Schweiz
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Die Zahlen steigen und plötzlich gibt es Grabenkämpfe – entlang dieser 4 Konfliktlinien

Die Schweiz gilt als Musterland in der Bekämpfung des Coronavirus. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt – und in der Phase des Containments tun sich plötzlich Grabenkämpfe auf. Das zeigen diese vier Konflikte.



Lockert die Schweiz zu schnell?

Die Schweiz lockere zu schnell. Das sagte letzte Woche nicht irgendwer, sondern Matthias Egger, der Chef der wissenschaftlichen Corona-Task-Force, im Interview mit der NZZ, der «SonntagsZeitung» und dem «Blick».

Matthias Egger, Präsident der nationalen Covid-19-Task-Force, hält eine Erweiterung der Datenbasis bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie für vordringlich. (Archivbild)

Chef der Covid-Task-Force Matthias Egger ist mit dem bundesrätlichen Lockerungstempo nicht einverstanden. Bild: sda

Zwar sei der bisherige Verlauf der Epidemie sehr erfreulich, aber in den letzten zwei Wochen seien die Fallzahlen wieder gestiegen. Momentan liegt die Reproduktionszahl des Virus knapp über 1. Das sei auf die Lockerungen vom 11. Mai zurückzuführen, die Auswirkungen der späteren Lockerungen seien noch nicht abzusehen. Sein Fazit: Die Öffnungen seien zu gewagt.

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Diesem Schluss widerspricht aber der Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten des BAG und Koch-Nachfolger Stefan Kuster in der Mittwochs-Ausgabe des «Tages-Anzeigers»: «Mit den stabil tiefen Fallzahlen gehen wir davon aus, dass es die Lockerungen verträgt.»

Stefan Kuster, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus, am Freitag, 29. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Stefan Kuster vom BAG widerspricht Egger: Der Bundesrat habe alles richtig gemacht. Bild: keystone

Er bekräftigt, dass das Lockerungstempo ein gewisses Risiko birgt, aber: «Würde man den Fokus nur darauf ausrichten, Ansteckungen vollständig zu verhindern, müssten wir dauernd im Lockdown bleiben.» Ausserdem sei er davon überzeugt, dass der Bundesrat die Risiken ausgewogen und angemessen berücksichtige.

Bundesrat Berset äusserte sich am Mittwoch noch selbst zur Kritik Eggers: Jeder habe eine andere Perspektive und das sei auch gut so. Aber der Bundesrat könne nicht auf Einzelne hören, sondern es gebe viele Interessensvertreter, die erhört werden wollen.

Kuster wiegelte bereits im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» ab. Falls es doch zu einem Anstieg kommt, hat man ja immer noch das Contact Tracing, um potentielle Infektionsherde zu entdecken und entsprechend zu reagieren. Das führt direkt zum nächsten Konflikt.

Funktioniert das Contact Tracing überhaupt?

Nein, zumindest gemäss Egger. Nicht nur die Art und die Menge der Daten seien derzeit noch mangelhaft. Auch die Geschwindigkeit, mit der die Informationen im BAG eintreffen, genüge nicht, um die Coronapandemie in der Schweiz zeitlich und geografisch in Echtzeit verfolgen zu können. Das wäre aber nötig für eine fundierte Beurteilung der steigenden Fallzahlen, sagte Matthias Egger gegenüber der NZZ am vergangenen Freitag.

Unterstützung erhält er von Marcel Tanner, ebenfalls Experte in der Science Task Force. Auch er kritisiert gegenüber den Tamedia-Zeitungen die Geschwindigkeit der Datenübermittlung: «Wir müssen beim kleinsten Rauch losfahren und nicht erst, wenn schon ein ganzer Strassenzug in Flammen steht.» Ausserdem bemängelt er, dass sich nicht alle Kantone gleich anstrengten. Dazu kommt, dass nicht alle Kantone über die gleichen Kapazitäten verfügen würden.

Nach Ansicht des Epidemiologen Marcel Tanner (Mitte), Leiter der Gruppe der Wissenschafts-Task-Force Covid-19, müssen Daten von den Kantonen an das BAG rascher weitergeleitet werden. (Archivbild)

Marcel Tanner (M.) äussert Zweifel am Contact Tracing. Bild: sda

Kuster hingegen stört sich am Begriff «Echtzeit» beim Contact Tracing: «Wenn damit gemeint ist, dass man eine Ansteckung in Echtzeit sieht, dann ist das natürlich nicht der Fall und wird es auch nie sein.»

Ganz so langsam wie von den Wissenschaftlern sei das Contact Tracing nicht: «Vom Zeitpunkt an, in dem sich eine Person mit Krankheitssymptomen meldet und testen lässt, haben die Kantone die Situation auf dem Radar. Zwei Stunden nach Vorliegen des Laborresultats muss dieses den Kantonsärzten gemeldet werden. Und diese werden dann aktiv, um die Infektionskette zu unterbrechen.»

An der Pressekonferenz vom Mittwoch hiess es von Seiten Kuster, dass man zum Teil wisse, wo sich die Leute infiziert haben, zum Teil aber auch nicht. Zu Mega-Clustern sei es nicht gekommen.

Braucht es eine ÖV-Maskentragpflicht?

Eine Schutzmaske ist auf einer Strasse entsorgt worden. (Archivbild)

Bild: sda

Je nachdem, wen man fragt, kommen ganz unterschiedliche Antworten heraus. Tenor ist aber: Eigentlich wäre es ganz gut, wenn alle Schweizerinnen und Schweizer eine Schutzmaske in der Öffentlichkeit und insbesondere im ÖV tragen würden. Nur: Fast niemand hält sich an die Empfehlung.

Trotzdem ist der Bundesrat dagegen, eine allgemeine Maskenpflicht zu verfügen. Matthias Egger ist anderer Meinung: «Mit den neuen Lockerungen sind wir wohl bald am Punkt angekommen, an dem eine breite Maskenpflicht eingeführt werden muss», sagte der Leiter der Task Force.

BAG-Kuster sagt, dass die Maskenpflicht im ÖV «durchaus eine Option» sei, sollte sich die Bevölkerung nicht an die Empfehlungen halten. Auch wenn in vollen Zügen zunehmend Masken angelegt würden, täten dies noch zu wenige. Wann also sollte eine Maskenpflicht kommen? Konkreter wurde Kuster nicht.

Gemäss einer nicht repräsentativen Leserbefragung von Tamedia (publiziert am Mittwoch) mit 10'000 Teilnehmern befürwortet übrigens eine grosse Mehrheit von 78 Prozent eine Maskentragpflicht im ÖV.

Gegen eine Maskenpflicht wehrt sich auch der ÖV. Vom Verband Öffentlicher Verkehr hiess es etwa: «Wir möchten nicht, dass der öffentliche Verkehr stigmatisiert wird. Der ÖV wird in der Schweiz geschätzt und ist kein Sonderfall. Deshalb möchten wir keine andere Regelung.»

Braucht es eine Maskenpflicht im ÖV?

Aber wer würde überhaupt eine Maskenpflicht verordnen?

Bundesrat Berset gab am vergangenen Freitag die Verantwortung für eine solche Verordnung an die Kantone ab. Wunderbar, dachte sich wohl der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia und bereitete einen entsprechenden Vorschlag vor, am Donnerstag könnte das Parlament darüber abstimmen.

Le Conseiller d'Etat Mauro Poggia, chef du Departement de la securite, de l'emploi et de la sante (DSES), s'exprime lors d'un point de presse du Conseil d'Etat et la presentation speciale sur le lancement de la campagne de sensibilisation ÒCO-VIVRE ENSEMBLEÒ pendant la pandemie Coronavirus Covid-19, ce mercredi 3 juin 2020 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia will eine Maskenpflicht für seinen Kanton. Bild: keystone

Die Pläne Poggias riefen anfangs Woche aber das Bundesamt für Verkehr (BAV) auf den Plan: Seiner Ansicht nach könnte der Bund einen Genfer Alleingang stoppen. Denn: Gemäss Bundesverfassung ist das Transportrecht weitgehend Bundesrecht. Falls das BAV nicht der Meinung wäre, dass es genügend epidemiologische Gründe für eine Maskenpflicht gebe, könnte es dies verhindern.

Von der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) gibt es grundsätzlich Unterstützung für die Ideen Poggias. Aber: Eine generelle Maskenpflicht für den ÖV müsste mit dem Bund abgesprochen werden, meint GDK-Generalsekretär Michael Jordi. Geplant ist ein Treffen der GDK mit dem Bund noch vor den Sommerferien.

Das nächste Problem kommt aber postwendend: In den Kantonen ist man sich nicht einig. Während eine Maskenpflicht von Luzerner Seite positiv aufgenommen wird, gibt es Kritik aus St.Gallen: Regierungspräsident Bruno Damman findet es nicht verhältnismässig. Ähnlicher Meinung ist man im Tessin: Regierungspräsident Norman Gobbi setzt lieber auf Eigenverantwortung, das habe bis jetzt gut geklappt, sagt er zum Blick.

Bundesrat Alain Berset, vorne, und Bundesratssprecher Andre Simonazzi kurz vor Beginn einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 24. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Berset an der Pressekonferenz am Mittwoch. Bild: keystone

So viel zur Verwirrung. An der Pressekonferenz am Mittwoch fragte ein Journalist nochmals nach, ob denn die Kantone wirklich selbst bestimmen können. Berset antwortete: «Es gibt viele Fragen, die wir momentan abklären, aber ja, ich glaube, das können sie.» Ob es auch nötig sei, dazu wollte der Gesundheitsminister keine Stellung nehmen: «Ob die heutige epidemiologische Situation es erforderlich machen würde, dass kann ich nicht beurteilen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • dodo, dodo? 25.06.2020 23:20
    Highlight Highlight „merci“ für das blitzen...
    vor ca 2 monaten wurde noch auf balkonen geklatscht für arbeit von systemrelevanten berufen. jetzt wird geblitzt, wenn ich aus meiner sicht (aus sicht sozial) schreibe. sage halt was ich ch im öv sehe & viele sich nicht mehr an hygiene halten und fahrlässig sind.
  • M.ax 25.06.2020 17:40
    Highlight Highlight In Peking und SüdKorea, Länder die von allen als Muster genommen werden weil alle Masken tragen. Aber genau dort steigen die Zahlen massiv. Peking ist sogar im Lockdown. Deshalb hat der Bundesrat recht. Masken Empfehlung und mehr nicht.
  • Malt-Whisky 25.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Nach der völlig überstürtzen totalabschaltung der Schweiz anfangs der Situation wollen die 7 Genossen nun ganz und gar nichts mehr riskieren. So richtig gschämig. Irgendwie finde ich, dass unsere politische Führung nun wirlich nicht mehr zeitgemäss herumfuchtelt.
  • what's on? 25.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Jetzt wird es warm und die Zahlen werden wieder sinken. Das Hin und Her geht solange, bis die Schweiz durch-immunisiert ist. Und dann kommt die dritte Welle (nach November 19 und März 20) mit dem modifizierten Virus.
  • Plan B 25.06.2020 07:37
    Highlight Highlight Seit 4 Monaten wird Maskenpflicht gefordert. Aber keiner trägt sie. Schämt ihr euch? Ihr solltet doch mit gutem Beispiel voraus gehen.

    Die Zahlen sind weiter im tiefen Bereich und das obwohl nun jedes Symptom getestet wird. Ist doch gut so.
  • Peter Sager 25.06.2020 06:00
    Highlight Highlight Reisen mit dem Flugzeug von und nach Schweden, UK, USA, Russland, Brasilien, Mexiko und viele weiteren Ländern nur mit 14 tägiger Quarantäne im Hotel nähe Flughafen auf eigene Kosten.
    Es wollen viele nach Schweden zum Fischen, ja machen dann aber nach 1 Woche Ferien nicht zur Arbeit sondern 2 Wochen Quarantäne und dann geht niemand mehr von diesen Geschäftsleuten.
  • cage47 25.06.2020 00:25
    Highlight Highlight Welche Zahlen steigen schnell? Die der positiv Getesteten, die der Erkrankten, die schweren Verläufe, die Schwerstverläufe mit Beatmungsgerät oder die Todeszahlen? Ich bin sehr verwirrt, kann man dazu einmal eine Statistik präsentieren bitte liebe Regierung? Das wäre sehr aufschlussreich für die Gesamtbevölkerung, vielen Dank!
  • Ula 24.06.2020 23:54
    Highlight Highlight Für uns als Auslandsschweizer sind die aktuellen Lockerungen in der CH nicht nachvollziehbar. Kein Mundschutz im ÖV, in den Läden und Restaurants - ein Unding. Corona ist noch nicht vorbei! Auf einer Liste Corona infizierter Länder weltweit bezogen auf die Einwohner steht die CH aktuell auf Platz 29 , dicht hinter Italien und Russland ( Platz 1 ist der Schlechteste) - garnicht gut! Eine Reise in die CH ist so kein Thema für uns. Alle Länder drumherum haben klare Regeln zu Mundschutz und Abstand, und es funktioniert.Die CH muss aufpassen dass die lockeren Regeln nicht nach hinten losgehen.
    • lilie 25.06.2020 16:37
      Highlight Highlight @Ula: Ich befürworte eine Maskenpflicht im ÖV, da man sich dort ohne Ausweichmöglichkeit nahe kommen kann und dabei je nach dem längere Zeit neben Fremden verbringt. Das wird in absehbarer Zeit zu Problemen führen.

      In Läden sehe ich es nicht ein. Man steht nicht eine Viertelstunde neben irgendwelchen Fremden rum. Abstand halten ist besser und schont zudem auch noch die Nerven.

      Masken in Restaurants kann ich mir gar nicht vorstellen, du meinst hoffentlich vom Servicepersonal? Persönlich halte ich das ebenfalls für unnötig, auch hier ist Abstand halten effektiver und angenehmer.
  • Matthiah Süppi 24.06.2020 23:30
    Highlight Highlight Da kommt nichts gutes auf uns zu. Corona-Data vermeldet heute wieder 39 Fälle in 19 Kantonen. Das BAG wird morgen nichts gutes zu kommunizieren haben.
  • derlange 24.06.2020 23:11
    Highlight Highlight Bei wie vielen Ansteckungen wollten die ersten Medien schon einen lockdown im Februar/März?
    • derlange 25.06.2020 07:04
      Highlight Highlight Voilà
      Benutzer Bild
  • Octavius 24.06.2020 23:02
    Highlight Highlight Die Leute benehmen sich, als ob nie etwas war.
    Das kommt super,sich auf die Eigenverantwortung der Leute zu verlassen,dass hat zB. in Schweden ganz gut funktioniert , Fazit ,es sind sehr viele egoistisch unterwegs. Den meisten Leute ,ist nicht bewusst,dass wenn wir das verhauen, fängt das ganze nochmals von vorne an, nur werden die Konsequenzen Medizinisch und wirtschaftlich verheerend sein und was ich täglich sehe,ist ihnen das auch Wurst.


  • sowhat 24.06.2020 22:48
    Highlight Highlight Vom Verband Öffentlicher Verkehr hiess es etwa: «Wir möchten nicht, dass der öffentliche Verkehr stigmatisiert wird. Der ÖV wird in der Schweiz geschätzt und ist kein Sonderfall. Deshalb möchten wir keine andere Regelung.»

    Was für ein sinnfreies Argument 🤦‍♀️🤦‍♂️
    Entweder es hilft, dann braucht es die Masken. Oder es hilft nicht. Dann braucht es die Masken nicht.
    Jedes andere Argment ist in dieser Situation reines mimimi.
    • lilie 25.06.2020 17:56
      Highlight Highlight @sowhat: Eh. Aber sie werden es hoffentlich noch einlenken, wenn sie merken, dass die Leute den ÖV meiden wegen der Ansteckungsgefahr.

      "Stigmatisiert" wird er wegen der Verantwortungslosigkeit der Leitungen, die gar nichts kapiert haben. 🤦‍♀️
  • Posersalami 24.06.2020 22:47
    Highlight Highlight Ich kann nicht nachvollziehen, das man 4 Monate nachdem die Pandemie hier angekommen ist es noch immer nicht schafft, Daten schnell zu übermitteln und das Contact Tracing nicht auf die Reihe bekommt.

    Es wird eine grosse und ehrliche Untersuchung brauchen, die all das aufarbeitet, damit wir beim nächsten mal nicht wieder derart im Regen stehen.

    Alles was schlechter ist als das System in Taiwan oder Südkorea kann und will ich nicht akzeptieren!
  • Hoci 24.06.2020 22:34
    Highlight Highlight Für mich klar, null Aufwand viel nutzen.
    Neben den ÖV solkte man über Arztpraxen reden wo nicht nur niemand Masken trögt, nein es wird sogar aktiv abgeraten u d wenn man eine will mitten drin angefasst. Desinfektionsmittel auch null. Und gesagt wurde stets corona ist wie Grippe...
    Beim Tiervet dafür korrekt volles Programm.

  • dodo, dodo? 24.06.2020 21:42
    Highlight Highlight täglich, fahre ich über 1.5 std öv. auch während des lockdowns. bin nicht paranoid oder pingelig: sehe täglich wie wir alle unterwegs sind. alle sind corona-müde; wird fleissig in die luft gehustet/geniesst, nasengebohrt usw... trage maske, da ich mit risikogruppe arbeite und eigenschutz. es fällt mir aber immer schwerer. gerade jetzt mit den sommer. temp. wird es in bestimmten sbb waggons (wo man fenster öffnen kann) unerträglich heiss. diese situation sollte überdenkt werden; die waggons mehr abgekühlt werden und mehr frischluft von aussen kommt. weiss jemand da ein statement der sbb?🤔
  • Locutus70 24.06.2020 20:40
    Highlight Highlight Diese Diskussionen hatten wir doch schon Anfang März und seither geht es immer so weiter.

    - Für die einen ist der Maßstab die Intensivbetten bzw. Beatmungsgeräte.
    - Für die anderen ist der Maßstab unterhalb eines exponentieller Prozesses.
    - Wieder andere wollen das Virus koste es was es wolle ausrotten.

    Letztere finden sich zumeist in mehr oder minder gut dotierten staatlichen Beschäftigungsverhältnissen.
  • San_Fernando 24.06.2020 20:38
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Hysterie nicht. Zuerst war der Bundesrat zu ängstlich, dann wurde zu schnell gelockert. Es hiess von anfang an ganz klar, dass es mehr Fälle geben wird. Wir haben 40 Fälle... Einfach an die Regeln halten - dann kommts schon gut.
    • Kruk 24.06.2020 20:57
      Highlight Highlight "Einfach an die Regeln halten - dann kommts schon gut"
      diese Meinung habe ich auch, leider stet es nicht mehr so gut beim an die Regeln halten.

      Und was für Regeln, beim Coiffeur eine Maske anziehen, Im ÖV und in der Disco nicht, oder wie geht das jetzt?

      Wir haben keine Regeln mehr, auch an vielen Arbeitsplätzen wurden die Schutzkonzepte aufgehoben, so etwas wie bei tönnies in DE ist hier auch möglich.
    • Mutzli 24.06.2020 21:54
      Highlight Highlight @San_Fernando

      Es geht nicht um Hysterie und "Oh gott, spätestens Übermorgen stapeln sich die Leichen in den Strassen!" sondern doch bitte endlich die Wissenschaft ernst zu nehmen und alles möglichst steuerbar und angenehm zu halten.

      Die 40 Fälle die Sie erwähnen? Die sind pro Tag und bilden den Stand in der Vergangenheit ab, als sich diese Infiziert haben. Zum Vergleich: Anfang Juni gabs sogar einen Tag mit insg. 1 (!) neu entdeckten Fall.

      Nach bisherigen Berechnungen ist die Ansteckungsrate seit ca. 30.5 exponentiell und, wie der März zeigte, kanns da ziemlich schnell hochgehen.
    • Stinkstiefel 25.06.2020 00:03
      Highlight Highlight @Mutzli
      Ich muss dich wiedermal korrigieren, wenn du solche abenteuerlichen Verdrehungen in die Welt setzt. Der extreme Anstieg Anfang März widerspiegelt auch die Vergangenheit. Damals wurde gerade mit Testen begonnen. Auch nur jene mit offensichtlichen Symptomen und innerhalb der Risikogruppe wurden getestet. Heisst: Die Ansteckungen fanden vor dem 28.2., also vor jeglichen Eindämmungs- und Sensibilisierungsmassnahmen statt. Den Anstieg Anfang März mit der aktuellen Situation zu vergleichen ist so daneben, das spottet jeder Beschreibung.

      „Es geht nicht um Hysterie...“

      Aha.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 24.06.2020 19:19
    Highlight Highlight Ich höre nicht mehr so gut. Wenn nun die anderen Menschen Masken tragen oder durch eine Plexiglasscheibe sprechen, verstehe ich noch schlechter bis gar nicht mehr. Dann muss ich dann manchmal hören, typisch alte Menschen. Die wollen nicht verstehen. Das bedrückt mich.
    • Locutus70 24.06.2020 20:51
      Highlight Highlight Es ist auch oft Unwissenheit. Guter Freund aus Teneriffa berichtet mir die Tage folgende Begebenheit: Auf den Kanaren gab es vor 2 Wochen ein heftiges Calima. Hat sich ein älterer Herr bei ihm beschwert, dass er es unerträglich findet jeden Tag mit der Maske bei dem Wetter den Hügel zu seinem Haus hoch zu laufen.
      Tja, der gute Mann bräuchte draußen auf weiter Flur überhaupt keine Maske.
  • NullAchtFünfzehn 24.06.2020 19:09
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass Masken nichts nützen.
    Nun habe ich aber gehört, dass Masken auch nützen, wenn man nicht an ihre Wirkung glaubt. Stimmt das? Ich bin ziemlich verunsichert.
    • Doradal 24.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Masken nützen und deine Meinung ist imfall recht egal. Zieh die Maske an, es ist wirklich nicht so schlimm.
    • Maya Eldorado 24.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Das ist wie bei den Homöopathika. Die nützen auch, wenn man nicht an ihre Wirkung glaubt.

      Das ist bei den Masken genau gleich.
    • SUP_2 24.06.2020 19:53
      Highlight Highlight Nullachtfünfzehn: komisch ist doch: warum tragen Chirurgen beim operieren eine Maske? Weil sie nichts nützt? Diese dumme Polemik ist sowas von hilflos
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 24.06.2020 19:05
    Highlight Highlight War gestern geschäftlich in der Region Stuttgart. Maskenpflicht in jedem geschlossenen Raum - Bus, Büro, Geschäft und Restaurant (nicht am Tisch).
    Klare Regeln, alle halten sich dran. So einfach könnte es sein.
    • Fairness 24.06.2020 19:17
      Highlight Highlight In allen umliegenden Ländern und auch vielerorts in USA klappt es. Ich frage mich wirklich, wieso wir Schweizer bzw. viele hier das nicht checken. Es scheint eine Intelligenzfrage zu sein.
    • Dr. Unwichtig 24.06.2020 19:18
      Highlight Highlight Ja, super. Deshalb hat Baden-Württemberg bei ähnlicher Bevölkerungszahl auch etwa gleich viele Neuinfizierte wie die Schweiz...
    • brudi 24.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Es funktioniert auch ohne Pflicht. Das Beispiel schweiz bestätigt das ja zu dieser Zeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 24.06.2020 18:56
    Highlight Highlight
    Von welchen steigenden Zahlen redet Watson da im Titel? Die tiefen 44 von heute Mittwoch können es ja nicht sein.
    • Die_andere_Perspektive 25.06.2020 07:17
      Highlight Highlight Das ist PRO TAG und nicht absolut...
    • NumeIch 25.06.2020 07:33
      Highlight Highlight @denAnderen
      Ich weiss und?
    • Mia_san_mia 25.06.2020 10:33
      Highlight Highlight @Die_andere_Perspektive: Ja und? Das ist ja klar, dass es pro Tag ist.
  • Kruk 24.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Das Bild von Marcel Tanner ist ja nicht gerade vorteilhaft und vorbildlich auch wenn davon auszugehen ist dass es aus einer anderen Zeit ist.

    Das BAG hat beim Namenschild von Stefan Kuster den Zusatz "Koch-Nachfolger" vergessen.
  • Raembe 24.06.2020 18:41
    Highlight Highlight Auch hier gillt: Zu viele Köche verderben den Brei.
    • sowhat 24.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Yup, genau das ist die neue Herausforderung, die wir im März so nicht hatten.
      Nun sind die Kantone wieder dran ihre eigene (um nicht zu sagen eigensinnige) Schiene zu fahren. Mir schwant Böses.
  • Maracuja 24.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Der Bundesrat ist wieder am Reagieren, da wird zuerst mal abgewartet, ob die Fallzahlen wieder steil nach oben gehen. Solange da nicht eintrifft, bleibt es bei Appellen. Falls es doch noch zu einer Maskenpflicht kommen sollte, hat man sich wahrscheinlich keine Gedanken dazu gemacht, dass es ÖV-Benutzer (Auszubildende, Kleinverdiener) gibt, für die Maskenpflicht eine finanzielle Belastung ist.
    • ZaZaa 24.06.2020 19:44
      Highlight Highlight Man kann die Masken doch in der Mikrowelle "reinigen"?
      Oder sich eine Stoffmaske kaufen/nähen und diese jeweils waschen.
  • Fairness 24.06.2020 17:58
    Highlight Highlight
    Es ist einfach ein Witz, wenn die Kantone nur zwei Mal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Donnerstag, die Zahlen melden müssen. Dass die nicht sofort real time gemeldet werden ist unglaublich. Wir leben im Jahr 2020! Bin gespannt auf die Zahlen morgen nach den Meldungen von heute.
    • ninolino 24.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Hast du die Bundes-IT schon mal von Innen gesehen. Geschweige denn die der Spitäler...

      #DuckUndWeg
    • Stinkstiefel 24.06.2020 18:23
      Highlight Highlight "Bin gespannt auf..."

      Das ist der Witz! Echtzeitdaten benötigen eigentlich nur die Medien und deren verängstigte Konsumenten. Man hat schliesslich einen Liveticker zu bewirtschaften.

      Der einzige Ort, wo die Infektionsdaten so schnell wie möglich hin müssen, ist die Contact-Tracing-Stelle beim Kanton. Ob sie dann ein, zwei oder drei Tage später in der nationalen Statistik erscheinen ist nicht entscheidend. So schnell entscheidet die nationale Politik sowieso nicht. Ich würde ganz im Gegenteil nur noch ein wöchentliches Bulletin herausgeben. Der tägliche Lagebericht hat ja kaum Aussagekraft.
    • Fairness 24.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Sorry, am Freitag von morgen ist korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 24.06.2020 17:30
    Highlight Highlight Macht endlich eine Maskenpflicht für den ÖV und Einkaufsläden dann ist die Diskussion beendet und jeder weiss was Sache ist. Wir haben nun genug Masken und wenn sie auch nur wenig helfen, aber sie helfen, auch den sturen Maskengegnern !!!
    • Stinkstiefel 24.06.2020 18:25
      Highlight Highlight "Setzt endlich meine Minderheitsmeinung gegen die Mehrheit durch, dann ist die Diskussion beendet."

      Merkst du's selbst?
    • Lupe 24.06.2020 19:18
      Highlight Highlight @Stinkstiefel : Genau wegen solchen Leuten wie du genieren sich die meisten eine Maske zu tragen, mekst du's selbst ?
    • Stinkstiefel 25.06.2020 00:11
      Highlight Highlight „Die Mehrheit wünscht sich eine Maskenpflicht, aber wegen @Stinkstiefel trauen sich nur die wenigsten, eine anzuziehen.“

      Entweder das, oder du liegst falsch und es gibt deine Mehrheit gar nicht.

      Ich frage nochmal:
      Merkst du‘s selbst?
  • Michel Henkel 24.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Unser Sohn fährt 2 mal täglich mit Bus und Bahn für den Schulweg. Er trägt eine Maske. Wenn ein Kind das kann dann können Erwachsene das auch. Ende der Diskussion.
    • Stinkstiefel 24.06.2020 17:55
      Highlight Highlight Herzlichen Glückwunsch.

      Habt ihr ihm das vorgeschrieben, oder ihn so verängstigt, dass er das freiwillig macht?
    • n3rd 24.06.2020 17:58
      Highlight Highlight Er wird sicher, sobald der Sichtkontakt zu ihnen weg ist, die Maske abziehen - niemand wird gerne von seinen Klassenkameraden gehänselt.
    • Fakten 24.06.2020 18:26
      Highlight Highlight Wo landed jeweils der Helikopter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 24.06.2020 17:21
    Highlight Highlight Wenn ich höre "es sind ja nur ein paar wenige Infektionen", dann weiss ich, dass da jemand die exponentielle Pandemiekurve nicht verstanden hat.
    In extremis haben sich bei einer täglichen Verdoppelung der Infektionen innerhalb von 24 Tagen 8´388´608 (acht Millionen) Leute angesteckt. Begonnen hat diese Beispielsrechnung am Tag 1 mit einem Infizierten.
    Wir haben die Verdoppelungsrate verlangsamen können. DIe Anazhl verdoppelt sich nicht mehr pro Tag. Wie gesehen. Trotzdem.
    Süd Korea und Bejing haben bei diesen Zahlen schon Notstand ausgerufen.
    Die wissen wieso.
    • Sparkle Darkle 24.06.2020 18:01
      Highlight Highlight Ich kann auch beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso man sich beim Krisenmanagement nicht an Staaten wie Südkorea, Taiwan, Japan, Singapur etc orientiert und stattdessen sein eigenes helvetisches Süppchen kocht. Südkoreas Zahlen schwanken schon seit Tagen zwischen 30-60 Neuinfektionen pro Tag und die Behörden sind dort in höchster Alarmbereitschaft. Dass das CT der Kantone, was die Datenübermittlung betrifft, nach wie vor mangelhaft ist, ist einfach nur ein Armutszeugnis.
    • bebby 24.06.2020 19:17
      Highlight Highlight Weil die Überwachung in der Schweiz aus kulturellen Gründen nicht machbar ist. In der Schweiz steht das Individuum weit vor der Gemeinschaft. Das müssen wir akzeptieren.
    • Kubod 24.06.2020 19:56
      Highlight Highlight @Sparkle Darkle
      Ich hoff auf die SwissCovid app, die morgen offiziell rauskommt.
      Dazu die Zusage, dass die Kosten für die verordneten Tests übernommen werden.
      Jetzt müssen morgen "nur" noch 70% der Schweizer die App installieren.
      Dann hätten wir meiner Meinung gute Voraussetzungen, die nächste Welle zu überstehen.
      Wenn die Leute sich in Quarantäne begeben und nicht wieder mit der Krankheit ins Office gehen.
      Was wir auch tun. Masken und Selbstdisziplin sind wichtig.
  • Xumidi23 24.06.2020 17:20
    Highlight Highlight Die Schweiz gilt als Musterland in der Bekämpfung des Coronavirus.

    Made my day 😂

    In der Schweiz denken Menschen, Masken bringen nichts.
    Einreisende mussten nie in eine 14 Tägige Quarantäne gehen.
    Grenze zu Italien wurde viel zu spät geschlossen.

    Taiwan ist ein Musterland, aber sicher nicht die Schweiz.

    Die Schweiz hat viele und tolle Vorzüge. Pandemie Bekämpfung gehört allerdings nicht dazu 😉
    • Garp 24.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Wir haben es doch ganz gut gemacht, die Zahlen herunter zu bekommen. Auch ohne völligen Lockdown und Ausgangsverbot.

      Derzeit bin ich skeptisch ob das nun so gut gehen kann, grad mit dem Kantönligeist, den langen Wegen für Meldungen. Keine Infos von den Medien was in den Kantonen abgeht, Sorglosigkeit grosser Teile der Bevölkerung.
    • ninolino 24.06.2020 18:27
      Highlight Highlight @Garp:
      '... Lockdown und Ausgangsverbot.'

      Lockdown, na ja...

      Ausgangsverbot, hab ich was verpasst?
    • TheKen 24.06.2020 18:38
      Highlight Highlight Die Ansteckungskurve wurde gebrochen. Erfüllt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 24.06.2020 17:10
    Highlight Highlight Ich finde das Statement von Alain Berset auf die Unkenrufe aus der theoretischen Wissenschaft sehr gut.

    Eben jene Wissenschaft hat bisher kaum verlässliche Aussagen darüber treffen können, welche Maßnahmen des Lockdowns bzw. der Lockerungen sinnvoll, weniger sinnvoll oder gar nicht sinnvoll waren.

    Und gerade von den Schweizer Wissenschaftlern auf diesem Gebiet werden nur ausländische Studien analysiert und kommentiert - was für ein Armutszeugnis.
    • paddyh 24.06.2020 20:49
      Highlight Highlight Und du bist qualifiziert dies zu beurteilen, weil...?
      Google mal Dunning-Kruger Effekt. Ich glaub das könnte dir bei deiner Selbsteinschätzung etwas helfen.
  • Garp 24.06.2020 16:53
    Highlight Highlight Irgendwo hab ich einen Artikel gelesen, wo Herr Kuster sich anders äusserte. Er gehört nun zum Bund und muss ein Stück weit den Bundesrat unterstützen, vor der Öffentlichkeit, selbst wenn er es anders sieht. Wie frei er seine Ansichten vertreten darf, wer weiss es?

    Die Taskforce ist da viel unabhängiger.

    Man hat keine Ahnung, wie die verschiedenen Kantone aufgestellt sind bzgl.Tracing und ob sie Tests fördern oder abwiegeln.

    Die Bevölkerung ist in einer Art Blindflug. Viele denken, Corona kann mich mal.

    Jeder ist sich selbst der Nächste. Dabei können wir es nur gemeinsam in Schach halten.
  • Hana Meier 24.06.2020 16:40
    Highlight Highlight Das Problem ist das wder Regeln noch Empfehlungen richtig befolgt werden. Wöre das der Fall, könnten sie vielleicht reichen. Ich bitte Kuster sich mal in einen Zug zu setzen um sich selber ein Bild zu machen und nicht irgendwelchen Umfragen mit Selbsteinschätzung zu vertrauen. Selbsteinschätzung ist völlig wertlos.
  • Mia_san_mia 24.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Ja klar steigen die Zahlen, wenn tausende sinnlos demonstrieren gehen. Im Zug hatte es ja schon länger Leute und es ist nichts passiert. Aber die Demos sind ja super 🤦‍♂️
    • ueberfluessig 24.06.2020 18:11
      Highlight Highlight zu mega-cluster sei es nicht gekommen, steht im artikel.
    • banda69 24.06.2020 19:36
      Highlight Highlight Ja, die Demos. Ein Tropfen auf einen heissen Stein.

      Ich weiss ja nicht in welcher Welt Sie leben. Aber waren Sie in den letzten Tagen mal mit Zug, Bus oder Tram unterwegs? Oder waren Sie in einem Geschäft oder einem Einkaufszentrum? Niemand hält sich mehr an Regeln. Und die, die sich daran halten, werden einfach überrant von Ignoranz.
    • Mia_san_mia 25.06.2020 10:43
      Highlight Highlight @Banda69: Ich gehe jeden Tag mit dem Zug nach Zürich zur Arbeit und benutze auch noch das Tram. Einkaufen gehe ich auch. Die Leute nehmen Abstand, ich weiss also nicht, wo das Problem ist 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 24.06.2020 16:35
    Highlight Highlight Entschuldigung Watson - aber jetzt von einem Trend von steigenden Fallzahlen zu sprechen ist hochgradig unseriös.

    Ev. soll Corona helfen, euer Sommerloch zu füllen, ich weiss es nicht - ich kann es mir nicht erklären, warum ihr unnötig dramatisiert. Klar, wenn die Fallzahlen klar und stetig steigen, sollte man alarmiert sein, aber das ist Stand heute nicht der Fall.
    • Alpenstrich 24.06.2020 16:55
      Highlight Highlight Ich weiss nicht welchen Daten du folgst, aber der Tiefpunkt ist vorbei und stetig leicht am ansteigen. Der R0 ist erneut über 1.

      International gesehen ist der Höhepunkt der Pandemie sogar noch nicht einmal in Sicht.

      Es wäre unseriös wenn ein Medienschaffender dies nicht vorne auf dem Cover behält und stattdessen lieber auf Prominews und sonstigen Schrott zurückgreift. Hier gegen Watson zu schiessen ist lächerlich.
    • Ökonometriker 24.06.2020 17:21
      Highlight Highlight @neutrino: warum nicht? Wenn man den 7-tägigen Trend berechnet zeigt der doch wieder klar und statistisch signifikant nach oben?
      Watson hat hier die Fakten mathematisch korrekt dargestellt.
    • Bert der Geologe 24.06.2020 18:34
      Highlight Highlight @Neutrino: Zürich und Fribourg heute: höchster Stand der Neuinfektionen seit Längerem. Da gibt es nichts zu husten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • invisible 24.06.2020 16:34
    Highlight Highlight Finde nur ich das Argument mit der Stigmatisierung des ÖV ziemlich hirnrissig?
    • Mia_san_mia 24.06.2020 16:48
      Highlight Highlight Nein, da bist Du nicht der Einzige.
    • Stinkstiefel 24.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Der ÖV ist durchgehend gefahren, wenn auch mit reduziertem Angebot, und war durchgehend ohne Maskenpflicht.

      Offensichtlich war der ÖV weder für den Anstieg noch die Abflachung der Kurve verantwortlich.

      Wenn sich Politiker, Medien und die vereinigten Panikverbreiter jetzt mit der Maskenforderung auf den ÖV einschiessen, dann ist das rational nur schwer begründbar. Daher das Argument mit der Stigmatisierung, auch wenn das Wort unglücklich gewählt ist.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.06.2020 18:52
      Highlight Highlight Die Züge und Busse sind aber zu 80% leer gefahren, jetzt sind sie wieder überfüllt.
      Siehst du was den Unterschied macht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 24.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Solange jeder nur von den 40 Infektionen in der Schweiz hört, denkt jeder, das geht mich nichts an, ist ja nicht bei mir.

    Letzte Woche sagte mir mein Arzt, dass er gerade eine Person positiv getestet hatte. (Kein Wunder waren alle in der Praxis mit Masken und Brille unterwegs)

    Da merkt man dann plötzlich, dass es ja immer noch da ist.


    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die Zahlen genauer nach Region, (mindestens Bezirk, vielleicht sogar Gemeinde) publiziert würden. Wenn in der gleichen Gemeinde 10 Leute infiziert wären, würde dort wahrscheinlich niemand mehr ohne Maske in den ÖV steigen.
    • Bert der Geologe 24.06.2020 17:44
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht: Genau deiner Meinung. Ich informiere mich über https://www.corona-data.ch. Die Meldungen dort hinken manchmal mehrere Tage hinten nach (v.a. Genf). Bern wiederum hat sogar eine Aufteilung nach Region. Die Wahrscheinlichkeit, auf einen potentiellen Superanstecker/in zu treffen, ist bei einem Fall in deiner näheren Umgebung zwar objektiv immer noch sehr klein aber es spornt zur Vorsicht und bei einem Verdacht zum Testen an. Die Psychologie der Menschen war bei allen Massnahmen immer entscheidend für das Mittragen.
    • SeboZh 24.06.2020 18:01
      Highlight Highlight Gibt auch ne falsche Sicherheit. Was wenn die infizierte persin von bümpliz zb nach zürich zur arbeit pendelte? Sollen dann die leute im unwissen gelassen werden?
    • ands 24.06.2020 18:28
      Highlight Highlight Dafür würde die Gefahr steigen, dass man sich in falscher Sicherheit wiegt, weil es in einer Region kaum oder gar keine Fälle gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Morgenbrot 24.06.2020 16:29
    Highlight Highlight Ziel war doch, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Dazu ist es nicht gekommen und wird es bei den aktuellen Fallzahlen auch nicht kommen.
    Kommt hinzu, dass die Letalität anfangs überschätzt wurde und ein symptomloser oder milder Verlauf die Regel ist.
    Manche glauben wohl immernoch, wir werden diese neue Corona Variante wieder los. Das wird leider nicht passieren. Wir müssen lernen damit zu leben, wie wir es mit anderen Krankheiten auch tun.
    • Plan B 24.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Sehr gut zusammen gefasst.
    • SeboZh 24.06.2020 18:05
      Highlight Highlight Und das wissen Sie weil? Arbeiten sie im Bereich der Epidemiologie? Oder einfach weil mal irgendwo gelesen/gehört?
    • Morgenbrot 24.06.2020 19:31
      Highlight Highlight @SeboZh
      Weltweite gibt es immer mehr Studien zu SARS-Cov-2 und Covid-19, die veröffentlicht werden. Einfach mal selbst googeln und schlau machen. Dazu braucht man keinen Doktortitel. Nur etwas Zeit und den Willen den ganzen Kram zu lesen. 👍

  • Fakten 24.06.2020 16:26
    Highlight Highlight Es braucht keine Maskenpflicht - für was? Abgesehen davon ist Autofahren sowieso günstiger. Herr Egger wird im Panikmodus bleiben damit die Taskforce nicht aufgelöst wird und er weiterhin honoriert wird....
    • petrolleis 24.06.2020 16:59
      Highlight Highlight Sind ihre Fakten nun schwarz oder weiss?
      Verblüffend, alle mit ...Fakten..
      im benutzernamen ticken ähnlich. Also mit 180°-umgedrehten Fakten um sich werfend, provozieren.
      Oder ist es immer der gleiche? 😉
    • CalibriLight 24.06.2020 17:09
      Highlight Highlight Vielen Dank, dass Sie das Auto und nicht den ÖV benutzen.
    • Electric Elefant 24.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Aha, Fakten verdreht wieder Mal seinen eigenen Namen - wie schon so oft...
      Jaja, in seiner Parallelwelt ist halt alles ganz anders: Autofahren ist günstiger als ÖV fahren und wahrscheinlich gibt es da im Watson-Forum sogar einen User der unter dem Namen Fake Fakten in die Kommentare schreibt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 24.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Die Zahlen steigen ein Wenig? Was war nochmals genau vor rund zwei Wochen? Richtig, die BLM-Demos (ja, der Hype ist schonwieder vorbei, aber damals wars halt voll in). Das dürfte einen Zusammenhang haben, aber ist natürlich tabu, denn 2020 ist man automatisch für die Gegenseite, wenn man gegen etwas ist... Hoffen wir, dass sich die Betroffenen an die Empfehlungen halten und die Sache nicht weiterverbreiten.
    • Füdlifingerfritz 24.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Tja, die Demos galten wohl als "Virus verbreiten für die gute Sache." Immerhin gings um Rassismus, daher, wie Sie richtig sagen, trauen sich die heimischen Medien auch kaum sich dazu kritisch zu äußern. Bei den 10 mal kleineren Demos der sogenannten "Covidioten" war das noch ganz anders. Typisch 2020 halt.
    • leu84 24.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Vielleicht waren es Corona-Demos, der Ausgang in Basel, Zürich oder Aarau oder irgendwelche, die sonst nicht auf Regeln geachtet haben...
    • Garp 24.06.2020 16:41
      Highlight Highlight Viele Schweizer meinen, es ist vorbei. Das sieht man an allen Ecken und Enden. Sogar bei SRF gab es Titel, wie ...Nach Corona und bezog sich auf die aktuelle Situation. Da werden falsche Signale gesendet. Die schnelle Öffnung wird von vielen auch so verstanden, es ist vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heiri Schmid 24.06.2020 16:20
    Highlight Highlight Einfach mal ins Tram steigen und sehen wie wertlos „Empfehlungen“ sind.
    • Mia_san_mia 25.06.2020 10:47
      Highlight Highlight Ich bin jeden Tag im Tram. Wo ist das Problem?
  • Erwin 24.06.2020 16:16
    Highlight Highlight Und verantwortlich sind all die Demonstranten/Innen, nur sie gaben sich nicht an die Regeln gehalten, der Bund muss da eingreiffen und ausnahmlos alle, aber wirklich alle büssen und das nicht nur mit 200 Franken
    • Garp 24.06.2020 18:44
      Highlight Highlight Du fährst kein ÖV gell?
    • lilie 24.06.2020 20:21
      Highlight Highlight @Erwin: Bei Tausenden von Demonstranten hätte es mehr als 10 neue Fälle pro Tag gegeben, wenn dort ein Superspreader dabei gewesen wäre.

      Auch interessant: In Zürich, wo die grössten Demos waren, ist die Anzahl der Hospitalisierungen seit 3 Wochen im sehr tiefen Bereich stabil. Seit ebenfalls 3 Wochen muss niemand mehr beatmet werden:

      https://github.com/openZH/covid_19/blob/master/fallzahlen_kanton_total_csv_v2/COVID19_Fallzahlen_Kanton_ZH_total.csv

      Der Anstieg der Fälle ist somit vermutlich eher auf das dichtere Testen zurückzuführen.
    • Mia_san_mia 25.06.2020 10:48
      Highlight Highlight @Garp: Fähst Du ÖV? Ich glaube es eher nicht...
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  • maylander 24.06.2020 16:13
    Highlight Highlight Einfach mal in einen Zug einsteigen und man sieht auf den ersten Blick wie wertlos Onlinumfragen sind.
    • Joe Smith 24.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Um das zu wissen, muss ich nicht mal in einen Zug einsteigen.
    • Brockoli 24.06.2020 17:02
      Highlight Highlight Ja geklickt, Gewissen befriedigt (weil eigentlich ists ja ne tolle Ideen wenn es die anderen machen) und gut ist.
    • Ass 24.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Es gibt halt eine kleine Minderheit die solange nach Maskenpflicht schreit bis sie eingeführt wird. Gutes Beispiel ist die Tabakindustrie und die Fastfoodindustrie. Welche Unternehmen dürfen immer noch Kinder mit Spielzeug und Maskotchen locken?
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