Schweiz
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Strafrechtsprofessor: «Lauber untergräbt Glaubwürdigkeit der Strafverfolgung»



Der Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth hat die Bundesanwaltschaft und das Bundesstrafgericht wegen des Fifa-Verfahrens kritisiert. «Das kann den Ruf der Schweiz nachhaltig schädigen», mahnte er in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Montag.

Mark Pieth, Chairman of FIFA's Independent Governance Committee during a press conference at the Home of FIFA in Zurich, Wednesday, November 30, 2011. Mark Pieth introduced his

Mark Pieth: «Ich halte das für eine schwerwiegende Schlappe für die Schweizer Strafjustiz.» Bild: KEYSTONE

Für die Schweiz mit ihrer internationalen Ausstrahlung sei es enorm wichtig, über glaubhafte Institutionen zu verfügen, sagte der Ordinarius für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Basel bezüglich der Vorgänge bei der Bundesanwaltschaft sowie am Bundesstrafgericht im Zusammenhang mit dem Fifa-Strafverfahren um umstrittene Zahlungen bei der Fussball-WM 2006, bei dem am heutigen Montag die Verjährung eintritt.

«Ich halte das für eine schwerwiegende Schlappe für die Schweizer Strafjustiz. Ausgelöst wurde das Strafverfahren vor bald fünf Jahren, nachdem bekanntgeworden war, dass Franz Beckenbauer zehn Millionen Franken nach Katar an Mohammed bin Hammam überwiesen hatte», sagte Pieth weiter. Bin Hammam sei damals Vizepräsident der Fifa gewesen und deshalb habe es nahegelegen, dass es sich um einen Stimmenkauf für die WM-Vergabe an Deutschland gehandelt haben könnte.

Wut von Bürgern

Bundesanwalt Michael Lauber steht bei Pieth besonders in Kritik. «Wenn jetzt ein Bundesanwalt systematisch derart handgestrickt vorgeht und damit riskiert, ein Verfahren nach dem anderen wegen Befangenheit platzen zu lassen, untergräbt das die Glaubwürdigkeit der Schweizer Strafverfolgung», mahnte der renommierte Strafrechtler in der «NZZ».

epa07561100 Swiss Federal Attorney Michael Lauber speaks during a press conference at the Media Centre of the Federal Parliament in Bern, Switzerland, 10 May 2019. Federal Attorney Michael Lauber is criticised for informal meetings with FIFA head Gianni Infantino. The supervisory authority for the Federal Prosecutor's Office is opening a disciplinary investigation against Lauber.  EPA/PETER KLAUNZER

Unter Dauerdruck: Bundesanwalt Michael Lauber. Bild: EPA/KEYSTONE

«Sie können sich nicht vorstellen, wie viele gestandene Bürger und Bürgerinnen sich bei mir melden. Häufig sind es pensionierte Staatsanwälte, Polizeichefs, Richter oder höhere Verwaltungsangestellte, die ihr Amt ein Berufsleben lang nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt haben», führte Pieth weiter aus. Sie alle verstünden die Welt nicht mehr und seien voller Wut bezüglich dem, was sich derzeit in der Bundesanwaltschaft abspiele.

Parlament desavouiert Aufsichtsbehörde

Die Bundesanwaltschaft und das Bundesstrafgericht sind laut Pieth nicht in der Lage, die Affäre zu bereinigen. Damit schadeten sie dem Ansehen der Schweizer Justiz enorm. «Wo Sie hinschauen, hat es Baustellen, und niemand ist in der Lage oder willens einzugreifen», betonte er.

Auch das Parlament schaffe es nicht, für Ordnung zu sorgen. Mit der Wiederwahl von Lauber zum Bundesanwalt habe das Parlament im Prinzip sogar die Aufsichtsbehörde AB-BA desavouiert, erläuterte der Strafrechtsexperte. (sda)

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Meyer Andrej 27.04.2020 19:52
    Highlight Highlight War Pieth nicht im Etikausschuss der Fifa, er merkte schnell, dass das nicht möglich sein würde dort aufzuräumen
    • Hierundjetzt 27.04.2020 22:38
      Highlight Highlight PS: er hat bei der Fifa gear.... waaart, Sarkasmus -oder?
  • Fairness 27.04.2020 18:49
    Highlight Highlight Absetzen und Sozialdetektiv, um zu schauen wann er wo seine „Belohnung“ ausgibt.
  • Rethinking 27.04.2020 13:37
    Highlight Highlight Damit sich was ändert muss man den Laden ausmisten...

    Nicht unten, sondern die oberste Hierarchiestufe und wenn nötig die darunter ebenfalls...
  • Le_Urmel 27.04.2020 13:24
    Highlight Highlight Wieder Fake-News, Herr Lauber ist mit der Mehrheit des Parlaments gewählt worden.

    Also ist er sauber


    *ironieaus*
  • carlen 27.04.2020 11:50
    Highlight Highlight Super gemacht von Lauber! Zuerst hat er Platini und den Sepp "eliminiert" so das Infantino Präsident der Fifa werden konnte und dann alle Verfahren zum Verjähren gebracht. Das Parlament (was meint ihr wer hat da profitiert?😎😎 )und vor allem Infantino werden ihm sehr dankbar sein.
  • Hierundjetzt 27.04.2020 10:45
    Highlight Highlight Was sagt eigentlich Claude Janiak (SR/BS) dazu? Er war bis jetzt der einzige der Lauber durch alle Böden verteidigt hat, Strippen gezogen hat und auf SRF penetrant von einer Verschwörung gegen seinen Freund sprach?
  • herrkern (1) 27.04.2020 09:38
    Highlight Highlight Da denke ich immer, bei uns könne sowas nicht passieren. Und dann passiert es doch.
  • Hans Jürg 27.04.2020 09:23
    Highlight Highlight Heute Schlagzeile im Tages-Anzeiger:

    "Bundesanwaltschaft und Fifa führten täglich Geheimgespräche"

    Und natürlich wurden diese Gespräche nicht dokumentiert.

    Da könnte man eigentlich von Verschwörung sprechen. Dass da nicht ein paar Angestellte der BA und deren Chef noch nicht in U-Haft sitzen, ist unverständlich.
  • In vino veritas 27.04.2020 09:22
    Highlight Highlight Nice. Demzufolge kann ich (als kleiner Mann versteht sich) auch darauf hoffen, dass mein Staatsanwalt sich so sehr für mich einsetzt und das Verfahren verschleppt bis es verjährt?
    • Hierundjetzt 27.04.2020 22:39
      Highlight Highlight Random hingeworfen: nein. Du bist nicht vom Parlament gewählt
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 28.04.2020 00:06
      Highlight Highlight In vino veritas

      Nein, kannst du nicht. Du hast zu wenig Geld, um dir einen Bundesanwalt zu kaufen.
  • insert_brain_here 27.04.2020 09:19
    Highlight Highlight Ich empfinde das Versagen des Parlamentes als Aufsichtsgremium in diesem Fall als viel verheerender als das unwürdige Verhalten von Lauber. Überall und zu jeder Zeit kann sich eine Person als ungeeignet für die ihr zugedachte Aufgabe erweisen, sei es wegen Inkompetenz oder mangelnder Ethik. Wenn in so einem Fall die Kontrollinstanz nicht reagiert wird aus einem menschlichen Problem ein systematisches.
  • BöserOnkel 27.04.2020 09:12
    Highlight Highlight Die Frage ist doch, wieso haben unsere Politiker diesen Herrn kürzlich wieder gewählt? Dies obwohl in Bundesbern anscheinend alle wissen, dass Lauber sich erstens über interne Regeln hinwegsetzt und zweitens offensichtlich gesetzliche Vorschriften missachtet und es mit der FIFA Absprachen gegeben hat! Mir scheint in Bern gibt es neben dem Problem Lauber auch noch ein Problem der Gewaltentrennung! Da gibt es offensichtlich Absprachen zw. Politik und Justiz! Nur so ist auch zu erklären, dass an der Genfer Riviera russische, arabische und afrikanische Verbrecher unbehelligt in Luxusvillen leben!
    • Leader 27.04.2020 09:30
      Highlight Highlight Ich verstehe ihre Verbitterung, doch bitte trotzdem keine Vermischung der Sachverhalte.
      Lassen wir doch bitte die Damen und Herren Politiker im Fokus.
      Sie allein haben bei der Wiederwahl kläglich versagt.
    • Callao 27.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Oder Herr Lauber & Co. haben was gegen die Politiker in der Hand. Quasi das Ass im Ärmel.
      Aber auch das wäre äusserst beschämend für unser Land und macht die Sache nicht besser.
  • DemonCore 27.04.2020 09:11
    Highlight Highlight Die Namen und Parteizugehörigkeit der Parlamentarier, die Lauber wiedergewählt haben?
    • Hierundjetzt 27.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Teile der SVP und FDP.

      Vorallem aber FDP.

      Wer sonst?
    • Martin Lüscher 27.04.2020 10:43
      Highlight Highlight @DemonCore: Die Wahl erfolgte geheim. Im Vorfeld hatten sich die SVP-, die FDP und die SP-Fraktion hinter Lauber gestellt. CVP und Grüne hatten keine Wahlempfehlung gemacht. Die Räte waren aber nicht an die Vorgaben der Fraktionen gebunden. Das Protokoll der Debatte: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=47368#votum8
    • BöserOnkel 27.04.2020 11:11
      Highlight Highlight hierundjetzt: diese Links-Rechts Einteilung in Gut und Böse ist schlicht naiv. Die Geschichte zeigt, Linke missbrauchen die Macht mindestens ebenso gerne wie Rechte! Das hat mit dem ideologischen Gedankengut wenig zu tun, sondern mit dem menschlichen Wesen. In diesem Fall hat sich wie oben beschrieben die SP genauso hinter Lauber gestellt! Ausgerechnet die SP möchte man sagen, denn Lauber fiel schon vorher dadurch auf, dass er die kriminellen Finanzpraktiken verschiedenster Banken, Firmen und vermögender Privatpersonen, lieber unbehelligt beliess oder allfällige Untersuchungen versanden liess.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani S 27.04.2020 09:09
    Highlight Highlight Bananenrepublik! Das wars wohl mit der Glaubwürdigkeit der Schweizer Justiz.
    • Ohjemine 27.04.2020 14:15
      Highlight Highlight Et voilà....
      Benutzer Bild
  • N. Y. P. 27.04.2020 09:05
    Highlight Highlight «Wenn jetzt ein Bundesanwalt systematisch derart handgestrickt vorgeht und damit riskiert, ein Verfahren nach dem anderen wegen Befangenheit platzen zu lassen, untergräbt das die Glaubwürdigkeit der Schweizer Strafverfolgung»

    Anmerkung: Bundesanwalt Lauber geht vorsätzlich und systmatisch handgestrickt vor. Ziel ist, die Verfahren alle im Sand verlaufen zu lassen.


    @Bundesbern

    Seid ihr eigentlich alle blind ?
    Merkt ihr eigentlich nicht, dass ALLE null Vertrauen mehr in die Bundesanwaltschaft haben ?
  • N. Y. P. 27.04.2020 08:51
    Highlight Highlight Ein Satz hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt.

    Es gibt Aussagen, von denen man sofort weiss, das sie sich ins eidgenössische Kollektiv einbrennen werden.

    Wie zum Beispiel : Gring abe u seckle.

    Bei Lauber war es folgender verbriefter Satz: Du Gianni, wir kommen ein paar Minuten später.
    (per sms vor einem Treffen)

    Der Bundesanwalt ist also per Du mit dem obersten FIFA-Chef. Und dieser Satz lässt auf Null professionelle Distanz schliessen.

    Sind wir hier in Simbabwe ? Mein Ansehen über unsere Justiz ist innert Sekunden komplett erodiert. Bis heute. Nachhaltig.
  • Heini Hemmi 27.04.2020 08:47
    Highlight Highlight Es ist ja nicht „nur“ ein Problem der Schweizer Justiz. Spätestens seit Lauber vom Parlament wiedergewählt wurde, hat auch die Glaubwürdigkeit der Schweizer Politik in der Welt stark gelitten. Und nicht nur Verschwörungstheoretiker fragen sich, warum er wiedergewählt worden ist.
  • RicoH 27.04.2020 08:43
    Highlight Highlight Die Wiederwahl Lauber ist ein dunkles Kapitel unseres Parlamentes. Ein wenig Menschenverstand hätte genügt, um diese Debakel zu verhindern. Offenbar fehlt das einigen/vielen in der Wandelhalle.

    Mit solchen Aktionen müssen unsere "Volksvertreter" sich nicht wundern, wenn ihnen das Volk ihr Vertrauen abspricht.
  • PsychoP 27.04.2020 08:36
    Highlight Highlight Die arme Justitia!
    Von der Fussballmafia in den Arsch getreten,
    von Anwälten gefickt
    und vom Parlament zum schweigen gebracht.
    Benutzer Bild
  • Tagedieb 27.04.2020 08:29
    Highlight Highlight Das Verhalten von Lauber ist derart dreist, dass ich nur noch sparchlos bin. Und lässt auch ganz ganz üble Zweifel am ganzen Justizsystem aufkommen. Aber unsere Vorzeige-Schweiz kennt ja keine Korruption, das scheint nur für uns einfache Bürger so, wir blicken da halt einfach nicht durch (...)
    • insert_brain_here 27.04.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich nenne das den Trump-Effekt. Die Eliten handeln schon seit langem ausschliesslich zu ihrem eigenen Vorteil, neu ist lediglich die Dreistigkeit. Donald Trump hat der ganzen Welt bewiesen, dass das moralische Deckmäntelchen gar nicht notwendig ist bzw. nur pro forma und hauchdünn sein muss.
  • Hitsch 27.04.2020 08:21
    Highlight Highlight Solange das Parteibuch wichtiger ist, als die Kompetenz und Integrität eins Bewerbers. Solange werden wir eine "Bananerepublik" Justiz haben und dies verdanken wir ausschliesslich unserer Politiker*innen
  • rundumeli 27.04.2020 08:12
    Highlight Highlight hätte lauber seine "geldstrafe" murrend akzeptiert, wäre er wohl wie ein angschlagener boxer bis zum schlussgong getorkelt...

    ... nun aber hat er sich selber KO geschlagen.
  • homo sapiens melior 27.04.2020 08:02
    Highlight Highlight Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diesen Lauber verachte. Der Schaden, den er verursacht hat, ist nachhaltig.
    Noch mehr viel mehr ist die SVP zu verachten. Die Partei, die dafür hauptverantwortlich ist, dass dieser Mann trotz aller Kritik weiterhin im Amt blieb. Das zeigt wieder mal - und zwar in endloser Wiederholung - dass es der SVP niemals um Gerechtigkeit oder um's Schweizer Volk geht, sondern immer nur um die eigenen, persönlichen Vorteile.
    Jeder der SVP wählt, wählt die Zerstörung der Schweiz.
  • Leader 27.04.2020 07:59
    Highlight Highlight Aber natürlich hat das Parlament letzten Herbst die Aufsichtsbehörden des AB- BA desavouiert, in vollem Wissen um allfällige Konsequenzen.
    Doch egal wie viele „Experten“ oder ganz normale Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sich aufregen, der Schaden für das Ansehen der Schweizer Justiz ist angerichtet.
    Ich wünsche mir nur eines: Es soll doch keiner die mithalfen in dieser Causa jemals wieder über Gerichte einer „Bananenrepublik“ das Maul zerreissen.
  • So oder so 27.04.2020 07:56
    Highlight Highlight Während auf unterer Ebene die kleinste Verfehlung vermerkt oder gar zur Kündigung führt, Geniessen die oberen Kader Narrenfreiheit. Was dieser Lauber an verhalten an denn Tag legt - genügend auch Dokumentiert in Interviews. Hochnäsig , möchte nicht Wissen wie viele er selber wegen Kleinigkeiten abgesägt hat.
  • Dude 27.04.2020 07:27
    Highlight Highlight Für mich ist das einfach unverständlich. Und ja, sehr sehr peinlich für das Schweizer Strafverfolgungssystem.
    Die "grossen" kommen mal wieder straffrei davon...
    • Leader 27.04.2020 08:36
      Highlight Highlight Ein „Theaterstück“ in mehreren Akten. Spannend wird sein, wie viel wir nun nach dem fallen des letzten „ Vorhangs“ (Verjährung) als Zuseher noch nachzahlen müssen?
      (Klagen)
      Aber auch das werden wir wohl murrend erdulden müssen!
    • Leader 27.04.2020 09:33
      Highlight Highlight Aber das sind wir uns doch mittlerweile gewöhnt, bitte kein Erstaunen über diesen Umstand.
      Wir werden auch noch, zwar murrend und einige mit der Faust im Hosensack, die bereits angedrohten Klagen bezahlen.
      Ich frage mich wie lange sich das Volk sowas noch bieten lässt?
  • Leica 27.04.2020 07:22
    Highlight Highlight Auch ich gehöre zu den oben erwähnten Bürgern, die die Welt nicht mehr verstehen, dass Lauber immer noch im Amt ist!

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