Schweiz
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Interview

Politologe Balsiger zur Besetzung des Bundesplatzes: «Könnte zum Eigengoal werden»

Die Klimaaktivisten wollen den Bundesplatz nicht räumen. Politologe Mark Balsiger sagt im Interview, welche Folgen dies für die öffentliche Wirkung der Klimabewegung hat. Und wie sie die Politik weiter auf Trab halten könnten.



Die Klimastreiker schalten auf stur und wollen den Bundesplatz nicht räumen. Was ist die öffentliche Wirkung dieses Vorgehens?
Es wird relativ viele Leute geben, die sich von diesem Vorgehen und der Klimabewegung eher distanzieren. Dies, weil sie finden, der Bundesplatz sei heilig und es gebe seit Jahrzehnten ein Demoverbot während Sessionen. Andere denken, dass es wichtig sei, dass die Klimajugend hart bleibt, weiter vor dem Bundehaus präsent ist und ihre Anliegen durchbringen will.

Sie sagten gestern, die Besetzung des Bundesplatzes sei ein «Coup für die Klimabewegung». Wird sie jetzt mit der drohenden Räumung zum Eigengoal?
Für gewisse Leute kann es zum Eigengoal werden. Die Klimabewegung radikalisiert sich mutmasslich. Vielleicht gibt es einzelne in dieser grossen Bewegung, die ganz bewusst auf eine Eskalation hinarbeiten. So, dass auf einmal hunderte Polizeigrenadiere hier stehen. Das sind dann die heftigen Bilder, die gewissen Leuten Auftrieb geben, der Sache aber wahrscheinlich schaden.

Welchen Ausweg sehen Sie für die Bewegung, um sich Gehör zu verschaffen?
Das Protestcamp sollte weiterlaufen, aber nicht hier. Sondern etwa auf dem Waisenhausplatz, der nur 300 Meter entfernt ist. Es liegt an der Klimabewegung, zudem auf anderem Weg aktiv zu werden. Etwa mit einer Volksinitiative. Ich bin sicher, dass sie innert wenigen Wochen die dazu nötigen Unterschriften zusammen hätten. Damit würden sie auf der Agenda bleiben und die institutionelle Politik auf Trab halten.

Das ganze Interview kannst du im Video (oben) sehen.

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Klimabewegung besetzt Bundesplatz

Klimaaktivisten wollen Bundesplatz nicht räumen

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189Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 23.09.2020 05:47
    Highlight Highlight Extreme Initiativen sind chancenlos. Darum setzen die Extremisten auf Gesetzlosigkeiten.
  • äti 22.09.2020 22:05
    Highlight Highlight Politologe: könnte, hätte, würde, man weiss nicht, vermuten, annehmen, wenn, ... genau.
    Da ist doch etwas machen besser. Ich drücke den Aktivisten die Daumen.
  • winglet55 22.09.2020 19:36
    Highlight Highlight Das ist ein Eigengoal!
    Ich bin für Umweltschutz, aber so geht es nicht!
    • äti 22.09.2020 22:10
      Highlight Highlight Wie denn?
    • Bildung & Aufklärung 22.09.2020 23:46
      Highlight Highlight Winglet, du bist auf dem Blatt, als Worthülse für "Umweltschutz".

      In Wahrheit, faktisch, könnte es dir nicht egaler sein. Viel Spass beim fliegen übrigens.

      Was 'äti' interessiert, wollte ich dann übrigens auch noch wissen. Du und deinesgleichen mit euren infantilen "so nicht!!1! anders rettet man die Welt!" Voten könnt uns ja gerne aufzeigen und beibringen, welche Massnahmen der letzten 100 Jahre alle so extrem gut waren, dass heute bis 80% der meisten Natur in der Schweiz TOT ist.

      Man freut sich auf eure intelligenten Anweisungen und Pläne.

      Wir werden dann gerne folgen.
    • winglet55 23.09.2020 11:11
      Highlight Highlight Mit dieser Aktion die Marktfahrer zu behindern bringt negative Schlagzeilen. Nun kann man es so sehen wie Donny in den USA, das auch negative Schlagzeilen, eine gute Sache sind. Ich bin für Dialog und für Argumente, die ja zuhauf vorhanden sind. Hätte man die Aktion in der Nacht vor dem Wochenmarkt abgebrochen hätten die Demonstranten meine Uneingeschränkte Unterstützung gehabt.
  • Satan 22.09.2020 19:10
    Highlight Highlight Bitte Protestiert, aber nicht da wo wir (die Politiker) damit konfrontiert werden. Find ich irgendwie lustig. 😂
  • Gzdt 22.09.2020 17:34
    Highlight Highlight Eigengoal!?
    Ja für die Bürgerlichen die das Problem einfach weiter ignorieren!

    Meine Symphatie und Unterstützung haben die Klima-Aktivisten auf sicher, auch finanziell!
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.09.2020 17:01
    • Bildung & Aufklärung 22.09.2020 23:51
      Highlight Highlight Merci.

      Ist schon lange ein Thema. Die Holzindustrie holzt lieber noch die letzten halbwegs lebenigen Ökosysteme kaputt (Bäume haben ja kein Preisschild) für schnelles Geld.

      Das Portal (spektrum.de) ist allen sehr ans Herz gelegt. Gratis sehr viel Wissen und Aufklärung. Immer wieder sehr wichtige, erhellende und spannende Artikel.

      Alles gratis. Man müsste es wirklich einfach nur anklicken und lesen. Aber Blick am Stammtisch ist halt besser. So kann man dann auch lieber seiner Ignoranz und Dummheit fröhnend gegen die Wissenschaften und Weltrettenden und AktivistInnen hetzen und pöbeln.
  • Wolk 22.09.2020 16:06
    Highlight Highlight Nachdem Linke und Grüne die Klimajugend nach der Wahl fallen liessen, dürfte diesen die Meinung dieses "Experten" ohnehin egal sein.
    • äti 22.09.2020 22:11
      Highlight Highlight verstehe ich nicht. Was genau meinst du?
    • Bildung & Aufklärung 22.09.2020 23:54
      Highlight Highlight äti, er/sie meint, dass die Grünen und die SP auch bei vielem lieber wieder sehr klima-, natur- und mitweltfeindliche Kompromisse mit den Rechten und Neoliberalen eingegangen sind.

      Die Klimabewegungen waren und sind dementsprechend sehr enttäuscht und wütend, da diese Parteien mit der Klimabewegung für sich selbst geworben haben und ihnen so in den Rücken fallen.

      Ist komplexer das ganze, klar, leider haben die Rechten ja die Mehrheit und geben den natur- und lebensfeindlichen Takt vor, doch so ists in Kürze zusammengefasst.
    • Wolk 23.09.2020 08:26
      Highlight Highlight @äti Die Jungen hatten sich nach der letzten Wahl gewünscht, dass jetzt endlich etwas fürs Klima getan wird. Etwas Substanzielles. Aber die Mühlen der Politik mahlen sehr langsam und Linke und Grüne können oder wollen nichts dagegen tun. Deshalb sind die Jungen masslos enttäuscht.
  • El Vals del Obrero 22.09.2020 15:35
    Highlight Highlight Es kann ja vielleicht sein, dass einige diese Aktion nicht goutieren und deshalb weniger Sympathie für die "Klimajugend" haben. Aber denen ist es wohl wichtiger dass das Thema behandelt wird als dass man sie persönlich sympathisch findet.

    Am eigentlichen Thema ändert das trotzdem nichts. Oder gilt "Weil die eine unbewilligte Demonstration machen ist der Klimawandel nun kein Problem mehr"?
    • Kruk 22.09.2020 18:13
      Highlight Highlight Das sind zu einem grossen Teil Klimawandelleugner die das Anliegen sowieso immer zu diskreditieren versuchen.

      Egal was gemacht wird um auf das Thema hinzuweisen, es ist in ihren Augen falsch.

      Streikt Greta, schimpfen sie sie ein "behindertes Mädchen" geht die Jugend demonstrieren sagen sie, die sollen doch einen Umweltfreundlichen Beruf erlernen, engagiert sich jemand suchen sie nach Fehler.

      Klar dass das jetzt auch falsch ist.
  • gen0 22.09.2020 14:38
    Highlight Highlight Seit wann sind politologen zukunftsforscher?
    • Knacker 22.09.2020 16:19
      Highlight Highlight Die Beobachtung von vergangenem Verhalten lässt Prognosen für zukünftiges Verhalten zu.
    • Firefly 22.09.2020 16:55
      Highlight Highlight Zukunft kann man eh nicht erforschen, nur prophezeien.
    • Juliet Bravo 22.09.2020 17:25
      Highlight Highlight Unter Umständen kann man schon prognostizieren und nicht nur prophezeien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 22.09.2020 14:30
    Highlight Highlight Der Mann hat ne gesunde und neutrale Einstellung zu dem ganzen - ich würde mir mehr solche Leute wünschen. Egal bei welchem Thema - es wird immer mehr polarisiert, pauschaliert und radikalisiert. Die Scherben darf dann letztlich die Mehrheit auflesen, wenn sich PolitikerInnen von der einen oder anderen Seite über die Maße in ihrem Handeln beeinflussen lässt.
    • BambelBii 22.09.2020 18:02
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht.
    • Juliet Bravo 22.09.2020 20:10
      Highlight Highlight Auch Beat Jans (SP BL) im Echo der Zeit. Das Angebot des Waisenhausplatzes sollten sie mE dringend annehmen. Es ist ein gutes.
  • Juliet Bravo 22.09.2020 14:18
    Highlight Highlight Beim Frauenstimmrecht hats auch zuerst Proteste gebraucht, in den USA für gleiche Rechte aller Bürger in der 60er Jahren oder gegen das AKW Kaiseraugst. Das gehört zur Demokratie.
    • Sternengucker 22.09.2020 19:13
      Highlight Highlight Anscheinend ist die Mehrheit nicht für das Frauenstimmrecht. Aber das erlebe ich ständig.
    • äti 22.09.2020 22:14
      Highlight Highlight wieso es hier Blitze gibt, verstehe ich nicht.
    • Bildung & Aufklärung 23.09.2020 00:09
      Highlight Highlight äti, weil ein signifikanter Teil der Leute auf solchen Seiten sehr gefrustet mit sich und dem Leben ist und alles was gut und konstruktiv ist, hassen will.

      Weil sie rechtsradikal, misogyn, autoritätssüchtig, unterwürfig, wütend etc. sind.

      Fundierte Voten für Humanismus kriegen jeweils 80% Ablehnung.
      Muss man nicht verstehen.
      Kann man nicht verstehen.
      Ist aber die Realität einer Gesellschaft und Zeit welche noch fast im dunklen Zeitalter feststeckt und meint, sie sei das Non-Plus-Ultra.
  • einmalquer 22.09.2020 14:14
    Highlight Highlight Die einen sitzen im Bundeshaus, die anderen davor.

    Warum setzen sich die Parlamentarier:innen im Bundeshaus nicht zu denen davor?

    Das wäre mal Bürgernähe und lernen könnten sie auch noch was.

    Und die Auflösung des Camps mit Gewalt wäre auch kein Thema mehr.
    • mountaineer 22.09.2020 15:18
      Highlight Highlight Was könnten sie lernen?
      Die Forderungen der Klimajugend sind völlig unrealistisch. Eine derart rasche Dekarbonisierung würde zu Massenarmut und Hungersnöten führen.
    • DerTaran 22.09.2020 15:49
      Highlight Highlight @mountaineer Wenn wir nicht ganz schnell Dekarbonisieren, dann gibt es weder Massenarmut noch Hungersnot, sondern Massensterben und Hungertod.

      Aber leider bewegt sich zur Zeit alles in die falsche Richtung. Die Sommer werden immer heißer, die Gletscher schmelzen und trotzdem investiert die Nationalbank in Fossile Brennstoffe und die Swiss bekommt 2 Milliarden ohne Auflagen.
    • dan2016 22.09.2020 16:02
      Highlight Highlight @mountaineer. Ich denke die Klimajugendlichen wären froh, wir hätten die letzten 30 Jahre genutzt. Und die Sesselfurzer im Parlament hätten sich 1990 gewehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Salzstreuer 22.09.2020 13:42
    Highlight Highlight Diese Bewegung gleicht der LGBTI Community.

    Die Opferrolle gefällt, getrauen sich aber nicht eine Initiative zu lancieren, da sie dann tatsächlich noch Probleme lösen könnten...

    Anliegen absolut gerechtfertigt, leider geht es nicht um die Sache, denn ansonsten würden sie statt komplett gegen mit dem System arbeiten.

    Und nein, sie haben es nie versucht, denn das System besteht nicht nur aus Sozialdemokraten und Grünen.

    Das Gespräch mit den bürgerlichen Parteien wurde nie ernsthaft gesucht. Man hat sie schlichtweg vorverurteilt.

    • HabbyHab 22.09.2020 14:10
      Highlight Highlight Bürgerliche Parteien haben immer wieder gezeigt, dass sie kein Interesse an Klimaschutz haben.
    • Der Salzstreuer 22.09.2020 14:26
      Highlight Highlight Genau da liegt das Problem, nicht alle bürgerlichen in den Parteien geht es so, leider sind sie noch in der Minderheit, wenn dann die Klimaaktivsten noch auf diese Minderheit eindrischt, wird sich die Motivation gegen alle Widerstände in den eignen Partei anzukämpfen wohl in Grenzen halten.

      Würden die Klimaaktivsten hingegen genau diese Politiker innerhalb der bürgerlichen Parteien stützen, könnte dies beflügelnd wirken und plötzlich die Mehrheitsverhältnisse zu Gunsten der Klimaschützer kippen.

      Bei der Mitte (btw Mehrheitsmacher im Parlament) gibt es nicht wenige davon.
    • Liselote Meier 22.09.2020 14:39
      Highlight Highlight Sowohl im SR wie im NR gibt es eine bürgerliche Mehrheit.

      SR+NR haben beide das Pariser Klimaabkommen ratifiziert. Da gibt es nichts zu Diskutieren, das ist ihr Job Gesetze zu erlassen um das Abkommen einzuhalten. Das tun sie aber nicht, bei dir Zwischenbilanz praktisch alle Ziele verfehlt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • meilestei 22.09.2020 13:37
    Highlight Highlight Was die Klimabewegung leider nicht verstanden hat, ist dass sie bis in weit in den bürgerlichen Kreisen Sympathisanten haben. Statt diese zu stärken und zu unterstützen greifen sie mit ihren Rundumschlägen diese direkt an, beleidigen sie und werfen ihnen vor ein Teil des Problems zu sein.

    Liebe Klimakämpfer, geht lieber einen Schritt auf diese zu, spricht mit ihnen und unterstützt diese, da sie leider noch gegen eine Mehrheit in den eigenen Kreisen kämpfen. Aber nur mit Hilfe solcher bürgerlichen Politiker ist es überhaupt möglich etwas zu erreichen!

    LG von einem dieser bürgerlichen
    • dan2016 22.09.2020 16:05
      Highlight Highlight ich gehöre (meist) durchaus zu den eher bürgerlichen Kreisen. Und ja, die Klimakämpfer haben meine volle Sympathie.... Und ich bin der Meinung, dass wir Nichtjugendlichen seit Jahren die Chance gehabt hätten, etwas zu tun und auf sie zuzuzugehen.
      Und ich erwarte, dass die Politik die Bevölkerung ernst nimmt und nicht dass die Klimajugend vor einer lügenden FDP kuschen muss.
    • Der Salzstreuer 22.09.2020 17:38
      Highlight Highlight Leider habe ich persönlich die Erfahrung gemacht und dies nicht nur einmal, dass der Dialog gar nicht gesucht wird und wenn man als bürgerlicher einen Schritt auf die Klimajugend gemacht hat gleich als Teufel abgestempelt wurde, obwohl man ihr Anliegen unterstütz.

      Sie sind leider in ihrer Ideologie gefangen und betrachten alle anderen Ansätze als ihre als absolut falsch.
      Sie verhalten sich als hätten nur Sie die alleinige Deutungshoheit über den Klimawandel und wie er bekämpft werden muss.
    • Sternengucker 22.09.2020 19:50
      Highlight Highlight Der Salzstreuer. Wenn ich den Ausraster von SVP Rolan Büchel an die Demonstranten lese: Heb di Rüssel / ihr Arschlöcher, ihr seid alles Arschlöcher“ und er dann noch meint, dass er sich bei den Schnudergoofen sicher nicht entschuldigt, dann kann ich zu Ihrem Kommentar nur lachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 22.09.2020 13:31
    Highlight Highlight Was ist genau das Ziel dieser Aktion? Respektive was fordern die Aktivisten?
    • äti 22.09.2020 22:21
      Highlight Highlight dass es der nächsten Generationen auch gut geht. Das Thema ist über 30 Jahre alt.
  • sottosopra 22.09.2020 13:22
    Highlight Highlight Zitat des selbsternannten Experten: "Die Klimabewegung radikalisiert sich mutmasslich."

    So radikal scheint die Sache vor Ort nicht auszusehen: da errichten ein paar hundert Jugendliche auf dem Bundesplatz eine Zeltstadt, campen friedlich und erinnern die Politiker an die Klimakrise.

    Da scheinen mir gewisse Exponenten aus dem rechten Lager, die mit Räumung und schlimmerem drohen, weitaus extremer zu sein.
    • Pipikaka Man 22.09.2020 13:53
      Highlight Highlight "Da scheinen mir gewisse Exponenten aus dem rechten Lager, die mit Räumung und schlimmerem drohen, weitaus extremer zu sein."

      Seid nicht ihr die unbedingt fordern das Corona-Massnahmen eingehalten werden? Warum muss man diesen Klimaleuten auf dem Bundesplatz einen Freipass gewähren, während man gegen andere Demos aufeinmal hart reagieren soll? Was soll daran extremistisch sein, eine Illegals Menschenansammlung zu räumen, die einen Platz illegal besetzen? Das ist doch im Einklang des Menschenverstandes.
    • Garp 22.09.2020 14:02
      Highlight Highlight Puh, nun hier wieder das Rechte Lager einzubringen, ist einfach unnötig. Bleibt doch einfach beim Thema.
  • Müller Lukas 22.09.2020 13:17
    Highlight Highlight Denke das Eigengoal ist bereits da. Ausser den Goodwill bei weiten Teilen der Bevölkerung zu verspielen, wird das Ganze den Klimazwängern nichts bringen.
    • FrancoL 22.09.2020 13:44
      Highlight Highlight Wer sich da vom Acker macht, weil die Kids protestieren, der hat wohl nicht viel vom Klimawandel mitbekommen.
    • MarGo 22.09.2020 14:51
      Highlight Highlight also echt, Herr Müller... Verteilen Sie Ihre Stimme und Ihre Überzeugung aufgrund von streikenden Klimaaktivisten?
      Jetzt erst recht die Welt über den Bunsenbrenner halten, weil Bundesplatz und so?
      Also bitte...
  • BetterTrap 22.09.2020 13:07
    Highlight Highlight Wahnsinn, anstatt dass sich diese Jugendlichen an die schweizer Gepflegenheiten orientieren und mit Lobbyisten und Geldkoffer in der Wandelhalle politisieren demonstrieren sie. Gehts eigentlich noch?!

    Verstehe hier die Bürgerlichen komplett - keine versteckten Mandate, keine Geldsümmchen auf das eigene Konto und dann noch Forderungen stellen - FRECHHEIT! So geht Politik in der Schweiz nun mal gar nicht. Sollen Sie doch eine Initiative starten - welche korrekt durch intransperente Finanzierung von der Wirtschaftselite gebodigt werden kann. So und nur so geht nämlich Demokratie!
    • Bluestar Bannen 22.09.2020 13:32
      Highlight Highlight @BetterTrap!
      Ihren Kommentar müsste man Ausdrucken und Einrahmen!
      Treffender kann man es nicht Beschreiben!
    • Töfflifahrer 22.09.2020 13:35
      Highlight Highlight Aber, aber, die wollten doch mit Muscheln bezahlen, aber die in dem grossen Haus wollten einfach nicht. ;)
    • Ian Cognito 22.09.2020 13:43
      Highlight Highlight Aah, die gute alte "richtige Demokratie" (TM)

      Schon lustig wie Demokratie je länger, je mehr zu einem leeren Kampfbegriff verkommt, der alles mögliche bedeuten kann
    Weitere Antworten anzeigen
  • marsen 22.09.2020 13:04
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ian Cognito 22.09.2020 13:04
    Highlight Highlight Die Klimabewegung MUSS radikal sein! Sonst passiert ja anscheinend nichts!
    • SeboZh 22.09.2020 13:46
      Highlight Highlight Genau so denken rechtsextreme, islamisten und andere extremisten ebenso. Nichts neues von dem her... Nur wo ziehen wir die Grenze? Jeder dieser Gruppen hat für sich das Gefühl, für das richtige zu kämpfen
    • Ian Cognito 22.09.2020 14:03
      Highlight Highlight Und deshalb sollen sich alle zurückhalten und am besten den Mund halten? Sorry, das ist zentristischer Bullshit! Damit erreicht man gar nichts!
    • SeboZh 22.09.2020 14:16
      Highlight Highlight @ian

      Nein, aber was will die Stadt Bern bei der nächsten unbewilligten Demo machen?
      Sagen wir mal paar rechte Spinner besetzen den Bundesplatz während der nächsten Session, die müsste man ja dann genau so dulden wie nun die Klimaaktivisten. 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 22.09.2020 13:03
    Highlight Highlight Die Ironie ist hier, dass die bisher einzigen Leidtragenden selbst zu den "ökos" gehören, nämlich Händler welche lokale Produkte ohne grosse Lieferketten verkaufen wollten. Den Rest der Bevölkerung juckt es doch nicht ob in Bern ein Platz besetzt ist. Würden die Medien nicht darüber berichten würde es niemand ausser den Bernern überhaupt mitbekommen. Und die Berichterstattung sorgt nur für eines, dass sich die Fronten verhärten. Denn die Klimabewegung wird dadurch kaum Zulauf bekommen Selbst die Politiker bekommen wenn überhaupt nur was mit wenn sie dran vorbeigehen um zur Arbeit zu kommen
    • Ludwig.Van 22.09.2020 20:54
      Highlight Highlight Danke für diesen treffenden Kommentar!
    • SpitaloFatalo 22.09.2020 21:38
      Highlight Highlight So nüchtern- so richtig.
    • äti 22.09.2020 22:09
      Highlight Highlight aber, du hast es sogar kommentiert! Recht hast du, nichts tun macht frisch und froh.
  • RockmeAm... 22.09.2020 12:57
    Highlight Highlight Bitte schön stur bleiben! Ketten, Fesseln etc. damit die Polizei was zum Tragen hat. Und wir haben eine super Unterhaltung.
  • Michael Heldner 22.09.2020 12:57
    Highlight Highlight Die Klima Bewegung ist zu einem nörgelndem Kind geworden und Die Regierung zu überforderten Eltern die statt durchzugreifen lieber den Kopf tätscheln und im schlimmsten Fall den Zeigefinger heben.
    • marsen 22.09.2020 13:06
      Highlight Highlight Tja, in Ihrere Anaogie muss den Eltern krasser Missbrauch vorgeworfen werden, da ist dann das Verhalten der "kinder" sehr gerechtfertigt.
    • n3rd 22.09.2020 13:10
      Highlight Highlight durchgreifen = die Kastenwagen auffahren lassen und raus mit den Schlagstöcken und Quarzhandschuhen?

      nörgelnd = das Anliegen ist nicht legitim?

      Oder wie meinst du das?
    • Kruk 22.09.2020 13:26
      Highlight Highlight Oft sind es aber gerade überforderte Eltern die "durchgreifen".

    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 22.09.2020 12:52
    Highlight Highlight Ich schätze mal: 25 Prozent Engagement und Ideologie, 75 Prozent Happening und Vergnügen. Man mag es den jungen "Rebellen" fast gönnen.
    • FrancoL 22.09.2020 13:46
      Highlight Highlight nun die 25% sind m.E. zu tief gegriffen.
    • Füdlifingerfritz 22.09.2020 13:57
      Highlight Highlight @ Francol
      Kann sein... aber über 50/50 wirds kaum gehen. Aber eben, kann das nachvollziehen; dann läuft wenigstens mal was. Nur die Sache mit " Kein Alkohol" würde mein 17-jähriges Ich wohl bald zum Abziehen bewegen. :-D
    • Expat 22.09.2020 16:27
      Highlight Highlight Und kultig ein tolles Konzert - unpluget und in den Scheinwerfern brannten Kerzli oder so??
      Die Werbung lief sicher über das Schnurtelephon und sie schlafen in Kurzen aus Schafwolle, oder Blätterzelten....
      Leider machen diese paar Jugendliche die Sache nicht vertrauenswürdiger - schade, schade, das Anliegen wäre es wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 22.09.2020 12:47
    Highlight Highlight Der menschengemachte Klimawandel ist schon lange ein Problem. Niemand hat es interessiert. Auch jetzt gibt es leider immer noch sehr viele, vorallem hohe Tiere, die es immer noch nicht wahrhaben wollen und den menschengemachte Klimawandel runterspielen. Immer nur diskutieren bringt nichts. Es kommt ja die Antwort jaja die Jungen ihr habt keine Ahnung. Manchmal muss man mehr provozieren. Kämpft für eure Zukunft. Die Alten haben es versaut! http://AN MUSS KÄMPFEN
    • Garp 22.09.2020 14:08
      Highlight Highlight Nicht die Alten haben es versaut, sondern viele Mächtige. Und es gibt ganz viele Junge, die das Klima keinen Deut interessiert. Ich habe Dich schon einmal gebeten nicht so zu pauschalisieren undbesser zu differenzieren.
    • Nik G. 22.09.2020 17:09
      Highlight Highlight Wer ist an der Macht? Alte. Boomers.Logisch ist es nicht jeder Alte. Wenn sie sich bei solchen Kommentaren immer gleich angesprochen fühlen scheinen sie auch dazu zu gehören. Wie gesagt, seit über 30 und mehr Jahren macht man darauf aufmerksam. Damals waren sie vermutlich Jung und es waren auch alte an der Macht.
    • Sternengucker 22.09.2020 20:00
      Highlight Highlight Doch, die Alten haben es klar mit versaut. Wir können über so viele Dinge abstimmen. Wir hatten z.B. dieses Jahr die Abstimmung betreffend bezahlbare Mieten, wurde abgelehnt. Wenn nun jemand jammert, kann ich nur noch lachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wuerachs 22.09.2020 12:43
    Highlight Highlight Wann endlich ziehen die drei Räte nach Zürich, die Klimaaktivisten könnten gleich hinter her schlurfen und wir in Bern wären gleich alle los uns hätten unsere Ruhe
    • _kokolorix 22.09.2020 15:16
      Highlight Highlight Welch tief gehende intellektuelle Leistung. Hoffentlich ist der Kropf jetzt wenigstens leer...
  • insert_brain_here 22.09.2020 12:37
    Highlight Highlight Die bürgerliche Front im Parlament demonstriert immer wieder aufs Neue, dass ihnen die Aktienkurse ihrer Sponsoren wichtiger sind als eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder. Immer bloss Scheinlösungen mit genau kalkulierten Ausnahmen damit sich ja nichts am Status Quo ändert. Anstatt sich über eine gut organisierte Aktion engagierter junger Menschen - bei der es weder zu Gewalt noch zu Sachbeschädigung gekommen ist - aufzuregen sollten wir Älteren uns lieber Fragen warum wir selber tatenlos zusehen wie wir weiterhin ungebremst auf die Wand zurasen.
    • fabianhutter 22.09.2020 12:47
      Highlight Highlight Die "bürgerliche Front" wurde von der schweizer Bevölkerung gewählt.
      Die "engagierten jungen Menschen" stellen einen nicht definierten Teil der Bevölkerung dar.

      Frasen dreschen wie "ungebremst auf die Wand zurasen" lässt sich schwer in eine funktionierende Politik umschreiben.
    • Matti_St 22.09.2020 13:28
      Highlight Highlight Funktioniert unsere Politik? Ich meine nein. Zu lange wird um ein Thema diskutiert. Unser System hat mit Mandate und Lobbyisten keine eigene Themen. Zu viel Geld wird von ein paar wenigen rumgereicht, die unsere Politik bestimmen.
    • loquito 22.09.2020 13:31
      Highlight Highlight Nur weil eine Mehrheit will, dass Gewinne wichtiger sind als unser Planet, heisst es nicht, dass die Zerstörung unserer Lebensgrundlage legitim ist... So funktioniert nicht Demokratie sondern Diktatur der Mehrheit... Oder anders, nur weil eine Mehrheit für NS Ideologie ist, darf diese nicht wieder umgedetzt werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • psssss 22.09.2020 12:36
    Highlight Highlight Es geht hier ja gerade darum, den Alltag, den diese alten vergriesten Herren repräsentieren aufzubrechen.

    Endlich ein neues Kapitel aufzuschlagen, für eine Gesellschaft, die mit Weitblick lebt und Nachhaltigkeit experimentiert.

    Scho Klaar, kann das nicht nach den Spielregeln des alten Kapitels passieren.
    Ich wünsche den Protestierenden alles nur das beste, und werde mit möglichst vielen Freunden und Freundinnen dazustossen.

    Bis später!
  • dorfne 22.09.2020 12:35
    Highlight Highlight Was sicher zum Eigengoal wird ist der Klimawandel selber.
  • dä dingsbums 22.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Ich finde diese Aktion toll!

    Es ist nicht mehr nur ein Mädchen in Schweden das protestiert oder Wissenschaftler die Studien veröffentlichen die man einfach ignorieren kann.

    Der Protest findet hier und jetzt statt, vor Eurer Nase.

    Endlich wird es für die bürgerlichen Politiker, die nichts tun ausser es springt irgendwo für jemand Profit dabei raus, etwas ungemütlich.
  • Benjmi 22.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Wie soll das bitte ein Eigengoal werden? Es gibt Leute die begreifen das es ein Klimawandel gibt und was das für uns heisst in Zukunft und dann gibt ea Leute die es nicht verstehen wollen oder lieber jetzt noch schnell Kapital daraus schlagen solange es noch geht und dann sterben sie ja sowieso. Ich befürworte keine Illegalen Aktivitäten, aber wird jetzt geräumt ändere ich doch meine Meinung zum Klimawandel nicht und befürworte deshalb auch nach einer Räumung noch die gleichen ideale wie die Demonstrierenden.
    • SeboZh 22.09.2020 13:54
      Highlight Highlight Richtig erkannt. Die Räumung würde weder eine Meinung unterdrücken oder gar verbieten. Aber es würde die Ordnung gewahrt werden. Wie gesagt... Wenn nicht durchgegriffen wird, dann stehen bald die Rechten, Abtreibungsgegner oder sonstige auch auf dem Bundesplatz wenns verboten ist. Und mit welcher Begründung wird dann die Stadt Bern durchgreifen können? Das aktuelle Verhalten ist von diesem Aspekt her eher schädlich als hilfreich.
  • De-Saint-Ex 22.09.2020 12:24
    Highlight Highlight Was für ein Unsinn...
    Eigengoal?
    Der Bundesplatz ein Heiligtum?
    Das einzig heilige in diesem Land ist „die“ Wirtschaft.
    Ihr wird alles geopfert, inkl Leben... ein wahres Götzenbild.
    Dass sich Teile der Bevölkerung wegen dieser Demo von der Klimafrage abwenden könnten, halte ich für ausgemachten Blödsinn... das ist jenen jetzt schon Schnuppe...
    Es verhärtet die Fronten...
    UND DAS IST GUT SO... weil leider und offensichtlich
    NOTWENDIG.
    Es wurde jahrelang diskutiert und Ziele vereinbart, die bewusst nicht eingehalten werden.
    Heute passiver Widerstand. Morgen?
    • psssss 22.09.2020 12:33
      Highlight Highlight danke für dieses starke votum! <3
    • Knacker 22.09.2020 12:35
      Highlight Highlight Das sehe ich anders. Aktionen wie zB Strassenkreuzungen sperren verärgert verständlicherweise Leute die einfach nur zur Arbeit wollen. Das wirft kein gutes Licht auf die Aktivisten.

      Frontenverhärtung ist nichts Positives, sie führt dazu, dass keine Seite sich mehr bewegt und beide nur noch auf ihren Positionen beharren und gegenüber anderen SIchtweisen verschlossen bleiben. Das führt zu gar nichts ausser noch mehr Streit und Intoleranz.
    • Toerpe Zwerg 22.09.2020 12:38
      Highlight Highlight Ja was morgen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vinyl only 22.09.2020 12:23
    Highlight Highlight jeder Politiker, jede Politikerin, der sich dieser Thematik nicht annähert schiesst sich früher oder später selbst ein Eigentor.
  • John Henry Eden 22.09.2020 12:21
    Highlight Highlight Bin auch für eine Volksinitiatve.

    Wäre gut zu wissen, ob es wenige Leute sind, die viel Lärm machen und die Gunst der Medien geniessen. Oder ob sie nur die Spitze des Eisbergs darstellen.

    Hinter wem steht die schweigende Mehrheit?
    • Toerpe Zwerg 22.09.2020 12:37
      Highlight Highlight Was wäre der Inhalt einer solchen Initiative?
    • dorfne 22.09.2020 12:38
      Highlight Highlight Hinter dem hedonistischen Lebensstil. Flugreisen, Autos, Billig-Fleisch, massenhaft Klamotten usw.. Leider wahr. Die Zahlen sprechen für sich.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.09.2020 12:46
      Highlight Highlight Die Mehrheit hängt am Frankentopf. Tröpfelt der Franken nicht mehr rein, wird wirtschaftsfreundlich gewählt. Wobei das auch schon getan wird, während der Franken reintröpfelt. Man ist sich halt selbst am nächsten und will seinen Kindern doch gern mit dem Flugzeug schöne Reisen in ferne Länder ermöglichen.

      Daher ist die Volksinitiative an sich schon wieder nur ein Umweltschaden, denn dafür müssen Kampagnen geschaltet werden und Papier bedruckt werden. Am Ende wird's, zumindest in einer nach reinem Wohlstand geifernden Schweiz, ein Verlustgeschäft für die Natur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 22.09.2020 12:18
    Highlight Highlight Die Reaktion der Politik zeigt doch eindeutig wie "egal" es denen ist. Es juckt sie nicht. Es stört sie mehr, dass die Leute da sind als das sie verständnis dafür zeigen. Die Grosse MEHRHEIT der Politiker hat kein Interesse an der Änderung des Status Quo, denn das würde bedeuten, dass sie Buhmänner werden für viele Menschen weil Klimaschutz kann nur mit Sanktionen und Beschneidungen des heutigen Lebensstandard und Wohlfahrt einhergehen. Und das ist nicht "Toll" Und weil es ein unschöner Job ist wird ihn niemand machen bis zum Tag x wo es zu spät ist. Von daher. Einfach leben und geniessen.
    • Toerpe Zwerg 22.09.2020 12:30
      Highlight Highlight "weil Klimaschutz kann nur mit Sanktionen und Beschneidungen des heutigen Lebensstandard und Wohlfahrt einhergehen"

      Können Sie ausführen, wie Sie mit Beschneidungen des Lebensstandards ein Netto Null Ziel erreichen wollen?
    • Scaros_2 22.09.2020 12:51
      Highlight Highlight Wir Fliegen viel zu viel --> Reduzieren
      Wir brauchen nicht alle ein Auto --> Reduzieren
      Wir konsumieren zu viel --> Reduzieren
      Wir müssen in Wohnungen Investieren --> Erzeugt kosten

      Unser Fussabdruck im Kollektiv sowie im einzelnen ist viel zu gross. Wir kaufen alle 2 Jahre ein neues Smartphone oder andere Gadgets. Wir Trendsetten für wenige Tage durch die halbe Welt für billig. Der Fussabdruck kann nur durch verzicht reduziert werden. Es ist Naiv zu glauben, dass wir so weitermachen wie bisher und einfach Windkraft statt Kohle nutzen. Foodwaste ist auch so ein Thema aber Feld ist voll..
    • Toerpe Zwerg 22.09.2020 12:56
      Highlight Highlight "Der Fussabdruck kann nur durch verzicht reduziert werden."

      Das ist objektiv falsch und das wissen Sie wohl auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Covaldi 22.09.2020 12:09
    Highlight Highlight Irgendwie versteht Heute niemand mehr den Sinn einer Demonstration. Es geht nicht darum, sich dem System anzupassen und die offiziellen Wege mit Bewilligung und Unterschriftensammlung zu gehen. Zu Demonstrationen kommt es, wenn all dies vorangegangen, jedoch keinerlei Veränderung bewirkt hat. Also wird man unbequem und verschafft sich öffenntlichkeitswirksam Gehör, auf das die Politik endlich in die Gänge kommt.
    Und das passiert sicher nicht, wenn man sich von diesen Politikern und zuständigen und untergebenen Behörden auf einen anderen Platz verweisen lässt.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.09.2020 12:42
      Highlight Highlight Die Politiker hocken mit ihren Hintern in ihrem bequemen, gemachten Nest, kassieren ihre

      Jahreseinkommen für die Vorbereitung der Ratsarbeit: 26 000 Franken
      Taggeld im Rat und in den Kommissionen: 440 Franken pro Tag
      Jahresentschädigung für Personal- und Sachausgaben (whatever it is...): 33 000 Franken.

      Macht in der Summe an die 150'000 Franken. Da hat eine wirtschaftsschädigende Umweltbewegung (sic!) doch überhaupt keinen Platz. Als Randerscheinung werden sie gerade noch so toleriert, aber sobald diese medienwirksam etwas gegen die Wirtschaftshysterie unternommen werden will, gibt's Saures.
    • sdv520 22.09.2020 12:48
      Highlight Highlight du hast recht, aber leider entscheiden diese leute über unsere zukunft.die meisten von denen ü60.
    • maylander 22.09.2020 12:50
      Highlight Highlight Jeder Demonstrant steht ja nach seiner Meinung für eine gute Sache ein.

      Wenn man jetzt die Demonstranten gewähren lässt, kommen nachher weitere Kundgebungen aller Art und pochen auf das selbe Recht.

    Weitere Antworten anzeigen
  • sdv520 22.09.2020 12:07
    Highlight Highlight die gegenseite ist auch nicht sehr reflektiv und denen ist es egal, ob 1 oder 2 tage mehr gestreikt wird. vodemher, ziehnd eues ding dure.
  • Lowend 22.09.2020 12:06
    Highlight Highlight Das Idiotische ist, dass nur noch das Wie und das Wo, aber nicht mehr das Warum diskutiert wird.

    Hier versagt auch unsere Presse, denen der kurzfristige Skandal um einen kleinen Tabubruch wichtiger ist, als der Skandal, dass sich gewisse Politiker einen Dreck um die Zukunft der Welt scheren.
    • Töfflifahrer 22.09.2020 13:34
      Highlight Highlight Es geht nur um Headlines und Klicks, schon lange nicht mehr um Inhalte.
      Darum wäre hier wohl auch jetzt der beste Weg eine Initiative zu starten. Genügend Unterschriften dürften auch zu Zeiten von Corona zusammenkommen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.09.2020 16:46
      Highlight Highlight Auch die Presse hängt am Wirtschaftszapfen. Und genau mit diesem Finanzkatholizismus haben uns die Mächtigen und Besitzenden dieser Welt am Angelhaken.
  • echter Züricher 22.09.2020 12:04
    Highlight Highlight Für die Marktfahrer gibt es strenge Corona Vorschriften und die Kids lässt man gewähren? Die selektive Durchsetzung der Corona Massnahmen wirft kein Gutes Licht auf die Verantwortlichen. Corona scheint je nach Ideologie die vertreten wird unterschiedlich gefährlich zu sein.
    • Firefly 22.09.2020 16:54
      Highlight Highlight Also ich hab bei der Klimademo nur Menschen mit Maske gesehen sowie in der anti Corona Demo nur Menschen ohne Masken.

      Sovielzudem...
    • äti 22.09.2020 22:07
      Highlight Highlight äh, du kennst die Regeln wirklich nicht?
    • Sagensturm 23.09.2020 00:09
      Highlight Highlight Einwegmasken und Klimaschutz vertragen sich nicht. Aber Stoffmasken ginge schon.

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