Schweiz
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Insgesamt rund 55.000 Legehennen hocken am Freitag, 10. Oktober 2008, dicht gedraengt in einem neuen Stall der Firma

Legehennen in der konventionellen Zucht stehen in der Schweiz 14 Quadratzentimeter Platz zur Verfügung. Bild: AP

Interview

«Wilde Hühner auf der Wiese» – wie eine 25-Jährige die Massentierhaltung abschaffen will

Heute startet die Unterschriftensammlung für die Initiative gegen Massentierhaltung. Meret Schneider erklärt, warum sich vor allem die Bauern über die Initiative freuen sollten. 



«Meret Schneider rettet die Welt», so heisst ein kürzlich erschienener SRF-Dokumentarfilm. Er zeigt, an welchen Fronten die 25-Jährige überall kämpft. 

Bild

Meret Schneider ist Geschäftsführerin bei der Stiftung «Sentience Politics» und Gemeinderätin in Uster.  Bild: meret schneider

Eine davon ist politisch: Als Geschäftsführerin der antispeziesistischen Stiftung «Sentience Politics» setzt sich Schneider zusammen mit ihrem Team für das Wohl der Tiere ein. Heute Dienstag startet die Stiftung die Unterschriftensammlung für die Massentierhaltungs-Initiative. 

Warum es diese Initiative braucht, was sich Schneider davon verspricht und wie die 100'000 Unterschriften zusammenkommen sollen, verriet die 25-Jährige watson im Interview

Frau Schneider, heute starten Sie die Unterschriftensammlung für die Initiative gegen Massentierhaltung. Wollen Sie mit dieser Initiative alle Bauern arbeitslos machen?
Nein, auf gar keinen Fall! Es geht uns darum, einen Gegentrend zu setzen. In der Landwirtschaft geht es momentan immer um noch mehr Optimierung, mehr Produktion, mehr Leistung. Das geht ganz stark auf Kosten der Tiere und der Umwelt. Die Schweiz ist zum Beispiel Spitzenreiter bei der Ammoniakverschmutzung der Böden. Es braucht eine Kehrtwende.

«Wir wollen eine Tierhaltung, wie sie uns in der Werbung von Swissmilk und Co. versprochen wird – Schweine im Stroh, wilde Hühner auf der Wiese.»

Meret Schneider

Und darum wollen Sie gleich jegliche Massentierhaltung verbieten?
Wir wollen eine Tierhaltung, wie sie uns in der Werbung von Swissmilk und Co. versprochen wird – Schweine im Stroh, wilde Hühner auf der Wiese. Wir wollen das Bild einer Schweiz, wie sie auch den Touristen suggeriert wird, zurück: Grüne Wiesen mit glücklichen, grasenden Kühen.

Zwei Schweine in ihrem Auslaufstall im Landschaftsmuseum Ballenberg, aufgenommen am Montag 7, Juli 2014. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Two pigs pictured in the Open-Air Museum Ballenberg in Balenberg, Switzerland, Monday, 07 July 2014. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Laut «Sentience Politics» geniessen nicht alle Schweizer Tiere genügend Auslauf und Platz.  Bild: KEYSTONE

Das Schweizerische Tierschutzgesetz gilt als eines der strengsten der Welt. Laut CVP-Nationalrat Markus Ritter sei es gar «vermessen» in der Schweiz von Massentierhaltung zu sprechen. Was sagen Sie dazu?
18’000 Hühner auf engster Fläche, zehn Schweine zusammengepfercht auf einem Parkplatz, weniger als ein Quadratmeter pro Tier, männliche Küken, die geschreddert werden… Wenn das keine Massentierhaltung ist, was dann? Gut möglich, dass die Schweiz eines der besten Tierschutzgesetze der Welt hat. Aber das heisst nicht, dass es besonders gut ist.

Ganz konkret: Wie viele Schweine dürften zusammen in einem Stall gehalten werden?
Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.

Im Initiativtext heisst es, dass der Bund die Kriterien für eine tierfreundliche Unterbringung und die maximale Gruppengrösse festlegen soll. Schieben Sie da die Verantwortung nicht ab?
Absolut nicht. Wir haben ergänzt, dass sich der Bund dabei an die Bio-Suisse-Richtlinien halten soll. Dieser Katalog entspricht verhältnismässig unseren Ansprüchen.

Sammelfrist dauert bis Dezember 2019

Tierschutz-, Tierrechts- und Umweltorganisationen haben heute die Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» lanciert. Bis zum 12. Dezember 2019 müssen sie die benötigten 100'000 Unterschriften zusammenbringen. Laut den Initianten soll der Bund Kriterien festlegen für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse je Stall. Er soll auch Vorschriften über die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen zu Ernährungszwecken erlassen. (sda)

Nur «verhältnismässig»?
Es gibt auch noch vorbildlichere Betriebe. Aber das zum jetzigen Zeitpunkt der ganzen Landwirtschaft überzustülpen, wäre utopisch.

Kommt die Initiative zustande und wird vom Volk angenommen, geht es vielen Landwirten an die Substanz. Spüren Sie auch Unmut von Seiten der Bauern?
Natürlich gibt es solche, die unzufrieden sind mit unseren Forderungen. Darum ist im Initiativtext aber auch von einer realistischen Übergangszeit von 25 Jahren nach Annahme die Rede. Es ist aber sicher keine Initiative gegen die Bauern! Viele Landwirte, mit denen ich gesprochen habe, wären froh, würde die Initiative umgesetzt. Sie leiden unter dem enormen Preisdruck, der fortschreitenden Konzentration und der hochgezüchteten Rassen. Die Annahme der Initiative wäre eine Chance für sie.

Eine Kuh auf einem Bauernhof, am Sonntag, 20. Mai 2018, in Schaffhausen. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Inwiefern?
Die hiesigen Bauern würden ohne Finanzspritzen vom Bund sowieso schon lange zugrunde gehen. Die Landwirtschaft an sich ist eine sehr teure Angelegenheit. Mehr auf Qualität und gute Tierhaltung zu setzen, wäre nur positiv. Auch für den Fleischexport ins Ausland. Die Schweiz könnte sich als Qualitätsvorreiterin im Markt positionieren.

Herr und Frau Schweizer konsumieren gut 80 Prozent Fleisch aus dem Inland. Was unternehmen Sie, damit bei Annahme der Initiative nicht einfach mehr Fleisch aus dem Ausland importiert wird?
Wir fordern natürlich auch vom Bund, dass er Importverbote auf Fleisch aus Massentierhaltungen verhängt. Alles andere würde ja nichts bringen. Sonst würde nur der Schweizer Markt mit ausländischem Fleisch überschwemmt.

Sie rechnen aber nicht ernsthaft damit, dass die Initiative mehrheitsfähig ist?
Doch, natürlich. Wir errechnen uns gute Chancen und werden von vielen verschiedenen Organisationen unterstützt. Niemand sieht gern zu, wie Tiere leiden.

Trotzdem kaufen viele Menschen Billig-Pouletflügeli.
Genau: Jedem normalen Menschen liegt das Tierwohl am Herzen. Nun will ich von ihnen nur wissen, ob sie auch bereit wären ein paar Franken mehr für ein Stück Fleisch oder eine Packung Eier zu bezahlen, mit dem Wissen, dass die Tiere gut gehalten wurden. Und die Bereitschaft ist da. Darum wird unsere Initiative auch Erfolg haben.

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • legis 13.06.2018 10:32
    Highlight Highlight Was viele vergessen:

    MTH ist der Brutkasten für multiressistente Keime! Diese Initiative nützt also nicht nur Tier, Umwelt und Konsumenten, sondern hilft noch so ganz nebenbei, die Menschheit vor einer fatalen Pandemie zu schützen!
  • Skip Bo 13.06.2018 10:29
    Highlight Highlight Das kann bereits heute konsumiert werden, nennt sich Weidebeef.Zurzeit sind die Preise wegen Importen im Keller. Die preissensibeln Konsumenten kaufen derzeit Filet von Importkühen.
    Benutzer Bild
  • RETO1 12.06.2018 23:03
    Highlight Highlight da wird die EU sicher nicht mitmachen
  • brudi 12.06.2018 22:58
    Highlight Highlight Als Vegetarier unterschreibe ich dies sofort. Aber als Obstbauer kann ich euch nur sagen , dass wir Bauern produzieren was der Markt verlangt. Sie sollte lieber für faire Marktpreise und einen höheren Anteil des konsumentenfrankens für die Bauern kämpfen. Dann würden sich viele der momentan unbeliebten agrarpraktiken sofort ändern.

  • g~w~t~f 12.06.2018 21:17
    Highlight Highlight ein verbot von werbung für fleisch wäre eine weitere möglichkeit die in betracht gezogen werden könnte...
  • derlange 12.06.2018 21:16
    Highlight Highlight Fakt ist, die Schweiz ist ein Grasland, ergo Kühe mit Kälbern, ergo Fleisch fällt sowieso an.
    Ansonsten, wer von euch kann Gras verdauen?

    Bezüglich bodenunabhängige Produktion (Schweine, Hühner, Strausse, usw.) gibts klare Richtlinien. Google -> innere Aufstockung/bodenunabhängige Produktion.
    Es kann längst nicht jeder durchschnittliche landw. Betrieb 18‘000 Legehennen halten.
    Futter für Tiere zu produzieren sei ineffizient, der Boden dankt dir das aber! Gülle/Mist sind die wertvollsten Dünger, eine abwechslungsreiche Fruchtfolge kann gestaltet werden, Arbeitsspitzen entfallen usw.
  • Zumiroderzudir? 12.06.2018 20:31
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist

    Mich stören die beiden Bilder ein wenig auf denen die Hühner abgebildet sind.
    Auf dem Titelbild ist ein Stall mit ein paar Hühner abgebildet. Das passt allerdings nicht zum Thema Massentierhaltung da es sich sehr Wahrscheinlich sogar um ein Bio-stall handelt. Das Sozialverhalten der Hühner ist so, dass diese, egal wie sie gehalten werden, gegenseitige nähe suchen. Die Hühner auf dem anderen Bild sehen sehr gesund aus, was auch nicht auf eine Massenhaltung schliessen lässt. Bitte recherchieren Sie nächstesmal besser. Es verzerrt so das Bild für sichnichtmithühnerauskenner :)
  • Zumiroderzudir? 12.06.2018 20:14
    Highlight Highlight “Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.”

    Ich frage mich, wie viel Platz muss dann ein Mensch haben?

    Die Initiative ist ja gut und recht, aber ist es nicht wichtiger das Problem mit den flüchtenden Menschen welche jeden Tag beim Versuch in ein besseres Leben zu gelangen im Mittelmeer ertrinken zu erst in den Griff zu bekommen?
    Ich weiss das betrifft euch nicht so direkt wie das Thema Nahrung. Doch wie Baloo der Bär schon zu sagen pflegte: “Probiers mal miiiit ein wenig Meeenschlichkeit.”
    Denk mal drüber nach!
    • sikki_nix 12.06.2018 23:29
      Highlight Highlight Wir als Staat sind multitasking fähig und könn(t)en uns um beliebig viele Probleme kümmern. Aber es braucht Menschen die aufstehen, aktiv werden und anpacken! Hier haben wir eine, die das tut. Sollte dir das Tierwohl am Herzen liegen, wäre es sehr unschlau, sie nicht zu unterstützen nur aus dem Grund, dass vermeintlich dringendere Probleme bestehen. Die gibt es nämlich immer.
  • Butzdi 12.06.2018 19:59
    Highlight Highlight Die Läden rund um die Schweiz werden wohl ausbauen müssen. Wenn dann ein gutes Stück Rind 120/kg kostet kann sich das Otto Normalverdiener schlicht nicht mehr leisten.
    • grünergutmensch 13.06.2018 02:15
      Highlight Highlight Doch kann er, einfach nicht mehr soft. Wär ein anfang
    • Lami23 13.06.2018 08:47
      Highlight Highlight Kann er. Aber nicht mehr täglich, was für alle besser wäre.
  • Leee 12.06.2018 19:38
    Highlight Highlight Wurde auch Zeit! Toll!:)
  • locogoa 12.06.2018 18:53
    Highlight Highlight Es wird einfach endlich mal Zeit dass alle die hier nach besseren Bedingungen in der Fleischproduktion schreien, vorangehen und ihre Verantwortung wahrnehmen anstatt immer nach dem Staat und Gesetzgeber zu rufen. Gesetzte ändern das Konsumverhalten leider zu wenig. Die einzigen die darauf Einfluss haben sind wir als Konsumenten selbst. Wo keine Nachfrage da kein Angebot ...
    aber das will ja dann niemand, das sollen dann die anderen. Zum beispiel die die sich’s nicht leisten können...
    sorry aber die Doppelmoral vieler Schreiber hier stinkt zum Himmel.
  • Feuerfrau 12.06.2018 18:40
    Highlight Highlight Ich will auch unterschreiben. Der Mensch sollte sowieso vorwiegend Gemüse und Früchte essen. Ich komme aus einer armen Arbeiterfamilie und es gab höchstens einmal die Woche ein wenig Fleisch (das ich meist gar nicht ass). Sonst lebten wir vom Garten und Reis, Teigwaren und Kartoffeln gaben Energie und ich bin auch gross geworden und immer noch gesund und voller Kraft.
    • Ufuk Kuzu 12.06.2018 23:58
      Highlight Highlight Ja ich jedesfalls lebe im Jahr 2018.... zu dieser Zeit wo man nur einmal die Woche Fleisch ass kam es vermutlich öfters auch mal zu Stromausfällen, öfters floss kein Wasser aus dem Hahn in gewissen Haushalten wollen sie jetzt damit klar machen dass früher alles besser war?
  • Pisti 12.06.2018 18:37
    Highlight Highlight Wie sieht es dann eigentlich aus, mit Importen von der EU etc? Darf dann nur Fleisch importiert werden dass dem CH-Standart entspricht? Sonst wäre die Initiative ja eigentlich nutzlos.
    • Eine_win_ig 12.06.2018 21:54
      Highlight Highlight Da hätte die EU dann wieder alles andere als Freude.
      Nicht wertend gemeint: dürfte so eine Initiative überhaupt umgesetzt werden (Importverbot) oder geht das gegen GATT/EFTA? Bei beiden ist die CH ja dabei... und da Völkerrecht nach Prinzip in der Schwiz ohne Widerruf über Nationalrecht steht, dürften da GATT/EFTA trumpfen.
      Juristen hier, die sich damit auskennen?
    • sikki_nix 12.06.2018 23:39
      Highlight Highlight Ja, steht ja im Interview -> import von Fleisch aus MTH soll verboten werden.
    • Eine_win_ig 13.06.2018 09:02
      Highlight Highlight Und deswegen meine Frage: darf die Schweiz nach EFTA überhaupt Importverbote für so etwas aufstellen?
      Cassis de Dijon besagt ja, dass alle Mitglieder des europäischen Binnenmarktes Produktionsstandards und Lebensmittelqualität der anderen Länder anerkennen müssen... MTH ist meines Erachtens nach rechtlich gesehen ein Produktionsstandard...
    Weitere Antworten anzeigen
  • OhDeaSu 12.06.2018 18:36
    Highlight Highlight Natürlich würde dies den Bauern schaden. Wenn die Initiative einen Sinn haben soll müsste es auch gleich ein Importverbot oder massive Strafzölle für ausländisches Fleisch geben. Sonst wird in der Schweiz letztendlich gar kein (oder viel weniger) Fleisch mehr produziert und das Problem wurde nur ausgelagert. Denn auch wenn ich persönlich lieber gutes dafür weniger Fleisch esse (und somit mehr bereit bin zu bezahlen) so wird dies sicher nicht auf die ganze Schweiz übertragbar sein. Der Gedanke ist zwar Nobel aber letztendlich würde einfach ausländisches Fleisch gekauft werden.
    • Posersalami 12.06.2018 20:59
      Highlight Highlight Natürlich muss Fleisch aus Massentierhaltung dann komplett verboten werden.

      Damit hätte ich kein Problem.
  • Mr. Spock 12.06.2018 18:36
    Highlight Highlight Fände eine vollkommen transparente Deklaration der Haltungsbedingungen sinnvoll. Analog zu Zigaretten sollte auf Fleischverpackungen jeweils ein Bild der effektiven Haltungsanlage des Züchters zu sehen sein! Da würden such virle 2mal überlegen wirklich das budget stück zu nehmen.

    Naturnahe haltung hat für konsument eigentlich nur vorteile:
    - sieht besser aus
    - schmeckt besser
    - beinhaltet mehr nährstoffe
    - weniger schaden an der umwelt
    - weniger einsatz von chemikalien

    Logisch oder? Bio-logisch!
    • Lami23 13.06.2018 08:48
      Highlight Highlight Bezüglich Ressourcen sieht es gerade bezgl Futter ganz anders aus. Sojahaltiges Futter verbraucht enorm viele Ressourcen.
      Ungenügend ist es nur, solange gleich viel Fleisch gegessen wird.
  • Jol Bear 12.06.2018 18:06
    Highlight Highlight Die Fleischpreise würden massiv höher, Importfleisch kümstlich verteuert, Einkäufe ennet der Grenze zunehmen. Der Bund wird Ablehnung empfehlen, weil nicht mit EU-Verträgen u.a. Abkommen kompatibel, die Bauern werden eine Abgeltung über höhere Direktzahlungen und nicht über Marktpreise fordern.
  • Snowy 12.06.2018 18:02
    Highlight Highlight Noch in den 60-er Jahren gab es in Schweizer Mittelstandsfamilien (aus Kostengründen) nur 1-2 Mal pro Woche Fleisch.

    Sehe überhaupt nicht ein, warum wir auf Kosten der Gesundheit und der Natur garantieren müssen, dass der Mittelstand täglich Fleisch essen kann!

    Play Icon
  • NaSkivaL 12.06.2018 17:46
    Highlight Highlight Seit es Bio gibt, hab ich kein Nicht-Bio Fleisch mehr gekauft. Auch für Hund und Katz gibts ausschliesslich Bio. Zum einen wegen der besseren Haltung der Tiere, zum anderen weil Bio massiv weniger chemie-verseucht ist.
    Gerne bin ich bereit, noch etwas mehr zu bezahlen und bei Bedarf den Konsum von Tier nochmal etwas zu senken. Wenn es dafür den Tieren wieder besser geht und sie nicht mehr so brutal gefoltert und rücksichtslos misshandelt werden.

    Meine Unterschrift hat sie. Und eigentlich auch die von allen meinen Freunden und Bekannten.
    • Carl Gustav 12.06.2018 22:02
      Highlight Highlight Nachhaltig, aber Haustiere die Fleisch fressen
      Hauptsache gutes Gefühl beim Biokauf...Bravo
  • Snowy 12.06.2018 17:36
    Highlight Highlight Gute Initiative!

    Landwirtschaft kann in der CH ohnehin nur mit massivsten Subventionen betrieben werden: Es kann darum einfach nicht sein, dass wir trotzdem die höchste Amoniakkonzentration in unseren Böden haben!

    Es gibt keine Alternative zu nachhaltiger Landwirtschaft - erst recht nicht in der kleinräumigen, qualitätsbewussten und hochpreisigen Schweiz!
    Offensichtlich müssen dies unsere Bauern und deren Lobbyorganisationen auf die harte Tour lernen.

    1,6 m2 anstatt 0,9 m2 für ein Schwein...: Wer hier dagegen ist, sollte sich mal einige grundsätzliche Fragen bez seiner Moral stellen...
    • Posersalami 12.06.2018 20:56
      Highlight Highlight Ich habe schon wild lebende Schweine gesehen, die brauchen wohl eher 16m2 / Tier um sich wohl zu fühlen. Die Tiere bewegen sich in der Natur unheimlich viel.

      Wir konsumieren mindestens doppel so viel Fleisch, wie von allen Verbänden und Organisationen als gerade noch gesund angesehen wird. Es wäre also keine Zumutung, den Konsum über den Preis zu halbieren oder noch weiter zu senken.
    • derlange 12.06.2018 20:56
      Highlight Highlight Wer bezahlt die Baukosten? Flächenschwund? Fruchtfolgefläche? Weniger produzieren auf grösserer Fläche?
      Dann wären auch 6 mio Menschen in der Schweiz genug? Bist du glücklicher wenn dein Büro grösser ist, du aber ein Drittel der Fläche nicht benutzt? Bist du dann produktiver? Bist du dann wirtschaftlicher? Putzfrau hat dann auch länger, du hast mehr Resourcen (Boden, Beton, Teppiche usw.) verschwendet...
      Moralisch korrekt alles zuzupflastern?

  • me myself 12.06.2018 17:08
    Highlight Highlight Die Fleischproduktion ist der grösste Verursacher von Treibhausgasen und Umweltzerstörung. Dazu kommt noch das unermessliche Leid der Tiere. Wir müssen, ob gewollt oder nicht, weniger Fleisch essen! Früher ging es auch
  • Schluch 12.06.2018 17:02
    Highlight Highlight Die Initiative geht sicher in die richtige Richtung. Es geht doch genau darum zu sorgen, dass das günstigste Produkt im Land immernoch gewissen Mindestanforderungen genügt. Ich sehe nicht ein, weshalb es erlaubt sein soll, landwirtschaftliche Produkte schlechter (Tierwohl, Umweltverschmutzung...) zu produzieren.
  • MyAnusIsBleeding 12.06.2018 16:15
    Highlight Highlight Ich bin bereit ein paar Franken mehr zu bezahlen. Aber dann möchte ich die Gewissenheit haben, dass der zusätzliche Betrag auch wirklich beim Produzenten ankommt und nicht irgendwo unterwegs bei einem Zwischenhändler versickert.
    • Mr. Spock 12.06.2018 18:19
      Highlight Highlight Dann musst du wohl direkt zum Bauern. Sieht dann meistens so aus:
      Landwirt - Aufzucht
      Metzger - Schlachtung/Vertrieb
      Dorfladen - Vertrieb
      Bei regionalen Waren aus dem Dorfladen.
  • mänu49 12.06.2018 16:14
    Highlight Highlight Wollen wir jedoch fair zu unseren Bauern sein, muss ein "Strafzoll" auf importiertem Fleisch aus "nicht gerechter Tierhaltung" erhoben werden.
    Dieses Geld könnte wieder an die tier- und naturfreundlichen Produzenten verteilt werden.
    • Leee 12.06.2018 19:37
      Highlight Highlight Dieser Import wäre dann ja verboten.
  • Sam12 12.06.2018 16:12
    Highlight Highlight Jetz mal ohne die Initiative zu bewerten: Ich finde es interessant, dass wieder einmal nicht die Ursache des Problems in Angriff genommen wird. Würde jeder z.B. seinen Fleischkonsum drosseln (ja, ich esse auch Fleisch), würde die Massentierhaltung überflüssig. Aber hier stösst man leider immer noch auf Unverständnis...
    • Astrogator 12.06.2018 16:35
      Highlight Highlight Die Initiative wird Fleisch verteuern was wohl auch zu weniger Konsum führen würde.

      Aber ich selbst habe heute zum ersten mal von der Initiative gehört und noch keine Ahnung dazu.
    • thinkthanks 12.06.2018 16:51
      Highlight Highlight Man könnte sagen, es wird viel Fleisch konsumiert, weil es aus Massentierhaltung kommt und damit billig ist. Oder man kann sagen, dass es nur Massentierhaltung gibt, weil wir viel Fleisch essen. Wenn man diesen Teufelskreis stoppen will, muss man ja irgendwo anfangen.
    • Paddiesli 12.06.2018 16:53
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 12.06.2018 15:58
    Highlight Highlight Eine gute Initiative! Wo kann ich unterschreiben?
    • Tscheggsch? 12.06.2018 16:26
      Highlight Highlight https://sentience-politics.org/de/unterstuetzen/kampagnenarbeit/

      Hier können Sie Unterschriftenbögen bestellen, um Ihre Bekannten auch noch zu einer Unterschrift zu motivieren ;-)
    • Balan 12.06.2018 17:30
      Highlight Highlight Am Samstag sind auch in Basel, Bern, Luzern und Zürich Leute gesucht die helfen beim Unterschriften Sammeln, hab ich gerade auf der Facebookseite von Sentience politics gesehen:)
    • Snowy 12.06.2018 17:46
      Highlight Highlight Danke für den Link!

      Bögen sind bestellt.
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  • Charlie B. 12.06.2018 15:45
    Highlight Highlight Gut so!
  • DerRaucher 12.06.2018 15:45
    Highlight Highlight Die eh schon hohen Fleischpreise in der Schweiz würden explodieren. Glaube kaum das sowas mehrheitsfähig ist.
    • grünergutmensch 12.06.2018 16:18
      Highlight Highlight HOCH?! Ernsthaft, Fleisch ist viel zu billig, pervers billig. Fleisch sollte wieder etwas spezielles sein was man höchstens mal am Sonntag geniesst.
    • DerRaucher 12.06.2018 17:17
      Highlight Highlight Im Vergleich zum Ausland ist der Preis hoch das kann niemand weg reden. Täglicher Fleischkonsum ist mittlerweile so verankert, das es beinahe unmöglich sein wird, die Gesellschaft wieder umzupolen.
    • Snowy 12.06.2018 17:47
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass sämtliche Nahrungsmittel viel zu billig sind - beim Fleisch ist es besonders extrem!
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  • sealeane 12.06.2018 15:44
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass das funktionieren kann. Aber ich sehe schon die angstmache plakate dies dazu geben wird... 🧐
    Auch ich muss eingestehen, dass ich nicht nur biofleisch kaufe... Wenn man knap bei kasse ist, ist das günstige fleisch halt schon näher...
    Manchmal ist es halt auch ein Vorteil die Wahlfreiheit einzuschrenken. Den damit würden wir uns Konsumenten auch aus dem moralischen Dilemma befreien... Dafür schluck ich auch höhere preise (zugegebenermassen esse ich nicht viel fleisch).
  • Balan 12.06.2018 15:32
    Highlight Highlight Tolles Interview, tolle Frau, tolle Iniatitive :D Meine Unterschrift hat sie!
  • Platon 12.06.2018 15:25
    Highlight Highlight Tolle Frau🙌🏼
  • stabiler 12.06.2018 15:21
    Highlight Highlight Da bekanntlich gefühlte 80% der Menschen angeben, nur "sehr selten" Fleisch zu essen, und wenn, dann "nur in Bio-Qualität aus Weidehaltung" bezogen "vom lokalen Metzger des Vertrauens", müssten die Chancen der Initiative tatsächlich intakt sein...
    • Snowy 12.06.2018 17:37
      Highlight Highlight Es ist zu hoffen.
    • NaSkivaL 12.06.2018 17:48
      Highlight Highlight Ein Teil dieser "gefühlten 80%" bringt dies als Schutzbehauptung. Aber das beweist, das wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn Billigfleischesser sich sogar anonym schämen, zuzugeben, dass sie billiges Fleisch essen und damit die Tierquälerei in Kauf nehmen, ja, dann sind wir gut unterwegs. Es ist nicht mehr schick, egoistisch die Welt aufzufressen.
    • locogoa 12.06.2018 18:59
      Highlight Highlight Wen dem so wäre, müssten die restlichen 20% ja täglich Berge von Fleisch essen.... leider gibts niemand zu aber wenn wir vor der kühltheke stehen liegt uns dass Portemonnaie um einiges näher als unsere Moralvorstellungen... selbst bei Leuten für die der Preis eigentlich keine Rolle spielt.....
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  • Frances Ryder 12.06.2018 15:15
    Highlight Highlight Männliche Küken shreddern hat nichts mit Massentierhaltung zu tun. Das ist unumgänglich bei der Eierproduktion, es sei denn man züchtet eine Rasse die für Fleisch- und Eierproduktion geeignet ist oder macht DNA-Tests bei den Embryos.
    • Tscheggsch? 12.06.2018 16:29
      Highlight Highlight https://www.demeter.de/verbraucher/landwirtschaft/wesensgem%C3%A4%C3%9Fe-tierhaltung/bruederkueken-das-leben-schenken

      Oder man ist bereit, in D 4 cent mehr für ein Ei zu bezahlen. Die Schredderei/Vergasung ist überhaupt nicht unumgänglich.
    • b4n4n4j03 12.06.2018 18:27
      Highlight Highlight @frances:
      "Das ist unumgänglich bei der Eierproduktion".
      Was ist das denn für eine Aussage?!
      Wie wäre es wir schreddern sie bei der produktion einer inteligenteren menschheit?
      Sorry ist leider unumgänglich...
    • Frances Ryder 12.06.2018 18:52
      Highlight Highlight Das ist ein Nischenangebot im BioBereich und leider, wie die meisten BioAngebote, nicht massentauglich.
  • googelhupf 12.06.2018 15:10
    Highlight Highlight super initiative!
    hoffe bloss, dass die ländliche bevölkerung der schweiz das potential dabei erkennen wird.
  • Phrosch 12.06.2018 15:10
    Highlight Highlight „Ganz konkret: Wie viele Schweine dürften zusammen in einem Stall gehalten werden?
    Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.“
    Also geht es nur darum, das schon existierende Gesetz umzusetzen, was weitgehend schon geschieht...
    With all due respect, haben wir keine drängenderen Probleme, die zuerst gelöst werden sollten?
    • legis 12.06.2018 19:39
      Highlight Highlight Ganz ehrlich? Nicht wirklich! Die Umwelt zu retten ist eine der dringensten Aufgaben die wir bewältigen müssen! Sonst wird dann definitiv alles andere zweitrangig ;)
  • Wilhelm Dingo 12.06.2018 15:08
    Highlight Highlight Schöne Idee. Glückliche Hühner und grasende Kühe können aber den aktuellen Bedarf an Edelstücken niemals stillen.
    • Grabeskaelte 12.06.2018 16:18
      Highlight Highlight Tja dann werden die Dinger halt teurer und/oder sind um 1000 schon ausverkauft. Who cares? Es gibt kein Anrecht auf Fleischkonsum. Grüsse von einem überzeugten Karnivoren.
    • lilie 12.06.2018 16:38
      Highlight Highlight @Wilhelm: Verarbeitung "Head to Tail" ist nicht nur aus Tierschutzgründen eh dringend geboten! Was an Lebensmitteln bereits bei der Produktion weggeschmissen wird, geht - Achtung Wortspiel und trotzdem ernst gemeint - auf keine Kuhhaut!
    • PrivatePyle 12.06.2018 18:13
      Highlight Highlight @lilie
      Wann hattest Du das letzte Mal Schweinehals, Innereien, Hühnerbeine und Rinderzungen auf dem Teller?
      Eben.....

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  • FrancoL 12.06.2018 15:06
    Highlight Highlight "Jedem normalen Menschen liegt das Tierwohl am Herzen. Nun will ich von ihnen nur wissen, ob sie auch bereit wären ein paar Franken mehr für ein Stück Fleisch oder eine Packung Eier zu bezahlen, mit dem Wissen, dass die Tiere gut gehalten wurden"
    Und ich sage:
    Jedem normalen Menschen liegt das Wohl des Arbeiters am Herzen und nun will ich wissen, ob sie auch bereit sind für eine Tagesleistung auch bei den gering Verdienern soviel zu bezahlen, dass es diesen Menschen gut geht.
    Nun stellt sich die Frage: Haben denn die unteren Verdienstklassen genügend Einkünfte um das alles zu berappen?
    • lilie 12.06.2018 16:43
      Highlight Highlight @FrancoL: Natürlich müssten sich einkommensschwächere Personen und besonders Familien einschränken. Dafür würde der Druck, Tiere "Head to Tail" zu verarbeiten, anstatt nur die besten Stücke zu essen, steigen.

      Es geht nicht an, dass wir sagen, das Wohl der Tiere, der Umwelt, der Mrnschen in der dritten Eelt ist ja wurst, Hauptsache bei uns können auch die Sozialhilfebezüger jeden Tag Fleisch essen!

      Das ist pervers.
    • FrancoL 12.06.2018 16:58
      Highlight Highlight @Lilie; Es ist pervers wenn eine Tierschützerin von einigen Franken spricht die man bereit sein sollte auszugeben um die Tierhaltung zu verbessern und dabei vergisst und wohl auch nicht dafür auf die Strasse geht, wenn man einige Franken mehr ausgeben müsste um die untersten Verdienstklassen ein wenig anzuhaben damit diese Menschen auch eine Art gerecht Haltung erfahren.
      Enttäuschend ist dass Du offensichtlich der Meinung bist dass dies kein Thema ist und leider stelle ich fest dass gerade bei vielen Tierschützern das Menschen würdige Dasein nicht gerade oben auf der Wunschliste steht.
    • lilie 12.06.2018 19:52
      Highlight Highlight @FrancoL: Doch, ich bin sehr dafür, dass Menschen mit geringerem Einkommen bessere Bedingungen bekommen und trage meinen Teil dazu bei.

      Aber dies darf nicht auf Kosten anderer, noch schwächerer Mitglieder unserer Erdengemeinschaft gehen. Die Massentierhaltung ist ein Graus, trägt zur Resistenzbildung von Krankheitserregern bei, verschwendet Ressourcen und liefert erst noch minderwertige Lebensmittel.

      Und das alles, damit Leute im reichsten Land der Welt, die weniger verdienen als ihre Landsleute (aber immer noch mehr als x Millionen andere) jeden Tag Fleisch essen können?

      Das ist dekadent.
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  • Bav 12.06.2018 15:06
    Highlight Highlight Nein Frau Obrist, die Pouletflügeli sind so billig weil gerade die wenigsten diese kaufen wollen. Die Meisten geben gerne mehr Geld aus aber kaufen die Brust. Wäre es Ihnen lieber weiterhin die Pouletflügeli nach Afrika zu verschiffen und da mit Dumpingpreisen die lokale Wirtschaft zu zerstören? Oder soll man diese einfach wegwerfen?
    • Mutzli 12.06.2018 16:23
      Highlight Highlight ...Wenn hier weniger produziert werden würde, weil die einzelnen Tiere mehr Platz brauchen, könnten deshalb umso weniger Poulets zu Dumpingpreisen irgendwohin verschifft werden. Es geht ja um die Haltungsvorschriften und nicht die Verkaufsbedingungen.
    • Bav 12.06.2018 17:05
      Highlight Highlight Bin ich einverstanden, doch ging es mir darum, dass es im Interview wieder einmal um die Pouletflügeli geht. Deren Preis hat weniger mit der Tierhaltung zu tun, als mit unseren Essgewohnheiten (Knochen und so). Ich mage keine populistischen Argumente und noch weniger wenn Journalisten diese kopieren.
  • Eskimo 12.06.2018 15:01
    Highlight Highlight Ein paar linke Träumer wollen die bald 10 Mio Schweiz mit wilden Hühnern versorgen😂
    • Mutzli 12.06.2018 16:25
      Highlight Highlight Was wäre denn der Gegenteil dieser Idee und damit nach ihnen realistisch? Alle 10 mio nur noch mit poulet aus Massentierhaltung durchfüttern?

      Wenns um die Versorgung geht, ist Viehwirtschaft massivst ineffizient im Vergleich zu pflanzlicher Produktion, das ist nun mal so. Die paar Bergbauernwiesen die auf Kühe angewiesen sind, weigen das nicht auf.
    • Keepitsimple 12.06.2018 17:23
      Highlight Highlight Hier kommen wir einer weiteren ursache für massentierhaltung auf den grund, nämlich die stetig voranschreitende überbevölkerung. Mehr menschen bedeutet auch weniger freie flächen, welche für landwirtschaft genutzt werden können. Es will zwar nie jemand hören, aber wir sind mit dem heutigen pro kopf verbrauch an ressourcen einfach eine zu hohe belastung für unsere umwelt. Eine nachhaltige lösung kann nur durch drehen an beiden schrauben bewirkt werden.
    • PrivatePyle 12.06.2018 18:01
      Highlight Highlight @Mutzli:
      Wenns um die "Versorgung" geht ist vor allem erst einmal die extensive Bio-Landwirtschaft massivst inneffizient, welche diese weltfremde Initiative anstrebt. 90% der Bio-Flächen in der CH bestehen bloss aus Grasland für Rinder.
      Und sorry aber wenn du die Pouletmast in der Schweiz mit dem Ausland vergleichst, ist es einfach nur lachhaft hier von "Massentierhaltung" zu sprechen.
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  • grünergutmensch 12.06.2018 14:58
    Highlight Highlight endlich tut sich da was :) grad mal schauen wo ich helfen kann unterschriften zu sammeln
  • Schreimschrum 12.06.2018 14:49
    Highlight Highlight Wenn diese Initiative abgelehnt wird, verliere ich jegliche Hoffnung in die Menschheit.
    • legis 12.06.2018 19:44
      Highlight Highlight Ja ich dreh dann denke ich auch echt, echt, echt langsam durch!
  • lilie 12.06.2018 14:49
    Highlight Highlight Sehr viel Optimismus von der jungen Dame. Das ist das Recht und die Pflicht der Jugend.

    Die Vorlage ist ehrgeizig. Aber aus meiner Sicht zumindest mit einem gewissen Augenmass durchdacht. Da gibt es weitaus utopischere Ansätze.

    Biomassstäbe für fie Tierhaltung und Verbot des Imports von Fleisch aus Massentierhaltung würde ich sehr begrüssen.

    Klar würde das das Fleisch deutlich verteuern, die Leute müssten sich doppelt überlegen, wie oft sie Fleisch essen wollen. Aber es könnte ja dann eh nicht mehr so viel produziert werden wie bisher.
  • Carl Gustav 12.06.2018 14:46
    Highlight Highlight Die Frage, die man sich an der Urne stellen muss: Wollen wir Qualität statt Quantität, auch wenn es zum gleichen Preis nur noch halb so viel Fleisch geben wird. Ich werde ja stimmen, falls es zur Abstimmung kommt. Auch wenn ich sehr gerne Fleisch esse.
    Hoffe einfach nicht, dass danach das Gejammer losgeht von Zweiklassengesellschaft bei der Ernährung.
    Wenn wir teureres Fleisch wollen und damit den Konsum senken, müssen wir auch wissen, dass es danach für gewisse Familien unerschwinglich wird regelmässig Fleisch zu essen
    • lily.mcbean 12.06.2018 16:45
      Highlight Highlight So ein Blödsinn! Wenn mann direkt ab Hof Mischpackungrn kauft kommt man um einige hundert Franken weniger rum! Ich kenne einige Familien die immer zusammenlegen und ein ganzes Tier kaufen und das unter sich aufteilen. Wenn das alle machen würden würden wir schon nur so den Konzernmultis die diese Zustände auch mitverantworten ein schnippchen schlagen.
    • Carl Gustav 12.06.2018 17:11
      Highlight Highlight Ganz ruhig Lily
      Wenn Du deinen Blödsinn zu Ende denkst, muss trotzdem jemand den Transport und die Kühlung (nehme an auch einen zusätzlichen Tiefkühler) bezahlen.
      Und du musst flüssiges Geld haben um ein ganzes Tier aufs Mal zu kaufen.
      Würde die Schweiz hauptsächlich aus Grossfamilienclans bestehen, die einen Bauernhof in der Nachbarschaft haben, gäbe es Migros und Coop gar nicht.
    • Snowy 12.06.2018 17:45
      Highlight Highlight Noch in den 60-er Jahren gab es in Schweizer Mittelstandsfamilien (aus Kostengründen) nur 1-2 Mal pro Woche Fleisch.

      Sehe nicht ein, warum wir auf Kosten der Gesundheit und der Natur garantieren müssen, dass der Mittelstand täglich Fleisch essen kann!

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  • PrivatePyle 12.06.2018 14:45
    Highlight Highlight Nirgends wo in der Welt werden Tiere so gut gehalten wie in der Schweiz. Nirgends wo haben Tiere so viele Rechte. Und da gibt es tatsächlich immer noch Leute, welche die schweizer Tierhalter weiter massregeln und regulieren wollen, was dazu führen wird, dass einfach mehr vom Ausland importiert wird. Aus Ländern in denen es wirkliche Massentierhaltung gibt und Zustände vorherrschen, von denen Meret Schneider nicht mal die leiseste Ahnung hat. Menschen ernähren sich nunmal von tierischen Produkte, das wird immer so bleiben. Da kann Meret noch lange Paprikas aus der Mülltonne fischen.
    • Mutzli 12.06.2018 16:27
      Highlight Highlight "Wir fordern natürlich auch vom Bund, dass er Importverbote auf Fleisch aus Massentierhaltungen verhängt. Alles andere würde ja nichts bringen. Sonst würde nur der Schweizer Markt mit ausländischem Fleisch überschwemmt." -Meret Schneider

      Zum Glück gibts Interviews, wo solche Fragen direkt beantwortet werden..
    • PrivatePyle 12.06.2018 17:23
      Highlight Highlight Also weniger inländische Produktion und gleichzeitig Importverbote!? Dann sollen wir nur noch Grünzeugs essen oder was?? Und wie will die gute Frau Schneider überhaupt solche Verbote durchsetzen?
    • Snowy 12.06.2018 17:54
      Highlight Highlight In der Schweiz sind zwei Dinge weltweite Spitze:

      - Die Amoniakkonzentration in den Böden
      - Die Subventionen an die Landwirtschaft

      Geht irgendwie nicht zusammen.

      Und nein, dies würde eben nicht dazu führen, dass einfach aus dem Ausland importiert würde (wenn man Importe aus Massentierhaltung verbieten würde).
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  • Gegu 12.06.2018 14:31
    Highlight Highlight super initiative!

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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