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Dieser Schweizer Tourist in Heathrow realisiert gerade seinen Fehler



Einreisende nach Grossbritannien müssen sich seit Montag zwei Wochen lang in Selbstisolation begeben. Das war wohl einem Passagier, der aus der Schweiz kommend in Heathrow ankam, nicht bewusst.

Ein Reporter von ITV fragte ihn, wie er zu seinem Ziel gelangen will. Der Passagier: «Mit der Subway» – «Niemand hat dir gesagt, dass du für zwei Wochen in Selbstisolation musst?» – «Nein.» Auch sei ihm nicht bewusst gewesen, dass man für die Missachtung dieser Regelung mit bis zu 1000 Pfund gebüsst werden kann.

Hier das Video:

Was die ganze Geschichte noch ein bisschen brisanter macht: Im Video erklärt der Passagier, dass er zum Krankenhaus wolle. In einem Tweet ergänzt der Reporter aber, dass der Schweizer davon ausgehe, dass er Symptome wegen einer Ohren- oder Zahn-Infektion habe. Er sich sich aber nicht ganz sicher, auch weil es eine gewisse Sprachbarriere gebe.

>>> Hier geht's zum Corona-Liveticker.

Der Reporter schreibt weiter, dass ihm das Innenministerium mitgeteilt habe, dass die Transportunternehmer ihre Passagiere über die Massnahmen informieren müssten.

Wie kommt die 14-tägige Selbstisolation in Grossbritannien an?

Seit Montag müssen sich Einreisende nach Grossbritannien an zwei Wochen in Selbstisolation begeben. Die Luftfahrtbranche geht auf die Barrikaden. Selbst in der konservativen Regierungspartei rumort es.

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat die seit Montag geltende Quarantänepflicht für Einreisende scharf kritisiert. Im BBC-Radio bezeichnete er die Regelung als «irrational, ineffektiv und komplett undurchführbar». Er warnte vor einem «unermesslichen Schaden» für die Luftfahrtbranche und die britische Tourismusindustrie.

epa06052710 Ryanair's CEO, Michael O'Leary, poses for photographers prior to the start of a press conference in Rome, Italy, 27 June 2017. Michael O'Leary said 'We are pleased to announce record bookings on our Italy summer 2017 schedule as even more customers travel to/from our 26 Italian airports on the lowest fares, with over 400 routes to choose from. Our Italian traffic will grow by over 12 per cent this year from 32m to 36m customers. We are pleased to roll out our latest customer improvements under Year 4 of our 'Always Getting Better' programme, including connecting flights through Rome Fiumicino and Milan Bergamo, long haul Air Europa flights on sale on the Ryanair.com website, a new partnership with the Erasmus Student Network and an enhanced Ryanair Rooms website – with much more to come.  EPA/CLAUDIO PERI

Der Ryanair-Chef hält wenig verwunderlich nichts von der Massnahme. Bild: EPA/ANSA

Innenministerin Priti Patel zufolge soll durch die Massnahme verhindert werden, dass in Grossbritannien eine zweite Welle an Coronavirus-Infektionen entsteht. Doch Kritiker bezweifeln, ob sie dazu wirklich geeignet ist. Befürchtet wird, dass die Regelung hauptsächlich wirtschaftlichen Schaden anrichten wird. Selbst innerhalb der konservativen Regierungspartei ist sie heftig umstritten.

Selbstisolation oder Bussgeld

Einreisende nach Grossbritannien müssen seit dieser Woche an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen und zwei Wochen lang in Quarantäne gehen. Wer sich nicht an die 14-tägige Pflicht zur Selbstisolation hält, muss mit einem hohen Bussgeld rechnen.

Die Quarantänepflicht gilt für alle Einreisenden, ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft. Ausgenommen sind nur wenige Berufsgruppen wie Lastwagenfahrer, medizinisches Personal und Erntehelfer sowie Reisende aus Irland, der Isle of Man und von den Kanalinseln. Frühestens Ende Juni soll die Regelung überprüft werden.

Übrigens: Warum nur tragen die Stewardessen heute keine so tollen Uniformen mehr wie in den 60ern?

Ryanair-Chef O'Leary sagte, die Quarantänepflicht treffe vor allem Menschen aus Ländern, die weitaus niedrigere Infektionsraten als Grossbritannien hätten. Zudem sei es unmöglich zu überwachen, ob sich die Menschen an die Regelung hielten. British Airways rief die Regierung in einem Schreiben dazu auf, die Massnahme zurückzunehmen und drohte mit rechtlichen Schritten.

Die 14-tägige Selbstisolation sei «übereilt und nicht durchführbar», kritisierte die Kampagne Quash Quarantine. Ihr gehören nach eigenen Angaben 500 Reiseunternehmen an. «In dieser nicht praktikablen, schlecht durchdachten und wirtschaftlich schädlichen Regierungspolitik gibt es mehr Löcher als in einem Sieb», zitierte der «Telegraph» den stellvertretenden Leiter der Kampagne, Paul Charles.

Die Regierung verteidigte den Schritt indessen. «Wir alle möchten so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückkehren. Aber das kann nicht auf Kosten von Menschenleben gehen», teilte Innenministerin Patel am Montag mit.

Kommt eine Ausnahme für Touristen?

Ein Regierungssprecher hatte bereits vergangene Woche bestätigt, dass es Überlegungen über sogenannte Luftbrücken gibt. Gemeint ist damit, dass Reisen in bestimmte touristische Ziele von der Quarantänepflicht ausgenommen sein könnten. Medienberichten zufolge soll es bereits entsprechende Beratungen mit Portugal und Griechenland geben. Details waren dazu am Montag aber noch nicht bekannt.

Die Regierung in London steht wegen ihres Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie seit Monaten stark in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben.

In keinem anderen Land in Europa wurden bisher so viele Todesfälle verzeichnet wie im Vereinigten Königreich. Dort starben bisher mehr als 40'000 Menschen, nachdem sie positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden. Zählt man die Todesfälle hinzu, bei denen eine Covid-19-Erkrankung erst nach dem Tod diagnostiziert wurde, liegt die Zahl der Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) zufolge sogar bei mehr als 48'000 (jaw/awp/sda/dpa)

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 10.06.2020 03:58
    Highlight Highlight Und wie wollen die Briten prüfen, ob sich die Leute an die Quarantäne halten?
    In HK kriegt man eine elektronische Fessel und es wird streng kontrolliert. In GB hofft man einfach, dass sich die Leute selbst informieren und den Bojo ernst nehmen. Wird sicher funktionieren...
  • Nekomana 09.06.2020 14:08
    Highlight Highlight Wie kann man sich nicht informieren bei der jeweiligen Botschaft? Mein Freund und ich wären im September für 3 Wochen nach Japan. Ich checke immer wieder die Situation auf der Webseite der Botschaft. Auch in Japan gibt es 2 Wochen Quarantäne. Deswegen müssen wir evt. die Reise verschieben. Kein Mitleid mit diesem Typ...
  • Rosesarered 09.06.2020 14:01
    Highlight Highlight Ich verstehe kein Wort 🙈...
    geniesse deine Ferien gäu 🙋🏻‍♀️!
  • Blues 09.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Ryanair-Chef O'Leary hat Angst (Uiuiui) er müsse wieder von vorne anfangen. Ist er dann auch so erfolgreich?
  • Hoci 09.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Immer dieses Selbstinformieren...Leute ihr habt ja keine Ahnung von was ihr schreibt. Klar selbst informmieren, aber das ist genau der Punkt. Man muss an die Information gelangen.
    Man darf annehmen, dass es auf der Himepage der Fluglinie steht, auf dem Ticket, man am Schalter informiert wird beim Ticket abholen o. aber Ticket runter laden. Oder das mit der Busse steht prominent auf Plakaten überall, wird vom Zoll nochmals eindringlich gesagt o. ein rotes Alarmpapier mitgegeben.
    Oder wie oft muss auf die Page mit der Einreisebestimmung, was wenn sie sich bwährend dem 24 h Flug ändert?
    • fisk 09.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Habe kurz nachgeschaut:
      EDA.ch --> Vereinigtes Königreich --> Verlinkung zu GOV.uk --> "Travelling to the UK"

      Ca. 4 Klicks und man hat seine Informationen. Ich glaube, so viel Eigenverantwortung darf noch sein.
    • Nekomana 09.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Ich könnte auch nach Japan fliegen, Swiss bietet Flüge von Zürich nach Tokyo an. Aber Japan hat für über 100 Länder eine 2 Wöchige Quarantäne, darunter auch für die Schweiz. Woher ich das weiss? Die Japanische Botschaft hat eine Webseite und da wird immer informiert... Also an die Information zu gelangen ist nicht schwer. Man muss halt dafür sich bei der jeweiligen Botschaft informieren. So schwer ist das nicht.
    • Heijho 09.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Ja fix gestern beachlossen und Ticket vor 3 Wochen gekauft, bzw. alles umgestellt obwohl gerade der gesamte Umsatz den Bach ab geht ^^
  • {Besserwisser} 09.06.2020 10:55
    Highlight Highlight Er hat sich wohl noch über die günstigen Flugpreise gefreut...
    Da fragt man sich aber wirklich, ob dieser Mensch in seiner eigenen Blase lebt, ohne Zugang zu News und Informationen.
    • blueberry muffin 10.06.2020 06:59
      Highlight Highlight Hat auf FB gelesen Corona sei ein Hoax.
  • p3kko 09.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Er könnte seine Maske ruhig etwas um die Nase herum zudrücken.
    • Nurmalso 09.06.2020 16:24
      Highlight Highlight Nicht aufregen... Nur nicht Aufregen... Ich weis ich weis manchen Leuten fehlen die motorischen ond visuellen Fähigkeiten so eine Maske zu montieren.

      Ich bekomm auch immer Puls... Aber mit viel Atemtechnik und einem inneren Ruhepunkt gelingt es auf Ohrfeigen zu verzichten...


      Oooooohhhhmmmmm....
  • Loeffel 09.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Okay, aber wenn jemand wirklich geschäfltich nach London „muss“ dann bezahlt er die läppische Busse von 1000 Pfund doch locker und gerne bar vor Ort. Ist ja relativ günstig, sich die 2 Wochen Karantäne zu kaufen 😆
    • lilie 09.06.2020 11:38
      Highlight Highlight @Loeffel: Ich fürchte, er bezahlt nicht einmal 1000 Pfund, wenn er die 14 Tage nicht einhält. 😏
    • guby 09.06.2020 12:27
      Highlight Highlight Also ich arbeite eigentlich in London. Aber verdiene definitiv nicht genug um die Busse einfach so zu zahlen... Deshalb macht mir diese Einschränkung nur unnötig das Leben schwer. Warte jetzt halt darauf, dass sich der Boris informiert und bemerkt, dass das Risiko einer Ansteckung da doch um einiges grösser ist als in der CH...
    • lilie 09.06.2020 14:56
      Highlight Highlight @Loeffel: Mein Satz war jetzt extrem missverständlich. 😅

      Was ich meinte, war: Ich glaube nicht, dass man nur einmal 1000 Pfund zahlt, und dann ist es gegessen. Hält man sich weiterhin nicht an die Quarantäneaufforderung, wird es wohl sehr viel teurer werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 09.06.2020 10:12
    Highlight Highlight Grundsätzlich muss man sich immer informieren, wenn man ins Ausland geht. Jetzt mit der Corona/Covid19 sowieso. Am Besten vor dem Abflug noch einmal Infos konsultieren. Zudem gibt es zu Zeit ein paar Länder, wo ich sicher bis Ende Jahr nicht hinreisen will, auch wenn es erlaubt wäre.
    • Der Rückbauer 09.06.2020 10:19
      Highlight Highlight Ich würde schon gar nicht in eine so vollgepfropfte Wurst sitzen, in der gehustet, genossen und gefurzt wird.
    • Coffeetime ☕ 09.06.2020 12:02
      Highlight Highlight @Der Rückbauer Genossen? Wo geniesse ich was im Flugzeug? 🤔 😉
    • Heijho 09.06.2020 20:25
      Highlight Highlight @Coffetime: Businessclass 😎
  • Magnum 09.06.2020 09:56
    Highlight Highlight Mit Verlaub: Angesichts der aktuellen Durchseuchung und der noch immer beachtlichen Zahl täglich neu gemeldeter Fälle schützt diese Quarantäne wohl eher einreisende Touristen vor einer Ansteckung als UK vor einer zweiten Welle.

    Die Regierung Johnson agiert rund um das Coronavirus ohne Konzept. Vom Laissez-Fair ist man nach dem Spitalaufenthalt von BoJo abgerückt, aber viele Massnahmen sind nicht durchdacht und nicht konsequent. Nur schon diese Touristen-Luftbrücken, WTF?

    Über den Chef von Ryan Air verliere ich mal lieber kein Wort, damit dieser Kommentar nicht gelöscht werden muss.
  • Filzstift 09.06.2020 09:53
    Highlight Highlight Oha, jetzt hat dieser Schweizer seine Fame... Aber really: Auf Reisen gehen und sich dabei nicht über die COVID-Situation informieren lassen?
    • Roro Hobbyrocker 09.06.2020 13:39
      Highlight Highlight Ich glaube die viele von den Lesern hier hätten sich auch nicht so kurzfristig informieren können. Die neuen Regeln für die Einreise wurde ja gestern morgen bekannt gegeben und der Mann ist am Abend gereist.
    • Chris van Berg 09.06.2020 14:44
      Highlight Highlight @Roro: Habe vor Monaten, auf Mitte Juli, Ferien in Schottland gebucht. In 5min habe ich über die Webseite von Swiss die Information gefunden.

      Infos über die Selbstisolation waren bereits vor dem Wochenende bekannt.
      https://www.iatatravelcentre.com/international-travel-document-news/1580226297.htm

    • Roro Hobbyrocker 09.06.2020 19:59
      Highlight Highlight Auf deinem beigefügter Link steht, dass es am 08.06. bekannt gegeben wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 09.06.2020 09:53
    Highlight Highlight 1000 Pfund Busse 🤢 Die Limeys scheinen endlich einen Weg gefunden zu haben die Brexit Kosten zu amortisieren 😉 Wird dann aber alles ein bisschen magerer ausfallen wenn die Touris, die Geschäftsleute, die Erntehelfer etc. von der Quarantäne ausgenommen werden.😂 Auch die vielen Polizisten die das Ganze dann kontrollieren müssen sollten noch angestellt werden. Bin deshalb dafür Priti Patel in Quarantäne zu schicken bis das Gröbste vorüber ist.🤣
  • Everyday Robot 09.06.2020 09:53
    Highlight Highlight "Der Reporter schreibt weiter, dass ihm das Innenministerium mitgeteilt habe, dass die Transportunternehmer ihre Passagiere über die Massnahmen informieren müssten."

    Dieser Meinung sind auch die watson-Leser grösstenteils. Nicht.

    https://www.watson.ch/!516265063
    • Bits_and_More 09.06.2020 10:48
      Highlight Highlight Zu Recht. Dieses Verantwortung von sich selbst auf alle anderen (Staat und Firmen) abschieden ist doch Mühsam.
      Jeder der in der aktuellen Zeit reist, muss doch selber auf die Idee kommen und die Einreisebestimmungen der Zieldestination prüfen.

      Früher hat sich ein Reisebüro um solche Dinge gekümmert. Heute wird grössenteils direkt selbst gebucht, weil günstiger und so, aber dann müssen die Leute auch merken, dass sie deswegen mehr Pflichten haben und sich um die Formalitäten selbst kümmern.
    • Everyday Robot 09.06.2020 12:17
      Highlight Highlight Natürlich ist es mühsam und natürlich informiert sich jeder vernünftige Mensch im Voraus selber über Einreisebestimmungen. Tatsache ist aber auch, dass die Airlines in diesen Tagen Tickets auf Biegen und Brechen an den Mann zu bringen versuchen. Von Verantwortung übernehmen aber auch keine Spur. Aber damit klar ist, ich habe auch keine Spur Erbarmen mit diesen Leuten, die nun schon wieder fliegen wollen/müssen, aber sich selbst nicht informieren.
  • metall 09.06.2020 09:50
    Highlight Highlight Selber schuld.
  • MasterPain 09.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Sollte man bei uns auch machen.

    Schon irgendwie lustig dass Menschen aus UK frei bei uns einreisen können, «wir» aber zwei Wochen in Quarantäne müssen während in UK die Neuinfektionszahlen höher sind als bei uns im Peak.
    • Coffey 09.06.2020 10:20
      Highlight Highlight Menschen aus dem UK können bei uns frei einreisen? Das wäre mir neu. Bei uns sind die Grenzen nach wie vor zu.
    • Mooncat 09.06.2020 11:00
      Highlight Highlight UK-Bürger können bei uns noch gar nicht einreisen ...
    • Mätse 09.06.2020 11:07
      Highlight Highlight Vor der Landung in der Schweiz wird im Flugzeug ein Infoblatt vom BAG an alle Passagier verteilt.
      Dort steht u.a., dass man sich bitte nun in 10-tägige Selbstisolation begeben soll.

      Wenn man die Leute per Gesetz zwingt, muss das auch wieder jemand kontrollieren und Bussen verteilen.

      Man kann nun natürlich diskutieren, welches die bessere Massnahme ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lisaleh 09.06.2020 09:21
    Highlight Highlight In Israel gibt es auch die Selbstquarantäne. Am Anfang wurden alle in ein Hotel gebracht, mittlerweile darf man auch zu Hause in die Quarantäne. Die Polizei kontrolliert regelmässig. Zum Beispiel ruft sie an und man muss auf den Balkon raus etc. Es scheint ganz gut zu funktionieren.
    • Magnum 09.06.2020 10:04
      Highlight Highlight In Taiwan wird diese Selbstquarantäne per SIM-Ortung und mit zwei Anrufen täglich überwacht. Ankommende Reisende werden in besonders hergerichteten Taxis vom Flughafen in ihr Quartier verbracht. Die Quarantäne kann in einem Hotel oder an einem Ort der eigenen Wahl abgesessen werden.

      Quarantänebrechern droht in Taiwan eine Maximalbusse von NTD 1 Million, was in etwa 30'000 Franken sind.

      Die Covid-19-Zahlen für Taiwan, Stand heute:
      bestätigte Fälle 443
      genesen 428
      verstorben 7
      aktive Fälle 8

      Warum das in Grossbritannien nicht funktionieren sollte? Weil schon zu viel Seuche im Land ist.

      Play Icon
    • Magnum 09.06.2020 11:39
      Highlight Highlight Nachtrag: Das CDCC (Central Disease Command Center) und das Gesundheitsministerium Taiwans haben heute vermeldet, dass man die Quarantänefrist unter bestimmten Bedingungen auf 5 Tage reduzieren werde.

      Dies gilt für Geschäftsreisende, die ein Attest für einen vor kurzem durchgeführten, negativen PCR-Test vorlegen können. Nach Ablauf der 5 Tage Quarantäne gelten weiterhin Restriktionen wie eine NMS-Maskenpflicht, Auflagen zur Meidung stark frequentierter Orte und das Führen eines «Gesundheitstagebuchs», mit zwei Mal täglicher Temperaturmessung und Registrierung allfälliger Symptome.
  • tagomago 09.06.2020 09:15
    Highlight Highlight 1000 Pfund wäre mir das Risiko wert.
    • lilie 09.06.2020 11:41
      Highlight Highlight @tagomag: Ich denke, das ist nur die "Erststrafe". 😉
  • bruuslii 09.06.2020 09:10
    Highlight Highlight "Dort starben bisher mehr als 40'000 Menschen, nachdem sie positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der Sterbefälle, bei denen Covid-19 als Ursache festgestellt wurde, liegt bei mehr als 48'000."

    hä? 40'000 tote hatten covid-19. 48'000 sind daran gestorben. wie geht das?
    • Anded 09.06.2020 09:43
      Highlight Highlight Bei mind. 8'000 erfolgte die Diagnose erst nach dem Tod.
    • McStem 09.06.2020 09:46
      Highlight Highlight Laut Text starben MEHR als 40'000 daran. 48'000 sind mehr als 40'000.
      Ich verstehe das so, dass die Haupttodesursache in 40'000 Fällen Covid-19 war und 8'000 mit, aber nicht Hauptsächlich, an Covid-19 gestorben sind.
      Oder alternativ, in 8000 Fällen hat man das Virus nachträglich festgestellt.
      So oder so: Die Formulierung ist verwirrend.
    • bossac 09.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Evtl. wurde bei 8‘000 Corona erst nach dem Tod als Ursache festgestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jeremy Liquidpsy 09.06.2020 08:59
    Highlight Highlight Ein bisschen Eigenverantwortung muss halt sein.. Wie kommt man überhaupt darauf jetzt zu reisen ohne sich zu informieren ? Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
  • Kenshiro 09.06.2020 08:59
    Highlight Highlight Irgendwie paradox, haben am meisten Fälle in ganz Europa und verlangen von Touristen, die aus wesentlich gesünderen Umgebung anreisen, das die sich 14 Tage unter quarantäne setzen... Lachhaft. Ähnliche Strategie wie die von den Chinesen, alle Ausländer in China sind per se Virusschleuder und werden von den eigenen Wohnungen verjagt und diskriminiert.

    Vielleicht eine gute Strategie um von den eigenen Probleme abzulenken. Anders kann ich mir das nicht erklären.
    • pop_eye 09.06.2020 11:11
      Highlight Highlight Der BR empfiehlt auch keine Italien-Reisen obwohl die mittlerweile halb so viel Neuinfektionen haben als Deutschland, geschweige von Frankreich.
  • kann(nid)verstaan 09.06.2020 08:59
    Highlight Highlight Hat die Führungsetage von GB Angst, dass Einreisende aus dem viel Covid-19 ärmeren Ausland die einheimische Bevölkerung mit Gesundheit anstecken könnten?
    Oder wollen sie in etwa christlicher Haltung die Ausländer vor dem Covid-19 schützen? Aber nein, dann müsste GB ja wieder in Quarantäne...
  • G. Samsa 09.06.2020 08:57
    Highlight Highlight Doof gelaufen. Armer Kerl.
    • ScottSterling 09.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Nö. Selber schuld.
    • G. Samsa 09.06.2020 15:17
      Highlight Highlight ok
  • Wunderbar 09.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Wo bleibt die Eigenverantwortung?

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