Schweiz
Bundesrat

Schweizer Bevölkerung zufrieden mit Bundesrat und Behörden

HANDOUT - Das offizielle Bundesratsfoto 2025 mit Bundeskanzler Viktor Rossi (GLP), Bundesratsmitglieder Ignazio Cassis (FDP), Elisabeth Baume-Schneider (SP), Bundespraesidentin Karin Keller-Sutter (FD ...
62 Prozent der Schweizer Bevölkerung vertrauen dem Bundesrat stark.Bild: keystone

Schweizer Bevölkerung zufrieden mit Bundesrat und Behörden

19.06.2025, 16:1919.06.2025, 16:19

Die Zufriedenheit der Schweizer Bevölkerung mit Staat und Regierung ist vergleichsweise hoch. 62 Prozent vertrauen dem Bundesrat stark oder einigermassen stark, wie eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD ergab. Dies steht in deutlichem Gegensatz zum Durchschnitt der 38 Mitgliedsstaaten von 39 Prozent im Jahr 2023.

Mit der Arbeit der Behörden sind in der Schweiz sogar 81 Prozent der Bevölkerung zufrieden – im Vergleich zu 66 Prozent im OECD-Durchschnitt. Das teilte die 1961 gegründete Organisation mit Sitz in Paris am Donnerstag mit. Mitglieder sind alle west-, mittel- nordeuropäischen Länder einschliesslich des Baltikums sowie unter anderen die USA, Kanada, Mexiko und Japan. Nicht dabei sind Russland, China und Indien.

Auch die Quote der 15- bis 29-Jährigen, die weder in Ausbildung noch in Arbeit sind, liegt in der Schweiz unter jener des OECD-Durchschnitts mit knapp 13 Prozent.

Unter dem OECD-Durchschnitt liegt die Schweiz auch beim Haushaltsdefizit und bei der Staatsquote. Dass jüngere Menschen als Mitarbeitende unterdurchschnittlich stark in Behörden vertreten sind, sieht die Organisation als Nachteil. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese SPler wollen für Alain Berset in den Bundesrat
1 / 8
Diese SPler wollen für Alain Berset in den Bundesrat
Evi Allemann, Berner Regierungsrätin, kandidiert bereits das zweite Mal. Sie wollte bereits 2022 als Nachfolgerin von Simonetta Sommaruga kandidieren, landete jedoch nicht auf dem Wahlvorschlag der SP. Allemann erreichte den dritten Platz und wurde nicht nominiert. Die ausgebildete Juristin hat zwei Kinder.
quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Bundesrat Albert Rösti: «Ich habe nicht erwartet, dass Trump einen Zollstreit entfacht»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Familienzeit-Volksinitiative kommt laut Initianten zustande
Die im vergangenen Jahr lancierte Familienzeit-Volksinitiative ist laut einer der Initiantinnen, der Grünliberalen Partei GLP, zustande gekommen. Kommende Woche werden sie bei der Bundeskanzlei eingereicht, teilte die Partei am Samstag mit.
Zur Story