Schweiz
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Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten im Bundesamt fuer Gesundheit BAG, Mitte, studiert seine Unterlagen bevor er ueber die neusten Entwicklungen in der Krise um die Pandemie des Coronavirus zu informieren, am Donnerstag, 19. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Das Meldesystem des BAG weist Mängel auf: Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten. Bild: KEYSTONE

Formulare gewogen, Zahlen aus Wikipedia entnommen – wie dem BAG die Übersicht entglitt



Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) musste in den letzten Tagen heftige Kritik einstecken: Mangelhafte Kommunikationspolitik, ungenaue Zahlen, abwiegelnde Antworten.

Nun hat die «Republik» in einer Recherche aufgezeigt, wo es im BAG überall harzt. Der wichtigste Befund: Das BAG ist mit dem Zählen der Fälle heillos überfordert. Grund: Es herrscht ein totales Wirrwarr im Meldesystem, weil das BAG, die Ärzte und die Kantone sowohl digitale als auch analoge Informationskanäle benützten.

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So kommen Meldungen über Fälle aus den Kantonen oftmals per Fax an. Ist die Handschrift unleserlich, so müssen die Papierbögen mühsam entziffert werden. Teilweise werden Meldungen auch unverschlüsselt an die allgemeine E-Mail-Adresse des BAG geschickt, die eigentlich für Bürgeranfragen gedacht ist. Mitarbeiter müssen diese danach manuell und Stück für Stück aussortieren.

Offenbar ist beim BAG zwar seit der Schweinegrippe eine Digitalisierung der Meldeprozesse geplant. Diese sei aber immer wieder auf die lange Bank geschoben worden.

Die ungenaue Kenntnis über die Zahl der Fälle führt zu einem «Underreporting», wie die «Republik» schreibt. Die effektive Bekämpfung der Corona-Epidemie wird so erschwert.

Eine Übersicht über die vier wichtigsten Punkte:

Schätzungen per Waage

Weil das BAG beim Erfassen der Fälle seit dem letzten Wochenende hinterherhinkt, werden die Fallzahlen mittlerweile geschätzt. Dies geschieht, indem Stapel von Formularen, die das BAG aus den Kantonen erhält, auf eine Waage gelegt werden.

Infos von Wikipedia

Da das eigene Meldesystem nur ungenau funktioniert, erfuhren BAG-Mitarbeitende von Todesfällen oder Genesungen mitunter über die Medien oder von Wikipedia.

Kaum Zusatzinformationen

Informationen über den Krankheitsverlauf, etwa wann und wo sich die Personen angesteckt haben, oder ob sie wieder genesen sind, seien beim BAG in maximal 30 Prozent der positiv getesteten Fälle vorhanden.

Bald noch tiefere Zahlen?

Angesichts der Papierflut berät man im BAG offenbar über eine Ausdünnung der Meldekriterien. Dies würde zu einer noch tieferen Fallzahl führen. (wst)

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233Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheFunxxsta . 22.03.2020 07:28
    Highlight Highlight Erschütternd, wenn im 21. Jahrhundert keine einzige Regierung einen zielführenden Pandemieplan ausweisen kann.
    Schwerwiegend, wenn es Einrichtungen im Gesundheitwesen gibt, die ihre Schutzkleidungsvorräte nur zu max. 60% der Vorhaltepläne bestücken.
    Völlig inakzeptabel allerdings ist es, wenn eine für die nationale Gesundheit zuständige Behörde damit überfordert ist, akute infektionsfälle zu registrieren und die Verbreitung der Infektionen nachzuvollziehen. Das ist Totalversagen.
  • Töfflifahrer 21.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Ich schnall das nicht. Wenn schon bekannt ist, dass das Meldesystem so nicht funktioniert, sollen einfach die Kantone 2 x am Tag die Daten nach definierten Kriterien dem BAG elektronisch übermitteln. Die Kantone scheinen die Daten ja zu haben.
    Das wären dann 2x 26 Meldungen.
  • talker 21.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Es gibt genau für solche Fälle professionelle Dienstleister, die entsprechende Lösungen (inkl. Handschriftenerkennung) anbieten ... Selbstverständlich kurzzeitig umgesetzt: "Managed Capture". Kann man googeln, kann man kaufen, wenn man will und wenn das denn wichtig sein sollte ...
  • Rethinking 21.03.2020 07:55
    Highlight Highlight Immer dasselbe. Zuwenig Geld und Personelle Ressourcen in die IT stecken, danach jammern und womöglich der IT die Schuld an der Misere geben...
    • Töfflifahrer 21.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Naja, der Bund steck normalerweise eher viel Geld in die IT, durch Entscheidungsprozesse und immer neue oder wechselnde Anforderungen Wird das aber alles immer teurer.
      Bis am Schluss nichts mehr funktioniert.
      Genügend Beispiele Findet man bei den Steuern und im Militär
  • NerdiBoy 21.03.2020 04:39
    Highlight Highlight Nachdem lesen dieses Artikels, habe ich auf meinem Hosting ein Formular erstellt mit Wordpress und einem Plugin — Passwort geschützt natürlich — der die eingegeben Ergebisse zusammenzählt und kategorisiert. Nur um zu sehen, ob das wirklich so schwierig ist. Aufwand 4 Stunden. Kosten 50$. Das sind alles Sachen die bereits existieren, welches man für wenig Geld kaufen kann. Wie kann man als Bund mit solch riesigen Ressourcen nichtfähig sein, dies zu bewerkstelligen? Natürlich ist WordPress + Plugin nicht sehr Professionell, aber trotzdem besser als die aktuelle, katastrophale Vorgehensweise...
  • andymensch 20.03.2020 23:43
    Highlight Highlight Daniel Koch hat "Schätzungen mit Waage" am 20.3 deutlich das erste Listing zurückgewiesen.

    Steigt nun watson in die Gerüchteküche ein?
  • McStem 20.03.2020 17:08
    Highlight Highlight Wäre an dieser Stelle nicht noch eine Korrektur von nöten? Ein Tickereintrag ist schnell überlesen, der Artikel aber bleibt.

    (Anmerkung falls die Korrektur vor dem freischalten erfolgt: um 17:07 war es noch nicht korrigiert)
    • Waldemar 20.03.2020 21:19
      Highlight Highlight Traurig wie unprofessionel sich watson hier aufführt. Vom Bundesrat könnten die noch viel lernen.
  • stef1885 20.03.2020 17:04
    Highlight Highlight "Weil das BAG beim Erfassen der Fälle seit dem letzten Wochenende hinterherhinkt, werden die Fallzahlen mittlerweile geschätzt. Dies geschieht, indem Stapel von Formularen, die das BAG aus den Kantonen erhält, auf eine Waage gelegt werden."
    Daniel Koch hat an der Medienkonferenz von heute ausdrücklich dementiert, dass Formulare mit einer Waage "gezählt" werden.
    Ich kann nicht ganz verstehen, wieso watson die Quellen (hier: Republik) nicht verifiziert und auf Teufel-komm-raus die Arbeitsweise des BAG schlecht reden will. 🙄
  • ruchli10 20.03.2020 16:43
    Highlight Highlight Es ist toll zu sehen, wie klar denkend viele Bewohnerinnen und Bewohner in unserem Land sind, diese Meldung korrekt einschätzen und das BAG verteidigen. Und Koch macht seine Sache sehr gut - nüchtern, ruhig und überlegt! Einzig "stört" mich, dass er wie John Malkovich (aka Cyrus der Virus) aussieht - ich erschrecke mich jedesmal. Dennoch, ich habe vollstes Vertrauen!
  • J.B 20.03.2020 16:38
    Highlight Highlight ... an all die unsäglichen Besserwisser und die selbst ernannten Fachspezialisten: engagiert euch, bietet eure Hilfe an und übernehmt Verantwortung!!!
  • Waldemar 20.03.2020 16:15
    Highlight Highlight Anscheinend und gemäss den heutigen Aussagen von Herr Koch an der Pressekonferenz ist die obige Darstellung durch watson nicht korrekt. Schade.
  • Denk nach 20.03.2020 13:52
    Highlight Highlight "Weil das BAG beim Erfassen der Fälle seit dem letzten Wochenende hinterherhinkt, werden die Fallzahlen mittlerweile geschätzt. Dies geschieht, indem Stapel von Formularen, die das BAG aus den Kantonen erhält, auf eine Waage gelegt werden."

    Unter der Annahme, dass die Meldungen einheitlich sind (papiergewicht, nur -1 person, Anzahl Seiten, keine Klammern etc.), was realistisch ist sofern alle vom gleichen Fax stammen, ist diese Messmethode ziemlich genau und wird auch in der Logistik z. B. bei Klein- und Kleinstteilen angewendet... Wo ist dann genau das Problem?
  • Stichelei 20.03.2020 13:41
    Highlight Highlight Es gibt gute Gründe, wieso das alles nicht reibungslos funktioniert:
    Der erste und wichtigste ist unser hochgelobter Föderalismus. Jeder, der mal eine landesweite elektronische Anwendung einführen musste, kann davon ein mehrstrophiges Lied singen. 'Ja aber bei uns geht das anders. Wir können uns nicht anpassen . . . "
    Das zweite ist die Bevölkerung und das Parlament. Da wird im Halbjahresrythmus gejammert, dass die Verwaltung zu viel kostet und zu viel Personal hat, welches sowieso den ganzen Tag nix macht und man unbedingt sparen muss. Aber: Ohne Ressourcen keine Weiterentwicklung.
  • paulpower 20.03.2020 13:40
    Highlight Highlight Leute wie Koch warnen schon seit Jahren vor dieser Situation und sagen schon lange, dass wir nicht ausreichend darauf vorbereitet seien. Jetzt auf ihm rumzuhacken und zu erwarten, dass er in einer Woche etwas gerade biegt, was die Politik seit Jahren verschlampt, ist einfach nur dumm.
    Wenn uns dann mal der Klimawandel um die Ohren fliegt, können wir auch nicht Greta die Schuld geben.
  • Swen Goldpreis 20.03.2020 13:37
    Highlight Highlight Wenn die Zahlen am Ende das Tages stimmen, spielt es doch keine Rolle, ob das per Wage oder vor Hand gezählt wird. Ich habe Vertrauen darin, dass das BAG das Richtige tut, auch wenn es in einer Katastrophe wie dieser auch mal an die Grenzen kommt. Jetzt noch auf die Behörden zu schiessen, hilft wirklich nichts.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 20.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Solange nur ein Bruchteil der Infizierten getestet werden, sind die Fallzahlen eh nichtssagend.
  • Heinz Maag 20.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Seit Jahren sparen wir im Gesundheitsesen und das kommt davon. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wenn letztes Mal eine neue Spital in der Deutschschweiz gebaut wurde.
    Das BAG versagt hat, habe ich ganz am Anfang bei Watson geschrieben. Und glaubt mir, leider werden wir nichts daraus lernen, sobald eine Abstimmung kommt um das Gesundheitsystem in der Schweiz zu verbessern, wird es abgeschmettert, weil es zu teuer ist. Das Geld hat leider in der Schweiz einen sehr hohe Stellenwert, als alles andere.
  • Lowend 20.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Was für Journalisten fordern eigentlich, dass in der Krise alles klappt, wie es im Normalfall klappt?

    Vermutlich solche, für die eine Krise ist, wenn mal die Kaffeemaschine im Büro den Geist aufgibt?

    Fördert bitte das Vertrauen in die Behörden. Zum kritisieren und aufarbeiten ist dann noch genug Zeit, wenn das ganze mal Geschichte ist!

    Einige haben das zum Glück begriffen, aber bei anderen ist es echt übel, was da teilweise abliefert wird!
    • mon tuno 20.03.2020 15:25
      Highlight Highlight Ja, seh ich auch so. Danke
      Trotzdem rächt es sich wenn neue Prozesse nur perfekt oder dann eben gar nicht umgesetzt werden anstelle auf pragmatische Lösungen zu setzen. Die IT Debakel kommen nicht von ungefähr. Ich hoffe, das dies die Betonköpfe in den Verwaltungen etwas geraderückt... lernfähig geht aber leider anders
    • Lowend 20.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Im Bereich IT gebe ich Ihnen komplett recht. Das scheint für die Bundesämter, wie auch für die kantonalen Behörden "Neuland” zu sein, aber da ist die Krise der denkbar ungünstigste Moment, solche Abläufe zu ändern. Das Chaos wäre programmiert..

      Ich schicke monatlich dicke Briefe an Behörden, während ich alles andere per Computer erledigen kann.

      Ein Beamter sagte mir einmal, dass sei so, weil er sonst den ganzen Tag lang E-Mails ausdrucken müsste. Das sagt wohl alles.
  • Holzkopf 20.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Ich finde, "die Medien" sind mit verantwortlich, dass die Menschen vernünftig handeln. Objektive und differenzierte Artikel sind notwendig und sie beginnen bei der Schlagzeile.

    Titel wie "dem BAG ist die Übersicht entglitten" fördern nur Panik, da sie das Vertrauen der Bevölkerung schwächen und letztendlich alle möglichen Angsthandlungen wie Hamsterkäufe etc. provozieren.

    Wieso nicht "Wie das BAG unter erschwerten Umständen wegen fehlender Digitalisierung arbeitet" oder "Warum Zahlen von Erkrankten auf Schätzungen beruhen"?
    Der Trend ist entscheidend, nicht die exakte Zahl der Erkrankten.
    • bbelser 20.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Genau das hat mich auch extrem gestört. Die Journalisten hätten jetzt die Chance als echte 4. Gewalt in Erscheinung zu treten. Besonnen, deeskalierend, analytisch und informativ. Leider hat sogar die Republik dies (hoffentlich nur kurzfristig) in ihrem ausführlichen Artikel zum Thema, auf den sich Watson ja beruft, für einmal ausser Acht gelassen. Diese Art von hysterischen Sensations-Schlagzeilen vergiften (auch) unsere Gesellschaft.
  • Skyfetz 20.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Dass das BAG nicht auf diese Situation vorbereitet war, lässt sich nicht abstreiten und trifft wohl für alle Institutionen und Menschen im diesem Land zu.

    Jetzt ist aber nicht der richtige Zeitpunkt um über das BAG oder wer auch immer herzuziehen! Mit den jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln und Ressourcen, machen alle einen verdammt guten Job.

    Nach der Krise können wir dann gerne diskutieren, wo und wieviel wir investieren wollen...
  • benn 20.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Unser gesundheitssystem ist prozessual in den 70er jahren, das ist längst bekannt! Hängeregister, dvd und fax dass muss man nicht kommentieren!
    • PaLve! 20.03.2020 17:17
      Highlight Highlight Dieses Gejammer über die Schweiz ist einfach nur noch lächerlich... Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, wenn du da anderer Meinung bist, kannst du mir ja mal ein paar Länder aufzählen, wo alles besser sein soll
    • benn 21.03.2020 09:02
      Highlight Highlight PaLav: eines der besten, ehrlich jetzt, daran glauben sie wirklich? unser gesundheitssystem ist erwiesener massen mittelmass im europäischen vergleich, wie übrigens das schulsystem. Wenn man es mit afrika vergleicht haben sie recht. Aber hey leben sie weiter in ihrer blase und verdrängen weiterhin fakten. z. B. bei infektionsraten in spitälern gehören wir ins hintere drittel in europa. Aber wo wir obenaus schwingen sind die kosten mit über 80mrd. liegen wir pro kopf auf dem 2 platz weltweit hinter amerika!
  • leu84 20.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Liebe Medien. Welche Zahlen wollt ihr? Warum benötigt ihr genaue Absolutwerte? Wie oft wollt ihr informiert werden? Alle 15 Minuten? Wir haben 26 Kantone bzw. Halbkantone. Da gibt es x Universitäts-, Kantons-, Bezirks- oder Regionalspitäler. Die Leute da haben zu Zeit besseres zu tun, als Watson oder chmedia minütlich zu berichten. Jeder weiterer Fall (Ansteckung oder Todesfall) ist einer zu viel. Für alle an der Front ist es auch das erste mal. Man kann davon auch lernen, wie man es bei zukünftigen Pandemien macht. Auch als Gesellschaft.
  • belfried 20.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Das Wägen von Stimmzetteln mit Präzisionswaagen ist seit Jahrzehnten gang und gäbe und ist eher weniger fehleranfällig als das Auszählen von Hand.

    • PaLve! 20.03.2020 17:18
      Highlight Highlight Verstehe auch nicht, was das Problem sein soll.
      Aber einige Leute haben das Gefühl, alles was nicht Top Digital ist, sei schlecht.
  • Pfefferkopf 20.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Man soll die Arbeit des BAG mit der des Robert-Koch Institutes vergleichen. Es ist beschämend. In Deutschland gibt es viel mehr erkrankte Menschen und trotzdem funktioniert es so gut, dass Karten erstellt werden, die alles schön nach Bundesländer aufsplitten. Ich hätte nie gedacht, dass die Schweiz so viel schlechter abschneidet:

    https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
    • P. Meier 20.03.2020 20:05
      Highlight Highlight Meinen Sie die Statistik in der bis vor kurzem je nach Bundesland eine Differenz von teilw. hunderten von Fällen ausgewiesen wurde? Ist es die Statistik in der nun nur noch die elektr. übermittelten Daten erfasst werde? Wenn ja, ist auch bei dieser Statistik mit grössrern Abweichungen zu rechnen.
  • Sarkasmusdetektor 20.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Mehr Digitalisierung beim Bund zu fordern ist leicht. Aber redet doch mal mit IT-Leuten und fragt sie, warum sie nicht für den Staat arbeiten. Die jungen denken, beim Bund gäbe es nur öde Projekte mit Uralt-Software, die arbeiten lieber für irgendein cooles App-Startup oder zumindest eine Firma à la Google, die sich im CV gut macht. Und die erfahrenen verdienen in der Privatwirtschaft einfach viel mehr. Es ist momentan schon für Firmen nicht leicht, an gute IT-Leute zu kommen, für den Bund ist es noch zig Mal schwieriger.
    • wintergrün 20.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Das halte ich für ein Gerücht.
      Wer sucht und gute Stundensätze bietet der findet.
    • Vecchia 20.03.2020 12:41
      Highlight Highlight Mit dem Stabilisierungsprogramm 2017-2019 wurden vom Parlament zudem mehrere Millionen für Personal und Informatik in der Bundesverwaltung gestrichen.
      Gleichzeitig wurde im ganzen Gesundheitswesen der Verwaltungsapparat derart aufgebläht, dass Aerzte und Pflegepersonal Stunden mit der Eingabe jedes Pflästerlieinsatzes in Verwaltungsprogramme beschäftigt sind.

      Dass nun das operative Personal für strategische Fehlentscheide des Parlaments hinhalten muss, ist der Gipfel. Die Medien haben Zutritt in Bundesbern.
    • Hillman 20.03.2020 12:52
      Highlight Highlight Wie wärs die Aufträge vermehrt auszuschreiben an eben jene Firmen die die guten Leute haben?
  • De-Saint-Ex 20.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Dieses Fiasko ist wohl mit ein Grund, weshalb nicht ENDLICH richtig getestet wird. Ist nicht per se die Schuld des BAG sondern unserer Hobby-Politiker, die übrigens erst noch in Zeiten der grössten Krise dieses Landes seit dem 2. WK lieber zuhause bleiben. Milizsystem endlich abschaffen!
  • Andy 20.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich bedanke mich bei den entsprechenden Journalisten für die gute Arbeit. Es ist nicht einfach Koch + Co in einer solchen Situation auch noch mit löchernden Fragen zu "quälen", aber wie immer wieder offensichtlicher wird, ist das von essentieller Wichtigkeit. Bitte macht weiter so - auch wenn die eigenen Leser dies nicht wertschätzen (WTF?!?).

    Es ist enorm gefährlich weiter auf dem hohen Ross zu bleiben und sich Sauglattismus hinzugeben. Leute wir haben das absehbare verkackt, etwas Bescheidenheit und Anspruch wäre nun sehr angebracht!
  • Posersalami 20.03.2020 11:39
    Highlight Highlight Unfassbar

    Als wäre es im Jahr 2020 ein Problem, eine Datenbank aufzusetzen und jedem Arzt einen Login zuzustellen. Kann man sogar per Fax machen..

    Wie lange dauert es, so ein Formular zu digitalisieren und eine Datenbank dahinter aufzubauen sowie die Logins zu erstellen? 1 Woche? 2 Wochen?

    LOS!
  • Was wir glauben zu wissen 20.03.2020 11:33
    Highlight Highlight Nach der Krise wird es sicher wichtig sein, eine saubere Analyse der Abläufe und des Managements zu machen. Aber ebenso dringend wird auch sein, die oberschlauen Journalisten ( es hat deren zuviele, wenn auch längst nicht alle!) mal in eine Weiterbildung zum Thema Kommunikation in Krisenzeiten zu schicken. Mich interessiert unterdessen auch, welcher Stellenwert dieses Thema und ganz allgemein berufsethische Fragen in der Ausbildung von Journalisten haben. Diese Besserwisserei geht mir wirklich auf die Nerven, wenn man bedenkt, was heute viele im Gesundheitswesen für uns alle leisten.
  • FrancoL 20.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Es versagt eben hier, obwohl es viele nicht wahrhaben wollen, der überspitzte Föderalismus. Er versagt bei der Erfassung und er versagt bei der Umsetzung der geeigneten Regelungen.
    • Posersalami 20.03.2020 11:41
      Highlight Highlight Ach komm, eine zentrale Datenbank für eine Pandemie lässt sich ad hoc in 1-2 Wochen realisieren. Dann gibts halt eine Weltweite Ausschreibung und wir bezahlen irgendwohin eine kleine Buse, so what.

      Alles was in dem Fax Formular steht könnte man problemlos via Browser in eine zentrale Datenbank eintragen und das BAG hätte praktisch in Echtzeit alle Informationen die es braucht, inkl. Vorerkrankungen, Alter, usw.

      Mir kann niemand erzählen, dass das im Jahr 2020 ein grosses Problem darstellt.
    • bbelser 20.03.2020 13:57
      Highlight Highlight Ebenso versagt das "bürgerliche" Spar- und Privatisierung-Dogma.
      Unbedingt im Hinterkopf behalten für die Zeit nach Corona.
    • FrancoL 20.03.2020 14:54
      Highlight Highlight @Quatsch Posersalami, genau das ist eben nicht vorbereitet, genau diese zentrale Erfassung ist nur bedingt "einfach so" zu machen. Es geht nicht um die Technik, das solltest Du eigentlich wissen, es geht um KOMPETENZEN.

      Es geht nicht um das ERZÄHLEN das ist ja irre wie Du dich als Akademiker ausdrückst, es geht wie gesagt um Kompetenzen, die nun mal eben nicht so geregelt sind und den Kantonen offensichtlich auch in einer Notsituation keine richtige zentrale Handhabe anbieten.

      Im vorliegenden Fall rächt sich, dass man sich vehement gegen gewisse (nicht alle) zentrale Kompetenzen wehrt.
  • Ich mein ja nur 20.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Sparen im Gesundheitswesen und der föderale Kantöndligeist sind wohl die zentralen Ursachen für diese Schwierigkeiten. Für beides ist das Parlament und nicht die Verwaltung verantwortlich. In fine also die StimmbürgerInnen. Säuberschuld 🤷‍♂️
    • bbelser 20.03.2020 14:07
      Highlight Highlight Da viele von uns nun ziemlich Musse haben, ist jetzt die Zeit, mit dem Lernen aus der Corona-Krise zu beginnen, unsere Prioritäten zu überprüfen, unsere Systemgewissheit in Frage zu stellen und unser persönliches und politisches Handeln neu auszurichten. Lassen wir von den Auswirkungen des Virus unseren Lebensstil, unsere Selbstverständlichkeiten und unsere Entscheidungen in Frage stellen, um menschlicher, besonnener und gelassener aus dieser Krise herauszukommen.
  • Bravo 20.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Nun ja, die Statistiken... Was ich viel Schlimmer finde und nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, dass man nach der durchgeführten Katastrophenübung vor ein paar Jahren doch tatsächlich nun im Ernstfall zu wenig Material wie Masken oder Beatmungsgeräte hat. Bei den Massnahmen würde ich mir das so wünschen, wie dies Österreich handhabt. Dort ist schon bei der ersten Rede ans Volk klar rübergekommen: Die Lage ist ernst.
    • Hillman 20.03.2020 12:54
      Highlight Highlight Woher weisst du das? Warst du in Österreich vor Ort? Hast du eine Erhebung gemacht oder beruht deine Aussage auf einer Einschätzung der Nachrichten?
    • Hans Jürg 20.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Ein bekannter Spruch in Wien:

      Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
  • KarlWeber 20.03.2020 11:13
    Highlight Highlight Ich verstehe das nicht, warum kann nicht jeder Kanton die Fälle eines Tages kumulieren und einmal pro Tag via E-Mail an das BAG senden. Die detaillierten Berichte können ja dann später vom BAG ausgewertet werden.

    Ich finde es unentschuldbar, wie schlecht es in der Schweiz funktioniert. Italien veröffentlicht jeden Tag detaillierte Statistiken und wir bringen nicht einmal das einfache Zählen von Fällen zustande...

    P.S. Hier das Beispiel von Italien:
    https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Infografica_19marzo%20ENG.pdf
  • äti 20.03.2020 11:12
    Highlight Highlight Ich mache heute Spaghetti und zähle die Dinger nicht ab, sondern wäge diese. Funktioniert.
    • winglet55 20.03.2020 13:52
      Highlight Highlight Handglenk mol Phi funktioniert bei mir prächtig.
  • Itallion 20.03.2020 11:09
    Highlight Highlight In der heutigen Zeit mit Mailverkehr verstehe ich das nicht....
  • Andy 20.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte mal mit eurer Relativierung aufhören? Wir befinden uns mitten in einer Pandemie, von der WHO bis zur ETH unterstreichen alle die Wichtigkeit von Daten - und wir haben sie nicht bzw. sind am aktuellen Punkt weil sie nicht ausreichend beachtet wurden! Das nicht einfach hingenommen werden!

    Die vielen Blitzer hier sind wohl die gleichen die Covid-19 noch lange als Grippe bezeichnet haben.. Lernt ihr es einfach nie?
    Im Verhältnis zu unseren Mitteln machen wir einen armseligen Eindruck. Es gibt unendlich viele Optionen zwischen Ignoranz + Selbstaufgabe! Aktuelle Daten sind wichtig!
    • Hierundjetzt 20.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Man nennt das Föderalismus. Die Daten werden für die Statistik und Strategien verwendet.

      Der Kanton operationalisiert die Daten nicht das BAG...
    • FrancoL 20.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Die Bezeichnung als Grippe hat null und nichts mit Fallzahlen zu tun, dies passiert auch in Italien wo anscheinend die Zahlen digital erfasst werden und ich auf einer separaten HP alles täglich einsehen kann.
      Es ist auch nicht die Schuld der mangelnden Zahlen dass sich ein Teil der Bevölkerung sich ungenügend an die Vorschriften hält, also was soll Dein Post eigentlich?
    • Andy 20.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Und schon wieder eine Relativierung! Die Kantone/Firmen/Ärzte sammeln die Daten, der Bund sollte sie aggregieren, validieren und dafür zeitgemässe Schnittstellen zur Verfügung stellen.

      Das man die Statistik nicht noch abschwächt in dem man noch weniger Daten erhebt/erfasst bzw. diese ausdünnt, sollte langsam offensichtlich sein.

      Leute das war alles auch ohne magische Kristallkugel glasklar voraussehbar.

      Es ist auch nicht so als wären diese Beamten wie das medizinische Fachpersonal unterbezahlt - ganz im Gegenteil.

      Wir müssen nun sehr schnell besser werden und nicht schlechter!

    Weitere Antworten anzeigen
  • passiver Überströmer 20.03.2020 11:03
    Highlight Highlight Per fax ist immer noch besser als per whatsapp. Unleserlich, das liegt an den Ärzten und nicht am BAG.
  • veriberi 20.03.2020 11:01
    Highlight Highlight Koch sollte sofort zurücktreten!!
    • Mia_san_mia 20.03.2020 12:09
      Highlight Highlight Wieso?
    • Hans Jürg 20.03.2020 13:51
      Highlight Highlight Wieso?
      Er macht seinen Job gut. Er wirkt glaubwürdig, besonnen und versetzt die Leute nicht in Panik. Aber trotzdem sagt er, was Sache ist.
    • PaLve! 20.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Okay, dann ersetz du ihn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Drunken Master 20.03.2020 11:00
    Highlight Highlight Diese Kommentarspalte zeigt gerade wunderbar wie Medien beeinflussen.

    Schätzungen per Waage -> schlichtweg eine Falschinformation! Wägen ist eine höchst präzise Methode. Für Papier gibt es Normen. Wenn das BAG Papier mit 80g pro m2 verwendet ist das wägen keine Schätzung sondern präzise Mathematik, definitiv genauer als wenn von Hand gezählt wird.

    Der Ahnungslose Leser wittert wegen dieser Falschinformation einen ausgemachten Skandal und teilt das jedem mit, nur weil ihr 0 Ahnung habt worüber ihr schreibt. Am Ende seid ihr nicht besser als die sozialen Netzwerke die ihr so oft rügt.

    Bravo!
    • Coffeetime ☕ 20.03.2020 11:35
      Highlight Highlight Ich hätte da gerne mehr ❤ verteilt...
    • Posersalami 20.03.2020 11:43
      Highlight Highlight Und aufgrund des Gewichts des Stapels hast du dann auch Daten über Alter, Vorerkrankungen, usw.?

      Interessant!
    • Hierundjetzt 20.03.2020 11:47
      Highlight Highlight Es gibt auch solche die WC Papier hamstern. Also, mich erstaunt gar nichts mehr
    Weitere Antworten anzeigen
  • sägsäuber 20.03.2020 10:54
    Highlight Highlight Wenn bei Happy Day die 100er Noten mit der Waage gezählt werden, ruft keiner aus!
    Und wo waren die Kritiker, wenn die Kantone unter dem Titel Föderlismus jeder sein Gärtli verteidigte und die Investitionen im Gesundheitsbereich systematisch gekürzt wurden (im Gegensatz zur Armee, die sich auf falsche Bedrohungen ausrichtet, wie es sich jetzt zeigt).
    • Mattse73 20.03.2020 11:30
      Highlight Highlight Die Armee bereitet sich nicht auf falsche Bedrohungslagen aus, sie ist ja letztendlich eine Armee... hätten die vor einem halben Jahr 1000 Beatmungsgeräte angeschafft, wäre der Shitstorm wieder perfekt gewesen...
    • Marc83 20.03.2020 12:47
      Highlight Highlight Was heisst falsch ausrichtet. Ich mag mich noch gut erinnern das ein gewisser herrn blattmann gesagt hat das jeder schweizer haushalt sich einen vernünftigen vorrat anlegen soll... der aufschrei der linken war gewaltig... das brauche nicht in der heutigen zeit. Das es anders ist sieht man aktuell in den läden. Sogar die polizei steht am eingang.
      man solle sich auf cyperkriminalität fokussieren blablabla. Jetzt kommt ein ganz kleiner virus und die welt gerät aus den fugen.. und die armee meine ich ist auch im einsatz.
  • Bätzi 20.03.2020 10:53
    Highlight Highlight Hört auf Alles zu Kritisieren. Für Kritik haben wir noch genug Zeit. ES Brennt und das BAG, der Bundesrat und alle die in mit dem Gesundheitssystem zu tun haben Schwitzen sich den Arsch ab. Also schnauze halten, Abstand halten. Machen was die Behöhrden sagen.
    • ikbcse 20.03.2020 11:02
      Highlight Highlight Danke Bätzi.
    • DrDeath 20.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Du meinst, "Do as I say, not do as I do?" Wenn wir nämlich das gleiche TUN wie die Behörden, dann hätten wir nicht mal eine einzige Konservendose auf Vorat und würden quasi wenn noch gerade so für einen Gang auf der Rolle ist genau eine Rolle Toilettenpapier kaufen gehen.
    • smartash 20.03.2020 11:41
      Highlight Highlight @Bätzi Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Kritik ist auch während einer Krise erlaubt. Man kann auch kritisieren was falsch läuft UND sich an die Vorgaben der Behörden halten. Das schließt sich nicht aus.
      Kritik ist sogar wichtig. Nur so können wir uns verbessern und es beim nächsten mal besser machen
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  • Yobabaloo 20.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Anstatt hier Kritik auszuüben sollten man vielleicht mal überlegen warum die Prozesse beim BAG so “altbacken” sind. Wir befinden uns aktuell in einer Notlage, in solchen Fällen geht man davon aus, dass ein grosser Teil der Infrastruktur ausgefallen sein kann und nicht mehr zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden “analoge” Prozesse befolgt die möglichst wenig Abhängigkeiten zu komplexen elektronischen Systemen haben. Und ja Fax ist viel robuster - im Notfall funktioniert das mit 2 selbstgelegten Drähten.
    • NotWhatYouExpect 20.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Sorry aber FAX würde dann auch nicht mehr Funktionieren und das ist nicht mit einfach 2 Drähten legen getan... oder wills tu etwa von jeder Arzt Praxis nach Bern zwei Drähte ziehen?
    • DrDeath 20.03.2020 11:30
      Highlight Highlight An deinem Argument ist was dran - analoge Prozesse sind robuster, und sie sollten definitiv als Reserve vorgehalten werden. Als RESERVE wohlgemerkt - nicht als der Normalfall, wie es beim BAG momentan zu sein scheint. Da ist dringender Reformbedarf.

      So ein IT-Meldesystem wäre keine Hexerei gewesen, soetwas ist tausendfach im Internet vorhanden. Selbst wenn man aufgrund der Sensibilität der Daten den doppelten Aufwand gegenüber einer "normalen" Webapp annimmt, wäre das kein Problem. Glaub es mir, ich bin vom Fach.
    • Yobabaloo 20.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @asti ja man würde dann das genau so machen - 2 Drähte nach Bern ziehen. Da Fährt man 1x die Strecke ab und hat dann wieder die Verbindung. P. S. Bin vom Fach ;) sonst hätte ich das wohl nicht hier geschrieben
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  • fidget 20.03.2020 10:51
    Highlight Highlight Jetzt ist es zu spät am Meldesystem noch etwas zu ändern, damit muss bis nach der Coronakrise gewartet werden, wenn wieder Kapazitäten vorhanden sind. Aber dann gilt es zwingend ein digitales Meldesystem aufzubauen, mit dem einfach Auswertungen möglich sind. Durch das manuelle Erfassen bindet das aktuelle System viele Ressourcen und deswegen aus fehleranfällig.
  • Süchtig 20.03.2020 10:51
    Highlight Highlight Noch nie was von Zählwaagen gehört? Absolut gängig beim Verpacken in der Industrie. Aber inständig Motzen, Kritisieren, Diffamieren, Rumnörgeln, anstatt das BAG und dessen Weisungen zu unterstützen und mithelfen, dass diese Botschaften bei Hintersten und Letzten ankommt. Geht lieber jetzt mal die Hände waschen und den Latz dazu!
    • Hierundjetzt 20.03.2020 11:22
      Highlight Highlight ...und bleibt endlich zu Hause🙄
    • Posersalami 20.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Die Zählwaage spuckt detaillierte Informationen aus, die auf die Formulare geschrieben wurden? Interessant, wo gibts so eine Waage?

      Wenn es nur um die Anzahl Fälle ginge könnte man das schnell per Telefon durchgeben, aber darum geht es nicht!
  • Selbstdenker 20.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Dass man die Anzahl fälle mit der Waage misst ist für mich echt erschreckend. Ich kann mir gut vorstellen, dass das aktuell die beste Methode zur Erhebung ist, allerdings braucht es dringend eine Modernisierung des Systems. Es kann doch nicht sein, dass wir so viel Zeit in die Erfassung der Fälle stecken müssen, wo man doch eh schon keine Ressourcen hat.
    • McStem 20.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Es ist eine sehr genaue Methode (Begründung: siehe auch Kommentare von anderen und mir weiter unten).

      Es muss eigentlich das ganze System modernisiert werden, nicht nur das vom BAG. Meine Erfahrung mit Bund und Kanton ist, dass wenn es eine IT-Lösung gibt, es meistens eine unhandliche ist.
    • Antiypanikmacher 20.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Mit der Waage zählt man große Mengen genauer als von Hand.
    • space_tourist 20.03.2020 10:55
      Highlight Highlight auch Geld wird häufig gewogen. Mit einer genauen Waage ist dies eine sehr effiziente Methode, da jedes Blatt Papier fast gleich schwer ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • firekillerolten . 20.03.2020 10:34
    Highlight Highlight So etwas in diesem Ausmass hatten wir noch nie, kein Wunder harzt es überall.
    Schon in meinem Umfeld herrscht teiweise ratlosigkeit, einfach weil es sowas noch nie gab.

    Das nächste mal geht es viel Reibungsloser.
    • NotWhatYouExpect 20.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Wenn es denn nicht wieder aufgeschoben wird. Und schups haben wir wieder das gleiche Problem.
  • Filipposchubser 20.03.2020 10:31
    Highlight Highlight Es existiert ein gutes sicheres Netzwerk zum Datenaustausch im Gesundheitsbereich in der Schweiz: hin.ch. Das funktioniert auf seine Art tadellos und ist im Gesundheitswesen weit verbreitet. Auch die Ämter nutzen das. Und ja, es sitzen immer Menschen an den Geräten, keine Roboter.
  • joe 20.03.2020 10:24
    Highlight Highlight "Die Leute haben ein Recht das zu erfahren!"
    In gewissen Zeiten sollte man das besser abwegen. In meinen Augen macht das BAG vieles richtig. Mit einer "kleinen" Kritik, untergräbt man die Glaubwürdigkeit die gegeben ist. Es gibt genügend Leute die die Sache immer noch nicht ernst nehmen und fühlen sich jetzt nur bestätigt.

    Bleibt Gesund!
  • Bert der Geologe 20.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Fakt ist, es gibt zuviele schwere Fälle. Drinnen bleiben, Kontakte minimieren, sich nicht anstecken lassen und nicht andere anstecken. Die Zahlen sind erst wieder wichtig, wenn die Scheisse am abklingen ist. Dann heisst es testen testen und isolieren. Immune (hoffentlich) registrieren, damit die bei der nächsten Welle ohne Einschränkung weiterarbeiten können.
  • K1aerer 20.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Also ein Online-Meldeformular mit entsprechender Verschlüsselung sollte doch in heutiger Zeit machbar sein. Ist ja halt ein soz. Departement, das darf man ja nicht kritisieren.
    • McStem 20.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Man soll und darf kritisieren. Nur ist es jetzt der falsche Augenblick, denn aktuell haben wir andere Probleme.

      Ob nun 4000 oder 5000 erkrankt sind spielt aktuell auch keine wichtige Rolle mehr. Das Virus ist ausser Kontrolle und die Spitäler müssen nun entscheiden wie sie mit ihren Ressourcen umgehen und ob sie Verstärkung rufen.

      Nach der ganzen Geschichte muss es aber natürlich aufgearbeitet werden.
    • Antiypanikmacher 20.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Ja jetzt in der Kriese sind alle dafür. Aber vorher und nachher.... Der Datenschutz lässt grüssen. Denkt nur einmal an euch selber, wer hat ein elektronisches Patientendossier? Eben. Mal schauen wie viel der Kritik nanch der Kriese umsetzbar ist, auch wegen uns Bürger.
    • äti 20.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Du hast deine Lösung für das komplexe Problem schon letztes Jahr präsentiert? Mag mich nicht erinnern. Formular und Verschlüsselung sind etwa 0.5% der Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meyer Andrej 20.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Ich stehe dazu, der BR und das BAG haben versagt. Man hat zu lange gewartet. Nach den Fällen und der explosionsartigen Verbreitung in Italien war klar, dass diese kleinen Schritte der Epidemie hinterherhinkend nicht ausreichen würden. Wenn man vor einiger Zeit dies kommunizierte wurde man belächelt. Ich für meinen Teil habe vorgesorgt, auf den Staat kann und konnte man sich nie verlassen, die Steuern zahlen und gut ist. Die Schweiz wird noch sehr lange bezahlen, menschlich und wirtschaftlich, das ganze System wird implodieren, Jobs, Wohneigentum, puff wie eine Seifenblase!
    • Against all odds 20.03.2020 10:54
      Highlight Highlight „Ich für meinen Teil...“ sagt alles.
    • McStem 20.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich habe auch bereits früh gedacht, dass es ausartet (Erster Verdacht, als das Virus aus China draussen war, dann beim ersten Fall in Europa und endgültig, als es in der Schweiz war).

      Nur wäre vor zwei Wochen die aktuellen Massnahmen nicht durchsetzbar gewesen, da die Situation (z.T. auch hier bei Watson) schlicht verharmlost wurde.
    • äti 20.03.2020 11:00
      Highlight Highlight Danke für deine klaren Lösungsvorschläge. Schön, dass wenigstens andere daran arbeiten. ZB BAG
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trompete 20.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Man hat das Gefühl, die Medienschaffenden seien ein Rudel von Besserwisser, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Natürlich, die Medien müssen das Handeln des Staates kritisch hinterfragen, aber in der momentanen Situation werden mit solcherlei Berichterstattung vornehmlich Ängste geschürt.

    Nach der Krise sollten sie sich vielleicht auch dermassen kritisch selber hinterfragen, weshalb ihre Branche dermassen in Schwierigkeiten steckt.
    • ikbcse 20.03.2020 11:04
      Highlight Highlight Danke Trompete.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.03.2020 10:13
    Highlight Highlight People who are suprised: 0%
    • Coffeetime ☕ 20.03.2020 11:39
      Highlight Highlight Nickname ist zwar sehr kreativ, mir tun nun aber leider die Augen weh. 🤔
  • AdiB 20.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Per fax mit unleserlicher schrift. Musste lachen, diese ärzte haben definitiv und das schon länger ein problem mit der schrift. 😅
  • yey 20.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Okay, es bleibt dem Krankenhauspersonal aktuell also wenig Zeit um jedes Formular in Schönschrift auszufüllen und jetzt brauchen die Beamten im BAG halt etwas länger um die Formulare zu entziffern.

    So what?

    Wäre es stattdessen etwa besser Patienten sterben zu lassen, nur damit genug Zeit für Bürokratie bleibt?

    Sieht für mich nach einem bescheidenen Versuch aus, irgendwie einen Skandal zu konstruieren.
    • teXI 20.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Nein nicht sterben lassen sondern es wäre besser gewesen, wenn die das vor der Krise gemerkt hätten. Aber das war ja schwer und konnte keiner wissen... Anscheinend kann man Risikooptimierung nur in allen anderen Bereichen der Privatwirtschaft machen aber nicht beim Bund.
  • nenjin 20.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Spannende Schattierungen, welche diese Lage mit sich bringt. Auf der einen Seite wollen Bürger umsverrecken eine absolut sichere Zahl, wieviele Leute effektiv krank sind. Auf der anderen Seite halten sich Bürger nullkommagarnicht an die Bitte, nicht rauszugehen und abstand zu halten.

    Irgendwie spielt es am Ende doch keine Rolle wieviele Ansteckungen es effektiv sind. Das Ergebnis bleibt das Selbe: Bleibt zuhause, ob es jetzt 3000 oder 30000 sind.

    Oder liege ich falsch?
    • äti 20.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Du liegst absolut richtig. Allerdings sind es weniger die Bürger die nach Zahlen schreien, sondern die Medien. Und diese erwarten immer riesige Zahlen, sonst wird nachgehakt, wie: gibt es keine enorme Dunkelziffer, hat man die Dezimalstellen im Griff, alle Fälle auch nicht relevante Mitberücksichtigt, wir haben erfahren, dass .....?
    • Was wir glauben zu wissen 20.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Nein du liegst goldrichtig
  • {Besserwisser} 20.03.2020 10:06
    Highlight Highlight Ich wünsche mir, dass Watson in der jetzigen Lage aufhört mit dem Finger auf alle Entscheidungs- und Verantwortungsteäger zeigt und Fehler und Schwächen sucht. Sondern einfach sachlich informiert und einen kleinen Teil dazu beiteägt, das Ganze zu überstehen!
    Ihr seid im Moment die grössten Besserwisser der Nation!
    • Was wir glauben zu wissen 20.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Nach der Krise wird es sicher wichtig sein, eine saubere Analyse der Abläufe und des Managements zu machen. Aber ebenso dringend wird auch sein, die oberschlauen Journalisten ( es hat deren zuviele, wenn auch längst nicht alle!) mal in eine Weiterbildung zum Thema Kommunikation in Krisenzeiten zu schicken. Mich interessiert unterdessen auch, welcher Stellenwert dieses Thema und ganz allgemein berufsethische Fragen in der Ausbildung von Journalisten haben. Diese Besserwisserei geht mir wirklich auf die Nerven, wenn man bedenkt, was heute viele im Gesundheitswesen für uns alle leisten.
  • techiesg 20.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich, das BAG und vor allem Herr Koch machen in dieser besch* Situation sehr vieles richtig und einen guten Job. Das die Digitalisierung auf die lange Bank geschoben wurde ist natürlich unschön. Wenn ich aber so sehe wer sich alles jetzt bei mir wegen IT Lösungen (sofort, zeitnah umzusetzen) meldet, dann ist also das BAG gar nicht alleine 🤷🏻‍♂️

    Jetzt eine schnelle, private Lösung fürs Fälle zählen anleiten und nach der Pandemie das System aufrüsten. So würde ich vorgehen...
  • Dragonlord 20.03.2020 09:54
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht noch anmerken, dass die Wägung nicht mit einer Cucina e Tavola-Waage aus der Migros durchgeführt wird.
    Das sind hochpräzise Waagen, die hier zum Einsatz kommen. Hört sich vielleicht im Kontext ein wenig komisch an, Formulare zu wägen. Aber in Anbetracht der gebotenen Eile und der beschränkten Mitteln und Ressourcen ist dies immer noch besser, als die Resultate 2 Wochen später mit 99%iger Genauigkeit zu präsentieren.
  • c_meier 20.03.2020 09:54
    Highlight Highlight naja, da wäre doch das Parlament verantwortlich einen entsprechenden Budgetposten zu sprechen.
    wenn dies nicht geschieht kann das BAG auch nichts machen leider.aber unschön ist es schon..
    auch beim Pflichtlager mit Masken wollte man wohl sparen, was sich jetzt rächt.
  • Christof1978 20.03.2020 09:52
    Highlight Highlight Hier wäre jetzt auch watson gefragt, solchen sch... nicht zum posten. Dies führt nur dazu, dass das Vertrauen verloren geht und man die Massnahmen, die verhängt werden, nicht umsetzt.

    Dass das BAG halt hintennach ist, ist in der Natur der Sache - es wird nie eine Echtzeit-Statistik geben, solange wir keinen Chip implantiert haben der immer kommuniziert.
  • maylander 20.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Es wird sowieso viel zuwenig getestet. Da kommt es auch nicht mehr darauf an wie man zählt.
    Am einfachsten nimmt man einfach den Verbrauch an Faxpapier.

    Vieleicht kann sich ja jemand überlegen wie man die 8.5M Tests die bald nötig sind, geordnet durchführt und registriert.
    • Christof1978 20.03.2020 10:15
      Highlight Highlight wozu müssen sich diese testen lassen, deren verlauf mild ist? in diesem punkt reicht zu hause bleiben, isolieren und auskurieren. flächendeckende tests müsstest du ja mehrmals durchführen, da ich mich auch morgen noch mit dem virus anstecken kann.
    • maylander 20.03.2020 10:52
      Highlight Highlight @Christof1978

      1. Länder wie Singapur und Taiwan haben mit testen die situation unter Kontrolle und haben keinen shutdown. Die haben ihre Lektion unter SARS gelernt, Der sogenannte Coronavirus ist nichts anders als SARS 2.

      2 . Alle Massnahmen wurden aufgrund der gemeldeten Fälle getroffen. Hinken die Tests hinterher, werden die Massnahmen zu spät getroffen.

      3. Wer die Krankheit durchgestanden hat ist immun. Diese Leute können sehr gut gebraucht werden. Es macht auch keinen Sinn die Ausgangssperre für bereits imune Personen aufrechtzuerhalten. Dazu braucht es einen Ausweis.
    • Christof1978 21.03.2020 22:57
      Highlight Highlight @maylander
      beim punkt 3 gebe ich dir recht.

      punkt 1 definitiv nicht. sie haben das virus unter kontrolle, weil sich die leute an die anweisungen halten. wäre dies hierzulande auch so - wobeii sich das verhalten meiner meinung nach nun deutlich gebessert hat - kann sich eine weitere, schnelle ausbreitung deutlich verlangsamen lassen. dafür brauchst du keine tests.
  • Ohniznachtisbett 20.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Liebe schreibende Zunft, könntet ihr eure Dauerkritik, untermalt mit mal besseren, mal zweifelhafteren Experten in diesen Zeiten jetzt nicht einstellen. Eine Manöverkritik ist sicherlich angesagt, aber erst wenn das Ganze vorüber ist. Jetzt die ganze Zeit auf die eh schon Überlasteten BAG-Beamten zu schiessen bringt rein gar nichts. Die geben alle ihr Allerbestes. Es ist wie im Krieg, da schliesst man die Reihen, nach dem Krieg kann man dann die unfähigen Generäle entlassen und die Fähigen mit Orden schmücken.
    • SeboZh 20.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Ausgangssperre... Würde auch dem bag Ruhe verschaffen
    • Ohniznachtisbett 20.03.2020 10:19
      Highlight Highlight SeboZh: Die ewigen Nörgler schreiben dann einfach von zu Hause aus weiter... Und irgendwas ist auch dann wieder falsch. Hätten sie uns zu früh heimgeschickt, würde es heissen, wie man nur so unvernünftig sein konnte. Die Wirtschaft brauche mind. ein paar Tage um sich zu organisieren. Andere würden bemängeln, wir seinen ein demokratisches Land mit ausgeprägten Freiheitsrechten, die Massnahme sei nicht verhältnismässig. Wie gesagt, was richtig und was falsch ist, kann man im Nachhinein analysieren. Die Feuerwehr wird während dem Einsatz auch nicht kritisiert, sondern erst danach.
    • SeboZh 20.03.2020 11:18
      Highlight Highlight Also dann nehmen wir in kauf das 100e oder 1000e sterben? Natürlich demokratisch legitimiert... Wieso geht es dann in frankreich, italien und österreich? Sorry, geht mir nicht in den kopf. Die wirtschaft weiss nun ja auch nicht erst seit gestern von der pandemie. Was müsste den passieren, damit ein durchgreifen gerechtfertigt ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 20.03.2020 09:39
    Highlight Highlight Wie wär‘s mit Brieftauben? Es wäre wohl besser Schüler zählen zu lassen. Kein Wunder sind die Krankenkassenprämien viel zu hoch! In der Privatwirtschaft wäre man längst weg vom Fenster.
    • Neruda 20.03.2020 10:14
      Highlight Highlight Haha die Mär von der effizienteren Privatwirtschaft. Stimmt leider nicht. Habe schon bei KMUs wie auch Grossunternehmen erlebt, wie unfähige und unnütze Arbeitnehmer behalten wurden. Vor allem Grossunternehmen könnten 20% der Belegschaft im Büro entlassen ohne Auswirkungen.
    • Meyer Andrej 20.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Die KK Prämien sind so hoch, da jeder Arzt jeder Spezialist, jeden Handgriff separat in Rechnung stellt, dazu die Fachärzte die 24 h am Tag Untersuchungen machen, es beschissen wird, doppelte Tagesabrechnungen im Spital. Dazu eine IV die nach Strich und Faden ausgenommen wird, die Elite unseres Landes die sich immer mehr nehmen, die Leute die kurz gehalten werden. Das ganze System braucht einen Neustart. Wenn man in Venedig sieht, Delphine, klares Wasser, saubere Luft in China, man kann das Ganze auch als Faustschlag der Natur anschauen!
    • Projektionsfläche 20.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Irrtum. Die KK-Prämien sind nicht des BAG wegen so hoch und im Dauersteigflug, sondern v.a. deshalb:

      1. Niemand im Gesundheitswesen hat wesentliche Sparanreize. Okay, seit Einführung der Fallpauschalen etwas eher als zuvor, aber gespart wird nicht, um die Gesellschaft zu entlasten, sondern zwecks Gewinnmaximierung.

      2. In einem zunehmend entstaatlichten Gesundheitswesen darf die Gesellschaft auch private Gewinne mitfinanzieren.

      3. Niemand ist bereit, Grundsatzfragen wie Rationierung zu diskutieren. Ich sage nicht, dass ich Rationierung befürworte, aber die Diskussion ist nötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 20.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Leute, denkt ihr wirklich, dass das BAG absichtlich schlechte Arbeit abliefert? Die geben ihr Bestes und wir heulen rum. Seid dankbar fürs BAG und deren Mitarbeiter, die derzeit wohl alle Anschlag sind. Hört auf mit unnötiger Kritik, fängt an mit Lob. Die Leute, welche uns aus dieser Krise lenken, brauchen unseren Support mehr denn je. Also weniger Mimimi, sondern mehr Bravo und Danke. Und die Medien sollten hier die Vorreiter Rolle annehmen. Bitte Watson, verbreitet mehr Dankbarkeit. More positive vibes in dieser Krise.
  • lilie 20.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Also, Moment woher haben den Wikipedia und die Medien die Zahlen, wenn das Meldeverfahren des BAGs hoffnungslos hintendrein ist? Gibts ein Schatten-BAG mit effizienterem Meldesystem? 🤔

    Aber war ja klar, dass die nicht nachkommen, wurde von Herrn Koch auch so kommuniziert. Die Kurve müsste auch viel steiler sein.

    Naja, ich wage zu bezweifeln, dass es in irgendeinem stark betroffenen Land weniger chaotisch läuft. Alle schwimmen.

    Wenns vorbei ist, wird man dann schon endlich digital aufrüsten.
    • McStem 20.03.2020 09:52
      Highlight Highlight Die Zahlen haben die Wikipedia-Autoren von den Kantonen.

      2 Beispiele:

      Quelle No. 50 zu Fallzahlen im Kt. SG am 19.3.20 (verweis auf Webarchiv www.sg.ch)
      https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_der_Schweiz#cite_note-52
      Quelle No. 75 zu verstorbenen in Kt. NE (verweis auf ne.ch)
      https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_der_Schweiz#cite_note-77

      Woher die 2 Differenz zwischen Listeneintrag und Link herkommen weiss ich auch nicht.
    • lilie 20.03.2020 10:21
      Highlight Highlight @McStem: Danke dir vielmals! Das könnte wirklich Sinn ergeben! 😃

      Und welche Differenzen meinst du? Ich habe keine gesehen (allerdings ist die Navigation nicht gerade einfach... ).
    • McStem 20.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Zum Beispiel der Link zu St. Gallen endet mit "#cite_note-52" wird in der Liste aber als Nummer 50 angzeigt.

      Nummer 52 wäre ein Twitterbeitrag des Kanton Thurgaus.
  • PERSILflage 20.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Ist ja toll das die investigativen und unabhängigen Journis solche Mängel auffinden und anprangern.
    Ich frage mich ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist um solche Sachen zu verbreiten..
    Das sorgt für noch mehr Unruhe und Zweifel an den Vorgaben und Richtlinien des Bundes.
    • Raphael Stein 20.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Nächste Woche gehts wieder vergessen. Ist schon wichtig. Das BAG hat ja selber geschlampt und das Meldeverfahren verplempert.
    • Meyer Andrej 20.03.2020 10:23
      Highlight Highlight Für die Zweifel am Bund und deren Institutionen brauche ich keine Pandemie. Auf was warten die Behörden noch? Schon mal nach Norditalien geschaut?
  • Ian 20.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Ich dachte i lebe in einem reichen und durchorganisiertem Land? Als Informatiker, welcher immer zurückgepfiffen wird ist das nicht verständlich...
  • circumspectat animo 20.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Es ist nicht Vetantworzung des BAG wenn meldende falsche Informstionskanäle benutzen, das hat dann eher mit der Verantwortungslosigkeit der meldenden zu tun.
  • McStem 20.03.2020 09:19
    Highlight Highlight Stimme jetzt mit dem Artikel so nicht überein.
    1) Mit einer genügend genauen Waage ist das keine Schätzung, sondern eine effektive Zählung.
    2) Das ist kein Problem des BAGs allein. Viel mehr ein Problem des Kantönligeistes und der Eigenbrötlerei. Eventuell wäre es auch einfacher, die Kantone würden die Infos für sich sammeln und jeweils um 8:00, 12:00 und 18:00 dem BAG übermitteln.
    3) Könnte das nicht auch einfach daran liegen, dass 70% nicht wissen wo und bei wem sie sich angesteckt haben?
    4) Ist ebenfalls ein generelles Problem des Staates. Man hat schlicht verschlafen aufzurüsten.
  • DieFeuerlilie 20.03.2020 09:19
    Highlight Highlight “Schätzung per Waage“

    Dieses System ist garnicht so ungenau, wie man meinen könnte.
    Das kann euch auch jede Druckerei bestätigen, erklären.

    Wenn man das Gewicht eines einzelnen Blattes A4 kennt, kann man auf die Anzahl Blätter zurückrechnen:
    Beispielsweise wiegt ein einzelnes A4 des Standard-Papiers (80g/m2) genau 5g.

    Wenn der Stapel auf der Waage also 500g wiegt, weiss man, dass es 100 A4-Blätter sind.

    Was dann bedeutet, dass der Stapel 100 positiv Getestete umfasst, da ein Corona-Fall pro Blatt.

    Insofern ist die Aussage, dass es nur “geschätzt“ wird mit der Waage schlicht falsch.
    • der Denker 20.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Beim BAG müsste effiktiv sie Druckertinte auch mit eingerechnet werded. Ansonsten stimm die Zahl ja wieder nicht. Isch zwar nicht viel gewicht aber bei so vielen Zetteln macht es doch etwas aus
    • Hierundjetzt 20.03.2020 11:16
      Highlight Highlight Abstimmungen werden ja auch so „gezählt“

      Und da geht es um mehr als Statistik

      Das Bundesgericht hat dem sein OK gegeben.

      Alles gut☺️
    • DieFeuerlilie 20.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @der Denker

      Das war nur das Rechenbeispiel.. 🙄

      Natürlich muss als erstes ein einzelnes Blatt gewogen werden. Aber das ist dem BAG garantiert klar..
  • n3rd 20.03.2020 09:18
    Highlight Highlight Denke nicht, dass das BAG hier wirklich viel dafür kann.

    Ärzte stecken halt andere Prioritäten. Dafür habe ich Verständnis (man machts so, wie man es schon immer gemacht hat). Zudem fehlt ein bisschen der "Lead" und Visionär, kein Spital und Arzt will die Vorreiter-Rolle übernehmen und dafür weibeln, dass die anderen mit auf den Zug aufspringen.
  • Toerpe Zwerg 20.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Es dürfte kaum mehr als 1000 Arbeitsstunden dauern, ein sicheres Online-Meldeformular zu programmieren und nochmals so viele, die Logins einzurichten und zu verwalten.

    Das kann man extern vergeben und ist in 3 Wochen up and running.

    Jede private Firma wäre längst vom Markt, wenn sie so arbeiten würde.
    • nichtMc 20.03.2020 09:45
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen recht, sie dürfen aber die spezielle Situation beim Bund nicht vergessen.
      Zum einen muss er die Anforderungen von x Akteuren (Kantonen, Spitäler, Ärzte, etc.) berücksichtigen. Dann steht hinter jeder Tätigkeit die ein Amt vollzieht ein Gesetz, eine Verordnung, ect. Weiter kommen politische Gängeleien dazu. Und zu guter Letzt besteht der Anspruch der Öffentlichkeit, dass eine Verwaltung keine Fehler machen darf und sich zwingend an Vorgaben hält . 1'000 Stunden Arbeit bedeutet WTO, Wasserfall, ect.
    • n3rd 20.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Ja genau, und innert kurzer Zeit danach gibts dann einen Data Breach weil das zuwenig gut gesichert war.

      Sowas stellt man nicht einfach so rasch ins Internet raus. Der Bund ist in den Vorgaben (Schuban, ISDS, IKT-Grundschutz) relativ deutlich und streng was die Vorgaben angeht. Zudem ists auch nicht gemacht mit rasch Logins einzurichten. Ich nehme an die Risikoabwägung könnte ergeben, dass man da Smartcards oder anderweitig Zertifikate verteilen müsste.

      Eine Firma die anbietet, sowas in 3 Wochen zu machen, ist nicht seriös.
  • Sackhegelbutzer 20.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Ist nun plötzlich das BAG für diesen Kantönligeist verantwortlich? Wir habe jetzt einen nationalen Notstand welcher die Mängel des Systems schonungslos aufzeigt.

    Plötzlich sind die Meldungen ans BAG nicht mehr nur Statistikfutter, sondern Führungsinformationen ... Wer hätte das gedacht!
  • ETH1995 20.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Fakt ist, im Moment ist es nicht wichtig, exakt wieviele neue Fälle wir haben. Die Medien hätten die Zahlen halt gerne, so wie Kinder Süssigkeiten haben.
    Wichtig ist, dass die Spitale, Ärzte ideale Arbeitsbedingungen haben. Denkst du, es interessiert die Krankenschwester, welche 20 Corona Patienten versorgt, ob jetzt 750 oder 800 neue Fälle da sind.
    Es gibt schlicht wichtigeres.
    Ich bin wirklich enttäuscht von Watson in der Corona-Krise, sie hauen in die Kerbe vom Boulevard Journalismus, BAG und Bundesrat kritisieren.
  • wast*on (*e my life on wats) 20.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Geht es darum, dass das Meldesystem gar nicht funktioniert oder darum dass es nicht auf die Bedürfnisse der online Medien massgeschneidert ist? - Ich nehme an, diese haben den Anstieg, das Abflachen und das Ende der Kurve schon fix in der Berichterstattung eingeplant.

    Dabei gaukeln diese Zahlen an sich (Abhängig von der Testphilosophie) und vor allem im gern herangezogenen Ländervergleich eine Objektivität vor, die nicht ist. Herr Koch hat schon mehrmals darauf hingwiesen, das dieser Zahlenfetischismus nichts bringt. Also, nehmt euch zusammen und bindet nicht unnötig Ressourcen. Merssi!


  • Freethinker 20.03.2020 09:12
    Highlight Highlight Hmm... Ich denke, da könnte man daraus lernen. Seien wir ehrlich, es ist nicht so, als ob das schon dutzende Male vorgekommen ist. Schlimm wäre, wenn es bei einem nächsten Mal immer noch so wäre. Mit einem Blick nach Italien, bin ich mit unserem System direkt wieder zufrieden...
  • Hamudi Dudi 20.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Das mit dem wägen liest sich so, wie wenn ich einem Bekannten spasseshalber Arbeitsprozesse in meiner Firma erklären möchte: "Wir wägen die Dokumente und schreiben die die Rechnung nach Gewicht. Anschliessend würfeln wir noch aus, wer zahlen muss." oder so 🤷‍♂️
  • James_Bond 20.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Das ist ein Skandal
    • n3rd 20.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Was wäre der konkrete Nutzen der Zahlen? Und zwar der objektive Nutzen, und nicht einfach nur "wir fühlen uns halt sicherer" und "wir haben überall Zahlen, also muss das auch hier so sein".

      Ich verstehe nicht, warum die Journalisten das an den PK auch immer wieder fragen. Leichte Fälle sollen ja eh einfach stillschweigend zu Hause bleiben, also nützen uns die Zahlen genau gar nichts.

      Wenn man genaue Zahlen haben möchte, müsste man diejenigen in Selbstisolation verpflichten, das sie sich selber irgendwo in einem Meldesystem eintragen.
    • Hierundjetzt 20.03.2020 10:12
      Highlight Highlight Abstimmungen werden auch gewogen...

      Die brauchen dänk nicht Küchenwagen🙄

      Alles gut. Bleib gesund
    • Sleepimust 20.03.2020 10:37
      Highlight Highlight @n3rd
      Ja, gewisse Fragen der Journis an den PKs finde ich auch ziemlich daneben. Was für Antworten werden erwartet? Bsp. von gestern: "Wie viele nicht-corona-Patienten werden sterben, weil die Intensivstationen voll besetzt sind?" Diese Frage hätte ich steinhart mit 75 beantwortet.
  • bbelser 20.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Für ein nächstes Mal lernen wir: das Herumsparen im Gesundheitsbereich rächt sich irgendwann überdeutlich.
    Hoffentlich erinnern wir uns daran, wenn in ruhigen Zeiten Bildung, Soziales und Gesundheit dann wieder von bestimmten politischen Positionen abgeschossen werden.
    Die gleiche Misere im Bereich Löhne im Gesundheitswesen, wenn alles dem Messias "Markt" überlassen wird. Der regelt leider dort gar nichts. Jetzt regeln besonnene Politiker*innen und, oh Wunder, Beamte.
    • Heinzbond 20.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Na aber nach corona gehts weiter wie bisher oder denkst du die Politiker und Lobbyisten werden daraus etwas lernen?
    • McStem 20.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Der Markt regelt schon. Nur sind halt gewisse Bereiche wie Gesundheit, Bildung, Soziales und auch Service Public (SBB, Post, etc.) Orte, welche nicht oder nur bedingt durch den Markt geregelt sein sollte.

      Die Wertschöpfung liegt in diesen Bereichen nun mal einfach in der Qualität, welche man im Zweifelsfalle hat. Davon kann sich ein Aktionär aber nichts kaufen.
    • felixJongleur 20.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Mit dem Vorbehalt, dass die Mittel trotzdem gezielt eingesetzt werden müssen. Ein Spital 3x umbauen o.ä. nur weil es eh durchgewunken wird von den Stimmbürgern kann es auch nicht sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eidgenosse60 20.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Mein Gehalt ist sicherlich um einiges tiefer als das der Eliten da oben. Würde mich dennoch schämen so zu arbeiten und solche Resultate abzuliefern. In der Privatwirtschaft absolut nicht möglich.
    • felixJongleur 20.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Du meinst die Privatwirtschaft die mir schon 100x zu verstehen gegeben hat, dass ihr eigentlich egal ist ob sie mich als Kunde behalten oder nicht? Gibt grundsolide Ämter und auch umgekehrt, dasselbe in der Privatwirtschaft, generalisieren nix gut.
    • Neruda 20.03.2020 10:17
      Highlight Highlight Ich kenne Leute, die sitzen in der Privatwirtschaft 2 Stunden pro Tag auf der Toilette.
    • Stichelei 20.03.2020 14:20
      Highlight Highlight Hört doch endlich mit der Privatwirtschaft auf. Die hat ja wunderbar für den Worst Case vorgesorgt. Deshalb schreien schon alle zwei Tage nachdem einigermassen einschneidende Massnahmen beschlossen wurden nach Staatshilfe.
  • TheGoblin 20.03.2020 09:02
    Highlight Highlight OK, jetzt halt so weitermachen und verbessern wo es geht - aber dann Ufzgi erledigen und bereit sein für die nächste Pandemie. Weil die, die kommt bestimmt! OK? Ok.
  • Wizball 20.03.2020 09:00
    Highlight Highlight Passt doch, die halbe Schweiz ist ja auch gegen ein elektronische Patientendossier. Also bleiben wir im Gesundheitswesen lieber bei der Zettelwirschaft und heulen rum wenn's eben zum Boomerang wird.
  • Aliminator 20.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Absolut krass... und das in einem der reichsten Länder der Welt.🙈
    Die Sache mit der Waage als ungefähre Schätzung ist einfach unglaublich und steht symbolisch für das weitgehende Versagen in vielen Bereichen des BAG. Wer nach 200 positiven Tests aufhört alle mit Symptomen zu testen, hat zu früh aufgegeben. Die offiziellen Zahlen des BAG zu den aktuell Infizierten sind für die Tonne...
    • DerTaran 20.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Das mit dem wiegen von Meldezetteln, ist ein absolut korrektes Vorgehen und genauer als von Hand zu zählen.
    • McStem 20.03.2020 09:29
      Highlight Highlight "Die Sache mit der Waage als ungefähre Schätzung ist einfach unglaublich und steht symbolisch für das weitgehende Versagen in vielen Bereichen des BAG."
      Nur, dass das Wägen mit einer Waage richtig durchgeführt (sehr genaue Waage) eine sehr einfache und auch sichere Methode ist etwas zu zählen. Vermutlich sogar genauer, als ein Mensch, welcher 469 Blätter von Hand zählen muss.
    • MasterPain 20.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Die Sache mit der Waage ist überhaupt keine ungefähre Schätzung. Die wissen welches Papier sie haben und das Gewicht eines A4 lässt genau bestimmen.
  • äti 20.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Die simpelste Lösung bei einer Epidemie ist immer einen 'Schuldigen' zu orten und darauf Stories, Interviews, Schein-Recherchen, etc zu bauen und zu verbreiten. Das macht den Eindruck von Emsigkeit und Hilfe. Wobei von Hilfe Null da ist.
    Die einzige zuverlässige Quelle ist und bleibt das BAG. Ich akzeptiere durchaus, dass nie alles 100% gut laufen kann, aber bestmöglich.
    Dieser Artikel basiert teilweise auf Hörensagen, Annahmen, könnte-hätte. Also: Null Hilfe rundum.
  • Coffeetime ☕ 20.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Das ist leider die Realität in vielen Fällen: IT wird als zu teuer eingestuft... und dann guckt man in die Röhre, wenn es viel zu spät ist...
  • stevemosi 20.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Dann war wohl mer Schein als Sein, hatte eigentlich in dieser Krise einen guten Eindruck der Regierung, des BAGs und Herrn Kochs im spezifischem.
  • landre 20.03.2020 08:53
    Highlight Highlight "(...) indem Stapel von Formularen, die das BAG aus den Kantonen erhält, auf eine Waage gelegt werden."

    ...Ist hoffentlich ein schlechter Scherz, ansonsten ist es zum fremdschämen.
    • ETH1995 20.03.2020 09:10
      Highlight Highlight nein, ist ziemlich präzis...
      ohne witz!
    • McStem 20.03.2020 09:13
      Highlight Highlight Ist unter bestimmten Umständen nicht die dümmste Idee. In der Lehre, haben wir so kleinste Bauteile "gezählt". Folgende Punkte müssen aber erfüllt sein:
      1. Wage muss genügend Genau sein
      2. Teile müssen immer gleich schwer sein (bzw. der Unterschied muss so klein sein, dass er nicht ins Gewicht fällt)
      3. Es muss sehr genau gearbeitet werden, da extrem leicht Fehler passieren (z.B. beim Referenzgewicht nehmen 11 Statt 10 Teile bzw. Blätter)
    • TJ Müller 20.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Standardvorgegen um grosse Mengen zu zählen. Menschen die keine Ahnung haben und trotzdem ihren Stuss absondern sind zum fremdschämen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SMGi 20.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Was ist der Sinn hinter diesem Artikel? Höhrt doch bitte auf noch mehr Hysterie zu verbreiten. In Zeiten wie diesen können wir doch nicht ständig den Schwarzen Peter dem Nächsten in die Schuhe schieben! Man könnte sich auch als Freiwilliger melden dem BAG zu helfen. In welcher Form das auch immer ist. Aber im Moment flattert gefühlt alle 10min ein neuer Artikel mit Anschuldigungen, Verschwörungstheorien, etc. in die Frontpage.

    Blibed gsund! #weareinthistogether
    mfg
    SMGi
    • Andy 20.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Es gibt fantastisch engagierte Leute welche das tatsächlich machen (z.B. https://db.schoolofdata.ch/event/7 - gibt diverse Sub-Projekte). Weisst du was ihr grösstes Problem ist? Fehlende Daten.

      Ich wünschte mir es wären Verschwörungstheorien - aber es ist die Realität.

      Es gäbe vermutlich hunderte von Leuten die sofort helfen wurde, doch diese lässt man kaum helfen.
  • P_hr 20.03.2020 08:51
    Highlight Highlight So etwas von Peinlich, ich schäme mich für dies so sehr. Die Offizielle Behörde schätzt die Fälle per Kilo Papier ab, ich glaub ich befinde mich nicht in der schweiz...
    • McStem 20.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wie das BAG genau misst. Doch die Methode ist ansich sehr genau.

      Zum Beispiel:
      Man legt 10 Bläter auf die Waage und kommt auf 1234.5 µg

      Dann legt man den restlichen Stoss auf die Waage und kommt auf 578'980.5µg und somit auf 469 Blätter.

      Aber klar, mit einer Küchenwaage gehts nicht.
    • MasterPain 20.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Du solltest dich eher schämen dass du die Bestimmun von Gewicht für eine ungenaue Messung hältst...
    • P_hr 20.03.2020 13:11
      Highlight Highlight Nein, es geht mir nur um die methode wie so eine kriese gehandhabt wird. mit einem uralten faxgerät, kommt schon😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 20.03.2020 08:51
    Highlight Highlight Und bei der BAG Corona Hotline wartet man auch um Mitternacht noch 1.5 Stunden erfolglos in der Warteschlaufe
    Benutzer Bild
  • zwängli 20.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Gilt halt auch für die Schweiz: Das Internet / die Digitalisierung ist Neuland für uns alle...
  • Ton 20.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Nun gut, man muss schon sehen, dass das BAG nicht viel dafür kann, nicht mehr ein klassischer Gatekeeper der Information zu sein. Die Sozialen Medien kommunizieren zwar viel schneller, aber verifiziert ist es deswegen nicht.
    Beim Absturz des Boeing 777 in San Francisco kam die erste Twitter-Meldung nach zehn Sekunden. Das heisst nicht, dass die FAA oder NTSB versagt hat. Genauso versagt hier das BAG nicht. Es dauert halt immer ein paar Stunden, um neue Fälle auszuwerten. Habt etwas Verständnis.
    • Patrik Hodel (1) 20.03.2020 09:09
      Highlight Highlight Verständnis?
      Für diese mittelalterliche Arbeitsweise im Hochtechnologieland Schweiz?
      Nein,csicher nicht.
    • dämittemgröschte 20.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Ou sorry, aus Versehen geblitzt😬
    • James_Bond 20.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Bitte? Das BAG weiss seit (mindestens) 2012, dass ihr Meldesystem veraltet (und gefährlich) ist. Und was haben sie unternommen? Anscheinend nichts. Das ist ganz einfach ein Skandal. Das BAG muss doch dafür sorgen, dass im Ernstfall, alle Abläufe bestmöglich vonstattengehen. Alle Prozesse müssen optimiert sein. Aber nein, bestimmt eine ältere Generation, die da meint, dass "wir das schon immer so gemacht haben". Das ist eine Frechheit und ein Skandal!
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Kommentar

Warum mir die SwissCovid-App ein persönliches Anliegen ist

Wir wissen, dass das Virus kranke und verletzliche Menschen bedroht. Was viele nicht realisieren ist, wie schnell es sehr persönlich werden kann.

Das da rechts – das sind meine Eltern.

In früheren, unbeschwerten Zeiten.

Heute lebt meine Mutter in einer Wohngruppe für demenzkranke Menschen. Vom Coronavirus weiss sie nichts. Sie ist in ihrer eigenen Welt.

Mein Vater besucht seine Frau so oft er kann. Sie wird liebevoll umsorgt und geduldig betreut im Heim. Von Menschen, die grossartige Arbeit leisten.

Von Menschen, die draussen unterwegs sind. Dort, wo das Virus kursiert. Wo sie auf dich treffen. Im gleichen Bus sind. Am Nebentisch sitzen.

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