Schweiz
Klima

Zu trocken: Schaffhausen sagt beliebtes Rheinfall-Feuerwerk ab

Zu trocken: Schaffhausen sagt beliebtes Rheinfall-Feuerwerk ab

Wegen der grossen Trockenheit haben die Schaffhauser Behörden das Rheinfall-Feuerwerk vom 31. Juli abgesagt.
24.07.2026, 15:3424.07.2026, 15:34

Auch am Nationalfeiertag selber bleibt der Himmel über Schaffhausen ohne Raketen.

JAHRESRUECKBLICK 2013 - FEATURES - Mit einem imposanten Feuerwerk am Rheinfall feiert Schaffhausen bereits am Mittwoch, 31. Juli 2013, den Geburtstag der Schweiz. Die Bundesfeier findet offiziell am 1 ...
So wird es dieses Jahr am Rheinfall nicht aussehen: Das 1.-August-Feuerwerk im Jahr 2013.Bild: KEYSTONE

Das Grossfeuerwerk «Fire on the rocks» am Rheinfall zieht jeweils tausende Besucherinnen und Besucher an. In diesem Jahr wird es jedoch nicht stattfinden, wie die Schaffhauser Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Der Kanton erteilt wegen der ausserordentlichen Trockenheit und Waldbrandgefahr keine Ausnahmebewilligung für den Grossanlass.

Gemäss Prognosen soll es bis Anfang August heiss und trocken bleiben. Nur eine längere, intensive Regenphase könnte die Situation entschärfen.

Strikte Regeln zum 1. August

Das bereits geltende Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton bleibt damit bis auf Widerruf bestehen. Entsprechend ist das Zünden von Feuerwerk und Höhenfeuern auch am 1. August verboten. Bei Zuwiderhandlung drohen Bussen.

Zudem gilt ein striktes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe mit einem Abstand von 50 Metern. Das Wegwerfen von Raucherwaren ist ebenfalls untersagt. Im Siedlungsgebiet bleibt das Grillieren mit Kohle-, Elektro- und Gasgrills auf befestigten Plätzen erlaubt, jedoch muss das Feuer stets beobachtet werden. Bei starkem Wind ist gänzlich auf Feuer im Freien zu verzichten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
1
«Die Begründung ist hanebüchen»: Das sagt ein HSG-Experte über Trumps Zölle
Donald Trump hat erneut den Zollhammer geschwungen. Ein HSG-Handelsforscher erklärt im Interview, was der neue Satz für die Schweiz bedeutet.
Herr Legge, die US-Zölle auf Einfuhren aus der Schweiz steigen von 10 auf 12,5 Prozent, wobei es Ausnahmen für bestimmte Produkte gibt. Ist das eine schlechte Nachricht, weil der Zollsatz steigt oder eine gute, weil die Erhöhung moderat ist?
Stefan Legge: Beides ein bisschen. Zumindest bleibt der Zollsatz für Schweizer Unternehmen ungefähr im gleichen Rahmen. Die beste Nachricht ist sicherlich, dass die Erhöhung keine Überraschung war. Sie entspricht den Ankündigungen des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Firmen brauchen stabile Regeln, damit sie ihren Betrieb langfristig planen können. Aber klar: Die Zölle sind trotzdem höher als vorher, was vielen Unternehmen nicht gefallen kann.
Zur Story