Vögel auf der Landebahn: Neuer Swiss-Airbus muss durchstarten
Die Swiss hat am Samstag einen dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen «Zug» und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen.
Beim Jungfernflug von Toulouse nach Zürich kam es aber zu einem Zwischenfall. Das zeigen Daten von Flightradar24. Die Maschine musste durchstarten.
Grund für das Durchstartemanöver seien Vögel auf der Landebahn gewesen, erklärt Swiss-Mediensprecherin Meike Fuhltrott gegenüber dem Blick.
Die Tiere stellen eine erhebliche Gefahr für die Luftfahrt dar, da sie schwere Schäden an startenden oder landenden Flugzeugen verursachen können. Durch die hohen Geschwindigkeiten können schon kleine Vögel grossen Schaden anrichten. Kommt es gar zu einer Kollision mit einem ganzen Schwarm oder grösseren Vögeln, besteht die Gefahr, dass die Flugzeugstruktur durchschlägt. Ausserdem kann ein Einsaugen in die Turbine zu einem kompletten Triebwerksausfall führen.
A350 fliegt nach Shanghai und Johannesburg
Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach «Lausanne» (HB-IFA) und «Delémont» (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Swiss-Flotte.
Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz, heisst es in einer Medienmitteilung. Bis 2030 wird die Fluggesellschaft insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen. (hkl)
