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«Amoktat» in Aarau – das ist über die Schüsse und den Täter bekannt

Video: watson/Julia Schwamborn

«Amoktat» in Aarau – das ist über die tödlichen Schüsse und den Täter bekannt

Die Polizei informierte am Mittwoch nach den Schüssen in Aarau, bei denen eine 22-jährige Italienerin ums Leben kam, zum aktuellen Stand der Ermittlungen. Die wichtigsten Informationen findest du hier in der Übersicht.
02.09.2026, 13:4202.09.2026, 16:39

Zum Täter

Die Polizei sprach davon, dass es sich beim festgenommenen 43-Jährigen mit «an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» um den Schützen vom Sonntag handelt. Dieser ist wohnhaft im Kanton Jura und hat sich in der Nacht auf Montag der Polizei in Délémont gestellt. Er gab an, für die Tat in Aarau verantwortlich zu sein.

Der Mann hat nach aktuellen Informationen keine speziellen Verbindungen in den Aargau und ist mutmasslich zufällig auf den Rave aufmerksam geworden. Beim 43-Jährigen handelt es sich um einen Schweizer ohne Migrationshintergrund, wie die Polizei an der Medienkonferenz mitteilte. Er hat «mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit» alleine gehandelt.

Laut dem leitenden Staatsanwalt, Christoph Rüedi, deuten Aussagen des Täters im Zuge der Vernehmung auf ein psychisches Problem hin. Dies gelte es allerdings genauer abzuklären. Die Durchführung eines psychiatrischen Gutachtens ist wahrscheinlich. Laut Rüedi hat der Täter gegenüber der jurassischen Polizei gesagt, dass es ihm gesundheitlich seit längerer Zeit schlecht gehe.

PK Aarau Amoktat Schachen Rave 2.9.26
Einsatzleiter Matthias Schildknecht, Polizeikommandant Michael Leupold und Staatsanwalt Christoph Rüedi (von links) informierten am Mittwochnachmittag zu den tödlichen Schüssen in Aarau.Bild: watson/yann lengacher

Berichte von italienischen Medien, wonach der Mann enge Verbindungen zur Schweizer Armee hatte, verneinte die Polizei indirekt. Der mutmassliche Schütze war normaler Milizsoldat als Truppenkoch und ist 2013 aus der Wehrpflicht und der Armee ausgeschieden. Seine persönliche Dienstwaffe hat er zurückgegeben. Der Beschuldigte sei vor der Tat am Sonntag nicht polizeibekannt gewesen. Eine vollständige Übersicht über mögliche Vorstrafen gibt es noch nicht. Bekannt sind bisher nur einige Bagatell-Verkehrsdelikte.

Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft. Ermittelt wird gegen ihn unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, Mord, mehrfacher Gefährdung des Lebens und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Die Behörden bitten Personen, welche Angaben zum mutmasslichen Täter machen können, sich bei ihnen zu melden. Weitere persönliche Informationen zu dem 43-Jährigen, beispielsweise zum Beruf oder der familiären Situation, will die Polizei vorerst nicht öffentlich machen.

Zum Motiv

Die Polizei spricht bei dem Anschlag in Aarau vom Sonntag von einer «Amoktat». Laut den Behörden ist der Schütze, nach aktuellem Kenntnisstand, wohl «aus Zufall» auf den Event auf der Pferderennbahn gestossen sei. Warum genau der Täter das Feuer eröffnete, ist weiterhin unklar. Der Beschuldigte habe genauere Aussagen in den Befragungen bislang verweigert. Es gebe aber Stand heute keine Hinweise auf eine extremistische Gesinnung – «weder rechts, noch links, noch islamistisch», wie Polizeikommandant Michael Leupold erklärte.

Zum Tathergang

Diesbezüglich konnten die Behörden relativ viele und detaillierte neue Informationen liefern. Der Beschuldigte fuhr mit seinem Fahrzeug, einem weissen Lieferwagen, zum Tatort, wo er ausstieg und zu Fuss Richtung Pferderennbahn ging. Dort war soeben der Rave zu Ende gegangen und die Menschen strömten Richtung Ausgang, um das Gelände zu verlassen.

Dann eröffnete der Beschuldigte das Feuer und schoss über 40 Mal mit einem Sturmgewehr, einer Kalaschnikow, in die Menge. Das Ergebnis der Tatortarbeiten lasse den Schluss zu, dass der Mann «aus verschiedenen Positionen von aussen wahllos zahlreiche Schüsse auf das Festivalgelände abfeuerte», so die Polizeivertreter. Es waren zu dem Zeitpunkt noch über 100 Personen vor Ort.

Anschliessend sei der Mann in Richtung eines Parkplatzes in der Nähe geflüchtet. Dort habe er mit einer Pistole erneut um sich geschossen, unter anderem auch auf ein davonfahrendes Auto. Danach sei er vom Tatort geflohen. Laut Polizei hat er sich im Anschluss «sehr schnell Richtung Jura» bewegt.

Zur Fahndung

Laut der Polizei gingen unmittelbar nach der Abgabe der ersten Schüsse über 80 Notrufe ein. Die Polizei sei sofort ausgerückt und habe die Gefahrenzone zunächst umstellt, um nicht selbst Ziel der Schüsse zu werden. Berichte, wonach die Beamten erst nach 30 Minuten am Ort des Geschehens eintrafen, verneinte Gesamteinsatzleiter Matthias Schildknecht an der Medienkonferenz. Man sei innert weniger Minuten vor Ort gewesen. Allerdings sei der Zugriff nicht ohne Weiteres möglich gewesen, weil sichergestellt werden musste, dass die Polizeibeamten nicht selbst Ziel der Schüsse werden.

Die Polizei habe anschliessend «so rasch wie möglich in alle Richtungen» ermittelt, nachdem der mutmassliche Schütze fliehen konnte. Das sei das übliche Vorgehen, wenn ein Täter nicht sofort festgenommen werden könne. Unter anderem seien über 100 Hinweise eingegangen.

Dass der Mann schliesslich festgenommen werden konnte, ist unter anderem auf die Fahndung über die Kontrollschilder des Lieferwagens zurückzuführen. Es sei gelungen, das Fahrzeug mit jurassischen Nummernschildern in Verbindung mit der Tat zu bringen. Einem Augenzeugen war der weisse Lieferwagen am Tatort in Aarau aufgefallen. Nach diesem wurde gefahndet. Schliesslich habe sich der Mann bei der Kantonspolizei Jura in Delémont selbst gestellt – allerdings sei eine Festnahme und Identifizierung aufgrund der Angaben zum Fahrzeug ohnehin absehbar gewesen.

Zu den Waffen

Nebst der Kalaschnikow und der Pistole, mit denen geschossen wurde, ist eine dritte Waffe, ebenfalls eine Pistole, im Lieferwagen des 43-Jährigen gefunden worden. Es handelte sich bei allen drei Schusswaffen nicht um Waffen der Schweizer Armee. Die Waffen waren legal und auf den mutmasslichen Täter registriert. Er habe diese vor 20 Jahren, vermutlich im Kanton Jura, rechtmässig erworben. Ob der Täter die AK nach heutigem, schärferem Waffenrecht hätte erwerben können, stellte Polizeikommandant Michael Leupold in Frage:

«Heute wären diese Bewilligungsvoraussetzungen deutlich strenger.»
PK Aarau Amoktat Schachen Rave 2.9.26
Diese drei Waffen wurden beim mutmasslichen Täter sichergestellt.Bild: watson/yann lengacher

Zu den Opfern

Das 22-jährige Todesopfer, eine Italienerin, erlitt laut der Polizei einen Durchschuss am Oberkörper, wobei lebenswichtige Organe verletzt wurden. Aktuell seien noch zwei Personen im Spital, diesen gehe es «den Umständen entsprechend besser», sagte Einsatzleiter Matthias Schildknecht.

Möglicherweise durch ein abgepralltes Projektil leicht verletzt, hat sich zudem inzwischen noch ein weiteres Opfer gemeldet. Mindestens eine Patrone hatte auch ein wegfahrendes Auto getroffen, worin sich vier Personen befunden hatten. Alles deutet laut den Behörden darauf hin, dass es sich bei sämtlichen Personen um Zufallsopfer handelte.

KEYPIX - Flowers and candles, along with a note reading ÒStay strong, everyone,Ó were laid in front of the entrance to the Schachen horse racing track, the site of a rave party, following a deadly sho ...
Kerzen am Tatort für die Verstorbene und die Verletzten.Bild: keystone

Zu den Vorwürfen an die Polizei

Nebst den Berichten über ein verspätetes Eintreffen am Tatort, die laut der Aargauer Polizei nicht korrekt sind, wurde auch am Entscheid, die Medienkonferenz erst mehr als 48 Stunden nach der Festnahme des Täters durchzuführen, Kritik geübt. Auch an der Medienkonferenz fragten insbesondere italienische Journalisten mehrfach deswegen nach.

Laut der Polizei ist der Hauptgrund für die verzögert angesetzte Information der Öffentlichkeit, dass die Behörden um jeden Preis ausschliessen wollten, dass es weitere Tatbeteiligte gibt. Zum aktuellen Zeitpunkt könne man nun Entwarnung geben, es bestehe im Zusammenhang mit dem Vorfall in Aarau keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit.

Die Pressekonferenz im Liveticker

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14:55
Die Medienkonferenz ist beendet
Die Behörden beenden die Medienkonferenz. Man bedaure, zu vielen Punkten noch keine genaueren Auskünfte geben zu können und bitte um Verständnis dafür.
14:54
Tut dem Schützen seine Tat leid?
Der Mann habe mehrheitlich von seinem Aussageverweigerungsrecht gebraucht gemacht. Man könne aktuell zu dieser Frage keine genaueren Angaben machen.
14:53
Berichte über spätes Eintreffen laut Polizei nicht korrekt
Nach dem Vorfall in der Sonntagnacht gab es Berichte, wonach die Einsatzkräfte erst nach 30 Minuten vor Ort waren. Das stimmt laut Einsatzleiter Schildknecht nicht. Die Einheiten seien innert weniger Minuten vor Ort gewesen. Allerdings hätte man strategisch vorgehen müssen, um nicht selbst von den Schüssen getroffen zu werden.
14:49
Zwei Personen noch im Spital
Den beiden Personen, die noch mit Verletzungen im Spital sind, gehe es «den Umständen entsprechend besser», so Einsatzleiter Matthias Schildknecht.
14:48
Weshalb wird erst jetzt informiert?
Der mutmassliche Schütze wurde bekanntlich bereits am frühen Montagmorgen verhaftet. Das Hauptziel der erst jetzt angesetzten Medienkonferenz war, dass sichergestellt werden kann, dass keine Bedrohung für die Bevölkerung mehr besteht. Man wollte sicherstellen, dass es keine weiteren Tatbeteiligten gibt.
14:46
AK war bewilligt und registriert
Die Kalaschnikow, mit der geschossen wurde, war legal und registriert. Sie wurde vor 20 Jahren bewilligt. Es kann aktuell noch nicht gesagt werden, ob diese heute, mit strengeren Waffengesetzen, ebenfalls bewilligt werden würde.
14:44
Keine weiteren persönlichen Informationen über Täter
Es werden derzeit keine weiteren persönlichen Informationen zum mutmasslichen Schützen bekanntgegeben.
14:41
Weshalb hat sich der Mann gestellt?
Das ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, so die Antwort von Polizeikommandant Michael Leupold. Gestellt hat sich der Schütze in Délémont, dem jurassischen Kantonshauptort.
14:40
Verstorbene erlitt Durchschuss am Oberkörper
Das 22-jährige Todesopfer erlitt laut Polizei einen Durchschuss am Oberkörper, wobei lebenswichtige Organe verletzt wurden.
14:38
Keine Hinweise auf ideologische Hintergründe
Laut Polizei gibt es aktuell weder Hinweise auf rechts- oder linksextreme Motive noch auf eine islamistische Gesinnung.
14:37
War der Mann vorbestraft?
Man habe noch keine schweizweite, vollständige Übersicht. Bekannt sind lediglich einige Bagatell-Verkehrsdelikte.
14:35
Warum bekam der Mann trotz psychischer Probleme legal Waffen?
Diese Frage kann laut Christoph Rüedi aktuell nicht beantwortet werden. Sie werde Gegenstand der Ermittlungen sein. Der Waffenerwerb wurde bereits vor 20 Jahren genehmigt, vermutlich im Kanton Jura.
14:33
Täter war nicht polizeibekannt
Der Täter war der Polizei nicht bekannt und hatte nach aktuellen Informationen auch keine spezifischen Verbindungen in den Kanton Aargau. Er sei mutmasslich zufällig auf den Rave aufmerksam geworden.
14:32
Täter hatte keine speziellen Verbindungen zur Armee
Italienische Medien berichteten von einer engen Verbindung des Schützen zur Schweizer Armee. Dies verneint die Polizei indirekt. Laut dieser war der Mann normaler Milizsoldat als Truppenkoch. 2013 sei er aus der Armee ausgeschieden und habe seine Dienstwaffe abgegeben.
14:31
Die Fragerunde beginnt
Die erste Frage dreht sich um die psychische Verfassung des Täters. Staatsanwalt Rüedi bestätigt, dass der Mann psychsiche Probleme hatte. Mehr könne man noch nicht gesichert sagen. Es werde sehr wahrscheinlich eine psychiatrische Abklärung geben.
14:27
Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen zu noch offenen Fragen laufen weiterhin. Die Behörden bitten Personen, die Angaben zum mutmasslichen Täter machen können, sich zu melden. Dieser befindet sich aktuell in Untersuchungshaft. Ermittelt wird gegen ihn unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, Mord, mehrfacher Gefährdung des Lebens und Widerhandlung gegen das Waffengesetz.
14:24
Täter hat sehr wahrscheinlich alleine gehandelt
Rüedi betont nochmals, dass es keinerlei Anhaltspunkte gebe, wonach der Mann gemeinsam mit weiteren Personen gehandelt habe. Er ist sehr wahrscheinlich ein Einzeltäter.
14:22
Täter hatte womöglich psychische Probleme
Laut dem Staatsanwalt, Christoph Rüedi, deuten Aussagen des Täters im Zuge der Vernehmung auf ein psychisches Problem hin. Dies gelte es allerdings genauer abzuklären.
14:21
Täter ging es gesundheitlich schlecht
Nachdem sich der Schütze der jurassischen Polizei gestellt hatte, gab er dort an, für die Schüsse verantwortlich zu sein. Ihm sei es seit längerer Zeit gesundheitlich schlecht gegangen, so der Mann.
14:19
3 Waffen sichergestellt
Nebst einer Kalaschnikow und einer Pistole, mit denen geschossen wurde, wurde eine weitere Waffe sichergestellt. Diese wurden in dem Auto, nach welchem gefahndet worden war, gefunden.
14:17
Suche wurde über Auto-Kontrollschild geführt
Dass der Mann schliesslich festgenommen werden konnte, ist unter anderem auf die Fahndung über Kontrollschilder eines Autos zurückzuführen. Es sei gelungen, ein Auto mit jurassischen Nummerschildern in Verbindung mit der Tat zu bringen. Nach diesem wurde schliesslich gefahndet. Schliesslich habe sich der Mann bei der Kantonspolizei Jura aber selbst gestellt.
14:14
Über 100 Hinweise bei Fahndung
Die Polizei habe «so rasch wie möglich in alle Richtungen» ermittelt, nachdem der mutmassliche Schütze fliehen konnte. Das sei das übliche Vorgehen, wenn ein Täter nicht sofort festgenommen werden könne. Unter anderem seien über 100 Hinweise eingegangen.
14:11
Über 80 Notrufe
Laut der Polizei gingen unmittelbar nach der Abgabe der ersten Schüsse über 80 Notrufe ein. Die Polizei sei sofort ausgerückt und habe die Gefahrenzone zunächst umstellt, um nicht selbst Ziel der Schüsse zu werden.
14:09
Weitere Schüsse mit Pistole auf Parkplatz
Im Anschluss sei der Mann Richtung eines Parkplatzes geflüchtet, wo er mit einer Pistole erneut um sich geschossen hat. Unter anderem zielte er auch auf ein Auto, das davonfuhr.
14:09
Täter schoss über 40 Mal
Der Täter fuhr laut Erkenntnissen der Polizei mit dem eigenen Auto zum Tatort. Dort hat der Mann über 40 Mal mit einem Sturmgewehr in Richtung der Menschenmenge geschossen. Es waren noch über 100 Menschen vor Ort.
14:06
Sehr wahrscheinlich eine Amoktat
Der Anschlag ist mit hoher Sicherheit eine Amoktat, so Leupold. Die Polizei gibt Entwarnung, im Zusammenhang mit dem Aargauer Vorfall gebe es keine Sicherheitsrisiken mehr.
14:05
Mann stammt aus dem Jura
Der 43-jährige Verhaftete ist Schweizer ohne Migrationshintergrund und stammt aus dem Kanton Jura. Die Polizei geht klar davon aus, dass er alleine gehandelt hat.
14:04
Festgenommener ist sehr wahrscheinlich der Täter
Zunächst spricht Michael Leupold, der Aargauer Polizeikommandant. Er bestätigt, dass der Festgenommene «mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» der Schütze am Aargauer Rave war.
13:56
Die Medienkonferenz beginnt demnächst
Die Vertreter der Aargauer Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft haben ihre Plätze eingenommen.
13:49
Viele offene Fragen
Nach wie vor sind viele Fragen zum tödlichen Vorfall am Wochenende offen. Insbesondere unklar ist der Tathergang, das Motiv und der Hintergrund des mutmasslichen Schützen, bei dem laut Polizei dringender Tatverdacht besteht. Bestätigt hat die Polizei bisher allerdings nicht, dass es sich beim verhafteten 43-Jährigen um den Schützen handelt. Auch ist nicht klar, ob der Täter alleine gehandelt hat oder ob weitere Personen involviert waren.

(con)
13:43
Diese Personen nehmen an der Medienkonferenz teil
Für die Medienkonferenz im Polizeistützpunkt in Schafisheim sind folgende Personen als Referenten angekündigt:
- Michael Leupold, Polizeikommandant Aargau
- Matthias Schildknecht, Gesamteinsatzleiter der Sonderlage
- Christoph Rüedi, Leitender Staatsanwalt Lenzburg-Aarau


(con)
13:41
Grosser Andrang
Das mediale Interesse an der Tat vom Wochenende ist gross. Schon rund eine halbe Stunde vor Beginn der Medienkonferenz in Schafisheim sind zahlreiche Journalistinnen und Journalisten da, viele Kameras sind bereits in Stellung. Auch watson ist vor Ort und berichtet live vom Anlass.

13:40
Polizei informiert um 14 Uhr zu Fall Schachen
Die Aargauer Behörden informieren ab 14 Uhr zu den neuesten Entwicklungen im Fall der tödlichen Schüsse nach einem Rave in Aarau am Wochenende. Eine 22-jährige Italienerin war ums Leben gekommen, fünf Menschen wurden verletzt. Am Montagmittag gab die Aargauer Kantonspolizei die Verhaftung eines 43-jährigen Schweizers bekannt. Seither gab es von offizieller Seite keine weiteren Informationen. Offen ist insbesondere das Motiv des mutmasslichen Schützen sowie der genaue Hergang des Vorfalls und wie es zur Verhaftung des Mannes kam. watson berichtet live über die Medienkonferenz. (con)
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Schüsse am Aarauer Rave
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Schüsse am Aarauer Rave

Am Aarauer Rave sind in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, Schüsse gefallen.

quelle: keystone / michael buholzer
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Tele M1 spricht mit einem Zeugen der Schüsse in Aarau
Video: watson
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416 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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KarlWeber
02.09.2026 14:33registriert März 2017
Sehr gute Arbeit der Kapo AG auch betreffend der Kommunikation. Schlimm die ganzen Kommentare betreffend Herkunft des Täters für den typisch rechten Populismus.
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SpitaloFatalo
02.09.2026 11:12registriert März 2020
Dann lasst uns doch einfach die Pressekonferenz abwarten.
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Hold my beer
02.09.2026 11:22registriert Juli 2022
Was wir wissen: alles, was schon darüber geschrieben wurde.
Was wir nicht wissen: viel.
Fazit: saugt euch nicht den drölfzigsten Artikel aus den Fingern, sondern wartet doch die Pressekonferenz ab. Die Polizei will ja informieren.
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