Schweiz
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«Leute denken, ich klaue» – Wie junge Schwarze in der Schweiz Rassismus erleben

Von wegen tolerante Schweiz. Selbst im weltoffenen Bern sind dunkelhäutige Menschen fast jeden Tag mit Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Zwei Betroffene erzählen.



Nach dem Tod von George Floyd gibt es weltweit Proteste gegen den vielerorts grassierenden Rassismus. Wie erleben junge Schwarze den Alltag in der angeblich so toleranten Schweiz? watson hat bei zwei jungen Menschen nachgefragt.

Mohamed Abdirahim (26)

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«Es gab Zeiten, da wurde ich zweimal pro Monat von der Polizei kontrolliert»: Juso-Stadtrat Mohamed Abdirahim. bild: zvg

Der 26-jährige Mohamed Abdirahim vertritt die Afro-Community im Berner Stadtrat. Er ist durch und durch ein Bärner Giel. Seine Eltern, eine Engländerin und ein US-Amerikaner mit somalischen Wurzeln, zogen einst mit dem sechsjährigen Mohamed aus dem Wallis nach Bümpliz, dem «Schwamendingen der Bundesstadt».

Doch selbst in der links-grünen Hochburg Bern ist Abdirahim immer wieder mit Rassismus konfrontiert. Etwa wenn er in die Reitschule in den Ausgang geht. «Es gab Zeiten, da wurde ich bei der Schützenmatte zweimal pro Monat von der Polizei kontrolliert. Das ist nichts anderes als struktureller Rassismus», sagt der Juso-Politiker zu watson. Wenn er alleine nach Hause läuft, hat er oft ein mulmiges Gefühl im Bauch. Darum geht er jetzt immer zusammen mit einem weissen Kollegen auf den Heimweg. «Es ist schon mega traurig, dass das sogar in einer kunterbunten Stadt wie Bern nötig ist.»

«Es gab Zeiten, da wurde ich zweimal pro Monat von der Polizei kontrolliert. Das ist struktureller Rassismus.»

Mohamed Abdirahim

Im Alltag ist Abdirahim immer wieder mit passivem Rassismus konfrontiert. Er selbst spricht von «Mikro-Aggressionen». Etwa wenn er mit dem Zug unterwegs ist und er abwertende Blicke von älteren Damen kassiert. «Es passiert sogar, dass sich Leute aus dem Viererabteil entfernen, wenn ich mich dazusetze. Bloss, weil ich schwarz bin.»

>> Proteste in den USA: Alle News im Liveticker

Auch wenn Abdirahim in der Stadt einkaufen geht, wird er vom Personal anders behandelt als weisse Menschen. Verkäuferinnen sprechen ihn in den Geschäften sehr oft auf Englisch an. «Wenn ich Deutsch spreche, sind sie dann mega erstaunt und machen mir für mein Berndeutsch Komplimente, obschon es ja meine Muttersprache ist.»

Als Juso-Stadtrat muss sich Abidrahim immer wieder «Schlötterlige» anhören. Etwa in den Kommentarspalten der lokalen Medien oder auf seinem Twitter-Profil. «Geh zurück, wo du herkommst. Hör auf zu jammern», seien noch die «netteren» Beiträge von Usern.

Tabea Rai (26)

Bild

Die in Indien geborene Tabea Rai ist grundsätzlich froh, dass sie in Bern ein normales Leben führen kann. Die 26-Jährige ist jedoch immer wieder mit unterschwelligem Alltagsrassismus konfrontiert. Sie selbst bemerke dies oft gar nicht mehr, ihre weissen Freundinnen machen sie darauf aufmerksam, dass sie anders behandelt werde. Früher bekam sie etwa öfters Probleme, wenn sie gekaufte Kleider im Laden umtauschen wollte. «Trotz Quittung wurde mir vorgeworfen, dass die Artikel geklaut seien. Darum versuche ich das mittlerweile schon gar nicht mehr.»

Auch sie werde speziell behandelt, wenn sie im Zug unterwegs sei. «Bei Stichproben-Kontrollen im Zug muss ich oft als einzige mein Billett zeigen. Das kann kein Zufall sein», sagt die Jungpolitikerin, die für die Alternative Linke im Berner Stadtrat sitzt.

«Trotz Quittung wurde mir beim Umtausch vorgeworfen, dass die Artikel geklaut seien.»

Tabea Rai

Rai ist ebenfalls schon in Polizeikontrollen geraten. Etwa als sie 2019 in einem Affenkostüm an die Fasnacht ging und auf das Tram wartete, ohne dabei die Maske zu tragen. Minuten zuvor wurde in der Nähe eine Person ausgeraubt. Dann fuhr ein Streifenwagen an ihr vorbei und machte kehrt. «Der Polizist stieg aus, fragte mich, was ich dort mache und lachte mich aus. Ich stand dort wie ein ‹kläpfter Aff›.»

Tabei Rai fühlt sich in Bern eigentlich sicher. Trotzdem verspürt sie «diffuse Ängste», die sie sich selbst nicht genau erklären kann. Ihr ist etwa sehr wichtig, dass ihre Wohnadresse nicht öffentlich wird. Dann und wann werde ihr bewusst, dass sie gegen aussen nicht so schweizerisch sei, wie sie sich selbst fühle. «Immer wieder fragen mich Leute, woher ich komme. Erst dann wird mir richtig bewusst, dass ich eben doch anders bin.»

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580Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • biketraveller001 06.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Nun es gibt Rassismus im Alltag, das ist unbestritten. Jedoch stimmen einige Clichés. Darüber wird gesprochen und diskutiert.

    Ich habe viele Male erlebt, dass aber Ausländer oftmals unternehmerischer als Schweizer sind. Auch erledigen sie die Drecksjobs für einen zu kleinen Lohn. Und viele (etwa an der Uni) haben mehr durchgebissen und weniger den Bettel hingeschmissen. Darüber wird kaum diskutiert.

    Das ist wahrer Rassimus, über die Fehler sprechen und die Qualitäten ausklammern!

  • Ebony 06.06.2020 13:02
    Highlight Highlight komisch, dass hier so viele Leute schreiben, Rassismus in der Schweiz gibt es nicht. Sind die Mehrzahl der Leser hier etwa Ausländer? Ich denke nur die wissen, wie es hier wirklich um den Rassismus steht und nur sie erfahren den täglich mit kleinen Seitenhieben an eigenem Leib und an eigener Seele
  • dodo, dodo? 05.06.2020 23:47
    Highlight Highlight das menschen schon nur wegen ihrer hautfarbe diskriminiert werden, katastrophe für unsere heutige zeit! aber vergesst bei der rassismus diskussion nicht die menschen aus den balkanstaaten, nordafrikanische menschen und und und und!!!! in der schweiz gibts überall noch schwelenden rassismus 🙇🏽‍♀️
  • Fukuoka Fukuoka 05.06.2020 22:33
    Highlight Highlight >>Von wegen tolerante Schweiz.<< haha , der Header ist echt gut.



    Wann war die Schweiz denn jemals tolerant....??
    • Enemy№1 05.06.2020 23:08
      Highlight Highlight Genau in dem Moment, als du deinen Kommentar abgeschickt hast.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.06.2020 08:23
      Highlight Highlight Ich kann nur sagen: raus aus der eigenen Blase und andere Blasen kennenlernen. Geht in die Vereine, engagiert euch dort und haltet dagegen, wenn jemand rassistische, sexistische oder homophobe Ausfälle hat. Das bewirkt mehr als die üblichen Demos, während derer man nur seine eigene Meinung bestätigt.
  • lina910 05.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Hier ein super Video von SRF Virus zum Thema.
    Angie trifft es auf den Punkt: "Wänn öppert wo so usgseht wie ich seit, dass öppis verletzt: Anelose, dich nid welle wehre, chum nid in defence mode!"
    Play Icon
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.06.2020 18:29
    Highlight Highlight In einer von Rassismus geprägten Gesellschaft ist es extrem schwierig, rassistischen Verhaltensweisen zu entkommen, weil ➡️Watzlawicks Kommunikationsparadoxon: Man kann sich nicht nicht verhalten. Deswegen einfacher Rassismusdetektor: Verhalte ich mich gerade sehr unfreundlich oder besonders freundlich, weil mein Gegenüber eine andere Hautfarbe hat, und wenn ja: warum?
  • Laura V 05.06.2020 17:39
    Highlight Highlight Ja, man soll über Rassismus reden, Schwarze werden oft diskriminiert. Aber auch Weisse, ich z. B weil ich Deutsche bin und direkt als Nazi bezeichnet werde, ich bin nicht mal im Krieg geboren worden, war also nicht beteiligt! Das ist auch Rassismus, ist aber anscheinend bei Deutschen schon ok.

    Weisse und Schwarze werden diskriminiert. Ich akzeptiere jeden, der sich korrekt verhält. Nach dem Motto: "Wie du mir, so ich dir".
    • Vintage 06.06.2020 08:31
      Highlight Highlight "Wie du mir, so ich dir" einer der dümmsten Sprüche den es gibt.
    • DemonCore 06.06.2020 08:33
      Highlight Highlight Bestätige das. Freundin von mir ist aus dem südlichen Afrika, hier als erwachsene eingewandert. Hasst Deutsche und Deutschland. Klar, u.a. Deutsche haben sich in der Vergangenheit nicht toll benommen in ihrer alten Heimat. Dennoch weigert sie sich die Unterscheidung zwischen den Tätern und später geborenen und zwischen zwei völlig unterschiedlichen Staaten (Bundesrepublik Deutschland in Reutsches Reich) zu machen. Ironie des Schicksals: Sie leidet jetzt unter dem Rassismus der kantonalen Behörden, die ihren Ehemann nicht einreisen lassen wollen und ihr nicht glauben das sie Deutsch spricht.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.06.2020 08:33
      Highlight Highlight Nein, Laura V, das ist Nationalismus oder Chauvinismus, kommt aus der politischen Ecke und nervt auch. Rassismus ist es, wenn man dich einer anderen Menschenrasse zuordnet - was eh Quatsch ist - und dir deswegen ein Set meist negativer Eigenschaften unterstellt. Sexismus ist es, wenn man dasselbe tut, aber diesmal, weil du eine Frau bist.
      #servicepost 💁🏼‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 05.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Vielleicht muss man hier auch differenzieren, es ist nicht alles schwarz oder weiss (Wortspiel unbeabsichtigt). Ist es immer ein Vorurteil mit eindeutig rassistischem Hintergrund oder könnten es manchmal nicht auch einfach Erfahrungswerte sein, wo naturgemäss auch die Wahrscheinlichkeit eine Rolle spielt? Ich kann zumindest teilweise nachvollziehen, wenn der Polizist ein Balkan-Bubi im aufgemotzten BMW rauswinkt anstatt den Pensionär im Ford Fiesta. Wenn das Vorurteil tagtäglich dutzendfach bestätigt wird, dann reagiert man halt einfach entsprechend.
    • Kruk 05.06.2020 18:35
      Highlight Highlight Es gab Zeiten da wurde ich auch zwei mal im Monat von der Polizei kontrolliert, weil ich mich an entsprechenden Orten herumgetrieben habe...
    • Swen Goldpreis 05.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Als ich mir einen Bart wachsen liess, musste ich jedes Mal in Basel am Flughafen einen Sprengstofftest machen. Seit ich mich rassiere, lassen sie mich wieder so durch.

      Ich frage mich, was das bringen soll? Ich meine, ich weiss nun: Falls ich eines Tages Sprengstoff in ein Flugzeug schmuggeln wollte (was wohl nie der Fall sein wird), muss ich mich vorher rassieren und dann klappt das schon. Aber ernsthaft! So ein dummes Vorgehen bringt uns doch keine Sicherheit. Verbrecher, die ein bisschen recherchieren, wissen das ja schnell.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.06.2020 08:36
      Highlight Highlight Das *wohl* in deinem Post irritiert mich jetzt gerade ein bisschen, @ Swen Goldpreis ...🤔
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 05.06.2020 16:47
    Highlight Highlight Wenn man mich zuerst sieht denken alle, die ist Ausländerin.
    Wenn ich anfangen zu reden, kommt die Frage ob ich adoptiert bin oder ein Mischlingskind.
    Es kam schön öfters vor das mich die Leute auf hochdeutsch angesprochen haben, manche auch extra langsam und mit Hilfe den Händen.
    Intressant jedoch ist wenn gewisse leute mich Rassistische anpöbeln oder dumme Bemerkungen von sich geben und ich in meinem perfekten Berner Dialekt retour gebe!
    Danach wissen sie garnicht mehr in welche Schublade sie mich stecken sollen!

  • DuhuerePanane 05.06.2020 16:24
    Highlight Highlight Ich möchte das Ganze nicht beschönigen, aber bei mir denken die Leute in den Läden auch oft, dass ich dort bin um was zu klauen! Keine Ahnung woran es liegt! Vielleicht sehe ich kriminell aus! 🤷🏻‍♀️
    • DemonCore 06.06.2020 08:36
      Highlight Highlight Das wundert mich nicht bei deinem Nick. Der grosse Schweizer Denker, der dieses Bonmot geprägt hat war optisch auch nicht über alle Zweifel erhaben... ;)
    • DuhuerePanane 06.06.2020 10:34
      Highlight Highlight 😂
  • Basti Spiesser 05.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Männer werden öfter kontrolliert als Frauen, junge Leute öfter als Alte, sollten man das jetzt auch diskriminierend finden?
    • Barracuda 05.06.2020 17:04
      Highlight Highlight Exakt. Als ich noch nicht so viele Jahre auf dem Zähler hatte, wurde ich auch fast bei jeder Verkehrskontrolle raus genommen. Wahrscheinlich aufgrund der hohen Autonummer, des Alters oder Geschlecht. Trotzdem wäre mir nie in den Sinn gekommen das als Diskriminierung einzustufen. Es ist absolut verständlich, dass ein Polizist aufgrund seiner Erfahrung manchmal gewisse Kriterien oder Profile anwenden muss, die in so einem Fall zum Zug kommen. Wenn ich als Mann öfters kontrolliert werde, hängt das halt damit zusammen, dass Männer anscheinend öfter gegen Verkehrsregeln verstossen. So what?
    • Swen Goldpreis 05.06.2020 21:55
      Highlight Highlight Männer werden in der Schweiz ohnehin systematisch diskriminiert.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.06.2020 08:38
      Highlight Highlight Ja, das sollte man diskriminierend finden, @Basti Spiesser. Wobei ich dazu tendiere, das System zu hacken ...
  • Toerpe Zwerg 05.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Mein Kommentar, dass Zürcher arrogant seien, wurde gelöscht, weil er die Kommentar-regeln verletzen würde. Ich bin Zürcher.

    Mein Kommentar sollte verdeutlichen, wie die Mechanismen von Rassismus - auch im Kleinen - funktionieren.

    Warum wurde er gelöscht?
    • DuhuerePanane 05.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Du hast leider Recht. Und ich bin auch Zürcherin und hier aufgewachsen.
    • Barracuda 05.06.2020 17:05
      Highlight Highlight Weil du weiss bist? ;-) Verdammte Rassisten!
    • wilhelmsson 05.06.2020 22:43
      Highlight Highlight Du wolltest zeigen, dass es sich dabei um Rassismus handelt, wenn auch im Kleinen. Die Redaktion hat dir Recht gegeben, weshalb der Kommentar entfernt wurde. Ob du Zürcher bist spielt insofern keine Rolle und konnte man auch nicht wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kupus@kombajn 05.06.2020 15:37
    Highlight Highlight Nun, alleine zu diesem Bericht sind es so viele Kommentare, welche das Problem so gut aufzeigen. Rassistisches Verhalten wird als solches nicht wahrgenommen, beschönigt oder relativiert. Da liegt noch ein verdammt weiter Weg vor uns.
  • Lowend 05.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Die Polizei handelt nach Wahrscheinlichkeiten und da seien Ausländer und dunkelhäutige Menschen halt öfter die Täter, wird hier gerne argumentiert.

    Wenn dies stimmen würde, dann könnte die Polizei z.B. nur bei BMW-Fahrern Geschwindigkeitskontrollen machen, denn es gibt seriöse Untersuchungen, dass gerade BMW-Fahrer besonders oft die Geschwindigkeit übertreten.

    Wetten, der Aufschrei der aufrechten Eidgenossen wäre gewaltig, wenn die Polizei so handeln würde.
    • Basti Spiesser 05.06.2020 16:02
      Highlight Highlight Schlechter Vergleich, da wohl der Aufwand grösser wäre nur spezifische Fahrzeuge zu kontrollieren, statt alle.

      Und nein, bei Menschen ist es umgekehrt.
    • Dr no 05.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Haha Lowend: und welche Bevölkerungsgruppe fährt vor allem mit BMW's rum ? Zumindest mit den aufgemotzten ?
    • Lowend 05.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Bei ihrem spiessigen Post sieht man genau, wie rassistische Vorverurteilungen klingen.

      Sie liefern mit ihrem Satz: „Und nein, bei Menschen ist es umgekehrt.“ ein Paradebeispiel für systematischen Rassismus.

      Sie implizieren ganz spezifisch bei schwarzen Menschen lohne es sich für die Polizei genauer hinzuschauen, denn sonst wäre ja mein Beispiel nicht schlecht. Genau so funktioniert Alltagsrassismus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 05.06.2020 14:56
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, dass sie Farbigen keine SVP wählen. Die Migrationsindustrie zerstört das Image von ganzen Bevölkerungsgruppen. Wenn unsere Gesetze nicht angewendet werden und der ganze Asylprozess eine völlige Farce ist, dann leiden vor allem diejenigen darunter, die auf legalem Weg in die Schweiz kommen.
    • Basti Spiesser 05.06.2020 16:03
      Highlight Highlight Es gibt farbige, die SVP wählen.
    • Kruk 05.06.2020 18:38
      Highlight Highlight Echt jetzt? Und ich verstehe nicht wie überhaupt jemand diesen traurigen Haufen wählen kann, ganz unabhängig von der Hautfarbe.
    • Dani S 05.06.2020 21:08
      Highlight Highlight @Kruk: das ist auch eine Form von Rassismus... 😉 🤣🤣🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enemy№1 05.06.2020 14:35
    Highlight Highlight 2/2:
    Pauschalisierungen und die daraus resultierenden Abwertungen einer Person in Form von Rassismus sind natürlich die übelste Form des ganzen. Wegbringen werden wir es nicht. Wir können nur versuchen, uns bestmöglichst zu kontrollieren, was zum Glück heute schon passiert.
    Konkret zum Artikel: Wenn jemand sich rassistisch behandelt fühlt, weil man nach seinen Wurzeln fragt, lange ich mir an den Kopf. Sind oftmals die gleichen, die in anderer Konstellation stolz erzählen, von wo sie ursprünglich stammen. Aber ja: Man kann in allem irgendwo eine Abwertung wittern, wenn man denn will.
    • Expat 06.06.2020 07:45
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht. "Sie schauen mich abwertend an - weil ich schwarz bin. Woher weiss eine, a dass der Blick abwertend ist und b ob wirklich wegen der Hautfarbe?
      Ich lebe auf dem schwarzen (sich) Kontinent und könnte zig bsp umgekehrt bringen.
      Rassismus oder sich vor dem ANDERSARTIGEN unwohl fühlen/fürchten gehört leider zum Mensch.
      Nicht interpretieren, sondern aufeinander zugehen baut Schranken und damit auch jedesmal ein wenig Rassismus ab.
    • ueberfluessig 06.06.2020 08:25
      Highlight Highlight enemy
      ich verstehe, dass das nicht auf anhieb verständlich ist. deshalb versuche ich eine erklärung: die frage „von wo kommst du“ ist deshalb müsam, weil sie halt impliziert, dass man nicht von hier ist.

      es ist aber unterdessen so, dass das sehr häufig einfach nicht mehr zutrifft: viele sind eben genau von hier, da geboren, aufgewachsen, z.t. mit schweizer elternteil, mit schweizerpass.

      die realität ist also: sie sind schweizer.

      unsere wahrnehmung, dass es keine nicht-weissen schweizer gibt, ist überholt.

      macht das gedankenspiel im kopf mal durch: unterschiedlich aussehende schweizer.
  • DaAlex 05.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Liebe Watsons, aus den Kommentaren wird offensichtlich, dass viele Leute nicht verstehen, wo das Problem liegt, wenn man nach seiner Herkunft gefragt wird oder wenn man an einem Drogenumschlagplatz kontrolliert wird. Im Artikel oben werden diese Tatsachen nur als Erfahrungsbericht erzählt ohne zu erklären, was diese Begebenheiten rassistisch macht. Mir / euch ist es vielleicht offensichtlich, aber es wäre toll, wenn ihr in einem weiteren Artikel erklären könntet, weshalb es sich bei den diversen Beispielen um Rassismus handelt. Gibt sicher Experten dafür. Aufklärungsarbeit ist bitter nötig...
    • Red4 *Miss Vanjie* 05.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Ich fürchte das die Mehrheit der Kommentarspalte das auch dann nicht begreifen würde. Ich hatte schon bessere Diskussionen mit meinen Katzen. Die verstehen jedoch relativ schnell was sich nicht gehört.
    • Ein einsamer Holländer 05.06.2020 17:32
      Highlight Highlight Hi hi.. Red4. Deiner Katze ziehst du auch über den Schnauzt wenn sie nicht versteht.. gell?
      Nein im Ernst, Leute wie ihr könntet doch mal eure eigenen Vorurteile etwas anschauen. Ich brauche übrigens keinen 2 Artikel und keine Nacherziehung.
      Danke, ich kann selbst denken.
  • Enemy№1 05.06.2020 14:27
    Highlight Highlight 1/2
    Es ist ein Dilemma. Es ist eine Art Überlebensstrategie. Der eine pauschalisiert/diskrimminiert aufgrund der Hautfarbe, der andere wegen der Nationalität, der andere wegen der Kleidung, etc. Die Liste lässt sich endlos weiterführen. Nun ist es bei der Polizei doppelt so schwierig, gegen das anzukämpfen. Als Polizist ist man grundsätzlich mit den Abgründen der Menschen konfrontiert. Wenn da jetzt eine Tendenz ersichtlich ist/wird und dann noch persönliche Erfahrungen mit reinspielen, kann es im Einzelfall zu bösem Verhalten kommen. So (wahrscheinlich) geschehen im aktuellen Fall der USA.
    • ueberfluessig 06.06.2020 08:36
      Highlight Highlight im aktuellen fall der usa die ursache bei gehäufter kriminalität von schwarzen zu suchen ist trump-niveau - wobei noch nicht einmal der es gewagt hat, das so auszudrücken.

    • Enemy№1 06.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Komplett falsch verstanden. Wenn du als neutrale Person in die Polizei eintrittst und du z.B. immer mit kriminellen Motorradfahrern zu tun hast, dann festigt sich irgendwann ein Bild. Du bekommst einen Tunnelblick und dann ist plötzlich jeder Motorradfahrer kriminell für dich. Was natürlich Schwachsinn ist. Das ist ein Problem und kann irgendwann zu bösem Verhalten führen. Das zusammen mit einer Machtposition kann verheerend sein. Das war mein Punkt.
  • snah 05.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Als in der ländlichen Schweiz als Schweizer geborener Mensch mit einem eindeutig balkanstämmigen Namen hat es mich fast Jahrzehnte gebraucht um zu verstehen, dass ich oft nur wegen des Namens anders behandelt werde. Es sind dabei oft nicht mal Orte wie Arbeitgeber oder Staat, sondern kleine Dinge im Alltag. Hat z.b. ein "Herr Maurer" ein Anliegen/Problem/Anfrage, so wird dies ernst genommen. Hat "Herr Jugovic" das selbe Anliegen, fragt man sich was der Jugo will und man wird abgewimmelt oder nicht ernst genommen. Zum Glück merkt niemand dass ich oft einfach einen CH Namen verwende.... ;)
  • Name_nicht_relevant 05.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Hier sieht man es sehr gut warum gewisse Personen, gerne Kontrolliert werden. Quelle war Blick das von 20 Minuten fand ich leider nicht.
    https://www.blick.ch/news/schweiz/zahlen-des-bundes-zeigen-welche-staatsangehoerigen-am-haeufigsten-verurteilt-werden-wie-kriminell-sind-welche-auslaender-id7061264.html
    • Ritiker K. 05.06.2020 14:30
      Highlight Highlight Nein, man sieht es eben nicht gut - Ursächlich für Kriminalität sind Geschlecht, Alter und sozioökonomischer Status und nicht die Herkunft. Sprich - junge ungebildete Männer sind übermässig kriminell - egal woher sie stammen.

      Falls es dich interessiert wie eine solche Statistik gelesen werden muss und wieso dein Grosi mitschuldig an der scheinbar hohen Ausländerkriminalität ist - hier ein Link:

      https://cedricwermuth.ch/wer-ist-schuld-an-der-hohen-auslaenderkriminalitaet-meine-grossmutter/
    • guby 05.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Es stimmt beides. Natürlich sind Ausländer nicht wegen ihrer Herkunft kriminell, es ist jedoch eine Tatsache, dass bei einer Kontrolle einer schwarzen Person bei der Reitschule überdurchnittlich öfters ein Treffer gelandet wird. Selbstverständlich sollten die Gründe dafür gesucht und angegangen werden. Währenddessen ist es komplett normal, dass die Polizei 'verdächtige' Personen (überdurchschnittliche Trefferquote) eher kontrolliert. Sei das z.B. dunkle Hautfarbe oder heruntergekommenes Aussehen. Rassismus ist, die Gründe dafür nicht anzugehen, in meinen Augen.
    • Dr no 05.06.2020 16:38
      Highlight Highlight @ Ritiker: Die Ursache ist völlig egal. Das ist im Kontext, wer kontrolliert wird nicht die Frage. Wenn du eine Kontrolle machen musst, dann richtest du dich nach den Wahrscheinlichkeiten, du willst ja möglichst einen Treffer landen und nicht möglichst viele Leute kontrollieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 05.06.2020 13:40
    Highlight Highlight Einst half ich einem Bekannten im Rollstuhl zügeln. In eine spezielle rollstuhlgängige Wohnung. Er hat sie mir stolz gezeigt. Ich habe mich interessiert und techn. Fragen gestellt. Einige andere Bekannte haben mich schräg angeschaut und gesagt: „Also ICH merke gar nicht, dass er im Rollstuhl ist!“
    Die fanden es diskriminierend, mit dem Betroffenen über seine Behinderung zu sprechen, obwohl er offensichtl. froh war, interessiert es endlich jemanden.

    Viele Kommentare hier gehen in die gleiche Richtung. Realität ausblenden. Obwohl es stossend ist, sieht halt ein Schwarzer nicht „NORMal“ aus.
    • Big ol'joe 05.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Das ist ja gerade Rassismus?! Du sprichst Schwarzen ab, ein Teil der Gesellschaft zu sein, Teil des NORMalen! Damit markierst du die Menschen immer als Fremde. Das ist weder Nett noch Interessiere an den Menschen, sondern meistens, eben, nur stossend.

      Du sagts: aha, schwarz, gehört nicht hier hin, frag mal von wo er*sie kommt. Besser wäre: kennenlernen, austauschen und irgendwann mal, wenn ihr befreundet seid, dann kannst ja mal fragen... oder findest es dann selbst heraus, dass die Mutter schon in der Schweiz geboren ist.
    • kupus@kombajn 05.06.2020 15:38
      Highlight Highlight @Big ol'joe: Lies dir die Kommentare durch. Das wird von so vielen nicht verstanden, und so lange das so ist, wird der Rassismus existent bleiben. Offenbar wissen viele überhaupt nicht, was konkret Rassismus bedeutet.
    • Enemy№1 05.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Ach Bigi:
      Mache eine Statistik nach Hautfarbe und du wirst sehen, dass die Hautfarbe Schwarz aus der NORM fällt. So wie die Grösse 1.50 für Männer aus der NORM fällt. Das heisst, Schwarze Personen fallen in der Schweiz eher auf, weil sie nicht in der NORM im statistischen Sinne sind. Darum hat Grohenloh es explizit auch so geschrieben und recht damit. Das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, das Schwarze Menschen schlechter oder böser sind. Aber das weisst du selbst, möchtest dich aber künstlich empören können. Finde das neben echtem Rassismus genau so widerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 05.06.2020 13:32
    Highlight Highlight Werden nur linke Schwarze in der Schweiz diskriminiert oder sind sie übersensibel?
    • Lami23 05.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es keine rechten schwarzen ?
    • Basti Spiesser 05.06.2020 14:42
      Highlight Highlight @lami

      Natürlich. Oder ist die politische Ideologie von der Hautfarbe anhängig?
    • Dani S 05.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Das Mimimi verschiedener hier (bigol'joe, kupus...) unter dem Deckmäntelchen des Rassismusvorwurf törnt mich total ab.
      Indem man hinter allem Rassismus vermutet, killt man jeden Austausch über dieses heikle Thema.
  • mon tuno 05.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Differenzieren ist eben mühsam. Da ist kategorisieren viel zeitsparender. Man muss nicht soviel denken und die Welt wird einfacher.

    Ich begreife das, und kann es nachvollziehen, dies zu akzeptieren ist aber nicht der Weg den wir gehen sollten.

    Jeder fällt von Zeit zu Zeit auf Denkmuster herein.Die Welt ist komplex. Dem Internet sei dank ist sie gefühlt zusammengerückt. Ich habe die Hoffnung, dass diese Probleme mit der Zeit weniger werden und in ein paar Generationen verschwinden.
  • DaAlex 05.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Hier eine weitere Story: Arbeitskollege aus Tanzania, Doktorand an der Uni, hat noch nie Alkohol getrunken (sehr religiös), wird am Nachmittag kontrolliert am Zibelemärit, weil er einen Rucksack (!) an hatte (Heimweg von der Arbeit) auf der Aarbergergasse. Warum gerade er und nicht einer der vielen anderen Märitbesucher? Weil er schwarz ist. Reinstes racial profiling = Rassismus. Die Folgen der rassistischen Behandlung durch die Polizei: er traut sich nicht mehr in die Altstadt von Bern, nur noch auf direktem Weg zwischen Perron/Bahnhof und Büro an der Uni. Eine Schande, aber bei uns Alltag.
    • Enemy№1 05.06.2020 14:48
      Highlight Highlight Die Polizei handelt grundsätzlich nach Wahrscheinlichkeiten. Wenn Dummerweise eine Bevölkerungsgruppe in einem Delikt überproportional präsent ist, dann fällt diese in ein Täterprofil. Das ist für den einzelnen verdammt beschissen, im Gesamten aber eine Strategie, die erfolgsversprechend ist. Dadurch das es das ist, entwickeln sich natürlich jetzt Klischees und Vorurteile in den Köpfen. Und schon sind wir beim Rassismus angelangt und haben den Salat. Es ist ein Dilemma. Aber was willst du tun? Kontrollen in der Dorfbeiz anordnen um das Profiling aus den Köpfen zu bringen? Geht nicht.
    • DaAlex 05.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Wow, ich übersetze was du da schreibst: racial profiling - eine Form von Diskriminierung - ist ok, solange es einen Nutzen für die Gesamtheit bringt. Das ist sehr verwerflich.

      Was man sonst tun soll? Am Drogenumschlagplatz kontrollieren, klar. Drogendeals beobachten, Beteiligte kontrollieren. Mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, aber nicht mit denen, die mit Hautfarbe und Herkunft zu tun haben, sondern mit Ort (Drogenumschlagplatz) und Beobachtung. Kurz: mit Verdachtsmomenten, die was mit dem Delikt zu tun haben. Das wäre legal und legitim, im Gegensatz zu racial profiling.
    • SUV-Fahrer 05.06.2020 15:43
      Highlight Highlight @DaAlex: dann zeigt er doch einfach den Ausweis und macht den Rucksack auf. Ende der Geschichte. Jeder kann in der CH von der Polizei kontrolliert werden. Wen man dann immer ein Drama draus macht und die Rassismus-Keule schwingt, kommt es meist nicht gut. Ball flach halten.
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  • Grohenloh 05.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Rassismus widert mich an! Wir sind alles einfach Menschen.

    Aber direkt neben der Schützenmatte befindet sich der Umschlagpunkt für harte Drogen. Die meisten, die dort verkaufen sind afrikanischstämmig.

    Ist es von der Polizei falsch, diejenigen zu kontrollieren, wo es am wahrscheinlichsten ist, dass einer erwischt wird? Das ist, wie wenn man verlangen würde, bei einem Mord im Ort X dort nicht stärker zu fahnden als in allen anderen Orten. Das kann doch auch nicht sein.

    Die unschuldigen kontrollierten Afrikanischstämmigen können nat. auch nichts dafür aber das ist kein strukt. Rassismus
    • Ritiker K. 05.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Das führ dann dazu, dass durch die Polizei vor allem die dunkelhäutigen Personen kontrolliert werden, ergo vor alem dunkelhäutige Dealer erwischt werden und so bei der Polizei das Bild gefestigt wird, dass die dunkelhäutigen Dealer sind, was dazu führt, dass sie in jedem dunkelhäutigen auf der Schützenmatt einen Dealer sehen und diese gezielt kontrollieren.

      Zack - struktureller Rassismus.

    • Dr no 05.06.2020 16:44
      Highlight Highlight Ritiker: du kannst dir deine Wahrheit auch herbeireden. Es ist einfach Fakt, dass der Kokainhandel fest in nordafrikanischer Hand ist. Da kannst du noch so viele Weisse kontrollieren, es werden deshalb nicht mehr Dealer "weiss". Schau dir die Kriminalitätsstatistiken an, verdammt.
    • Ritiker K. 05.06.2020 17:46
      Highlight Highlight Das Verstehen der Aussagekraft einer Kriminalstatistik erachte ich als eine Grundvoraussetzung, insbesondere, wenn diese als Argument gebraucht wird. Ich empfehle diesen Artikel:
      https://www.nzz.ch/panorama/auslaender-sind-kriminell-1.18377850
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  • soulpower 05.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Kaum jemand spricht die politische Komponente zum Thema an. Ist die Kartoffel zu heiss? Viele Minderbemittelte haben gemischte Gefühle, weil es manchmal für IV-Bezüger und andere Sozialfälle ein Spiessrutenlauf ist an ihre staatliche Unterstützung zu gelangen (da kann ein Kollege von mir ein Lied davon singen), während es für viele Eingewanderte "einfacher" erscheint an Staatshilfe zu gelangen. Ob dem nun allgemein so ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Da können negative Gefühle entstehen, welche von Rechtsparteien oft noch geschürt werden. Die "schwarzen Schafe" Plakate lassen grüssen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 05.06.2020 13:42
      Highlight Highlight @soulpower. Ja klar, immer die gleiche alte Schallplatte: Ich kenne einen Kollegen, der sagt (was ich denke): Den Ausländern geht es in der Schweiz besser als Schweizern. Ausländer hätten mehr Rechte als Schweizer. Ausländer könnten sich mehr erlauben als Schweizer.

      Alles schon gehört.

      Ich muss mir nur die Statistiken ansehen, wer wie viel verdient, wer wo wohnt, wer wo, was, wie entscheiden kann, usw.
    • soulpower 05.06.2020 13:57
      Highlight Highlight Stefan Morgenthaler-Müller...bitte einfach Text nochmals gut durchlesen:

      Da können negative Gefühle entstehen, welche von Rechtsparteien oft noch geschürt werden. Die "schwarzen Schafe" Plakate lassen grüssen.

      Könnte es sein, dass ihr "Bürgerlichen" Verursacher des Problems seid, indem ihr immer auf die Bremse beim Sozialen drückt?
  • dorfne 05.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Ich kann diese Diskussion nicht so einseitig führen. Rassismus ist keine Einbahnstrasse. Auch Schwarze werden gegenüber Weissen rassistisch. Vor allem schwarze, junge Männer, unter denen die Frauenverachtung grassiert, egal ob die Frauen weiss sind oder schwarz. Diskriminiert werden Senioren
    (kann jetzt grade wieder
    beobachtet werden), Behinderte, Arbeitslose usw.. Ja es gibt den Rassismus auch in der CH. Aber bitte andere Formen von Diskriminierung nicht vergessen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es mistig ist, auf Merkmalen herumzuhacken, die man nicht ändern kann? Vielleicht? Bitte?
  • DaAlex 05.06.2020 13:12
    Highlight Highlight Wirklich erschreckend, die vielen verharmlosenden Kommentare. Zeigt, dass viele Leser Teil des im Artikel beschriebenen Problems sind.

    Hier ist eine einfache Anleitung, wie man sich dem eigenen Rassismus bewusst werden kann: Rollentausch. Stell dir vor, du bist der einzige Weisse in einem Land und es gibt Vorurteile über dich. Z.B. wirst du jetzt alle paar Wochen auf dem Weg zur Arbeit kontrolliert von der Polizei, nur aufgrund deines Aussehens, mit Besuch auf Posten, Leibesvisitation etc. Versetz dich mal in diese Lage, denk drüber nach, was du dafür kannst - nichts - und ob es fair ist. qed
    • Lowend 05.06.2020 14:20
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar!

      Es ist schon auffällig, wie viele „Geschichten“ da erzählt werden, die alle „beweisen“, dass es in der Schweiz nicht so ist, wie es viele farbige Mitbürger berichten und wir Schweizer Antirassisten sind.

      Zum Glück haben wir Ja keine Partei, für die die Überlegenheit der weissen Rasse, oder vielleicht besser die Überlegenheit der einheimischen Lebensart, zum Parteiprogramm gehört!

      Wir müssten uns ja sonst überlegen, ob wir nicht doch ein Problem mit rassistischen Strömungen haben, die in Amerika als rechtsextrem gelten und als „White Supamacy“ bezeichnet werden. 🤔
    • mon tuno 05.06.2020 15:31
      Highlight Highlight Genau! Wenn man diese Perspektivenwechsel verinnerlicht hat, dann darf man diesen gleich auf unsere Nutztiere anwenden.

      Wer jetzt meint, na, lösen wir das Problem zuerst mal unter den Menschen, dem sage ich: Nein! Wir müssen bei den Schwächsten beginnen.
    • mon tuno 05.06.2020 19:10
      Highlight Highlight An die Blitzer: Na, wirkts schon?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magos 05.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Racial profiling verstösst nicht nur gegen geltendes schweizer Recht, es führt auch in die falsche Richtung.
    Wenn ich 100 Leute kontrolliere, davon sind 90 schwarz, bei welcher Gruppe finde ich dann mehr Kriminelle, oder wie im Artikel erwähnt, Leute ohne Billet?
    Es ist ein selbst-erfüllendes System.
    • DemonCore 06.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Das "verhebt" kombinatorisch nicht zwingend. Vlt noch mal das Kapitel mit den Urnen-Problemen anschauen. Letztes Jahr Gymnasium.
  • Heuberger 05.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Wenn ich als „Eidgenosse“ mit Schweizer Name und Aussehen, in gewissen Geschäften keine Wienerli mit Schweinefleisch mehr erhalte, fühle ich mich auch diskriminiert.
    Ob ich wohl in Somalia auch mitpolitisieren dürfte?
    • Acacia 05.06.2020 14:48
      Highlight Highlight
      Wie läuft denn das konkret ab, gehst du mit deinem Schweizer Aussehen in ein gewisses Geschäft, sagst deinen Schweizer Namen und fragst, ob sie noch Wienerli haben?

      Sagen sie dort dann ja, wir haben Wienerli mit Schweinefleisch, aber du siehst zu schweizerisch aus und hast einen Schweizer Namen, für dich gibts kein Wienerli mit Schweinefelisch, hau ab?

      Das tut mir wirklich Leid, am besten ein Verein gründen: der VfMmSAuSNdigGkWmSmk:

      Der Verein für Menschen mit Schweizer Aussehen und Schweizer Namen die in gewissen Geschäften kein Wienerli mit Schweinefleisch mehr kriegen.
  • Andrea Scheck 05.06.2020 12:56
    Highlight Highlight danke für euren mut, darüber zu sprechen und euch für veränderung einzusetzen! <3
  • pop_eye 05.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Als Secondo in der Schweiz aufgewachsen könnte ich betr. Rassismus ggü. mir und meiner "Artgenossen" ein Buch schreiben! Es geht nicht per se um die Hautfarbe, sondern man sieht einfach Fremd aus od. hört es beim sprechen. Zeigt auch schon die Gehässigkeiten zwischen Deutsch-/Ital-/Franz. Schweiz.
    • DemonCore 06.06.2020 08:12
      Highlight Highlight Gut möglich. Was aber ganz eindrücklich ist, ist der Rassismus unter zB. ehemaligen Landsleuten aus dem Balkan, oder unter Afrikanern, oder von Osteuropäern und Türken gegenüber Afrikanern.

      Ich sehe einfach auch den Rassismus bei Nichtschweizern. Müsste man eigentlich auch mal thematisieren.
    • Expat 06.06.2020 08:30
      Highlight Highlight Danke, das Aussehen hat einfach einen Einfluss auf die erste Reaktion, ob man will oder nicht. Bin jedoch sicher, wenn du dem gehässigen Gegenüber in reinem Schweizerdeutsch mit einem lächeln näher kommst legt sich der Hass (meistens) schnell. Würde wohl auch zwischen deutsch-/italienisch-/französischen Schweizern besser funktionieren, wenn nicht die (politischen?) Manipulationen von links und rechts immer wieder das "Trennende"betonen würde.
  • Tanja Blume 05.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Danke für euer Engagement, ihr beiden! <3
  • Joypad 05.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Es wird einfach überall die Rassimus-Karte gespielt, langsam wird es nervig. Wer nun mal in Profil passt, passt ins Profil. Der sollte nicht der Polizei die Schuld geben, sondern den "Tätern" bzw. "Landsleuten" welche es überhaupt erst von nöten gemacht haben, dass diese Kontrollen bestimmte Gruppen eher betreffen. Aber es ist halt schon einfacher einfach alles den anderen in die Schuhe zu schieben oder eben den Rassismus-Stempel aufzudrücken. Rassimus gibt es leider sicher, aber bei der Schweizer Polizei wird dies in den seltensten Fällen ein Problem sein.
    • Geo1 05.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Wow. Leute mit bestimmtem Aussehen dürfen sich also nicht beklagen, wenn sie aufgrund der Handlungen von Leuten mit ähnlichem Aussehen beurteilt werden. Aber für Dich ist das sicher auch nicht rassistisch...
    • Joypad 05.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Soll die Polizei also also extra diese betreffenden Personen nicht mehr kontrollieren? Dann wird gleich wieder der Ruf laut, wenn etwas passiert, das Kriminialität geduldet wird. Man kann es nie allen Recht machen, ist nun mal leider so. Beispiel: Wenn du Ähnlichkeiten mit einer von der Polizei gesuchten Person hast, ist doch die Chance hoch das du von der Polizei oder Grenzwache kontrolliert wirst? Ist doch einfach nur normal - das hat nichts - rein gar nichts - mit Rassismus zu tun sondern mit Logik und Effizienz.
    • Geo1 05.06.2020 17:02
      Highlight Highlight Wieso soll es nicht rassistisch sein, wenn es mit Logik und Effizienz begründet werden kann? Racial Profiling ist per Definition rassistisch. Die Frage ist, was man höher gewichtet: Diskriminierungsschutz oder minim höhere Effizienz in der an sich ineffizienten Drogenprohibition.
      Wenn Du einem gesuchten Verbrecher ähnlich siehst und kontrolliert wirst, hast Du Pech gehabt, aber es steckt keine systematische Diskriminierung dahinter.
  • nickmiller 05.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach impliziert die Frage "Von wo kommst du?", dass die Person erst kürzlich zugewandert oder nur zu Besuch ist. Mit der Frage "Was sind deine Wurzeln?", besteht dieses Problem nicht. Sondern zeigt, dass man sich für diese Person interessiert. Und ich kenne nicht viele Leute, die nicht zu ihren Wurzeln stehen oder sie verleugnen.
  • Corvus_Corax 05.06.2020 12:34
    Highlight Highlight Also aufgrund meines mocca farbenen Touch wurde ich öfters in der Umgebung meiner Schwiegereltern kontrolliert von unserer verehrten Polizei.
    Bis ich herausgefunden das meine Schwiegereltern regelmässig der Polizei angerufen haben.
    Weil ein scheinbar Fremder in der nähe Ihres zuhause herumlungert.
    Zudem möchte ich bei Kondikteurin der Sbb bedanken die ausschliesslich nur mich im vollen Zug kontrolliert hat.
    Und zwar jedesmal.
    Rassismus ist allgegenwärtig und bis zu einem gewissen Grade auch menschlich.
    Vorurteile kommen für gewöhnlich nicht aus dem nirgendwo
    • BVB 05.06.2020 13:04
      Highlight Highlight "Zudem möchte ich bei Kondikteurin der Sbb bedanken die ausschliesslich nur mich im vollen Zug kontrolliert hat.
      Und zwar jedesmal."
      Ich glaube du lügst.
      Kontrolleure kontrollieren immer alle Personen im Zug.
    • ostpol76 05.06.2020 13:45
      Highlight Highlight @Corvus
      Sehr glaubwürdig, dass du jedesmal kontrolliert wirst :-)
  • Carl Gustav 05.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Racial Profiling ist eine Tatsache, aber leider nicht zu verhindern.
    Denkt mal daran nach was sonst noch sortiert wird bei Polizei:
    Geschlecht, Alter, Frisur, Gesichtsbehaarung, Kleidungsstil, Auto, Tageszeit.
    Wenn man denkt, man könnte die Polizei per Gesetz dazu zwingen, statistisch alle dem gleichen Risiko einer Personenkontrolle auszusetzen...Dann entweder Polizeistaat oder gar keine Kontrollen mehr.
  • Ebony 05.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Rassismus in der Schweiz? Gibt es tatsächlich. Meine drei Kinder wurden von einer netten älteren Dame seit den ersten Kinderschritten jewils mit Negergoofe beschimpft.
    • Red4 *Miss Vanjie* 05.06.2020 17:27
      Highlight Highlight Uns nannten sie immer Negertöchtere. Aber laut Kommentarspalte sollen wir uns nicht so anstellen. Den die Schweizer wissen schliesslich viiiiel bessse wann sich People of Color gefälligst Rassistisch angegriffen zu fühlen haben 🤮
  • smartash 05.06.2020 12:02
    Highlight Highlight Ist es wirklich Rassismus wenn man jemanden mit dunkler Hautfarbe nach der Herkunft fragt?

    Ignorant ja. Unsensibel, bestimmt.

    Aber rassistisch...? Ich weiss nicht....
    • Samurai Gra 05.06.2020 18:29
      Highlight Highlight Fragst Du Konsequent jeden "Weissen" woher er kommt?
    • smartash 05.06.2020 19:11
      Highlight Highlight @Samurai Nein, tu ich nicht. Wie gesagt: Intolerant und Ignorant ist es definitiv

      Aber nur weil jemand ein unsensibler Pflock ist, ist er noch kein Rassist

      verstehst du die Differenzierung?

      Und ob ich persönlich jemanden nach der Herkunft frage, hängt nicht von der Hautfarbe ab, sondern von der Sprache. Also ein berndeutsch sprechenden Schwarzen würde ich nie nach der Herkunft fragen. Weil sie ja offensichtlich Bern ist
    • Bündn0r 05.06.2020 19:44
      Highlight Highlight Wie oft ich schon wegen dem Dialekt nach meiner Herkunft gefragt bzw Bemerkungen gemacht wurden. Ist das auch rassistisch?
      Ich würde übrigens auch nicht behaupten, ich sei au Kanton X, nur weil ich da gemeldet bin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo1 05.06.2020 11:47
    Highlight Highlight Erschreckend, auf wie viel Ignoranz, Misstrauen und Whatabautism man in dieser Kommentarspalte trifft. Hätte das auf 20min erwartet, aber nicht bei watson. Racial Profiling kann man als "effizient" bezeichenen, aber für People of Colour ist es eine Tortur. Was können sie dafür, dass andere Farbige dealen? Mir unverständlich, wie man diesen Aspekt einfach ignorieren kann.
    • Gawayn 05.06.2020 12:25
      Highlight Highlight @Geo1
      Ja man kann Rassismus auch herbemühen.

      Was kann die Polizei dafür, das viele mit dunkler Haut dealen?

      Man erledigt seinen Job mit dem was man hat.
      Ich vertraue unserer Polizei,das sie durchaus begründet Leute befragt.
      Klar können sie auch mal falsch liegen. Wir jeder Andere auch...
    • Militia 05.06.2020 12:36
      Highlight Highlight Ach so, aber die Weissen können was dafür, wenn gewisse Farbige dealen? Die anderen Farbigen natürlich nicht, aber die Weissen schon. Jetzt verstehe ich endlich...
    • Grohenloh 05.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Soll man den Aspekt ignorieren, dass die meisten Dealer afrikanischstämmig sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SUV-Fahrer 05.06.2020 11:46
    Highlight Highlight Als ich vor Jahren in der Karibik beruflich unterwegs war (BVI), meist schwarze Bewohner, haben die z.T. die Strassenseite gewechselt beim Vorbeigehen. Mich komisch angeschaut und ignoriert. Rassismus auf die andere Seite. Aber uja, ich bin ein alter weisser Mann, dann ist das ja kein Problem. Das mit Floyd ist mega dramatisch und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber jetzt die ganze Welt als rassistisch hinzustellen ist einfach nur lächerlich. Man kann sich ja auch immer als Opfer fühlen.
    • smartash 05.06.2020 12:06
      Highlight Highlight Klar, Rassismus gibt es auf allen Seiten.
      Aber soll das jetzt eine Rechtfertigung für weiteren Rassismus sein? Oder was genau willst du mit deinem Argument bezwecken?
    • Statler 05.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Interessant, wenn man mal am eigenen Leib erfährt, wie das so ist, wenn man Rassismus ausgesetzt ist, gell?

      Eine Lehre daraus scheinst Du allerdings nicht gezogen zu haben.
    • grünerantifaschist #blm 05.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Ui sie haben dich komisch angeschaut😱😱 ernsthaft????
    Weitere Antworten anzeigen
  • LAZIO1900 05.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Als alter Jugo mit CH-Pass und aus OLTEN, und LazioFan werde ich dauernd diskriminiert.. Böseböse Welt das😎
    • a-n-n-a 05.06.2020 11:59
      Highlight Highlight Kein Wunder (amal wäg Lazio), die sind ja als Faschos bekannt 😉

    • LAZIO1900 05.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Ich bin aber NICHT als Facho bekannt..hm und trotzdem abgstempelt🤪
  • Töfflirocker1970 05.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Viele fallen auf Klischees herein.

    Wenn ich mit dem Töffli komme, denkt der Eine oder Andere, ich hätte keinen Führerschein, oder hätte ihn abgeben müssen.
    • Töfflirocker1970 05.06.2020 11:37
      Highlight Highlight Ich wollte eigentlich mit dem Beispiel zeigen, dass nicht alles gleich Rassismus ist. Klischeedenken ist es, was man im ersten Augenblick dafür halten kann.
    • Maria R. 05.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Genau. Manchmal entscheidet einfach der erste Eindruck. Mein eigener Name ist ein gutes Beispiel. Liest man nur den Namen “Maria Rosenkranz”, hält man mich für eine Katholikin. Sieht man dann aber das Gesicht, tippen sie auf Jüdin aus Israel.
      Das alles ohne nachzufragen.
      Das Auge ist, in vielen Bereichen, gleich Richter und Henker.

      Nur zur Info, sollte es überhaupt jemanden interessieren:

      Ich stamme ursprünglich aus Yerushalyim, und bin Jüdin.
    • Grohenloh 05.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Also meiner Meinung nach ist Rosenkrantz ein jüdischer Name
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheGoblin 05.06.2020 10:58
    Highlight Highlight Oh mein Gott. Was ist das Problem wenn man angefragt wird woher man kommt? Wo ist das Problem? Das ist doch einfach Neugier. Meine weisse Kollegen sind alle weiss, einer mit roten Haaren, einer Blond und einer mit braunen Haaren. Das sind vier Sorten Vanille. Burbon, mit Erdbeeren und einer mit Schokostreusel - ich habe bei denen auch nachgefragt woher die Vorfahren sind und keiner war mir böse. Beleidigt sein ist eine Entscheidung die man für sich fällt! Anderen kniet man ins Genick und die sterben - und ihr regt euch auf, wenn man fragt woher man abstammt. Hallo? Ich bin ein "man of color"..
    • GinLover 05.06.2020 11:54
      Highlight Highlight Finde, es braucht hier von beiden Seiten aus Feingefühl & Respekt. Mai erklärt es in diesem Video sehr gut.
      Play Icon
    • smartash 05.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Die Frage „woher kommst du“ impliziert ein „du bist nicht von hier, du bist keiner von uns“

      vieleicht noch nicht Rassismus im bösartigen Sinn, aber definitiv eine Ausgrenzung. Also zumindest nahe am Rassismus

      jetzt klar wieso man sich darüber aufregt, oder fehlt dir schlichtweg die nötige Empathie dazu?
    • Geo1 05.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Finde ich persönlich jetzt auch nicht schlimm, auch wenn es natürlich auch mit Racial Profiling zu tun hat... Aber Du hast dir auch das harmloseste Beispiel ausgesucht. Stört es Dich nicht, wenn Du aufgrund Deiner Hautfarbe häufiger kontrolliert wirst als Deine Kolleg*innen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jekyll & Hyde 05.06.2020 10:52
    Highlight Highlight Ums mit den worten meines Nigeria-stämmigen (mittlerweile mit schweizer Pass) Kollegen zu sagen:
    "Ich seh nun mal nicht wie der typische Schweizer aus also ist es logisch das die Leute zu erst mal Englisch ansprechen. Und wenn ich sehe wer am häufigsten am Dealen ist, weiss ich auch warum ich fast wöchentlich kontrolliert werde".......... nicht das ich verneinen möchte das es in der CH Rasissmus gibt
    • Ueli der Knecht 05.06.2020 11:06
      Highlight Highlight Ich bin kein Rassist, aber

      ein verlogener Heuchler.
    • Jekyll & Hyde 05.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Muss schon Hart sein, wenn man erkennt das es in diesem Thema (wie meistens) nicht nur Schwarz und Weiss sondern viele Grautöne gibt. (Sorry, eine bessere Metapher ist mir nicht eingefallen)

      Wünsche dir trotzdem "en guete"
    • smartash 05.06.2020 12:13
      Highlight Highlight die Polizei sollte Leute auf Grund von verdächtigem Verhalten kontrollieren und nicht auf Grund von verdächtiger Hautfarbe
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  • Coffeetime ☕ 05.06.2020 10:48
    Highlight Highlight Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass diese Diskriminierung nicht nur bei der Hautfarbe aufhört: ich spreche Hochdeutsch, wenn ich aber erwähne, dass ich aus der Romandie komme, dann passiert manchmal schon etwas merkwürdiges... ausserdem gibt es die Vorurteile dick/dünn oder arm/reich. Leider sind das nicht nur Klischees. Manche Blicke von Verkäuferinnen sprechen Bände...
    • Lord_ICO 05.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Natürlich hört Rassismus nicht bei der Hautfarbe auf, dort ist es halt als Aussenstehender am einfachsten zu beobachten.

      Rassismus bedeutet, dass wir andere vorverurteilen und sie deshalb anders behandeln.

      In der Schweiz ist das tatsächlich mit dem Röstigraben auch zu beobachten. Wir wissen alle was für Vorurteile gegenüber Romands gehegt werden und das führt in der Arbeitswelt in der D-CH manchmal zu Benachteiligungen. Das ist auch Rassismus und den gibt es heute noch.
    • Weiterdenker 05.06.2020 13:05
      Highlight Highlight Eigentlich ist das nicht die Definition von Rassismus. Rassismus bedeutet, sich selbst Aufgrund gewissen Merkmalen (wie z.B. die Hautfarbe) über andere zu stellen UND ihn anschliessend aufgrund dessen abwertend zu behandeln.
    • Coffeetime ☕ 05.06.2020 13:15
      Highlight Highlight @Weiterdenker darum sage ich auch Diskriminierung. Aber du wirst zum Zeil wirklich herablassend behandelt. Ich denke, dass die, die das noch nie erlebt haben, sich einfach nicht vorstellen können, wie das ist. Mir war es auch nicht wirklich bewusst, bevor die Diskussion zu den Deutschen in der CH anfing. Damit kamen mehr Anfeindungen... geh nach Hause du Teutone wurde mir auch schon gesagt... und dabei mit der Zeitung auf den Kopf gehauen 🤦🏻‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 05.06.2020 10:47
    Highlight Highlight Ein guter Freund wurde auch schon böse angemacht, weil er Amerikaner ist. Er kann ja recht wenig für dafür, was die Politiker dort verbrechen. Immerhin lebt er schon seit 2000 in der Schweiz.
    • DemonCore 05.06.2020 11:17
      Highlight Highlight Antiamerikanismus ist hier bei Watson sehr wohl gelitten 🤷‍♂️ auch, oder gerade bei den "guten" Menschen...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.06.2020 11:55
      Highlight Highlight @demoncore

      Sorry, aber zwischen der Politik zu kritisieren und Menschen anzugreifen nur weil sie aus Amerika sind, sind zwei verschiedene Dinge.

      Das letztere ist purer Rassismus.
    • Grohenloh 05.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Richtig, Demon.
      Und das geht so weit, dass Feinde von Trump automatisch für gut gehalten werden, zB die Iraner 😅
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  • lisa lave 05.06.2020 10:42
    Highlight Highlight Meine Herkunft ist aus dem Balkan,man sieht und hört dies nicht. Weil sich dann gewisse Menschen "sicher" fühlen, werde ich oft mit rassistischem Gemotze beladen. Früher habe ich mich nicht getraut was tu sagen,heute spreche ich die Leute,nachdem sie sich ausgekotz haben an. Z.B eine kleine Grillade in meinem Garten, ein Anhang motzt über eine Erfahrung mit einem Balkanstämmigen, dazu fängt er an zu generalisieren, beschimpt die ganze Nation als Diebe und Heuchler. Ich warte ab und erkläre ihm, dass dies schon ziemlich respektlos sei,mich (in meinem eigenen Garten) so zu beleidigen.
    • Basti Spiesser 05.06.2020 12:28
      Highlight Highlight Findest du die Vorurteile gegenüber Leuten aus dem Balkan immer noch so gravierend? Meiner Meinung nach hat sich das in den letzten 10/15 Jahren etwas gelegt.
    • lilie 05.06.2020 12:28
      Highlight Highlight @lisa: Und, wie reagieren die Leute? Bin immer recht hilflos bei solchen Hasstiraden (bin selber Schweizerin, finde es aber sehr unangenehm, wenn jemand seinen Frust an irgendeiner Gruppierung auslässt). Meine Erfahrung ist, egal, was man sagt, es geht doch denen nur drum, den "Chropf zu leeren" und nicht, eine wohldurchdachte Meinung zu äussern. 😒
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Guter move 😁. Und wie gehts dann weiter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein einsamer Holländer 05.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Die CH ist vermutlich das Land mit dem wenigsten Rassismus überhaupt.

    Ich habe als Lehrkraft an einer Oberstufe erlebt, was von den (hauptsächlich kosovarischen) Jugendlichen alles für Rassismus gehalten wurde.
    Disziplinarischen Massnahmen bis hin zu schlechten Noten wurden (lautstark) als Rassismus taxiert.

    Diese Opferhaltung, wird dieses jungen Leuten ein lebenslang zu schaffen machen. Für alle Widrigkeiten in ihrem Leben geben sie gewohnheitsmässig und angelernt, angeblichen Rassismus die Schuld.

    Und wir kultivieren solches Verhalten auch noch in dem wir es selbst anheizen.
    • smartash 05.06.2020 12:18
      Highlight Highlight Derjenige, der behauptet er sein am wenigsten rassistisch, ist zumindest am wenigsten selbst reflektiert
    • Basti Spiesser 05.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Danke, dass man jeglichen Minderheiten die Opferrolle aufdrückt ist genauso diskriminierend.
    • sihtalrebel 05.06.2020 12:45
      Highlight Highlight Die Schweiz ist durch und durch rassistisch.
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  • Snorlax 05.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Diese Kommentare hier machen mich echt fertig! Würde der Artikel in der Weltwoche stehen wären die Kommentare vielleicht einfach offensichtlich rassistisch. Hier aber tut jeder so als ob er frei von Rassismus ist. Lernt den Unterschied zwischen bewussten Voruteilen gegenüber POC und strukturellem Rassismus.
    Jeder der weiss ist, soll sich einfach mal bewusst werden dass es ein Privileg ist, nicht aufgrund seiner Hautfarbe negative Erfahrungen machen zu müssen. Nur weil wir als Weisse etwas noch nie erlebt haben, heisst das doch nicht automatisch, dass es nicht existiert.
    • TheGoblin 05.06.2020 11:33
      Highlight Highlight Ach bitte. Niemand tut so, wirklich niemand. Ich bin viel gereist und habe in Asien, Africa sowie Südamerica gelebt. Weisse werden dort genau so diskriminiert wie POC im Westen. Aufschrei? Zero. Ich finde es einfach schade, wenn man der "weissen Gesellschaft" jetzt Pauschal einfach mal die Schuld einreden will für alles. Das ist zu einfach und schlicht unfair. Das ist genau so falsch wie einen dunkelhäutigen schlechter zu bedienen als einen weissen.
    • dievobärn 05.06.2020 11:53
      Highlight Highlight Snorlax, danke. Einer der einzigen vernünftigen Kommentare hier!
      Das ganze verwandelt sich hier lnfsam echt in eine 20 Minuten Kommentarspalte :(
    • Lisaleh 05.06.2020 12:18
      Highlight Highlight @dievobärn: das hab ich mir auch gedacht :(
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  • dorfne 05.06.2020 10:22
    Highlight Highlight Es gibt den Mikrorassismus. Beispiel: eine Dunkelhäutige Person wird gefragt: woher kommen Sie? Aus Zürich, antwortet sie. Nein, ich meine woher kommen Sie wirklich. Aber dazu gehören weder Ausweis- noch Billettkontrollen, noch hässige Blicke.
    • Ein einsamer Holländer 05.06.2020 10:51
      Highlight Highlight Habe vor kurzem von einer Bekannte der man die ausländischen Wurzeln ansieht erfahren, dass sie in so einem Fall immer als erster Fragt woher (aus welchem Land) stammst du.

      Als ich ihr sagte, dass ich dies jeweils auch machen, meinte sie, dies sei rassistisch.
      Nur offenkundige Secondos oder Ausländer dürfen dies Frage stellen. Da sei es sogar hip und cool.

      Voila... wieder etwas gelernt.
    • Frässe 05.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Und die Blize zeigen nur das es extrem nötig ist auch jetzt noch darüber zu reden.
      Vielleicht sollte man alle die Blitzen mal deser schikane aussetzen, mal schauen wer es danach immernoch belächelt.

      Alle Menschen sind Ausländer
      fast überall.
      Alle Rassisten sind A****löcher
      überall
    • Сédric Wermutstropfen 05.06.2020 11:20
      Highlight Highlight Aber das ist ja schrecklich ^^
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  • Toerpe Zwerg 05.06.2020 10:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • DemonCore 05.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • DasGlow 05.06.2020 11:48
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    • smartash 05.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Maria R. 05.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Es genügt teilweise schon, dass man mir die Herkunft (Naher Osten) ansieht. Da muss ich nicht einmal schwarz sein, um gelegentlich den Eindruck zu bekommen, nicht willkommen zu sein.

    Nur, im Bündnerland selbst, wo ich schon lange zu Hause bin, ist mir das noch nie passiert.

    • Toerpe Zwerg 05.06.2020 10:21
      Highlight Highlight Bünderland ist "sehr naher Osten".
    • Maria R. 05.06.2020 10:49
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      🤣
    • dorfne 05.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Wenn wir schon am Witzeln sind: Thurgau wär auch gut. Mostindien. Ende Ironie😉.
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  • Hosesack 05.06.2020 10:00
    Highlight Highlight Solange Leute mit "ich bin Eidgenosse, Schweizer kann jeder werden" T-Shirt herumlaufen, haben wir ein Rassimusproblem.
    • Fisherman 05.06.2020 10:33
      Highlight Highlight Dank der SVP.
    • Antiypanikmacher 05.06.2020 10:48
      Highlight Highlight Nationalstolz ist nicht per se schlecht. Denn wenn man auf etwas Stolz ist will man dies im normalfall auch verteidigen. Die Schweiz ist nicht perfekt aber man Stoltz darauf sein wie die letzten Monate gezeigt haben und sie weiter verbessern. Das bringt uns weiter. Nur immer negativ zu sein führt zu Depresionen und ist selbstzerstörerisch.
    • DemonCore 05.06.2020 11:21
      Highlight Highlight Das sind die ersten, die man aus dem Land werfen sollte. Es sind auch keine Eidgenossen, oder haben die etwa einen Eid abgelegt?

      Und gerade dass diese Pflöcke Schweizer sind, zeigt dass die Hürden zu tief sind. Aber nicht so wie sie glauben...
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  • lina910 05.06.2020 09:57
    Highlight Highlight Lasst und Zuhören und Lernen.
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    • Antiypanikmacher 05.06.2020 10:41
      Highlight Highlight Und dies unabhängig der Hautfarbe, Religion und Herkunft. Wir sollten uns alle bewusst machen dass wir alle auch schon Täter waren. Wenn wir alle mehr auf einander zugehen und uns nicht hinter unserer Kultur verstecken würden könnten wir den Rassismus wirklich überwinden. Aber Abschottung führt zu Misstrauen und in der Folge zu Rassismus. Erst wenn ALLE weiss, schwarz, gelb, rot ... begreifen dass jeder mit seinem Verhalten Rassismus fördert oder reduziert wird sich etwas ändern.
      Mit dem Finger auf andere zu zeigen bringt nichts. Veränderung beginnt immer bei sich selbst.
  • Maragia 05.06.2020 09:52
    Highlight Highlight Wie bei der Autokontrolle werden auch eher die Personen/Autos kontrolliert, welche ins Schema passen. Man kann von Racial Profiling sprechen oder von Effizienz...
    • Joypad 05.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Logik und Effizienz. Aber als "Kontrollierter" von Rassimus zu sprechen ist halt einfacher ;-)
    • DaAlex 05.06.2020 13:34
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass du dir dein Auto aussuchen kannst, deine Hautfarbe aber nicht. Facepalm...
  • Antiypanikmacher 05.06.2020 09:48
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass es auch in der Schweiz Rassismuss gibt.
    Aber dieser Artikel ist sehr einseitig.
    Ich bin weiss und werde jährlich zig mal in der S-Bahn kontrolliert und habe noch nie erlebt, dass nicht alle in einem Wagen kontrolliert wurden.
    Dass man an exponierten Stellen wie der Reitschule
    öfters kontrolliert wird dürfte auch nachvollziebar sein. In Englisch angesprochen zu werde ist vielleicht mehr Höflichkeit als Rassismuss.
    Es gibt Rassismus auch in der Schweiz, aber sehr häuffig wird auch nur Rassismus in etwas hinein interpretiert. Und solche Artikel erschweren die Diskusion.
    • Snorlax 05.06.2020 10:23
      Highlight Highlight Aha, du als Weisser hast also etwas noch nie erlebt, ja dann gibt es das wo wirklich nicht.
      Wie solkte sich denn deiner Meinung nach die Diskussion gestalten, dass es nicht so "schwer" ist für dich?
    • Statler 05.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Fahr mal Zug in einer grenznahen Region und beobachte, wen die Zöllner oder die Schaffner kontrollieren.

      Und - wir sind hier in der Schweiz, also sollten Leute auch zuerst mal auf Schweizerdeutsch angesprochen werden. Wenn das dann nicht klappt, kann man immer noch auf «Hauchdeutsch» oder Englisch wechseln. Das mag freundlich gemeint sein, ist aber eigentlich wirklich unfreundlich.
  • dorfne 05.06.2020 09:48
    Highlight Highlight Wenn Dunkelhäutige den Ausweis zeigen müssen, ist das Rassismus. Wenn ich den Ausweis zeigen muss, frag ich nach dem Warum. Wer nichts zu verbergen hat kann jederzeit den Ausweis zücken. Menschen (oder deren Eltern) die in unseren reichen demokratischen Rechtsstaat migriert sind, sollten ein bisschen mehr Gelassenheit und Dankbarkeit zeigen. Auch hab ich nie erlebt, dass im ÖV nur stichprobenweise kontrolliert wird. Es müssen Alle das Billet zeigen. Es heisst z.B.: "alle Billette ab Olten". Wer schon nach Langenthal kontrolliert wurde, muss es dann halt nicht mehr zeigen.

    • Vintage 05.06.2020 10:05
      Highlight Highlight Und wieder einer der nichts aber auch gar nichts begriffen hat. Und die Welt dreht sich nur um dich. Und wieder, was ich nicht kenne, kann auch nicht sein.
      " Menschen (oder deren Eltern) die in unseren reichen demokratischen Rechtsstaat migriert sind, sollten ein bisschen mehr Gelassenheit und Dankbarkeit zeigen". Ab diesem Satz kann ich nur noch den Kopf schütteln, ekelhaft.
    • Thatotherwhitegirl 05.06.2020 10:11
      Highlight Highlight Ja, genau, sollen Sie doch dankbar sein dass wir sie hier überhaupt leben lassen, und unsere Diskriminierung bitte schweigend Ertragen.

      Nei also sorry, gahts na? Niemand von uns hat irgendwas dazu beigetragen wo und mit welcher Hautfarbe er/sie geboren wurde. „Unser“ Rechtsstaat ist btw. genau so sehr der Rechtsstaat der beiden jungen Schweizer Politiker/innen In diesem Artikel. Und, Leuten welche sich als Schweizer/innen identifizieren, zu sagen sie sollen doch mal ein wenig dankbarer sein dass sie überhaupt hier sein dürfen.. DAS ist Rassismus, und zwar textbook.

    • Dong 05.06.2020 10:55
      Highlight Highlight @Vintage, Thatotherwhitegirl: Die meisten Ausländer und Secondos die ich kenne würden @dorfne's Statement absolut unterschreiben, mein ausländischer Schwiegervater versteht nicht, warum ich gegen die Ausschaffungsinitiative war. Wir stossen bei Eurer "Korrektheit" m.E. in Gebiete vor, wo selbst die meisten Ausländer ausländerfeindlich sind, da stimmt irgendetwas nicht mehr.
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  • evobazelim 05.06.2020 09:43
    Highlight Highlight Für viele Schweizer*innen scheint es schwer zu verstehen sein, dass es nicht nur dann rassistisch ist, wenn man die Person absichtlich herabsetzen will. Das ist kein "plötzlich soll alles rassistisch sein", bitte versucht Betroffenen nicht zu erklären, was sie als diskriminierend zu empfinden haben und was nicht. Wir leben in einem System, das PoC benachteiligt und diskriminiert und müssen uns auch mal an die eigene Nase fassen. Anti-Rassisstisch sein heisst auch, dass es für einen selbst mal unangenehm ist, weil man merkt, dass man selber auch nicht so "korrekt" ist, wie man gern denkt.
    • dievobärn 05.06.2020 11:55
      Highlight Highlight Tausend Herzen für diesen Kommentar! ❤️
    • Basti Spiesser 05.06.2020 12:43
      Highlight Highlight "bitte versucht Betroffenen nicht zu erklären, was sie als diskriminierend zu empfinden haben und was nicht.“

      Du das in der aktuellen Situation nicht gerade beide Seiten?
  • ostpol76 05.06.2020 09:35
    Highlight Highlight Ist es nicht diskriminierend gegenüber Alten wenn er von älteren Damen spricht?
    • T13 05.06.2020 09:40
      Highlight Highlight Wieso?
      Man sagt ja auch eine Gruppe von jugendlichen oder jungen.

      Wie willst du eine ältere Dame denn bitteschön beschrieben haben?
      "Die in die Jahre gekommene Frau?"
    • Vintage 05.06.2020 09:43
      Highlight Highlight Was ist daran dikriminierend bitte!!! Eine Frau die 65 ist oder 70 oder 63, ist nun mal eine ältere Dame, verdammt. Ältere Herren sind noch viel schlimmer, im fall.
    • Ueli der Knecht 05.06.2020 11:12
      Highlight Highlight "Ältere Herren sind noch viel schlimmer, im fall."

      Noch schlimmer als ältere Herren sind definitiv die älteren weissen Herren. Das sind die schlimmsten. 😁
  • felixJongleur 05.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Beide Kommentare von mir nicht veröffentlicht. Offenbar ist hier nur eine Meinung zum Thema erwünscht.
    • CENSOR 05.06.2020 09:51
      Highlight Highlight Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
      Wird wohl damit zu tun haben.
    • Cécile Kienzi 05.06.2020 09:54
      Highlight Highlight @felixJongleur
      Deine Kommentare wurden soeben aufgeschaltet. Sorry, wir mussten erst in die Gänge kommen ;)
    • felixJongleur 05.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Danke Cécile, nichts für ungut!
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  • Hans Jürg 05.06.2020 09:26
    Highlight Highlight Ich war lange mit einer Afrikanierin verheiratet.

    Es ist ab und zu vorgekommen, dass wir in Restaurants einfach ignoriert wurden und niemand kam, um die Bestellung aufzunehmen.

    Mich hat das jeweils sehr verärgert. Meine Frau nicht. Sie hat mir oft gesagt, dass das für sie normal sei.

    Z.B. wurde sie sehr oft auf der Strasse von wildfremden Männern angesprochen mit "Wie viel?"...

    Oder wenn sie im Tram die Zeitung las, fragten sie Leute erstaunt "Du können lesen?"

    Für Farbige alles normal und Alltag.

    Für mich schrecklich und inakzeptabel.
    • Evan 05.06.2020 10:31
      Highlight Highlight Ich habe vor einiger Zeit mal eine asiatische Frau gedatet und habe auch keine schönen Erfahrungen gemacht. Man wird von wildfremdeb Menschen angesprochen und erniedrigt.

      Auch das mit der Sprache ist mir aufgefallen. Schweizer sprechen mit ausländisch aussehenden Meschen gebrochenes Deutsch, statt Ihnen zu helfen, richtig Deutsch zu sprechen, verunmöglichen sie ihnen somit. Wenn darauf angesprochen, erklären sie, sie würden den Leuten damit ja helfen zu verstehen, da sie ja über ein kleineres Vokabular verfügen.
    • Coffeetime ☕ 05.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Ja, meine Ex Nachbarn haben mit mir "Deutsch" geredet und dabeibimmer alle Artikel vor den Wörtern weggelassen 🤔🤪🤣🤦🏻‍♀️🤷🏻‍♀️ war so meine Reaktion. Habe sue machen lassen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.06.2020 11:28
      Highlight Highlight Das beobachte ich auch und finde das wirklich respektlos. Wenn jemand gerade Deutsch lernt, sprecht halt kurze Sätze langsam, aber hört auf, dieses verstümmelte Deppendeutsch zu sprechen. Das hilft echt niemandem.
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  • Amarillo 05.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Gesellschaftliche Veränderungen brauchen viel Zeit. In den USA ist die Zeit der Sklaverei und offener Diskriminierung - in geschichtlichen Zeitdimensionen betrachtet - noch nicht so lange her. Eine überwiegende Mehrheit der Gesellschaft (auch in den USA) ist gegen Rassismus. Trotzdem existiert er, und nur der kleinste Teil ist offensichtlich. Unterschwellig ist er auch in vielen gut gemeinten Solidaritätsbekundungen erkennbar. Ein recht informativer Artikel ist heute in der NZZ "Wie kann es immer wieder zu Gewalt gegen Afroamerikaner kommen – wenn doch eine Mehrheit solche Akte ablehnt?".
  • Ze Dude 05.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Ich frag mich aber wieso Rassismus gegenüber Weissen, oder anderen Nationalitäten nie ein Thema ist.
    Ganz ehrlich, ich wurde auch schon des öfteren wegen meiner Herkunft diskriminiert, aber who cares? Klar ist es blöd, aber soll man schon machen? Dem gegenüber Political Correctness eintrichtern? Dafür ist mir die Zeit zu Schade und da wäre ich sowieso der falsche da ich diese sogennanten Mikroagressionen auch raushaue im Kollegenkreis, da amüsiert sich aber jeder. Meine Meinung ist... dass die meisten die hier Mimimi auf höchstem Nivea betreiben, einfach zu sensibel sind.
    • Vintage 05.06.2020 09:47
      Highlight Highlight Das Problem Rassismus nicht mal in Ansatz verstanden, im Gegenteil, der Versuch es zu verniedlichen ist einfach nur...
    • lina910 05.06.2020 09:55
      Highlight Highlight Dass du wegen deiner Herkunft diskriminiert wirst, ist schlimm. Deine Erfahrungen machen Rassismuserfahrungen von People of Color aber nicht weniger schlimm. Gerade wenn du solche Erfahrungen machst, wäre zu hoffen, dass du den Erlebnissen von M.A. und T.R. nachempfinden kannst, und die Situation nicht noch im eigenen Kollegenkreis verschlimmerst.
    • Me, my shelf and I 05.06.2020 10:36
      Highlight Highlight Immer, wenn ich von Rassismus ggü. Weissen in der CH lese, muss ich an diesen Cartoon denken.
      Benutzer Bild
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  • Gooner1886 05.06.2020 09:20
    Highlight Highlight Mich erstaunt die beiden das "Ausländerdeutsch" nicht erwähnen. Ich beobachte dies sehr oft das man mit den nicht typischen Schweizer*innen oft so spricht. So wird deutsch lernen (nicht auf die beiden bezogen) schwer und ich denke man kommt sich auch blöd vor.
    • DemonCore 05.06.2020 11:39
      Highlight Highlight Die meisten Ausländer sprechen besser Hochdeutsch als viele Schweizer. Einfach nur peinlich, was man da so hört oder liest...
    • miarkei 05.06.2020 11:43
      Highlight Highlight Seit mir eim ausländischer Kollege auf der Arbeit gesagt hat, ich solle Schweizerdeutsch mit ihm sprechen, weil er sonst nie verstehen würde. Spreche ich grundaätzlich mit alle Leuten schweizerdeutsch, ausser sie verstehen mich gar nicht oder bitten mich um Hochdeutsch.
    • Vintage 05.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Auch im TV bei Buhmann der Restaurant Tester. Scheint völlig normal zu sein.
      „Du wo gelernt kochen?“
  • ueberfluessig 05.06.2020 09:12
    Highlight Highlight vielleicht wäre sinnvoll, etwas tiefer auf den begriff rassismus einzugehen?
    rassismus muss nicht ausschliesslich böswillig sein, er kann auch unbewusst ablaufen.
    er fusst auf altmodischen und vor allem unwahren denkmustern und kategorisiert schnell und oberflächlich. vielleicht ist unser gehirn so, dass wir infos schnell einsortieren wollen? ganz sicher aber ist unser gehirn lernfähig und grundsätzlich bereit, fehlinterpretationen zu ändern.

    jetzt wäre ein guter zeitpunkt, sich zu informieren und zu sensibilisieren.
    • evobazelim 05.06.2020 10:35
      Highlight Highlight DAS!
    • Emil22 05.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist unser Gehirn so ausgerichtet, dass Informationen schnell interpretiert werden. Das ist verdammt clever, z. B. wenn ein Löwe auf dich zu rennt (er könnte ja auch nur einen Kaffee mit dir trinken wollen). Homo sapiens sind aber zum Glück nicht nur mit Instinkt augestattet, sondern sind auch denkfähig. Mit dem gleichen Gehirn. Sehr smart.
    • ueberfluessig 05.06.2020 12:18
      Highlight Highlight emil
      aber es ist auch lernfähig, und kann hinterfragen, ob die infos, von dem es ausgeht, stimmen. und wo nötig, konditionierung verändern.
  • tuco 05.06.2020 09:07
    Highlight Highlight

    hat schweiz geschiechte ? wie ist schweiz entstanden ?

    ach ja... bei jodlerklub…:-)
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    • tuco 05.06.2020 10:49
      Highlight Highlight ach ja....

      für die die nicht wissen :-)

      das ist eben nur einen kleinen bruch der ch geschiechte…

      https://www.eda.admin.ch/countries/greece/de/home/bilaterale-beziehungen/ioannis-kapodistrias.html

      Übrigens… HELVETIA klingt ein bisschen nach Latein oder Griechisch…

      ABER NEIN...

      HELVETIA IST GRIECHISCHER NAME :-)

      Ach sooooo… fast hatte ich immer gedacht es sei germanische Sprache…

      NEIN NEIN…

      Germanisch ist doch keine Sprache… die mussten auch lateinischer & griechischer ALPHABET zuerst lernen…:-)

      Da sonst wären sie heute noch allen noch auf die Bäume usw…:-)
      Benutzer Bildabspielen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Wenn er sagt"abwerende Blicke von älteren Damen", was ist das denn ....keine Diskrimminierung?
    • kupus@kombajn 05.06.2020 09:16
      Highlight Highlight ? Was ist daran denn bitte diskriminierend?
    • ostpol76 05.06.2020 09:29
      Highlight Highlight Wo fangen abwerdende Blicke an und wo hören sie auf?

      Wenn man krampfhaft suchen will findet man sie auch.
    • rönsger 05.06.2020 09:36
      Highlight Highlight @nadas..: Dein Name sagt eigentlich alles: Quasi wild aus dem Busch mal was daherreden. Allerdings erschliesst sich mir weder Sinn noch Inhalt deiner Aussage. Was genau willst du uns sagen? Oder habe ich es richtig verstanden? Ist es diskriminierend, wenn ein dunkelhäutige Person die Blicke älterer Damen als abwertend empfindet? Dann hättest du einmal mehr den Klassiker unter den Fettnäpfen ausgepackt: Die Opfer sind die eigentlichen Täter - und die darf man selbstverständlich abwerten.
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  • Yunnan 05.06.2020 09:00
    Highlight Highlight "Bei Stichprobenkontrollen muss ich oft als Einzige mein Billet zeigen."

    Bitte was? Ich habe noch nie eine Stichprobe erlebt, bei der nicht alle Passagiere ihr Billet vorweisen mussten.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 05.06.2020 09:10
      Highlight Highlight @Yuannan. Fahren Sie mit dem Zug von Italien in die Schweiz. Schon sehr oft gesehen, dass nur der einzige Dunkelhäutige im Zug den Ausweis zeigen musste. Und so etwas nennt man Stichprobenkontrolle und es hat etwas mit Rassismus zu tun, wenn bei solchen Kontrollen überproportional für nichtschweizerisch gehaltene Personen kontrolliert werden.
    • Vintage 05.06.2020 09:11
      Highlight Highlight Was ich nicht kenne, kann einfach nicht sein.
    • loree_n 05.06.2020 09:39
      Highlight Highlight Sorry aber es ist war. Wir waren zu dritt auf dem Heimweg von der Arbeit in der S9, wir sind alle zusammen aufgewachsen und zur Schule, haben uns in Schweizerdeutsch unterhalten, die SBB-Security hat nur den afrikanisch Abstammenden von uns kontrolliert, Billet und Ausweispapiere. Unseren Protest was das soll und das sie gefälligst uns 2 auch kontrollieren sollen haben sie einfach ignoriert.

      Nur weil der Rassismus hier nicht so offensichtlich ist, als nicht weisse Person gehört racial profiling zu deinem Alltag!!!! Und für das schäme ich mich!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 05.06.2020 08:54
    Highlight Highlight So weit sind wir also gekommen, dass wenn man von der Polizei kontrolliert oder komisch angeschaut wird sich bereits als rassistisches Opfer sieht.

    Genau das selbe ist mir früher auch passiert als ich noch lange Haare hatte und Heavy Metal T-Shirts trug.

    Sah ich mich als Opfer. Nein.
    • ostpol76 05.06.2020 10:02
      Highlight Highlight @Macao

      Stell dir vor das weiss ich. Trotzdem wurde ich auf Grund meines Aussehens komisch angeschaut und von Polizei kontrolliert.

      Ist dies jetzt auch diskriminieren? Hätte ich zur Presse gehen sollen?
    • Me, my shelf and I 05.06.2020 10:37
      Highlight Highlight Ostpol
      Du scheinst es zu wissen, aber nicht zu verstehen.
    • Enzasa 05.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Ich habe in Schweizer Zügen und Bussen auch beobachten können, dass farbige oder offensichtlich ausländische Fahrgäste öfter und zum Teil auch anders (unhöflicher) kontrolliert werden.

      Vielleicht war ich Interessierter an meiner Umgebung, weil ich selber Ausländerin bin, weiblich, weiß, älter daher ist mir so etwas nie passiert
  • Safuhr 05.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Als Zürcher bekommt man den Rassismus in der Schweiz ebenfalls zu spüren. Jedoch hilft jammern nichts.
    • Shlomo 05.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Made my day 🤣
    • K1aerer 05.06.2020 11:54
      Highlight Highlight Wenn man noch ausländische Wurzel hat, dann ist man eingeliefert? 🤔
    • DaAlex 05.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Kannst du Berndeutsch lernen, wie auch jemand seine Hautfarbe wechseln kann... oh nein, warte...
  • Georgia Byrd 05.06.2020 08:51
    Highlight Highlight Es sind nun mal die ältesten Konflikte der Menschheit: Schwarz/Weiss, Mann/Frau, Reich/Arm. Neu: Links/Rechts. Ablehnung, Diskriminierung findet in uns allen statt. Irgendwer oder irgendwas „stört“ immer. Wer hier aufgewachsen ist weiss: Schweizer pflegen ganz grundsätzlich immer zuerst eine kritische Haltung und zwar gegenüber ALLEM + JEDEN. Wer in irgend einer Form negativ auffällt oder in eines der Raster fällt, erntet erst mal Ablehnung. Es kann jeden treffen. Unter den „Weissen“ waren es uneheliche Kinder, Alleinerziehende Mütter, Heimkinder, Land mag Städter nicht, Arbeitslose usw.
    • Ricardo Tubbs 05.06.2020 11:28
      Highlight Highlight vergiss nicht, dass sich die kantone und gemeinden untereinander auch nicht mögen
  • humpalumpa 05.06.2020 08:47
    Highlight Highlight Und plötzlich hat die Presse ein neues Thema und Corona rückt in den Hintergrund. Passt zeitlich, damit ab August dann 7x24 über die US wahlen berichtet werden kann. Good job.
    • Ueli der Knecht 05.06.2020 11:22
      Highlight Highlight Die Presse ist doch nur eine Hure, welche ihre zahlenden Freier befriedigt, indem sie deren obszönsten Wünsche erfüllt. Es ist der Freier, der bestimmt, wonach ihm gelüstet.
    • DemonCore 05.06.2020 11:49
      Highlight Highlight Touché, Ueli.
    • humpalumpa 05.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Ironischerweise schreiben wir das alles aber auf einem "gratis" Newsportal...
  • LillyRose 05.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Wir haben zweimal schwarze Hilfsarbeiter angestellt. Sie hatten keine Chance bei uns. Unsere Leute sprachen Berndeutsch statt Hochdeutsch mit ihnen, danach hielten sie sich darüber auf, dass sie nichts können und dumm sind und machten sich lustig. Das wurde im Kollektiv zelebriert. Wir mussten einsehen, dass es für diese Leute gesünder ist, nicht bei uns zu arbeiten und haben den zweiten nach kurzer Zeit freigestellt, damit es kein Drama mehr gibt. Einige Teammitglieder wurden ausgewechselt. Das ungute Gefühl ist geblieben. Es gibt viele, die ihre Unzufriedenheit an den Schwächsten ausleben.
    • cheeky Badger 05.06.2020 10:05
      Highlight Highlight Bei solchen Sachen muss man als Cheffin durchgreifen. Das geht einfach nicht. Mobbing ist nicht in Ordnung und sogar ein Kündigungsgrund. Besonders wenn es rassistisch motiviert ist.
    • LillyRose 05.06.2020 10:46
      Highlight Highlight @cheeky Badger. Da hast du absolut recht. Es wurden auch Kündigungen ausgesprochen. Wir konnten aber nicht von heute auf morgen die wichtigen Mitarbeiter ersetzen. Die 'Haupttäter' waren die langjährigen Mitarbeiter, die eigentlich die Neuen einführen sollten. Das war ein Problem. Inzwischen ist das Team vollständig ausgewechselt. Den einen wurde gekündigt, die anderen gingen dann freiwillig. Die Stimmung war denkbar schlecht. Wir haben ein Jahr lang jeden zweiten Monat jemanden eingestellt. Inzwischen läuft der Laden wieder und es ist Frieden eingekehrt, auch für die Schwarzen bei uns.
    • Ueli der Knecht 05.06.2020 11:24
      Highlight Highlight Bei Mobbing gilt stets: Der Fisch stinkt vom Kopf.

      Mit anderen Worten: Wenn in einem Betrief Mobbing vorkommt, dann ist etwas faul in der Führungsetage und mit dem Führungsstil der Firma. Da braucht es ein grundsätzliches Umdenken inkl. Umstrukturierung. Wenn das nicht in der obersten Führungsetage beginnt, dann wird sich auch nie was ändern.
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  • Pollo Loco 05.06.2020 08:36
    Highlight Highlight Viele Menschen sind leider intolerant, nicht nur gegenüber der Hautfarbe, es fängt ja schon bei Religion, Politik und Sexualität an. Muss eigentlich nicht sein, trotzdem ist dies ein riesiges menschliches Manko, dass wohl nie weg zu bekommen ist. Warum man sich als Rassist oder Homogegner so Probleme sucht und diese "bekämpfen" möchte verstehe ich nicht. Leben und leben lassen und für sich selber den Frieden finden wäre doch soviel entspannter.
    • DaAlex 05.06.2020 13:50
      Highlight Highlight Du sagst es. An diesem Manko - jeder hat es - kann man aber auch arbeiten, indem man lernt. Darüber, was andere als diskriminierend erfahren. Dann kann man sein Verhalten anpassen.

      Nur als Beispiel: jede Person, welche eine andere Person für einen Job einstellt sollte bewusst sein, was "implicit bias" ist, oder dass man sich bei jedem/jeder Bewerber/in mal vorstellen sollte, er/sie sei vom anderen Geschlecht, von einer anderen Herkunft etc. Sicher gibt es noch mehr, bessere Strategien für diese und andere Situationen. Lernbereitschaft und Offenheit eigene Fehler zu sehen brauchts.
  • Tomsen2 05.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Ich wohne auch in Bern. Eine Stichprobenkontrolle im ÖV habe ich jedoch noch nie erlebt. Es wir immer der ganze Bus oder Wagen kontrolliert.
    • Snorlax 05.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Good for you!
    • Tomsen2 05.06.2020 12:07
      Highlight Highlight Das hat nichts mit "Good for you" zu tun. Es gibt keine Stichprobenkontrollen in denen einzelne Personen kontrolliert werden in Bern.
  • kupus@kombajn 05.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Erst wenn alle erkannt haben, was Rassismus wirklich ist, kann das geändert werden. Rassimus ist mehr, als offene, feindselige Diskriminierung, so wie #metoo mehr als Vergewaltigung und direkte sexuelle Belästigung beinhaltet. In der Schweiz ist dieser latente, unterschwellige Rassimus sehr präsent. Personen, welche sich so verhalten, sind sich dessen oft überhaupt nicht bewusst. Ich erlebe immer wieder, wie sich Menschen unfrewillig durch eine unbedachte Bemerkung outen. Sie merken es nicht einmal.
    • dorfne 05.06.2020 10:14
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber wer als "Dunkelhäutige" in der Schweiz lebt, sich gut in unserer Sprache ausdrücken, sprich behaupten kann und Arbeit hat, sollte in erster Linie mal dankbar sein, wie wir Alle, und nicht hinter jeder Ausweis- und Billettkontrolle, hinter jedem hässigen Blick Rassismus wittern und dann auch noch an die Öffentlichkeit damit gehen.
    • kupus@kombajn 05.06.2020 11:01
      Highlight Highlight @dorfne: Tja, da haben wir ein Beispiel für unterschwelligen Rassismus. Wofür soll der Dunkelhäutige denn wie wir alle dankbar sein?

      Worte eines Weissen, der nicht einmal im Ansatz eine Ahnung von Rassismus hat!
    • Coffeetime ☕ 05.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Dorfne, warum soll ein Dunkelhäutiger dankbar sein, hier einen Job zu haben? Sagst du das allen Weissen auch, dass sie happy sein sollen, hier zu arbeiten? Einem Büdner, der in ZH arbeitet?

      Du zeigst wie aus dem Lehrbuch, was diskriminierend ist. Vielleicht ist diese Person schon in 2. oder 3. Generation hier, so wie andere auch. Und da muss man nicht speziell dankbar sein. Oder haben deine Vorfahren genau da gelebt, wo du jetzt lebst?
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  • De-Saint-Ex 05.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Was das Klauen betrifft: dachte „man“ hier schon bei den Gastarbeitern in den 60ern (auch dank kräftiger Mithilfe eines Herrn Schwarzenbach) und denkt „man“ beim fahrenden Volk noch immer...
    Und ja, racial profiling ist leider auch in der ganzen Schweiz Alltag, was besonders augenfällig ist: nur bei dunkelhäutigen Menschen (hellhäutig-asiatische) werden kaum schikaniert. (Folgen von „wer hat Angst vorm bösen schwarzen Mann?)
    Und vielleicht ist die Schikaniererei auch auf das politische Engagement („falsche“ Partei?) der beiden zurück zu führen? Anyway, welcome to Switzerland!
  • Eyeore 05.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Die Schweiz ist eine Multikulti-Geselllschaft. Und so hat jeder jemand anderen, wenn er rassistisch beleidigen kann. Natürlich ist es nicht so, dass einfach jeder ein Rassist ist. Trotzdem fällt mir halt auch immer wieder auf, dass das Problem nicht einfach ein Bergtal oder Land Problem ist, zu dem es oft gern gemacht wird sondern auch zu genügenden in urbanen Gegenden auftritt. Es muss sich jeder selber an der Nase nehmen, dass es besser wird. Es ist leider ein globales Problem wie viele andere Sachen auch, die CH darf aber gerne mal eine Pionierrolle einnehmen bei diesem Thema.
  • kittie 05.06.2020 08:32
    Highlight Highlight Dunkelhäutig zu sein heisst zu dealen
    Die Dütsche sind arrogant und nehmen uns die Jobs weg
    Die ganzen Kantönligeist-Rivalitäten
    ...
    ...
    ...
    Rassismus ist in vielen Formen und Varianten anzutreffen!


    Als Halbasiatin in der Schweiz geboren und aufgewachen ist mir das nicht unbekannt. Und zwar (Hand aufs Herz) von beiden Seiten! Denn zwei der drei obenstehenden Punkten hab auch ich schon gedacht, ausgesprochen oder geflucht.
    • DemonCore 05.06.2020 11:42
      Highlight Highlight "Schnäggefresser" musste ich mir erst kürzlich anhören von so einem Idiot...
    • DemonCore 05.06.2020 16:03
      Highlight Highlight Ja, das hören die Deutschschweizer vlt nicht gerne, aber die Überheblichkeit ggü den Romands ist auch eine Art Rassismus.
  • panaap 05.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Ich bin ja kein rassist, aber,...


    ...finde Rassiten scheisse
  • Spooky 05.06.2020 08:25
    Highlight Highlight Ja genau. Und Tina Turner wird beschimpft und bespuckt, sobald sie ihre Blockwohnung verlässt.

    Und Tidjane Thiam muss in einer Bruchbude leben, nur weil er keine weisse Hautfarbe hat.
    [https://www.blick.ch/news/wirtschaft/in-herrliberg-zieht-schon-wieder-ein-cs-top-banker-neben-ceo-thiam-ein-hier-droht-der-naechste-baukrach-id15573584.html]
  • paule 05.06.2020 08:24
    Highlight Highlight Es ist leider so und weil dunkle schlechter einen Job bekommen, rutschen einige in Illegale "Geschäfte" ab, was wiederum eine Folge vom Rassismus ist.
    Dabei waren ursprünglich alle Menschen schwarz und wir sind eigentlich " Mutanten".
    • DemonCore 05.06.2020 11:44
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Unsere Spezies entstand in Afrika. Das heisst nicht dass wir so aussahen wie heutige Afrikaner. Welche übrigens? Es gibt hunderte von Ethnien und die sehen auch ganz unterschiedlich aus.
    • Сédric Wermutstropfen 05.06.2020 11:45
      Highlight Highlight Nein, man geht davon aus, dass die ersten Menschen eher eine ockerfarbene Haut hatten. Macht ja auch Sinn, da wir von felltragenden Affen abstammen. Affen haben auch keine schwarze Haut.
    • wilhelmsson 05.06.2020 22:21
      Highlight Highlight @ Cédi Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, weshalb der Vergleich mit heute lebenden Affen wenig Sinn macht. Auch unter den heute lebenden Affen gibt es Variation in der Hautfarbe. Gorillas haben beispielsweise schwarze Haut. Wir teilen einen nächsten gemeinsamen Vorfahren mit den Affen, aus wlechen sich einerseits Affenarten und anderseits Menschenarten entwickelten.
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  • Corto Maltese 05.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an einen sehr guten Artikel im Tagi. Hier beschrieb ein dunkelhäutiger Schweizer seine Lösung für die wiederholten Kontrollen.
    Er zog sich unmöglich an. Kunterbunte Kleider, farblich extrem schräg und unpassend. Und tatsächlich, die Polizei liess ihn fortan in Ruhe. Von den Leuten wurde er zwar immer noch gemustert, aber nicht mehr böswillig sondern eher mit einen schmunzeln. Traurig aber wahr!
  • ands 05.06.2020 08:19
    Highlight Highlight «Der Polizist stieg aus, fragte mich, was ich dort mache und lachte mich aus. Ich stand dort wie ein ‹kläpfter Aff›.»
    Und der Polizist hätte eine Weisse im Affenkostüm sicherlich nicht ausgelacht... Das ist kein Rassismus, sondern allenfalls schlechter Humor. Und racial profiling kann ich auch nicht erkennen.
    Versteht mich nicht falsch. Es gibt Rassismus in der Schweiz. Aber in diesem Vorfall kann ich keinen erkennen. Und leider untergraben solche Aussagen den Kampf gegen Rassismus. Wenn plötzlich alles als "Rassismus" gilt, verharmlost man damit den Begriff.
    • lina910 05.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Du als Weisser kannst kein racial profiling erkennen. Siehst du das Problem an diesem Satz?
    • ands 05.06.2020 11:22
      Highlight Highlight @lina: Nein, ich sehe das Problem nicht. Ganz offensichtlich hat sie der Täterbeschreibung einer konkreten, kürzlich erfolgten Straftat entsprochen. Das mag die Hautfarbe gewesen sein. Deshalb ist es aber kein racial profiling.
      racial profiling wäre es, wenn die Polizei nach einer Person im Affenkostüm sucht und aus den 5 Personen im Affenkostüm die eine herauspickt, die eine dunkle Hautfarbe hat.
  • LURCH 05.06.2020 08:16
    Highlight Highlight Latenter Rassismus existiert in der Schweiz ja schon seit jeher.
    Früher waren es die “Tschingge“, dann die “Yugos“ und heute die Araber oder wieder Menschen anderer Couleur.
    Geändert hat sich aber die Institutionalisierung durch die ideologisierte Politik vor allem einer Partei, die dies in gewissen Kreisen auch noch gesellschaftsfähig gemacht hat, ganz unter dem Motto “Das darf man ja noch sagen“.
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    • Linus Luchs 05.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Danke für den Youtube-Link. Genial!
    • LURCH 05.06.2020 14:50
      Highlight Highlight @Linus Luchs
      Oldie but Goldie.
      25 jährig, aber das Thema ist aktueller den je.
      Dieser Clip widerlegt die Evolutionstheorie von Darwin, denn ab einem gewissen Punkt ist die Spezies Mensch nicht mehr entwicklungsfähig.
      🤔
      P.S.: Apropos, Jonas Raeber hat auch noch ein paar andere interessante Clips auf seinem Youtube-Kanal.
  • Toerpe Zwerg 05.06.2020 08:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ryan Bianchi 05.06.2020 08:07
    Highlight Highlight Gut weiss ich jetzt, warum ich mich heute schuldig fühlen muss.
    • Snorlax 05.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Es geht nicht um Schuld. Es geht um Verantwortung. Du wurdest nicht persönlich angegriffen mit dem artikel. Es geht nicht um individuelles Feverhalten, sondern darum, dass wir als Kollektiv Verantwortung üvernehmen und hinschauen und hinhören.
      Würde dir mal empfehlen den Begriff White Fragility zu googeln.
    • DemonCore 05.06.2020 11:51
      Highlight Highlight @Snorlax, das klingt rassistisch...
    • Ryan Bianchi 05.06.2020 12:14
      Highlight Highlight @Snorlax

      Mal ganz Polemisch gesagt:

      Wenn Asylanten Verbrechen begehen, soll ich von allen Erwarten dass sie kollektiv Verantwortung übernehmen, hinschauen und hinhören?

      Ich beteilige mich nicht an so rassistischen Gruppendenken.
  • Topfuel 05.06.2020 08:07
    Highlight Highlight Amerika hat schon seit jeher ein Rassismusproblem. Auch Barak konnte da gar nicht tun. Aber es ist wieder typisch Journi auf diesen Zug aufzuspringen und Rassismus in der Schweiz bezw. in Bern zu suchen. Probleme, Probleme Herr Müller?
    • lina910 05.06.2020 10:34
      Highlight Highlight Da muss man nicht lange suchen. Frag mal deine schwarzen Freunde, ob sie Rassismuserfahrungen machen. Du wirst staunen, wie rassistisch die Schweiz ist, was wir als Weisse oft kaum wahrnehmen.
  • Militia 05.06.2020 07:45
    Highlight Highlight Übersicht über Personen in Untersuchungshaft in der CH, Jan 2020. Das sind nun mal die Fakten.
    Ungerechtfertigterweise Kontrollierte könnten die Kontrolle klar als Rassismus empfinden. Für die Polizei ist es aber nur logisch, dass sie sich vermehrt auf die Gruppe konzentriert, welche auch die Mehrheit der Delikte zu verantworten hat. Das nun unter den 25% Schweizern viele Eingebürgerte sind, die nun auch in Kontrollen geraten ist für sie sicher unschön, aber wohl nicht vermeidbar. Zumal unbescholtene Bürger danach einfach ihres Weges ziehen und nicht zu Tode geprügelt oder erschossen werden.
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    • TJ Müller 05.06.2020 10:55
      Highlight Highlight Im ernst? Eine Statistik über die U Haft? U haft, also die art in welche vor allem bei Ausländern wegen "Verdunkelungsgefahr" eingesetzt wird? Und zudem ohne Rücksicht dsrauf, dass die Schweizer gr nivht gegen das Ausländergesetz verstossen können, dies aber einen grossen Teil der Delikte ausmacht. Schäm dich!!
    • Militia 05.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Da habt ihr beide den Mund wohl etwas zu voll genommen. Was ist nun eure Erklärung? Die wurden wahrscheinlich alle zu Unrecht verknackt, weil institutioneller Rassismus und so, oder?
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    • Militia 05.06.2020 15:16
      Highlight Highlight ... dann liegt die Zahl immer noch bei ca. 58% (2018). Man kann es drehen und wenden wie man will, die Fakten sind nun mal was sie sind - nicht sehr schmeichelhaft.
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  • Walser 05.06.2020 07:36
    Highlight Highlight Der Bericht ist an den Haaren herbeigezogen. Das hat mit Rassismus nix zu tun. Mit solchen Beiträgen erreichen Sie das Gegenteil. Würde zum Vergleich gerne noch ein Interview mit zwei dunkelhäutigen Personen hören, die politisch dem anderen Spektrum angehören. Wäre interessant.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 05.06.2020 07:35
    Highlight Highlight Die Schweiz hat ein Rassismus Problem. Wer anders behauptet, hat keine Ahnung von Rassismus.

    Herr Rai und Herr Abdirahim haben meine vollste Unterstützung. Ich hätte gerne beide als Nachbarn und Arbeitskollegen. Wer ihnen aufgrund der Hautfarbe etwas schlechtes möchte, soll besser ruhig sein.

    • Payaso 05.06.2020 07:49
      Highlight Highlight Herr Rai sieht aber ziemlich weiblich aus.
      😉
    • Bildung & Aufklärung 05.06.2020 07:51
      Highlight Highlight Aber wenn Yannick Rüdisühli aus Schindelleggi doch sagt, es sei alles gut hier, er habe überhaupt nicht das Gefühl dass es Probleme mit Rassismus gebe und die Betroffenen müssten jetzt also auch nicht übertreiben und Rassismus einfach so suchen...
    • Knety 05.06.2020 08:12
      Highlight Highlight Du kennst die zwei ja gar nicht. Vielleicht sind es zwei Bünzlis die dir ein Post-it schreiben und die Verwaltung anrufen wenn du die Waschküche 5 minuten zu lange besetzts. Du gehst davon aus, dass es sympathische Menschen sind nur weil sie dunkelhäutig sind.
      Sorry das ich dir das sagen muss, aber das ist auch Rassismus.