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Frauenstreik 2026: Alle News zum feministischen Streik im Liveticker

Personen protestieren anlaesslich der Kundgebung des Feministischen Streiks 2025 unter dem Motto "United in Resistance - Vereint im Widerstand", am Samstag, 14. Juni 2025 in Bern. (KEYSTONE/ ...
Dieses Jahr fällt der 14. Juni auf einen Sonntag. Deshalb steht die unbezahlte Care-Arbeit beim feministischen Streik im Zentrum. Das Bild stammt vom Streik 2025.Bild: keystone
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Vorbereitungen für Care-Streik 2027 laufen bereits

Am 14. Juni findet in der Schweiz der feministische Care-Streik statt. Die besten Bilder und alle News erhältst du hier im Liveticker.
14.06.2026, 16:1314.06.2026, 21:02

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21:16
Genf: Streiktag an Anti-G7-Demo
In der Romandie stand der diesjährige Streik im Zeichen des G7-Gipfels im nahegelegenen französischen Evian. Zahlreiche Westschweizerinnen streikten gleich doppelt. In Genf lief am Sonntag ein grosser feministischer Block an der Anti-G7-Demo mit. In Lausanne und Neuenburg wurden die Streik-Kundgebungen um einen Tag vorverlegt, um eine Teilnahme an der Genfer Demo zu ermöglichen. (sda)

Nach einem friedlichen Nachmittag kam es am frühen Abend in Genf zu vereinzelten Sachbeschädigungen durch Demonstrierende. Schliesslich lieferten sich die Demonstrierenden Scharmützel mit der Polizei, welche Tränengas und Gummischrot einsestzte. (hde)
20:55
Vorbereitungen für 2027 laufen
In Bern hat heute kein zentraler Frauenstreik mit Umzug stattgefunden. Die Demopause begründete das Berner Streikkollektiv mit den fehlenden Ressourcen. Diese würden bereits in die Vorbereitungen des schweizweiten Care-Streiks vom 14. Juni 2027 fliessen. Zudem habe in den Vorjahren jeweils eine kleine Gruppe die Demonstration organisiert.

Pünktlich zum Streiktag riefen die Feministischen Kollektive denn auch offiziell zum anstehenden Care-Streik auf. In der ganzen Schweiz sollen Frauen einen Tag lang die bezahlte und unbezahlte Pflege-, Haus- und Sorgearbeit niederlegen - «um sichtbar zu machen, was das System als selbstverständlich ansieht», hiess es im Aufruf. (sda)
20:17
«Noch immer keine Lohngleichheit»
Das Hauptthema des diesjährigen feministischen Streiktages war die Care-Arbeit. Da der 14. Juni auf einen Sonntag fiel, war das Thema nur naheliegend, sagten Organisatorinnen: An diesem Wochentag würden Frauen besonders viel unbezahlte Betreuungsarbeit verrichten. Genauso viele Frauen, wie heute auf die Strasse gegangen sind, gibt es aber auch Gründe und Motivationen, um am Streik teilzunehmen. Tele Züri hat mit zwei Demonstrantinnen über ihre ganz persönlichen Gründe gesprochen.
20:01
Zürcher Demonstrationszug am Paradeplatz
Die Tausenden Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich am Umzug in Zürich beteiligen, bewegen sich langsam durch die Innenstadt. Der Umzug befindet sich etwa auf Höhe des Paradeplatzes. Danach geht es zurück zum Ni-una-menos-Platz (Helvetiaplatz).
19:05
Mangel an Schutzplätzen in Luzern
Politikerinnen sprachen in Luzern zu den Teilnehmenden. SP-Kantonsrätin Caroline Rey zeigte sich erfreut, dass es seit Kurzem «endlich» eine nationale Opferhilfe-Hotline gibt. Diese werde ausserhalb der Bürozeiten, also abends und an Wochenenden, nicht von Fachpersonen, sondern von Freiwilligen betreut. Es brauche jedoch eine «professionelle, rund um die Uhr fachlich betreute Hotline», betonte sie. Das sei kein Luxus, sondern «zentraler Bestandteil eines funktionierenden Opferschutzsystems», hiess es am Kapellplatz.

Ihre Parteikollegin Anja Meier verwies auf den Mangel an Schutzplätzen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Welche Massnahmen erforderlich seien, sei längst bekannt, so die Kantonsrätin. Es fehle nicht an Wissen, sondern an Verantwortungsbewusstsein und politischem Willen. Für Frauenhäuser, Prävention und Gewaltschutz müsse selbst in der Schweiz als einem der reichsten Länder der Welt, um jeden Franken gerungen werden. Das habe gravierende Folgen. «Es kostet Menschenleben», so die Willisauerin.

Zwei weitere Rednerinnen setzten sich für selbstbestimmte Räume für Frauen, Lesben, intersexuelle, nonbinäre, trans und agender Personen (Flinta) sowie für queere Menschen ein.

Organisiert wurde die Demonstration unter dem Motto «Wer wegschaut, macht mit. Verantwortung tragen, jetzt!» vom Feministischen Streikkollektiv Luzern. Dieses versteht sich als loser Zusammenschluss von Personen, die sich im Kanton Luzern für feministische Anliegen engagieren. (sda)
18:18
«Erschöpfungsmoment» und Afterparty in Zürich
Der Demonstrationszug in Zürich ist unterwegs. Auf dem Programm steht dabei eine Schweigeminute sowie ein «Erschöpfungsmoment» auf dem Programm, bei dem sich die Demonstrantinnen für fünf Minuten auf den Boden legten. «Wir sind müde und erschöpft», hiess es.

Die Afterparty findet in der Zentralwäscherei statt. Dort gibt es nach dem Ja zur Verlängerung der Zwischennutzung gleich doppelt Grund zum Feiern. (sda)
17:33
Zürcherinnen fordern Anerkennung der Care-Arbeit
Tausende Frauen haben am Sonntag in Zürich bei brütender Hitze für die Anerkennung der Care-Arbeit demonstriert. Sie forderten unter anderem eine gerechtere Verteilung der unbezahlten, oft unsichtbaren Arbeit.

Gerade an Sonntagen werde eine «unglaubliche Menge» an unbezahlter Care-Arbeit geleistet, so die Organisatorinnen. Darum setzen sie dieses Jahr den Fokus auf oft «unsichtbare, feminisierte, prekarisierte und doch systemrelevante Arbeit», wie sie in einer Medienmitteilung schrieben.

Das Feministische Streikkollektiv stellte drei Forderungen auf: kostenlose Gesundheitsversorgung für alle, Arbeitszeitverkürzung auf 25 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich und die «Vergesellschaftung des Wohnraums». (sda)
16:54
«Don't kill my Weib»
Auf der Suche nach den pointiertesten, schmerzhaft-treffendsten oder lustigsten Plakaten am diesjährigen feministischen Streiktag ist uns dieses Werk hier aufgefallen:

16:48
Demonstrantinnen versammeln sich am Ni-una-menos-Platz
Die Kundgebung in Zürich ist für 17:00 Uhr angesagt worden. Der Ni-una-menos-Platz (Helvetiaplatz) füllt sich mit Demonstrantinnen und Demonstranten in lila Outfits und unzähligen Plakaten und Spruchbannern.
16:24
Auch in Luzern setzt sich die Demo in Bewegung
Schon Stunden vor Beginn der Demonstration herrschte im Vögeligärtli reger Betrieb. Lilafarbene T-Shirts, Fahnen und Transparente prägten das Bild. Auf Bannern standen Slogans wie «Scham muss die Seite wechseln», aus Lautsprechern erklang Musik, zudem wurden Reden gehalten. An Ständen informierten Parteien, Gruppierungen und Organisationen über ihre Anliegen.



Vor dem Start des Demonstrationszugs sprach Annika Burri vom Feministischen Streikkollektiv Luzern. Sie forderte mehr Mittel für den Gewaltschutz sowie mehr Gleichstellung und Teilhabe für Frauen, queere Menschen, Migrantinnen und Migranten sowie Menschen mit Behinderungen.

Nach 16 Uhr setzte sich die Kundgebung in Bewegung. Die Route führte vom Vögeligärtli zum Bundesplatz und die Seebrücke zum Pavillon am Seequai. (sda)
16:12
Tausende demonstrieren in Basel
Tausende Menschen haben am Sonntag in Basel zum feministischen Streiktag demonstriert. Die bewilligte Kundgebung in Basel ist die erste von weiteren geplanten Demos schweizweit.

Eines der zentralen Themen ist nach wie Gewalt gegen Frauen und genderqueere Menschen, wie Mediensprecherin Franziska Stier auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Das Urteil zum Femizid in der Baselbieter Gemeinde Binningen vor wenigen Wochen habe die Bewegung sehr beschäftigt, auch mit Solidaritätskundgebungen. (sda)

Bei der Urteilsverkündung des Femizids in Binningen am 31. Mai fanden sich viele Unterstützerinnen ein.
15:58
Bernerinnen streiken auf dem Bundesplatz
Die Bernerinnen haben den diesjährigen feministischen Streiktag dezentral statt mit einer Demonstration begangen. In Violetttönen und mit hoher Lautstärke versammelten sie sich am Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Programmpunkt vor dem Bundeshaus.


«Immer no hässig!» stand auf einem grossen Transparent auf dem sich füllenden Bundesplatz. Ziel war es, ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und für gleiche Rechte für alle zu setzen. Das Rahmenprogramm umfasste DJ-Sets und Reden.


Zuvor hatten sich die Streikenden auf mehr als 50 Aktionen verteilt. Zahlreiche Organisationen stellten etwa einen Brunch, eine Bastelaktion oder eine Yogastunde auf die Beine.


Eine Kundgebung durch die Innenstadt stand heuer aber nicht auf dem Programm. Das Berner Streikkollektiv begründete diese Demopause unter anderem mit den fehlenden Ressourcen. Diese würden bereits in die Vorbereitungen des schweizweiten Care-Streiks vom 14. Juni 2027 fliessen. (sda)
15:55
Haller-Denkmal im Care-Streik-Look
Die Büste von Alfred von Haller vor dem Hauptgebäude der Universität Bern trägt heute pink – und ein Baby. Demonstrantinnen und Demonstranten bereiten sich auch auf dem Gelände vor der Universität auf den Streik vor, der für 17:00 Uhr angekündigt worden ist.



Darum dreht sich der Streik

Der feministische Streik findet in der Schweiz jeweils am 14. Juni statt. Weil dieser Tag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, stellen die Streikenden die unbezahlte Care-Arbeit in den Mittelpunkt. Unter Care-Arbeit fallen Tätigkeiten wie Kinderbetreuung, Pflege, Hausarbeit und emotionale Sorgearbeit. Diese wird häufig unbezahlt und überwiegend von Frauen geleistet – vieles davon fällt besonders an Sonntagen an.

Wo welche Events geplant sind, erfährst du hier:

Warum der 14. Juni? Der Tag bezieht sich auf den 14. Juni 1981. Seit diesem Tag gelten Frau und Mann in der Schweiz per Gesetz als gleichberechtigt. Zehn Jahre nach der Volksabstimmung fand am 14. Juni 1991 der erste grosse Frauenstreik statt. Unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still» strömten 100'000 Frauen auf die Strasse, um gegen die zögerliche Umsetzung des Verfassungsartikels und anhaltende Ungleichheiten zu demonstrieren. (leo/cst)

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Das war der feministische Streik 2025
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Das war der feministische Streik 2025

Frauen heben in Bern Transparente in die Höhe.

quelle: keystone / anthony anex
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Diese Demonstrantinnen erklären, warum sie am Feministischen Streiktag teilnehmen
Video: watson
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83 Kommentare
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Jimmy Dean
14.06.2026 19:12registriert Juli 2015
„ Das Feministische Streikkollektiv stellte drei Forderungen auf: kostenlose Gesundheitsversorgung für alle, Arbeitszeitverkürzung auf 25 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich und die «Vergesellschaftung des Wohnraums».“
Es gibt schon Gründe, warum aus mir nie ein guter Volkswirt geworden wäre, aber diese Bierdeckelrechnung müsste mir mal einer erklären. Und Vergesellschaftung des Wohnraums - ihr wisst doch selber nichtwas das heisst und wie das gehen sollte.
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FaktenImFondue
14.06.2026 19:22registriert Oktober 2025
"Sie forderten unter anderem eine gerechtere Verteilung der unbezahlten, oft unsichtbaren Arbeit."
Dann sollen sie es ihren Partnern (Frau oder Mann) sagen, bei mir sind sie falsch, ich habe mit ihrem Privatleben nichts zu tun.
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slnstrm
14.06.2026 16:32registriert August 2023
Sehr effektiv am Sonntag zu streiken. 😄
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