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Frauenstreik 2026: Alle News zum feministischen Streik im Liveticker

Personen protestieren anlaesslich der Kundgebung des Feministischen Streiks 2025 unter dem Motto "United in Resistance - Vereint im Widerstand", am Samstag, 14. Juni 2025 in Bern. (KEYSTONE/ ...
Dieses Jahr fällt der 14. Juni auf einen Sonntag. Deshalb steht die unbezahlte Care-Arbeit beim feministischen Streik im Zentrum. Das Bild stammt vom Streik 2025.Bild: keystone
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Demo in Zürich in Bewegung – «Erschöpfungsmoment» für Teilnehmerinnen geplant

Am 14. Juni findet in der Schweiz der feministische Care-Streik statt. Die besten Bilder und alle News erhältst du hier im Liveticker.
14.06.2026, 16:1314.06.2026, 17:42

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17:33
Zürcherinnen fordern Anerkennung der Care-Arbeit
Tausende Frauen haben am Sonntag in Zürich bei brütender Hitze für die Anerkennung der Care-Arbeit demonstriert. Sie forderten unter anderem eine gerechtere Verteilung der unbezahlten, oft unsichtbaren Arbeit.

Gerade an Sonntagen werde eine «unglaubliche Menge» an unbezahlter Care-Arbeit geleistet, so die Organisatorinnen. Darum setzen sie dieses Jahr den Fokus auf oft «unsichtbare, feminisierte, prekarisierte und doch systemrelevante Arbeit», wie sie in einer Medienmitteilung schrieben.

Das Feministische Streikkollektiv stellte drei Forderungen auf: kostenlose Gesundheitsversorgung für alle, Arbeitszeitverkürzung auf 25 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich und die «Vergesellschaftung des Wohnraums». (sda)
16:54
«Don't kill my Weib»
Auf der Suche nach den pointiertesten, schmerzhaft-treffendsten oder lustigsten Plakaten am diesjährigen feministischen Streiktag ist uns dieses Werk hier aufgefallen:

16:48
Demonstrantinnen versammeln sich am Ni-una-menos-Platz
Die Kundgebung in Zürich ist für 17:00 Uhr angesagt worden. Der Ni-una-menos-Platz (Helvetiaplatz) füllt sich mit Demonstrantinnen und Demonstranten in lila Outfits und unzähligen Plakaten und Spruchbannern.
16:24
Auch in Luzern setzt sich die Demo in Bewegung
Schon Stunden vor Beginn der Demonstration herrschte im Vögeligärtli reger Betrieb. Lilafarbene T-Shirts, Fahnen und Transparente prägten das Bild. Auf Bannern standen Slogans wie «Scham muss die Seite wechseln», aus Lautsprechern erklang Musik, zudem wurden Reden gehalten. An Ständen informierten Parteien, Gruppierungen und Organisationen über ihre Anliegen.



Vor dem Start des Demonstrationszugs sprach Annika Burri vom Feministischen Streikkollektiv Luzern. Sie forderte mehr Mittel für den Gewaltschutz sowie mehr Gleichstellung und Teilhabe für Frauen, queere Menschen, Migrantinnen und Migranten sowie Menschen mit Behinderungen.

Nach 16 Uhr setzte sich die Kundgebung in Bewegung. Die Route führte vom Vögeligärtli zum Bundesplatz und die Seebrücke zum Pavillon am Seequai. (sda)
16:12
Tausende demonstrieren in Basel
Tausende Menschen haben am Sonntag in Basel zum feministischen Streiktag demonstriert. Die bewilligte Kundgebung in Basel ist die erste von weiteren geplanten Demos schweizweit.

Eines der zentralen Themen ist nach wie Gewalt gegen Frauen und genderqueere Menschen, wie Mediensprecherin Franziska Stier auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Das Urteil zum Femizid in der Baselbieter Gemeinde Binningen vor wenigen Wochen habe die Bewegung sehr beschäftigt, auch mit Solidaritätskundgebungen. (sda)

Bei der Urteilsverkündung des Femizids in Binningen am 31. Mai fanden sich viele Unterstützerinnen ein.
15:58
Bernerinnen streiken auf dem Bundesplatz
Die Bernerinnen haben den diesjährigen feministischen Streiktag dezentral statt mit einer Demonstration begangen. In Violetttönen und mit hoher Lautstärke versammelten sie sich am Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Programmpunkt vor dem Bundeshaus.


«Immer no hässig!» stand auf einem grossen Transparent auf dem sich füllenden Bundesplatz. Ziel war es, ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und für gleiche Rechte für alle zu setzen. Das Rahmenprogramm umfasste DJ-Sets und Reden.


Zuvor hatten sich die Streikenden auf mehr als 50 Aktionen verteilt. Zahlreiche Organisationen stellten etwa einen Brunch, eine Bastelaktion oder eine Yogastunde auf die Beine.


Eine Kundgebung durch die Innenstadt stand heuer aber nicht auf dem Programm. Das Berner Streikkollektiv begründete diese Demopause unter anderem mit den fehlenden Ressourcen. Diese würden bereits in die Vorbereitungen des schweizweiten Care-Streiks vom 14. Juni 2027 fliessen. (sda)
15:55
Haller-Denkmal im Care-Streik-Look
Die Büste von Alfred von Haller vor dem Hauptgebäude der Universität Bern trägt heute pink – und ein Baby. Demonstrantinnen und Demonstranten bereiten sich auch auf dem Gelände vor der Universität auf den Streik vor, der für 17:00 Uhr angekündigt worden ist.



Darum dreht sich der Streik

Der feministische Streik findet in der Schweiz jeweils am 14. Juni statt. Weil dieser Tag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, stellen die Streikenden die unbezahlte Care-Arbeit in den Mittelpunkt. Unter Care-Arbeit fallen Tätigkeiten wie Kinderbetreuung, Pflege, Hausarbeit und emotionale Sorgearbeit. Diese wird häufig unbezahlt und überwiegend von Frauen geleistet – vieles davon fällt besonders an Sonntagen an.

Wo welche Events geplant sind, erfährst du hier:

Warum der 14. Juni? Der Tag bezieht sich auf den 14. Juni 1981. Seit diesem Tag gelten Frau und Mann in der Schweiz per Gesetz als gleichberechtigt. Zehn Jahre nach der Volksabstimmung fand am 14. Juni 1991 der erste grosse Frauenstreik statt. Unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still» strömten 100'000 Frauen auf die Strasse, um gegen die zögerliche Umsetzung des Verfassungsartikels und anhaltende Ungleichheiten zu demonstrieren. (leo/cst)

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Das war der feministische Streik 2025
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Das war der feministische Streik 2025

Frauen heben in Bern Transparente in die Höhe.

quelle: keystone / anthony anex
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Diese Demonstrantinnen erklären, warum sie am Feministischen Streiktag teilnehmen
Video: watson
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Lösegeld bei Ruag-Erpressung: Spielten US-Interessen eine Rolle? – die Sonntagsnews
Bundesrat Albert Rösti will die Einnahmen aus der CO2-Abgabe künftig in die Bundeskasse lenken und wegen sprachlicher Hürden kam es laut einer Sust-Untersuchung in der Westschweiz fast zu einer Zugkollision: Die Sonntagsnews.
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