeige bei der Polizei einreichen würde, die Person würde von der Polizei ausgelacht werden. Hier nimmt man das ernst und kriminalisiert 8 jährige.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Leider gibt es dies auf der ganzen Welt. Sehr zu empfehlen ist "realer Irrsinn", der komisches Behördenverhalten in Deutschland aufdeckt:
      https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/rueckschau/Der-reale-Irrsinn-im-Ueberblick,realsatire103.html
  • Kiro Striked 09.06.2020 10:07
    Highlight Highlight "woraufhin die Frau ihnen postwendend mitteilt, dies sei unhöflich und sie müssen den Laden verlassen, ansonsten würde sie die Polizei rufen."

    0 Menschlichkeit. 0 Vertändnis... Meine Güte... meine Mutter hatte soetwas auch mal, hatte den Kindern dann erklärt, dass das kein Richtiges Geld seie, und gut war.

    Immer so einen Kindergarten machen mit üüüühh Polizei, hauptsache dem Amtsschimmel wurde genüge getan und man hat Kinder kriminalisiert.

    Ich hoffe den Leuten bleibt der Stock im A*** Irgendwann im Halse stecken.
    • ELMatador 09.06.2020 10:17
      Highlight Highlight Wir haben als kinder Italienische Lire ins Selecta Automat eingeworfen, ursprünglich wurden sie als 2.- erkannt. Das wäre eher zu bestrafen gewesen, aber dieser Fall erinnert mich Scher an das St.Gallerische Kind (5 Jährig) dass gebüsst wurde weil es kein Busticket besass (Bis 6 fahren Kinder Gratis).

      Menshclichkeit nicht gefunden.
    • mxpwr 09.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Wir haben das als Kinder auch gemacht und für das Falschgeld sogar mal ein paar Lutscher bekommen. Falls jemand von der Baselbieter Polizei mitliest: Bitte nicht verhaften!
    • Thomas Deuber (1) 09.06.2020 10:58
      Highlight Highlight Einspruch! Hörensagen! Auch das der polizist sichtlich enttäuscht gewesen sein soll.... ganz komische Geschichte auf jeden fall , und sehr einseitig. Würde mich nicht wunderen wenn nach Betrachtung der Fakten alles richtig abgelaufen ist.
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