Fall Patrick Frei: Er soll ein drittes Opfer jahrelang missbraucht haben
Der Missbrauchsfall um den ehemaligen Aargauer Grossrat Patrick Frei zieht wohl grössere Kreise als bisher angenommen. Während bisher vor allem vom sexuellen Missbrauch einer Frau und ihrer damals minderjährigen Tochter die Rede war, soll es laut einer Recherche des SRF noch ein drittes Opfer geben.
140-mal soll Frei das dritte Opfer über mehrere Jahre hinweg betäubt und sexuell missbraucht haben. Wie bei den anderen Opfern soll er seine Taten zudem gefilmt haben, wie aus der Anklageschrift, welche dem SRF vorliegt, hervorgeht. Die Person leide bis heute unter den Vorfällen, heisst es weiter.
Gemäss Anklage soll er sich mit seinen mutmasslichen Taten erst später auf Iwona L. und ihre Tochter Paula konzentriert haben. Vor allem gegenüber dem Kind soll es innerhalb eines Jahres dann zu insgesamt 44 Übergriffen gekommen sein, bevor Frei schliesslich 2023 verhaftet wurde.
Ihm wird nun unter anderem mehrfacher versuchter Mord vorgeworfen. Weshalb, liest du hier:
Die Staatsanwaltschaft fordert für den ehemaligen Grossrat nun eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung. (cpf)
