Schweiz
Drohnen

Drohne behindert Rega-Rettungseinsatz bei Locarno

Publikumstag auf ILA Berlin 2026, Berlin, 13.06.2026 Eine professionelle Multirotor-Drohne vom Typ DJI Inspire 3 der Bundeswehr schwebt mit rotierenden Propellern vor bedecktem Himmel. Die Drohne ist  ...
Jede Drohne – egal wie schwer und ob mit oder ohne Kamera – muss bei Rettungsarbeiten sofort am Boden bleiben oder gelandet werden.Bild: www.imago-images.de

Drohne behindert Rettungseinsatz der Rega in der Region Locarno

Der Flug einer Drohne hat bei Indemini TI an der Grenze zu Italien einen Rettungseinsatz der Rega behindert. Der Pilot der Drohne wurde wegen Störung des öffentlichen Verkehrs, Hinderung einer Amtshandlung sowie Widerhandlung gegen das Luftfahrtgesetz angezeigt.
08.07.2026, 10:1808.07.2026, 10:18

Der Zwischenfall habe sich am Sonntag kurz vor 17 Uhr ereignet, teilten Tessiner Staatsanwaltschaft und Tessiner Kantonspolizei mit. Zu diesem Zeitpunkt sei in Indemini der Flug einer Drohne gemeldet worden, während sich ein Rega-Helikopter wegen eines Rettungseinsatzes im Anflug befand.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei und der Polizia intercomunale del Piano konnten den Piloten der Drohne identifizieren. Der Mann, ein 25-jähriger Australier mit Wohnsitz in Australien, habe das Fluggerät daraufhin sofort landen lassen. Er wurde polizeilich einvernommen und angezeigt, wie es im Communiqué weiter heisst.

Tessiner Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft erinnern in ihrer Medienmitteilung daran, dass das Fliegen von Drohnen während Rettungseinsätzen strengstens verboten sei. Alle Drohnen müssten bei Rettungseinsätzen in der Umgebung am Boden bleiben oder unverzüglich gelandet werden, um die Sicherheit der Rettungsmannschaften und der Einsatzfahrzeuge beziehungsweise -flugzeuge nicht zu gefährden. (sda)

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