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Agrarpolitik 2030: Diese Ziele steckt der Bundesrat der Landwirtschaft

KEYPIX - Le conseiller federal et president de la Confederation Guy Parmelin observe dans un champs du Sorgho fourrager, plante resistante a la secherresse pour le fourrage du betail, lors d'une  ...
Bundesrat Guy Parmelin informiert am Mittwoch über die Ziele für die Landwirtschaft. Bild: keystone

Diese Ziele will der Bundesrat für die Agrarpolitik ab 2030 stecken

02.09.2026, 13:3002.09.2026, 13:37

Mehr Ernährungssicherheit, mehr Handlungsfreiheit und Verantwortung für die Bäuerinnen und Bauern und eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft: Diese Ziele will der Bundesrat für die Agrarpolitik ab 2030 stecken. Nun beginnt die öffentliche Diskussion dazu.

Der Bundesrat hat die Vorlage mit dem Namen Agrarpolitik ab 2030 (AP30+) am Mittwoch in die Vernehmlassung gegeben. Diese dauert bis am 8. Dezember.

Nicht nur Landwirte, sondern auch die Ernährungswirtschaft sowie die Konsumentinnen und Konsumenten sollen ihren Teil beitragen zu einem ökologischen, wirtschaftlichen und sozial nachhaltigen Ernährungssystem, schrieb der Bundesrat am Mittwoch. Den Bauern will er mehr unternehmerische Freiheiten lassen, sie aber auch verstärkt in die Verantwortung nehmen. Zudem sollen sie Hilfsmittel für die Vermarktung ihrer Produkte erhalten.

Für Anpassungen der Bauernbetriebe an den Klimawandel sind etwa ein besserer Schutz der Kulturen und die Förderung von Insekten sowie von nachhaltigen Technologien aufgeführt. Für die finanzielle Unterstützung der Land- und Ernährungswirtschaft will der Bund ab 2030 etwas weniger Mittel bereitstellen als gegenwärtig. (leo/sda)

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