Schweiz
Gesellschaft & Politik

Fall Patrick Frei: Er soll ein drittes Opfer jahrelang misbraucht haben

Fall Patrick Frei: Er soll ein drittes Opfer jahrelang missbraucht haben

22.07.2026, 19:2822.07.2026, 19:34
Patrick F.: Hier im Aargauer Grossrat.
Nebst den bislang bekannten Opfern soll der ehemalige Grossrat noch eine dritte Person missbraucht haben.Bild: facebook

Der Missbrauchsfall um den ehemaligen Aargauer Grossrat Patrick Frei zieht wohl grössere Kreise als bisher angenommen. Während bisher vor allem vom sexuellen Missbrauch einer Frau und ihrer damals minderjährigen Tochter die Rede war, soll es laut einer Recherche des SRF noch ein drittes Opfer geben.

140-mal soll Frei das dritte Opfer über mehrere Jahre hinweg betäubt und sexuell missbraucht haben. Wie bei den anderen Opfern soll er seine Taten zudem gefilmt haben, wie aus der Anklageschrift, welche dem SRF vorliegt, hervorgeht. Die Person leide bis heute unter den Vorfällen, heisst es weiter.

Gemäss Anklage soll er sich mit seinen mutmasslichen Taten erst später auf Iwona L. und ihre Tochter Paula konzentriert haben. Vor allem gegenüber dem Kind soll es innerhalb eines Jahres dann zu insgesamt 44 Übergriffen gekommen sein, bevor Frei schliesslich 2023 verhaftet wurde.

Ihm wird nun unter anderem mehrfacher versuchter Mord vorgeworfen. Weshalb, liest du hier:

Die Staatsanwaltschaft fordert für den ehemaligen Grossrat nun eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung. (cpf)

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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Foxtrott
22.07.2026 19:41registriert Oktober 2019
Was für ein Abgrund menschlicher Perversion und Krankhaftigkeit. Sollten sich all diese Vorwürfe bestätigen hoffe ich dass das Gericht das einzig richtige Urteil fällt: Lebenslänglich Rap. Verwahrung - gleichzeitig hoffe ich dass der Nebenschauplatz Ausschaffung von Mutter und Tochter von übergeordneter Stelle gestoppt wird und die Behörde abgemahnt wird
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Patrik Hodel
22.07.2026 20:00registriert Juni 2017
Hört auf, den Typen zu verpixeln.
Sein Face ist schon zu bekannt, es bringt nichts mehr!
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RuediRupf
22.07.2026 20:02registriert November 2023
Ich denke, dieser Fall sollte von einer externen Staatsanwaltschaft übernommen werden. Der Aarguer-Filz hat in diesem Fall bereits sein unwürdiges Gesicht gezeigt, ob da wirklich von einer unvoreingenommenen Untersuchung die Rede sein kann, wage ich zu bezweifeln.
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