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Diese Frau könnte sich Bundesrat Schneider-Ammanns Sitz schnappen

Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick

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Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick
Eröffnung der OLMA am Donnerstag 8. Oktober 2015 in St.Gallen.
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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Diese 6 Kandidaten haben die besten Chancen auf einen Sitz im Bundesrat

Der 67-jährige Berner Johann Schneider-Ammann tritt als Bundesrat zurück. Das gab der FDP-Magistrat heute Dienstag bekannt. Kronfavoritin für den vakanten Sitz ist eine St. Galler Ständerätin. 
25.09.2018, 10:3316.10.2018, 14:47

Erst gestern twitterte der noch amtierende Bundesrat Johann Schneider-Ammann, dass er zu den Rücktritts-Gerüchten keine Stellung nehme. Heute ist es nun offiziell: Nationalratspräsident Dominique de Buman las heute im Nationalrat das Rücktrittsschreiben von Schneider-Ammann vor. 

Voraussichtlich am 5. Dezember 2018 entscheidet die Vereinigte Bundesversammlung, wer für Schneider-Ammann nachrückt. 

Das sind die möglichen Kandidaten: 

Platz 1: Karin Keller-Sutter

ZUR WAHL DER STAENDERATSPRAESIDENTIN KARIN KELLER-SUTTER WAEHREND DER WINTERSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Karin Keller-Sutter, Council of State member FDP-SG and fi ...
Bild: KEYSTONE

Die St. Galler FDP-Ständeratspräsidentin ist die Kronfavoritin im Rennen um den Sitz im Bundesrat. Die 54-Jährige erlangte bereits 2010 nationale Bekanntheit. Vor acht Jahren kandidierte die damalige St. Galler Regierungsrätin als Nachfolgekandidatin für den scheidenden FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Sie verlor. Gewählt wurde damals Johann Schneider-Ammann. Für Keller-Sutter spricht neben ihrer Exekutiverfahrung auch die Herkunft: Die Ostschweiz hofft schon lange auf eine Vertretung im Bundesrat.

Keller-Sutters Pole-Position hängt jedoch auch mit dem Rücktritt von CVP-Bundesrätin Leuthard zusammen. Tritt diese noch vor der Wintersession zurück, wird ihre Vakanz zuerst besetzt. Wählt die Vereinigte Bundesversammlung dann jemanden aus der Ostschweiz als Nachfolger für Leuthard, schwinden Keller-Sutters Chancen auf einen Sitz im Bundesrat. 

Platz 2: Martin Schmid

Portrait von Martin Schmid, Staenderat der FDP des Kantons Graubuenden, aufgenommen am 3. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: KEYSTONE

Präsentiert die FDP ein Zweierticket mit einer Frau und einem Mann, dürften Kandidaten aus jenen Regionen bessere Chancen haben, die heute nicht im Bundesrat vertreten sind. Ein möglicher Anwärter wäre der Bündner Ständerat Martin Schmid. 

Platz 3: Carmen Walker Späh

Die Zuercher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Spaeh an einer Medienkonferenz zur Stellenmeldepflicht im Kanton Zuerich in Zuerich am Freitag, 8. Juni 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Bild: KEYSTONE

Es ist möglich, dass die FDP mit einem Frauenticket ins Rennen steigt. Dann hätte auch die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh Chancen auf eine Wahl. Die 60-Jährige war 15 Jahre lang selbständige Rechtsanwältin gewesen, bevor sie 2015 in den Regierungsrat gewählt wurde. 

Platz 4: Andrea Caroni

NR Andrea Caroni
bild: keystone

Auch der Ständerat aus dem Kanton Appenzell-Ausserrhoden, Andrea Caroni, ist Anwärter auf den Bundesratssitz. Caroni wurde vor drei Jahren in den Ständerat gewählt. Von 2011 bis 2015 war er bereits im Nationalrat politisch tätig. 

Platz 5: Ruedi Noser

Nationalrat Ruedi Noser freut sich nach seiner Nomination ueber einen Blumenstrauss, anlaesslich der ausserordentlichen Delegiertenversammlung der FDP Kanton Zuerich, am Donnerstag, 22. Januar 2015, i ...
Bild: KEYSTONE

Ebenfalls als Kandidat gehandelt wird der Zürcher Ständerat Ruedi Noser. Der Unternehmer wurde 2003 in den Nationalrat, vor drei Jahren in den Ständerat gewählt. Allerdings sitzt mit Finanzminister Ueli Maurer bereits ein Zürcher im Bundesrat. 

Platz 6: Petra Gössi

ZUR MELDUNG, DASS PETRA GOESSI EINZIGE OFFIZIELLE KANDIDATIN FUERS FDP-PRAESIDIUM IST, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. MAERZ 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Petra Goessi, Nationalraetin  ...
Bild: KEYSTONE

Hätte sich Petra Gössi, Parteipräsidentin der FDP, gegenüber TeleZüri nicht gegen eine Bundesratskandidatur ausgesprochen, hätte sie gute Chancen im Rennen. Doch die Schwyzer Nationalrätin kandidiert nicht. «Ich will das meiner Partei im Wahljahr nicht antun», begründete Gössi ihren Entscheid.

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman

Video: watson/nico franzoni

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

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Daniel Jositsch (SP/ZH).
quelle: keystone / lukas lehmann
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