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Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Ein NZZ-Artikel zum Thema Migration in Deutschland schlägt hohe Wellen im Netz – nicht zuletzt weil er vom ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maassen retweetet wurde. Der Hintergrund.



Gestern Dienstag veröffentlichte die NZZ einen Artikel mit dem Titel «In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen». Verfasst wurde er von Michael Rasch, NZZ-Wirtschaftskorrespondent aus Frankfurt. Folgend ein kurzer Auszug aus dem Text:

«In deutschen Grossstädten geht inzwischen die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen – das bedeutet, dass Deutsche ohne Migrationshintergrund (nach Definition des Statistischen Bundesamts) nicht mehr die absolute Mehrheit (>50%) sind, sondern neben Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern lediglich noch die grösste Gruppe darstellen.»

Michael Rasch, NZZ

In Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen und anderen Städten seien Deutsche ohne Migrationshintergrund zwar noch die grösste Gruppe – die absolute Mehrheit stellten sie jedoch nicht mehr, führt der Autor weiter aus.

Raschs Artikel schlug Wellen – und das bis nach Deutschland. Nicht zuletzt weil er im Verlaufe des Tages vom früheren deutschen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maassen auf Twitter geteilt wurde – zusammen mit dem Text: «Für mich ist die NZZ so etwas wie Westfernsehen.»

Maassens Retweet und seine damit verbundene indirekte Kritik an den Deutschen Medien löste einen Sturm der Entrüstung aus. Der Grünen-Politiker Volker Beck etwa erwiderte: «Wir haben also nach Ihrer Ansicht, geschätzter Herr Maassen, in Deutschland Zensur & staatlich gelenkte Medien wie in der DDR? Habe ich Sie richtig verstanden, dass damit die FDGO (Anm.: freiheitliche demokratische Grundordnung), die Sie als Verfassungsschutzpräsident schützen sollten, Ihrer Meinung bereits ausser Kraft ist?»

Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz meinte: «Ein früherer Präsident des Verfassungsschutzes vergleicht die deutschen Medien mit der SED-Einheitspresse. Bisher brüllten nur die völkisch-nationalistische AfD und Pegida ‹Lügenpresse›. Die sog. ‹WerteUnion› verliert völlig die Orientierung.»

Maassen ist Mitglied der CDU und der Werte-Union, die sich als konservative Strömung in der Union versteht.

Auch in der Schweiz wurde der NZZ-Artikel von vielen Seiten kritisiert. So twitterte SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Keine Grenzen mehr nach Rechts für die NZZ».

Besonders kritisiert wurden die Ausdrücke «Ur-Deutsche» und «Bio-Deutsche», die in einer ersten Fassung des Artikels verwendet wurden. Gemäss der NZZ wurde der Artikel vor Redigierung veröffentlicht, in einer zweiten Fassung waren die Begriffe geändert.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

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    Alle Leser-Kommentare
  • Izdubar 10.07.2019 17:49
    Highlight Highlight Gibt es eine Definition, was "mit Migrationshintergrund" bedeutet. Dritte Generation, vierte, fünfte, sechste???
    Mein Urgrossvater ist in die Schweiz eingewandert, aber mein Familiename ist zuerst im Berner Oberland belegt. Bin ich jetzt ein "Papierlischwiizer" oder ein "Eidgenosse"?
    Die Identifikation von Personen " mit Migrationshintergrund" und Ur-Deutschen ist hässlichste Blut- und Bodenideologie und ist reine rechte Hetze!
    Wenn schon, sollte man das soziale Umfeld der Personen untersuchen und ihre Integration in der Gesamtgesellschaft. Da wären die Daten sicher anders!
  • Posersalami 10.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Falls der Artikel stimmen sollte, was ist so schlimm an „Deutschen mit Migrationshintergrund“? Ich habe auch einen Migrationshintergrund! Und nun? Bin ich darum ein schlechterer Schweizer als Hans-Jakob mit 1000-jährigen Stammbaum aus Nidwalden?
    • Garp 10.07.2019 19:11
      Highlight Highlight Es geht um die Begriffe Ur-Deutsche und Bio-Deutsche, das sind schon recht völkische Begriffe.
    • Posersalami 10.07.2019 23:03
      Highlight Highlight Völkisch? Den Begriff "Bio-Deutsche" gibts noch keine 20 Jahre.
    • Garp 11.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Ja und? Es wird mit diesen Begriffen doch versucht in quasi richtige Deutsche und Migrantendeutsche einzuteilen. Wie bei uns die echten Eidgenossen und die Papierlischwiizer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 10.07.2019 12:30
    Highlight Highlight Die Statistik stimmt vermutlich. Aber was sagt sie aus?

    Meine Idee (wenn das überhaupt möglich ist) wäre eher die Veränderung der Wertevorstellungen zu messen. D.h. in meinen Augen ist es völlig irrelevant ob eine Stadt 50% Ausländer hat oder 80% oder 10%.. Wichtig ist, ob die Neuzugezogenen sich zum Beispiel an unser Rechtssystem halten, oder in das Sozialversicherungssystem einbezahlen statt es zu melken etc. Und ob sich diese an folgende Werte halten:

    a) Gleichberechtigung von Mann und Frau
    b) Rechte für LGBTQ+WTF
    c) Meinungsfreiheit
    d) Pressefreiheit
    e) Religionsfreiheit

    etc. etc.
    • geissenpetrov 10.07.2019 13:16
      Highlight Highlight Ein Sozialkredit-System nach chinesischem Vorbild?
    • lilie 10.07.2019 17:26
      Highlight Highlight @P. Silie: Ich fürchte, nach deiner Definition müssten die meisten Schweizer älterer Generation sofort ausgeschafft werden. 🤔

      Bin aber insofern deiner Meinung, dass es nicht darauf ankommt, wie eine Bevölkerung zusammengesetzt ist, sondern ob das Zusammenleben klappt.

      Da müssen sich aber auch die Schweizer an der Nase nehmen, Toleranz üben und versuchen, ein kleines Schrittchen in Richtung Weltoffenheit zu tun.
    • P. Silie 11.07.2019 06:53
      Highlight Highlight Lilie, das wird wohl nicht möglich sein "Ich fürchte, nach deiner Definition müssten die meisten Schweizer älterer Generation sofort ausgeschafft werden. 🤔"

      Aber wir könnten steuern dass nicht noch mehr solche reinkommen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 10.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Mehrheitsgesellschaft - was soll das sein?
    • Hipster mit Leggins 10.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Wenn die Nachkommen des Volkes, das das Land seit Jahrhunderten bevölkert mehr als 50% der Bevölkerung ausmachen. Migration gab es schon immer, aber die Veränderung von Mehrheiten in grossen Räumen in Europa letztmals bei der Völkerwanderung. Resultat. 300-400 Jahre Anarchie, Mord und Totschlag.
    • Firefly 10.07.2019 20:14
      Highlight Highlight @Hipster mit Leggins. Man denke da mal an Amerika... wie war das noch mal?

      Für mich zählen zu einer Mehrheitsgesellschaft diejenigen die in der Gesellschaft in der sie leben und Rechte und Pflichten haben, sie wahrnehmen und partizipieren.

      Die Abstammung spielt keine Rolle, denn Deutschland oder die Schweiz als Nationalstaat gibt es noch nicht in diese Form seit Jahrhunderten.

      Und auch ein Blocher mit Migrationshintergrund gehört zur Mehrheitsgesellschaft.

    • Firefly 10.07.2019 20:25
      Highlight Highlight @Hipster mit Leggins das tönt für mich jetzt irgendwie nach 1000 jährigem Reich... und so, was du da so erzählst.
  • Tjuck 10.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Ohne Migration hätte sich die griechische Kultur nicht im ganzen Mittelmeerraum ausgebreitet. Ohne Migration würden wir Ur-Deutsche oder Ur-Schweizer heute auch nicht in Deutschland oder der Schweiz wohnen. Ohne Migration gäbe es die USA nicht.
    • bebby 10.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Über 30% aller Firmengründer in der Schweiz haben einen ausländischen Pass. In Deutschland haben 40% der Gründer einen Migrationshintergrund (von diesen waren nur 8% arbeitslos).
      Das bringt Arbeitsplätze und neue Ideen.
    • P. Silie 10.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Migration in Jobs funktioniert. Migration in einen Sozialstaat kann mittel- bis langfristig NICHT funktionieren.
    • geissenpetrov 10.07.2019 12:09
      Highlight Highlight Es gäbe nicht mal Städte.
      Migration ist fest in uns Menschen verankert. Die Nationalstaaten hingegen sind ein vergleichsweise junges Konstrukt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tjuck 10.07.2019 10:11
    Highlight Highlight Das Bedenkliche daran ist ja, dass nicht der jeweilige Mensch betrachtet wird, sondern seine Vorfahren (wie viele Generationen eigentlich?) entscheiden, ob ein Bürger ein "echter" Bürger (ohne Migrationshintergrund) ist oder nicht.

    Was da getrieben wird, nämlich die Unterscheidung in "echte" Deutsche (ohne Migrationshintergrund) und "unechte" Deutsche (mit Migrationshintergrund) ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich tagtäglich für ihr Land einsetzen, deren Vorfahren aber leider, leider nicht auch schon Deutsche waren.

    Das ist das Bedenkliche. Aber typisch für Rechts-Konservative.
    • misohelveticos 10.07.2019 15:28
      Highlight Highlight @Tjuck, Definition d. dt. Statist. Bundesamtes zu MIgrationshintergrund:
      "Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und nicht zugewanderte Ausländer, zugewanderte u. nicht zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-)Aussiedler sowie die als Deutsche geborenen Nachkommen dieser Gruppen.“
      Damit haben alle Russlanddeutschen Migrationshintergrund, wobei die meist für Ihr Deutschsein gelitten haben.
      Die NZZ zündelt mit frisierten Fakten am rechten Rand!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 10.07.2019 10:11
    Highlight Highlight Seit Spillmann nicht mehr bei der NZZ ist, fällt mir dort immer wieder ziemlich reaktionäres Vokabular auf.

    Aber diese Neuausrichtung hat sich ja schon abgezeichnet, als Markus Felber durch Katharina Fontana abgelöst wurde, die unterdessen allerdings gleich für die Weltwoche schreibt.

    Hoffe die Zeitung findet den Rank wieder.
    • Firefly 10.07.2019 12:26
      Highlight Highlight Das hoffe ich auch... Ich weiss nicht was sich der Verwaltungsrat da denkt, erst der Ausrutscher nach Östereich und nun die Spiele in Deutschland... ein Trauerspiel.
  • Tjuck 10.07.2019 10:01
    Highlight Highlight Ein Verfassungsschutzpräsident sollte politisch neutral sein. Maassen war und ist das aber nicht. Wenn es darum ging, die Vergangenheit ehemaliger Nazi-Verbrecher zu erhellen, hat er Journalisten daran gehindert, an wichtige Akten zu gelangen. Zudem hatte er vorerst geheimen Kontakt zum völkisch-nationalen Flügel der AfD. Gut, haben sie ihn in den Ruhestand versetzt.
    • Roterriese #DefendEurope 10.07.2019 11:43
      Highlight Highlight Maassen ist nicht mehr Verfassungsschutzpräsident und hat demnach nicht neutral zu sein
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 10.07.2019 15:38
      Highlight Highlight Er war es auch als Verfassungsschutzpräsident nicht.
    • Tjuck 10.07.2019 16:23
      Highlight Highlight @Roterriese #DefendEurope

      Die geheimen Absprachen, von denen ich geschrieben habe, haben während seiner Zeit als Verfassungsschutzpräsident stattgefunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 10.07.2019 09:51
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber wenn ich im deutschen TV (wirklich mal) Sendungen mit Polithintergrund schaue, kommt es mir jeweils doch ziemlich einseitig vor...und ich wage zu behaupten als Schweizer das Ganze aus neutraler, unbeteiligter Position zu beurteilen.
    Da wird jeweils ziemlich schnell die "Nazikeule" geschwungen.

    ...oder ist das nur subjektive Wahrnehmung?
    • geissenpetrov 10.07.2019 12:20
      Highlight Highlight Es ist definitiv Deine subjektive Wahrnehmung. Schau Dir mal an, wie andere es wahrnehmen, beispielsweise die NY-Times.
      (Spoiler: rechts der SVP hats keinen Platz mehr):

      https://www.nytimes.com/interactive/2019/06/26/opinion/sunday/republican-platform-far-right.html

      In DE sind sich die Menschen einfach noch nicht daran gewöhnt, dass der politische Diskurs ständig von fremdenfeindlichen Parolen sabotiert wird, was in meinen Augen auch so bleiben darf.
    • Hierundjetzt 10.07.2019 12:29
      Highlight Highlight Liegt an der Geschichte. Kann ich daher gut nachvollziehen.
    • Rabbi Jussuf 11.07.2019 16:17
      Highlight Highlight E7
      Eine Ausnahme scheint mir zunehmend Lanz zu sein. Früher war er ein Schwätzer, aber in letzter Zeit versucht er doch etwas tiefer zu graben und eher unangenehme Fragen zu stellen.

      Naja, ein Schwätzer ist trotzdem noch...
  • Bird of Prey 10.07.2019 09:51
    Highlight Highlight Dass ein derart schlechter (Schreibstil, Auslegung statistischer Zahlen, Interpretationsspielraum) Artikel in der NZZ so viel Wind verursacht ... ist morgen schon wieder vergessen.

    🌞 es ist Sommerloch 🌞
    • P. Silie 10.07.2019 12:12
      Highlight Highlight ..don't kill the messenger.. 😉
  • Der sich dachte 10.07.2019 09:45
    Highlight Highlight Meine Frau ist Asiatin. Sie kennt das halbe Dorf und verbindet die Menschen miteinander. Ich bin hier geboren und kenne kaum jemanden, was mir ganz gut passt. Wann endlich gehen wir vom Menschen aus, nicht von der Herkunft, wann endlich werden wir alle eins, one planet. Weil: In Tat und Wahrheit ist es ja so. Auch wenn SVP und FDP und NZZ dies leugnen, um am Unfrieden zu verdienen.
    • NudelBürste 10.07.2019 12:48
      Highlight Highlight Das grösse Problem ist meiner Meinung nach die Religion.
    • Der sich dachte 10.07.2019 17:55
      Highlight Highlight @Nudelbürste
      Meine Frau war Buddhistin und wurde in der Schweiz zur Atheistin. Dennoch kann sie mit allen Leuten reden. Sie überzeugte etwa eine Muslimin und deren Mann, dass sie den Niqab ablegte, um ihr zu helfen Vorurteile zu überwinden und Kontakte zu entwickeln. Sie geht auch in die Dorfkirche zu Feierlichkeiten, weil viele Gläubige sich über ihre Anwesenheit sehr freuen. Einmal nach einer Kommunionsfeier begrüsste sie ein Bischof herzlich als Erste, einfach weil er sah, dass Sie sich um Kleinkinder kümmerte vor der Kirche. Respekt vor Glauben und Denken, das lebt meine Frau.
  • Ebulwi 10.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Als Betroffener würde mich an dieser Stelle mal interessieren, wie hier die Nachkommen zum Beispiel der Donauschwaben eingeordnet werden.
    Geboren wurde mein Vater 1939 in einem Dorf im Königreich Jugoslawien. Seine Vorfahren sind zu Zeiten Maria Theresias aus Kappel am Rhein (im damaligen Vorderösterreich) in dieses Dorf in der Batschka, einem anderen Teil Österreichs im heutigen Serbien, ausgewandert.
    Per Definition müsste ich also einen Migrationshintergrund haben, oder?
    • misohelveticos 10.07.2019 15:41
      Highlight Highlight @Ebulwi, ich habe in einem anderen Beitrag die Definition d. dt. Statistischen Bundesamtes gepostet, steht aber auch in der Wikipedia: "https://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund"
      Und ja, Sie haben definitionsgemäss Migrantionshintergrund. Nur wissen Sie was, mir als "Bio-Deutschem" ist das sowas von egal. Wenn wir die Banater Schwaben, die Siebenbürger Sachsen, die Russlanddeutschen, die Ex-KK-Monarchierückkehrer usw. nicht hätten, wären wir in D, so was von am A ... (Allerwertesten).
      Die NZZ ist ein No-Go, die ich immer dann lese, wenn ich mich über die Schweizer aufregen will.
  • Daniel Caduff 10.07.2019 09:37
    Highlight Highlight Die NZZ liefert regelmässig «Aufreger»-Artikel für die (Deutsche) Rechte. Der Kommentar von Peter Rasonyi zu Carola Rackete ist ein weiteres Beispiel aus dieser Kategorie.

    https://bit.ly/2RK95gO

    Mitglieder der WerteUnion oder Wähler der AFD scheinen das angestrebte Zielpublikum der NZZ in D zu sein. Die Zahlen an sich sind ja nicht sehr spektakulär. Sommerloch halt. Ein bisschen Statistik zusammenfassen. Aber Empörung verkauft sich gut und der rechte Rand will in seiner Empörung bestätigt werden. Ich finds v.a. schade um die NZZ, deren Sachlichkeit und liberalen Geist ich sehr mochte. RIP.
  • bebby 10.07.2019 09:30
    Highlight Highlight Wir sollten uns vermehrt Gedanken darüber machen, was die Sprache und die Konnotation der Wörter mit uns anstellen. Man denke nur an "1984".
    Der Begriff der Nation stammt aus dem 19. Jahrhundert. Davor gab es diese Idee gar nicht. Da war eh jeder, der von einer anderen Ortschaft kam, ein Fremder.
    Ebenso, wieso sprechen wir von "Freizügigkeit" und nicht mehr wie in den 90er Jahren von "Freiheit", wenn es um den Personenverkehr geht?
    Und die "Eidgenossen": den Bundesstaat gibt es seit 1848, davor war es ein Staatenbund und wir mussten die Innerschweizer mit Waffengewalt zum Staat zwingen.
    • Hierundjetzt 10.07.2019 12:35
      Highlight Highlight Jäh nicht ganz.

      Das Wort Nationalstaat steht in unser BV und ist ein Völkerrechtlicher Begriff.

      Freizügigkeit kommt nicht von „Frei“ oder ist Dein BVG Guthaben neuerdings „frei“?

      Personenverkehr mit Europa oder innerhalb der Schweiz ist auch nicht „frei“ sondern an Regeln gebunden (zB. Niederlassungsausweis, Ausländerausweis mit abgestuften Rechten)

      In den USA ist das aber anders. Das stimmt
    • Rabbi Jussuf 10.07.2019 12:37
      Highlight Highlight bebby
      Und?
      Was willst du uns damit sagen?
    • Hipster mit Leggins 10.07.2019 17:43
      Highlight Highlight @bebby Die Römer waren sich also untereinander fremd... oder wie soll ich das verstehen. Und die Spartaner... die Etrusker, die Franken...
  • Hierundjetzt 10.07.2019 09:29
    Highlight Highlight Obwohl wir 30% Ausländeranteil haben (um einiges mehr als DE), ist es im Vergleich erstaunlich ruhig bei uns.

    Wobei wir hier schon differenzieren müssen, bei uns wächst die Zahl langsam. Wir haben 4 Kulturen und sind Fremdsprachigkeit seit Kindheit gewohnt.

    Wir geben viel mehr Geld für die Integration aus als es sich Deutschland leisten könnte (da deren absolute Zahl einfach riesig ist)

    Und: wir hatten nicht auf einen Schlag (2015) 1 Mio Flüchtlinge.

    Sicher alles Faktoren, die man nicht vom Tisch wischen darf.

    Trotzdem: im grossen und ganzen macht es DE gut. Besser als FR auf jeden Fall.
    • Rabbi Jussuf 10.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Hierundjetzt
      Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist in der Schweiz nicht so viel grösser als in DE. Das liegt an der schwierigeren Einbürgerung.

      DE macht es überhaupt nicht gut. (FR auch nicht)
      Die sollten endlich mal eine griffige Migrationspolitik machen, sonst sacken sie nächstens weit hinter FR zurück, was Wirtschaft und Bildung und Innovation betrifft.
      Das 2015er Chaos ist immer noch gegenwärtig und kann nicht so schnell aufgearbeitet werden.
    • Hierundjetzt 10.07.2019 14:15
      Highlight Highlight Eine gewisse Überforderung ist klar feststellbar. „Man“ ist es sich einfach nicht gewohnt Einwanderungsland zu sein. Es fehlen Strukturen und eine gesunde langjährige geführte politische Auseinandersetzung.

      So wie bei uns feststellbar. Trotzdem, es gibt sehr viele sehr hilfsbereite Deutsche. Das darf man ruhig hervorheben.
    • Johnny Guinness 10.07.2019 22:07
      Highlight Highlight @Rabbi Mache ich einen Denkfehler? In den Tabellen, die ich angeschaut habe, steht, dass in D 23% einen Migrationshintergrund haben (Ausländer, eingebürgerte Deutsche, Secondos und inkl. Leute mit einem nicht-deutschen Elternteil). In der Schweiz sollen dies 37% sein (exklusive Personen bei denen ein Elternteil nicht Schweizer ist). Finde schon, dass das ein ziemlicher Unterschied ist, oder was übersehe ich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ebulwi 10.07.2019 09:15
    Highlight Highlight SInderlfingen?
    Sindelfingen?
    • @schurt3r 10.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Ist korrigiert, danke.
    • Ebulwi 10.07.2019 09:57
      Highlight Highlight @schurt3r, Vielen Dank.
      Gibt es in solchen Fällen andere Wege als die Öffentlichkeit?
  • aglio e olio 10.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Jetzt kommentieren einige die genannten Zahlen und übersehen dabei, dass es nicht darum geht, sondern um den im Artikel enthaltenen unterschwelligen Rassismus. Und darum, dass eine angeblich liberale (Eigenbeschrieb) Zeitung derartige Artikel veröffentlicht, sowie einen ehem. Verfassungsschutzpräsidenten der indirekt in den rechtsextremen "Lügenpresse" Tenor mit einstimmt.
    Da kommt mir eine Aussage in Erinnerung, die sinngemäss etwa lautet: Die Verfassung müsse vor ihren Schützern beschützt werden.
    • aglio e olio 10.07.2019 11:36
      Highlight Highlight Die NZZ darf m.M.n. darüber schreiben. Selbstverständlich steht ihnen das frei.
      Das "liberal" sollten sie dann m.E. aber streichen.


    • misohelveticos 10.07.2019 16:12
      Highlight Highlight @E7#9, ich erwarte von e. Zeitung, dass Sie sich d. angelsächsischen journalistischen Ethos "to inform and enlighten" verpflichtet fühlt. Die NZZ hat informiert, aber sie hat nicht aufgeklärt.
      Beispiel: Hätten Sie, so Sie, Schweizer(in) sind und im bösen Deutschland lebten, eine(n) dt. Partnerin/Partner, hätten Sie u. alle Kinder aus d. Beziehung Migrationshintergrund - und das wäre ein Problem? Das gleiche gilt d. Russlanddeutsche, Rumäniendt. usw. Deutsche seit Generationen.
      Es soll d. Eindruck erweckt werden, dass Deutsche in manchen Orten schon eine Minderheit sind und das ist falsch!
    • aglio e olio 10.07.2019 16:15
      Highlight Highlight E7#9, wieder beginnst du mit Unterstellungen. Aus meinem Kommentar geht klar hervor, dass ich mich nicht über das Veröffentlichen der Zahlen enerviere. Es geht um "Bio-Deutsche" und auch Maassens "Westfernsehen".
      Die Bedeutung des Begriffs Liberalismus wie ihn die NZZ seit jeher verwendet, ist nicht mit biologistischen Argumentationsversuchen kompatibel. Nochmal, bitte höre auf mir Aussagen in den Mund zu legen, die ich nicht gemacht habe.
      PS:
      Deine VT darfst du gerne für dich behalten. ;)
      "öffentliche Meinung in die gewünschte politische Richtung zu lenken"
      Das ist absurd.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 10.07.2019 08:47
    Highlight Highlight Artikel gelesen (in der redigierten Fassung) und ihn als grösstenteils nüchterne Aufzählung von Zahlen und Fakten gelesen.
    Zudem wird im Artikel selbst schon weit oben ein Migrationsexperte zitiert, der erklärt, wieso die Begriffe Mehrheitsgesellschaft und Deutsche mit Migrationshintergrund ein falsches Bild abgeben können. Shitstorm gegen den Artikel ist lächerlich.

    Natürlich könnte er für rassistische Propaganda verwendet werden, allerdings dürften dann Zeitungen kaum noch etwas schreiben. Jeder Artikel über Abzocker-Manager könnte ja auch als revolutionäre Propaganda gewertet werden.
    • Nick Name 10.07.2019 09:26
      Highlight Highlight Und warum verwendet dann der Herr Rasch den Begriff «Mehrheitsgesellschaft» im ganzen Artikel unbeirrt wiederholt? Wenn doch ein Experte sagt, dass er ungeeignet ist («ein falsches Bild transportiert» – nicht: ein falsches Bild abgeben könne ...).

      Abgesehen von der Expertenmeinung: Ich finde den Begriff höchst seltsam, weil er in seiner extremen Offenheit (was für eine Mehrheit? was bedeutet das für diese Gesellschaft?) alles Mögliche anklingen lässt.
  • geissenpetrov 10.07.2019 08:40
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • aglio e olio 10.07.2019 09:29
      Highlight Highlight Na da fühlen sich ja einige auf den Schlips getreten. Hihi
    • DemonCore 10.07.2019 10:32
      Highlight Highlight Was denkst du, was die Rassismuskeule erreicht in Bezug auf die gesteigerte Wahrnehmung von Gewalt (oft gegen Frauen) und Kriminalität?
    • geissenpetrov 10.07.2019 11:40
      Highlight Highlight Keule wo? Es steht jedem frei, ob er sich im Bild rechts unten ansiedelt oder nicht.

      Das Problem ist, dass "Wahrnehmung von Gewalt (oft gegen Frauen) und Kriminalität" unter rassistischer Vorverurteilung nicht objektiv und damit im Hinblick auf eine Lösungsfindung in keiner Weise zielführend wäre. Es dient letztlich nur als vorgeschobenes Argument, um ein simples "wir gegen die Anderen"-Muster zu erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freethinker 10.07.2019 08:23
    Highlight Highlight Es ist geradezu lächerlich, sich darüber zu beschweren, dass es immer weniger "Urdeutsche" oder "Urschweizer gibt". Am Ende des Tages ist es sooo simpel. Uns geht es viel zu gut und mehr als zwei Kinder haben, da haben die wenigsten Lust darauf. Resultat: Wir werden immer weniger und andere immer mehr. Daran tragen wir aber selber die Schuld. Wenn man eine Kultur sehr mag und diese erhalten will, ist eine vernünftige Geburtenrate unerlässlich. Vielleicht gibt es aber auch genug Leute, die unsere Kultur lässig finden und ein Teil davon werden wollen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2019 08:37
      Highlight Highlight *hust*
      Da vermischen sich zwei Bereiche aber gerade ganz ungut: Was hat Biologie (Nachwuchs zeugen) mit Kultur zu tun?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2019 09:00
      Highlight Highlight Eine "biodeutsche" Konvertitin bekommt 5 Kinder, die sie nach den Vorgaben des Korans aufzieht.
      Und hier endet das Argument. Kultur ist ein konventionelles Zeichensystem, das wir wählen. Kinder bekommen ist ein biologischer Prozess. Das sollte man auseinanderhalten. *seufz*
    • Freethinker 10.07.2019 09:41
      Highlight Highlight Mich erstaunen die Blitze hier enorm. Mir persönlich macht es sogar nicht enorm viel aus, ich komme klar in einer pluralistischen Gesellschaft. Es ist ein rein sachliches Argument, dass noch dazu statistisch ganz klar belegt werden kann. Wir haben eine Reproduktionrate von 1.8, somit wird sich die Kultur in Europa zwangsläufig ändern. Ob das nun gut, schlecht oder was auch immer ist, darf jeder für sich entscheiden...
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  • rönsger 10.07.2019 08:16
    Highlight Highlight Gerne hätte ich erfahren, wie denn diese "Fakten" zustande gekommen sind. Ab welchem Verwandschaftsgrad ist man denn ein Deutscher ohne Migrationshintergrund? Und gerne hätte ich auch erfahren, was genau der Journalist uns sagen wollte mit diesem Artikel. Ich habe vermute sehr, dass er mit seinen zurechtgeschusterten "Fakten" eine skandalisierende Sommerloch-Geschichte zu einem Fakt werden lassen wollte, um bei den Rechten den sog. "Ichhabeesjaschonimmergesagt-Effekt" zu nähren - sagt ein Schweizer mit einer (damals sehr dankbaren) Wirtschaftsflüchlings-Mutter aus Österreich.
    • bokl 10.07.2019 08:56
      Highlight Highlight 1 Minute googeln -> https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/migrationshintergrund.html?nn=208952

      "Zur Bevölkerung mit Migrations­hintergrund zählen alle Personen, die die deutsche Staats­angehörigkeit nicht durch Geburt besitzen oder die mindestens ein Elternteil haben, auf das dies zutrifft."
    • Tjuck 10.07.2019 10:16
      Highlight Highlight Aha, mindesten ein Elternteil. Danke, ich wusste auch nicht, was es heisst, einen Migrationshintergrund zu haben. Also alle die Kinder von Männern, die eine Ausländerin geheirat haben, haben einen Migrationshintergrund. Also die Kinder von Köppel zum Beispiel.
    • Ritiker K. 10.07.2019 11:00
      Highlight Highlight Sprich:

      Eine Person, deren Vater Deutscher ist und deren Mutter als Kleinkind aus dem Ausland nach Deutschland kam und später eingebürgert wurde ist 'Deutsche/r mit Migrationshintergrund'.


      Und aus dieser Statistik wird dann ein 'Verlust der deutschen Mehrheitsgesellschaft' abgeleitet...
  • rolf.iller 10.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Die Ausländerdichte in der Schweiz ist wohl deutlich höher als jene in Deutschland. Entsprechend dürfte dieser 50% Punkt bei uns schon vor Jahren überschritten worden sein, ohne dass das jemand kümmert. Die Schweiz vermag es im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, Ausländer sehr gut zu assimilieren. Das ist die Frage, die NZZ, Politik und Gesellschaft beschäftigen sollte. Dazu braucht es wohl klare Erwartungshaltungen, die kommuniziert und durchgesetzt werden und vor allem keine Ausgrenzung und Chancengleichheit.
    • Pisti 10.07.2019 08:56
      Highlight Highlight Ohne dass es jemanden kümmert würde ich jetzt nicht sagen. Schliesslich wurde die MEI angenommen (kein bisschen umgesetzt leider) und im Asylwesen will auch eine Mehrheit die Schraube anziehen. Weil sich die Asylbewerber aus Afrika und dem Nahen Osten eben überhaupt nicht so gut integrieren wie die Leute, die aus dem Balkan, Vietnam, Sri Lanka etc. zu uns kamen.
    • So en Ueli 10.07.2019 09:36
      Highlight Highlight Das mit dem Assimilieren bezweifle ich. Hab einige Einwanderer/innen erlebt, die weder eine Landessprache sprechen noch sich versuchen in die Gesellschaft einzugliedern.
    • The Destiny // Team Telegram 10.07.2019 09:56
      Highlight Highlight Ausländer werden integriert und nicht assimiliert, das ist ein großer Unterschied!

      Die Chinesen assimilieren die uiguren bspw.
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  • Ohniznachtisbett 10.07.2019 07:57
    Highlight Highlight Und noch was: Ich schaue viel DE Fernsehen. ARD und ZDF berichten viel und zu Recht über die braune Brut. Nie aber über die Bandenkriminalität in DE-Städten. Warum? Weil es weit einfacher ist, einem dümlichen Möchtegern-Nazi mit Sachsen-Flagge ein paar knackige Aussagen zu entlocken und empört zu sein, als die Omerta Neuköllns aufzubrechen.
    • @schurt3r 10.07.2019 08:12
      Highlight Highlight Du schaust wohl die falschen Sendungen! ;-)

      Siehe ARD-Mediathek, z.B.:

      «Die Clans – Arabische Großfamilien in Deutschland» (sehenswerte Doku vom August 2018)

      https://bit.ly/2XFzjCp
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2019 08:19
      Highlight Highlight Selektive Wahrnehmung, vielleicht? Über libanesische Clans wird jedenfalls häufig und ausführlich berichtet ...
    • Ohniznachtisbett 10.07.2019 08:35
      Highlight Highlight Schurter: Doch, den habe ich gesehen damals. Aber das kommt wenn überhaupt in der Doku-Sparte oder in einem Investigativ-Magazin um 22.00 Uhr. AfD und Rechts füllen gefühlt jede News-Sendung zu 2/3. Zudem war die Doku über die Clans etwas verniedlichend dargestellt. Und vor allem kaum Kritik an den Städten...
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  • Herbert Anneler 10.07.2019 07:51
    Highlight Highlight „Bio-Schweizer“ oder „Ur-Schweizer“: Dann wären die schlimmsten rechten Hetzer in der Schweiz gar nicht Schweizer! Sie überquerten einst den Rhein in die Schweiz...
    • G. Samsa 10.07.2019 08:40
      Highlight Highlight Alle unsere Vorfahren überquerten einst Flüsse.
      Ich wage zu behaupten, dass niemand hier wie ein Pilz aus dem Boden gewachsen ist.
    • Gantii 10.07.2019 14:46
      Highlight Highlight nichtmal die Pilze wachsen einfach so aus dem Boden, wer weiss, vielleicht kamen diese Sporen ebenfalls über den Rhein ;)
  • Ohniznachtisbett 10.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Schweizern mit Migrationshintergrund (böse Zungen sagen Papierlischwizer) und ihrem Pendent in DE ist eben, dass sie bei uns viel besser integriert sind. Sie sind zu einem überwiegenden Teil "stolze Schweizer" die einen grossen Beitrag zur Gesellschaft leisten. In DE, vorallem in den Städten, sind sie Parallelgesellschaften, die vielleicht ihren Beitrag ans BIP liefern, nicht aber an die Gesellschaft. Und das ist ein Problem. Benennt man dieses, ist man Rassist, ein weiteres Problem. Diese Banden terrorisieren ganze Viertel und niemand schaut hin, aus Angst.
    • @schurt3r 10.07.2019 08:16
      Highlight Highlight Du übertreibst! Es stimmt nicht, dass niemand hin schaut.

      Siehe Bericht SRF vom April 2019.
      Titel: Tausend Nadelstiche gegen Berlins kriminelle Araber-Clans

      Zitat: «Deutschland hat nach Jahrzehnten der Ignoranz und einer verfehlten Integrationspolitik den Banden den Kampf angesagt.»

      https://bit.ly/2LakXbu
    • Paraflüger 10.07.2019 08:56
      Highlight Highlight Genau so habe ich meine Zeit in Deutschland auch erlebt. Die Bevölkerungsgruppen bleiben unter sich ohne sich zu "mischen". Von gelungener Integration kann nicht die Rede sein.
  • marcog 10.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Mein Grossvater war Italiener. Gehöre ich nun zur Gruppe mit Migrationshintergrund? Wie ist diese definiert?
    • AquaeHelveticae 10.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Da dein Grossvater scheinbar aus Italien in die Schweiz migriert ist, gehörst du wohl ebenfalls zur Gruppe mit Migrationshintergrund.
      Dein Hintergrund entscheidet aber nicht wie Du in die Gesellschaft integriert bist.
    • Max Dick 10.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Im Bezug auf den Artikel ist die Definition, wenn mindestens ein Elternteil nicht mit der deutschen Staatsangehörigkeit geboren wurde. In deinem Fall heisst das nun: Sofern dein Nonno eine Schweizerin geheiratet hat, kam deine Mutter/Vater wahrscheinlich mit CH-Pass auf die Welt und du gehörst somit nicht zu der Gruppe Migrationshintergrund. Und du bist somit auch nicht berechtigt, mit deinem cinque cento hupend durch die Strassen zu fahren, SOLLTE Italien mal wieder an einer WM/EM teilnehmen und da auch tatsächlich noch ein Spiel gewinnen.
    • ChillDaHood 10.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Das ist das Erste, was ich nachgeschaut habe. Migrationshintergrund heisst, wenn mindestens eines der Elternteile keinen Schweizer Pass hatte.

      d.h. zum Beispiel eine eingewanderte Familie hat hier ein Kind, das dann einen Schweizer Partner heiratet und mit diesem ein Kind aufzieht. Dieses Kind hat Migrationshintergrund – obwohl es in meinen Augen mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht von einer "Schweizerin ohne Migrationshintergrund" zu unterscheiden ist.

      In meinen Augen ist es aber dennoch wichtig, das "Problem" zu benennen. Integration muss stattfinden!
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  • RhabarBär 10.07.2019 07:38
    Highlight Highlight Wie der Satz: "Ich bin kein 'Schweizer' ich bin 'Eidgenosse'." Ich liebe diese Aussage: was ist denn ein Eidgenosse? Ein Urner? Seit wievielen Generationen muss man denn in Uri geboren, gelebt, gestorben sein, um als Eidgenosse zu gelten? Seit der Zeit um 1291? Und davor? Und wenn Ururururgrossmami eine Walliserin war, gilt das dann als Fremdblut? Oder wenn der Ururgrosspapi ein Italiener war, der statt nur am Gotthard gebaggert hat, auch Ururgrosmami angebaggert hat? Seien wir ehrlich zueinander: den/die Eidgenossen/in gibt es nicht, genausowenig, wie es den/die Deutsche/n nicht gibt.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Status: Es ist kompliziert.
    • lilie 10.07.2019 08:28
      Highlight Highlight @RhabarBär: Ja, stell dir vor, Urschweizer ist nur, wer seit mindestens 10 Generationen hier lebt. Die armen St. Galler, Aargauer, Bündner etc., die erst seit 200 Jahren zur Eidgenossenschaft gehören! Was für ein Pech! 🤣
    • Neruda 10.07.2019 09:36
      Highlight Highlight @lilie: Der Aargau gehört, das Fricktal ausgenommen, seit 600 Jahren zur Eidgenossenschaft. Nur wurden wir 400 Jahre von euch unterdrückt! Die Franzosen haben uns dann befreit! 😁
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  • Baccaralette 10.07.2019 07:36
    Highlight Highlight Nun, die Schreibe war eher suboptimal, um das mal sehr diplomatisch auszudrücken. Und nein, da kann man nicht darüber diskutieren. Wörter wie Bio- und Urdeutsche, näh, heikel ist dann nicht mehr der richtige Ausdruck. Letztens ist mir noch Umvolkung im Zusammenhang mit den Flüchtlingen begegnet, da dachte ich auch kurz, oh Freunde...wo lernt ihr nur sowas?

    Grundsätzlich wäre aber eine Auseinandersetzung mit den Zahlen wichtig. Und was bedeutet es, in grossen Städten nicht mehr die Mehrheit zu sein?
    • Mätse 10.07.2019 10:30
      Highlight Highlight Bio- und Urdeutsche kommen im Artikel nicht (mehr?) vor.
  • Füdlifingerfritz 10.07.2019 07:28
    Highlight Highlight Schon praktisch, jetzt können sich die Linken über irgendwelche dumm formulierte Tweets einer inzwischen irrelevanten Persönlichkeit aufregen und müssen sich nicht mit dem Inhalt des NZZ-Artikels befassen. So kann mans natürlich auch machen, wenn man die Wahrheit nicht sehen will.
    • Daniel Caduff 10.07.2019 13:02
      Highlight Highlight Ich habe mich auch mit dem Inhalt befasst und finde ihn ehrlich gesagt ziemlich unspektakulär. Da werden mitten im Sommerloch einfach ein par längst bekannte Zahlen aus dem statistischen Bundesamt zusammengefasst. Das ist für mich nicht der grosse journalistische Primeur. Vieles in dem Artikel ist eine simple Definitionsfrage.

      Man zählt Kinder mit einem D-Vater und einer ausländischen Mutter zu den Kindern mit Migrationshintergrund. Nach dieser Definition haben zB die Kinder von Köppel Migrationshintergrund.

      In den USA zB gäbe es das nicht. Und die USA sind jetz ja nicht besonders links.
  • insider 10.07.2019 07:25
    Highlight Highlight Hm, in meiner NZZ von gestern ist der Artikel nicht abgedruckt. Fehlt mir eine Seite?
    • Tjuck 10.07.2019 10:22
      Highlight Highlight Ich lese die NZZ wieder, wenn Gujer abtritt.
  • sottosopra 10.07.2019 07:17
    Highlight Highlight Wirklich aufschlussreich ist, zu sehen / entdecken, welche Personen sich von diesen Fakten bedroht fühlen. Der NZZ-Artikelschreiber als erstes, Maasen und die vielen Kommentierenden hier als nächstes. Als ob es für den Alltag eines Frankfurters (dasselbe gilt auch für CH-Stadtbewohner) eine Rolle spielen würde, ob man es mit einem Deutschen mit oder einem Deutschen ohne Migrationshintergrund zu tun hat.
    • Grohenloh 10.07.2019 07:48
      Highlight Highlight Ja, es ist aufschlussreich, zu sehen, wer sich von einem solchen Artikel, der einfache Tatsachen nennt, bedroht fühlt. 😅

      Nein, ernsthaft: ich fühle mich überhaupt nicht bedroht. Die Immigration tat der bäuerlich geprägten Schweiz sehr gut.
      Ich bin aber sehr besorgt um die freiheitlich, liberalen Werte. Wenn man dagegen ist, dass Mädchen in best. Kleider gezwungen werden, Männer Lehrerinnen nicht die Hand geben, tribalistische Ehrenkodices aggressiv verteidigt werden, Menschen einfach in das Sozialsystem einwandern und nie mehr arbeiten, wird man mit der Rassismuskeule mundtot gemacht.
    • Tjuck 10.07.2019 10:23
      Highlight Highlight Mir macht auch Sorgen, dass die freiheitlichen, liberalen Werte in Gefahr sind. Gefährdet durch national-konservative und evangelikale Kreise.
    • Grohenloh 11.07.2019 17:57
      Highlight Highlight Tjuck:
      Freiheitlich liberal ist, wenn man Tatsachen nicht benennen darf und berechtigte Fragen nicht mehr stellen (und zum Beispiel aus der SPD ausgeschlossen wird dafür).

      Totalitär ist, wenn Meinungen vorgegeben sind und man in der persönlichen Integrität gefährdet ist, wenn man anderer Meinung ist.

      So einfach ist das.

      Aber: haudraufundschluss
  • Militia 10.07.2019 07:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ingmarbergman 10.07.2019 07:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • NumeIch 10.07.2019 07:12
    Highlight Highlight Ur-Deutsche, Bio-Deutsche? WTF! Vielleicht sollte sich Deutschland überlegen die „Knospe“ einzuführen. Wer nach einem DNA Test zu 99,99% „Bio-Deutsch“ ist darf ab dann das Hakenkreuz auf seiner Kleidung tragen.
    Das System lässt sich selbstverständlich auf die Schweiz übertragen.
    • Max Dick 10.07.2019 08:36
      Highlight Highlight Ok, ich habe den Artikel nur in der revidierten Fassung gelesen, aber da ist der Begriff Ureinwohner in Anführungs- und Schlusszeichen geschrieben, was den Ausdruck dann sehr relativiert.
    • LeChef 10.07.2019 09:02
      Highlight Highlight Bio-deutsch wurde von der Presse lange als die politisch korrekte Sprachregelung verwendet. Keine Ahnung wer jeweils entscheidet, dass es plötzlich nicht mehr korrekt ist; es war aber so.
    • Max Dick 10.07.2019 09:51
      Highlight Highlight Der Begriff Bio-Deutsch tönt schon recht dämlich. Ich will ja keinen Deutschen im Supermarkt kaufen und essen.
  • Hausmeister krause 10.07.2019 06:50
    Highlight Highlight Das sollte schon zu denken geben wenn der ehemalige Geheimdienstchef eine ausländische Zeitung Westpresse nennt, denkt man zurück was in Köln passiert, die Presse so: ein ruhiger Sylvesterabend, facebook so: Massenvergewaltigungen vor dem Dom. Die Zensur und die damit verbundene Diffarmierung von Kritikern der europäischen Flüchtlingskultur ist ja längstens bekannt.
    • Oigen 10.07.2019 07:16
      Highlight Highlight Ja genau wir schüren lieber noch mehr hass gegen alle und alles was nicht deutsch ist.

      20 nasen vergewaltigen eine frau? na dann lass und ne million türken die schuld dafür geben.
      los los ich will bürgerkrieg, frieden ist was für langweiler...

      Sorry wenns übertrieben ist aber dieser generelle ausländerhass geht sowas von gar nicht!!!
    • Magnum 10.07.2019 07:44
      Highlight Highlight @Hausmeister Krause
      Dass ein ehemaliger Chef vom Bundesverfassungsschutz, dessen Kernaufgabe der Schutz des Grundgesetzes vor Extremisten JEDER Couleur ist (oder wäre), fast alle deutschen Medien pauschal abkanzelt und mit dem Ausdruck Westfernsehen Zensur unterstellt: DAS sollte zu denken geben. Und das zeigt, was für eine Fehlbesetzung dieser Maaßen wirklich war. Da wurde eindeutig ein Bock zum Gärtner gemacht. Die NSU lässt grüssen, dito Lübcke.
  • Zauggovia 10.07.2019 06:50
    Highlight Highlight Die deutsche Empörungskultur der Political Correctness schwappt auch auf unsere linken Politiker rüber.
    • Tjuck 10.07.2019 10:25
      Highlight Highlight Der national-konservative Gedankengut auch. So ein Artikel über "echte" und "unechte" Deutsche riecht doch sehr nach Blut-und-Boden-Ideologie.
  • Ryponagar 10.07.2019 06:47
    Highlight Highlight Abgesehen vom eigentlichen Inhalt entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass sich Beck und Sarfeld über den Vorwurf von gelenkten Medien etc. empören, aber gleichzeitig Tweets mit fast identischem Wortlaut absetzen :D
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.07.2019 06:41
    Highlight Highlight Wenn die Fakten korrekt sind, fragt man sich warum diese nicht mehr genannt werden dürfen.
    • Tjuck 10.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Doch dürfen. Wieso denn nicht. Es fragt sich nur, was uns der Artikel bringt, ausser Empörung.
  • Menel 10.07.2019 06:38
    Highlight Highlight In einer Zeit, in der Genetik kein Fremdwort mehr ist, von Bio-Deutsch und Ur-Deutsch zu sprechen, zeugt davon, aus welchem zeitlichen Dunstkreis das Gedankengut stammt.
    Meine Grosseltern haben damals, vor der Hochzeit, noch einen "Nachweis" bekommen, dass sie "Bio-Deutsch" sind. Was hat es ihnen gebracht? Ihr Enkelkind lebt jetzt als Kind von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen in einem anderen Land und hat dadurch Migrationshintergrund 🤦🏻‍♀️
    • Baccaralette 10.07.2019 07:33
      Highlight Highlight Mh, kannst du mir das jetzt mal erklären? Wie können deine Eltern Kriegsflüchtlinge sein, wenn deine Grosseltern Bio-Deutsche sind?

      Ich krieg das grad nicht auf die Reihe. Wenn du magst. Und es nicht zuviele Umstände macht.
    • Menel 10.07.2019 07:53
      Highlight Highlight @Baccara; mein Vater kam 1934 in Köln zur Welt, Ende 1942 gabs die Stadt nicht mehr. Seine Familie flüchtete danach in die Schweiz.
    • Baccaralette 10.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Danke dir :-) Jetzt machts Sinn, ich habe dran rumstudiert, alles klaro!

      (und nein, dafür müsst ihr mich nicht blitzen, das war nicht angriffig oder diskussionswütig gemeint, sondern - da stand jemand auf dem Schlauch!)
  • Magnum 10.07.2019 06:33
    Highlight Highlight An alle, die von objektiven Fakten faseln:
    Die Unterscheidung in Biodeutsche und Deutsche mit Migrationshintergrund ist an sich schon ein klares, völkisches Bekenntnis und eine Absage an den Gedanken einer offenen und diversen Gesellschaft. Noch schlimmer wird diese Unterscheidung durch das alarmistische Framing von Michael Rasch. Der Weg zum zu genesenden Volkskörper, durch Ausmerzung des Fremden und Förderung von Volksgenossen (aka Diskriminierung aller anderen) ist da nicht mehr weit. Liberal ginge anders. Ich nenne es Dogwhistling, und Maaßen hat prompt reagiert.
    • Roterriese #DefendEurope 10.07.2019 07:01
      Highlight Highlight Die Zahlen sind objektive Fakten, oder kannst du sie widerlegen?
    • ingmarbergman 10.07.2019 07:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • regen 10.07.2019 07:35
      Highlight Highlight Teile den inhalt des beitrages von magnum. Es geht hier nicht um statistische fakten. Ob 40, 50, 25,25 oder 90% ist irrelevant. Es geht um die einteilung von bio- und urdeutsche. Da stehen mir die hahre zu berge.....es fehlt nur noch die kenntzeichnung der bio-deutschen mit einem grossen gelben B am revers......klingelt's hoffentlich nun bei den blitzern, verharmlosern und schönrednern.....
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  • Magnum 10.07.2019 06:26
    Highlight Highlight Ein weiterer Versuch der NZZ und ihres Deutschland-Büro-Leiters Marc Felix Serrao, die alte Tante von der Falkenstrasse als oberste Instanz bei der Deutung der Sorgen (bio-)deutscher Wutbürger zu positionieren. Derselbe Michael Rasch hat übrigens auch die juristische Aufarbeitung des gigantischen Dieselbetrugs durch die deutsche Automobilindustrie als (Zitat) «absurde Treibjagd» und als «Freude an der Selbstzerstörung statt Freude am Fahren» abgekanzelt. Dieser Autor ist für eine Qualitätszeitung eigentlich nicht tragbar, im Kampf mit der Weltwoche um Abonnenten aber ein starkes Argument.
    • The oder ich 10.07.2019 08:05
      Highlight Highlight Witzig ist, dass "Serrao" ja wohl weder nach "Bio"-Deutschem noch "Bio"-Schweizer tönt.
  • AquaeHelveticae 10.07.2019 06:20
    Highlight Highlight Der NZZ-Artikel zeigt lediglich Tatsachen auf. Wie man diese deutet, bleibt jedem selber überlassen.
    • Gianini92 10.07.2019 06:59
      Highlight Highlight Eine inhaltliche Diskussion über den Unterschied zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund wäre spannend und fehlt meiner Meinung. Im Artikel wird es als Tatsache dargestellt, dass es sich um zwei unterschiedliche Dinge handelt. Ich habe auch einen italienischen Migrationshintergrund, bin aber kulturell, bis auf den Pastakonsum, eindeutig Schweizer.
    • AquaeHelveticae 10.07.2019 07:55
      Highlight Highlight @Gianini
      Ich bin ganz Deiner Meinung.
      Die Zahlen sind schlicht und einfach Fakten. Wichtig ist, was dahinter steckt.
      Niemand wird wohl (hoffentlich) etwas gegen gut integrierte Bürger mit einem überdurchschnittlichen Pastakonsum haben.
      Jedoch muss man sich bei solchen Zahlen auch Gedanken über Parallelgesellschaften machen dürfen.
    • The oder ich 10.07.2019 07:57
      Highlight Highlight @gianini: Pastakonsum ist natürlich schweizerisch, denn wie wir seit dem BBC-Aprilscherz von 1959 wissen, werden im Tessin Spaghetti von Sträuchern geerntet^^
  • Nidi_ 10.07.2019 06:12
    Highlight Highlight Gibt es eine vergleichbare Statistik zur Schweiz?
    • Frankygoes 10.07.2019 07:21
      Highlight Highlight Ja.
  • pamayer 10.07.2019 05:55
    Highlight Highlight Die nzz mit Gujer als Chefredaktor driftet sehr nach rechts ab. Entsprechend sitzen andere Rechte auf und zitieren.
    • PeteZahad 10.07.2019 06:27
      Highlight Highlight Ich habe mir den Artikel angeschaut. In erster Linie führt er die Zahlen auf und erläutert die einzelnen Punkte. Was ist falsch daran?
    • JoeyOnewood 10.07.2019 08:54
      Highlight Highlight @PeteZahad, wenn man dermassen nicht schnallt, was an Bezeichnungen wie Bio- und Ur-Deutsche falsch sein sollte, kann man eben keine sachliche Diskussion über Migration führen. Dann handelt es sich eben nicht mehr um konservatives Gedankengut, sondern eher um völkisches.

      Passen Sie auf, dass Sie nicht auf der falschen Seite der Geschichte stehen, zumal sich die Geschichte wiederholt. Ausreden werden da noch schwieriger sein.
    • Mätse 10.07.2019 10:35
      Highlight Highlight Bio- und Ur-Deutsche kommen im Text nicht (mehr?) vor
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 10.07.2019 05:47
    Highlight Highlight Das Gesagte im Artikel lässt sich ja ganz rasch belegen, oder widerlegen. Ich gehe mal davon aus, dass die Deutschen Behörde genaue Statistiken haben. Sollten die Zahlen im Artikel stimmen, stellt sich die Frage weshalb, vor allem die linken Politiker und die Deutsche Presse ein Problem damit haben, dass diese Fakten benannt werden.
    • Nony 10.07.2019 06:23
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass es benannt wird, sondern wie.
    • Tatwort 10.07.2019 06:32
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Und verstanden? Versuchs nochmal...
    • walsi 10.07.2019 07:04
      Highlight Highlight @Nony: Ein Fakt bleibt ein Fakt, auch wenn er mir nicht gefällt. Das haben Fakten so ansich. Man kann auf Grund von Fakten zu unterschiedlichen Entscheidungen und Meinungen kommen, ändert aber nichts am den Fakten. Bsp. Ein Haus kostet CHF 500'000.-- (Fakt), mir ist das zu teuer (Meinung) und kaufe es nicht, jemand anders ist der Meinung der Preis ist OK und kauft es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 10.07.2019 05:42
    Highlight Highlight Die NZZ versucht schon länger, mit den deutschen Wutbürgern Kasse zu machen.
    Die ehemals liberale Zeitung ist schrecklich weit nach rechts gewandert.
    Ich bezweifle ja, dass der rechte Mob dann auch für Abos bezahlen wird. Und irgendwann wird die NZZ merken, dass sie mit dieser Strategie die liberalen Leser vergrault hat. Aber dann weine ich auch keine Träne hinterher.

    Nur für die Pressefreiheit wird es schade sein, wenn noch mehr Zeitungen verschwinden.
    • zeromaster80 10.07.2019 07:00
      Highlight Highlight Du liest also nur, was in deine Filterblase passt? Unliebsame Fakten wie konkrete Ausländerzahlen und Verbrechen durch Migranten bitte ja nicht berichten, könnte das Weltbild stören.
    • Nony 10.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Ich zumindest lese nicht nur, was in meine Filterblase passt. Aber ich werde mich hüten, übelster Propaganda und Nazirhetorik mit meinem Geld ein Überleben zu sichern.
    • überflüssig 10.07.2019 19:23
      Highlight Highlight @zeromaster
      ausländerzählung?

      eben nicht!
      INLÄNDER

      mit „migrationshintergrund“

      du lieferst hier den schönen, klaren beweis, weshalb solche
      statistiken nicht veröffentlicht werden sollen:
      sie werden missbraucht und missinterpretiert!

      nach geltendem recht sind diese menschen deutsche. punkt.
  • Hmmm.. 10.07.2019 05:41
    Highlight Highlight Die NZZ ist echt nur noch peinlich. Ein Schatten seiner selbst. Alles was ich noch sehe sind Kolumnen von alten verbitterten Männern, die Feminismus, Klimaschutz, Weltoffenheit, Lohnschutz und alles Progressive zum Teufel schimpfen. Ich war nie Fan der NZZ, aber immerhin war es mal ein Blatt, dass sich nicht dem gesellschaftlichen Wandel verschloss. Früher wäre ihre Reaktion zum Frauenstreik gewesen, dass sich Patrons anständig zu verhalten haben und Diskriminierung unseren Grundwerten widerspricht. O-Tom dieses Jahr: "Feminismus ist wie Faschismus, nur schlimmer". Echt schade.
    • zeromaster80 10.07.2019 07:05
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • CaptainLonestarr 10.07.2019 05:26
    Highlight Highlight Da sieht man das Problem der Presse. Werden unliebsame Fakten genannt, dann wird gleich die Rassismus und Fremdenfeindlichkeitskeule hervorgeholt.
    • Yann Wermuth 10.07.2019 06:46
      Highlight Highlight Ja was! Das hat doch damit nichts zu tun. Klar stimmts, das Problem ist, dass hier etwas ohne Fakten - die Ihnen ja so lieb sind - bedauert („Verlust der Ur-Gesellschaft“) oder als Bedrohung dargestellt wird („Achtung Ausländer“). Genf ist seit Jahrzehnten eine Stadt mit 50%+ Ausländer/Secondoanteil. NZZ betreibt hier völkische Panikmache, das ist das Problem.
    • Frankygoes 10.07.2019 07:15
      Highlight Highlight Hähä. Du verwechselst da 'was, das machen der Herr Trump und seine rechten Freunde.
      Die NZZ wird für den Sprachgebrauch kritisiert, nicht für die genannten Zahlen.
    • ingmarbergman 10.07.2019 07:18
      Highlight Highlight Wer Worte wie „Biodeutsch“ und „Urdeutsch“ verwendet, ist nicht an Fakten interessiert. Das weisst du genau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 10.07.2019 05:21
    Highlight Highlight Ich hab den Artikel gestern schon auf Twitter gesehen und bin fassungslos gewesen. Schade, was aus der NZZ geworden ist. Statt gute Recherche gibt es nur noch Polemiken a la Weltwoche. Und statt ein Traditionsblatt zu sein ist sie neuerdings lieber ein selbsternanntes "Westfernsehen".
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 10.07.2019 06:03
      Highlight Highlight @Majoras: bitte nenn uns, welche Fakten im Artikel falsch sind.
    • Jein 10.07.2019 06:06
      Highlight Highlight Der Artikel ist relativ objektiv, nur weil manche Leute die Fakten darin nicht gern sehen heisst lange nicht das es Polemik ist.
    • Oigen 10.07.2019 07:21
      Highlight Highlight ES GEHT NICHT UM DIE DATEN...

      ...es geht darum wie es geschrieben wird.
      wo liegt das problem wenn es keine biodeutschen mehr gibt?
      Jeder will globalen handel, alles und zu jeder zeit, die ganze welt vermischt sich durch das.

      aber eigentlich will man doch unter sich bleiben?
      sorry aber das geht nicht auf.

      Aber gebt weiterhin den ausländern an allem schuld, wir sind es uns gewohnt die schuldigen zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 10.07.2019 04:00
    Highlight Highlight Wieviele Shitstorms gibt es eigentlich auf der Welt pro Tag?

    ;-)
    • #bringhansiback 10.07.2019 07:16
      Highlight Highlight In der Regel pro Mensch pro Tag 1-2 Mal 😜
    • inmi 10.07.2019 09:33
      Highlight Highlight Wenn die Shitstorms regelmässig auftreten, geht bitte zum Arzt.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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