Die Polizei hat häufiger mit Tieren zu tun, als man denken könnte. Aus dem Kanton Basel-Landschaft erreichen uns nun gleich mehrere solcher «tierischen Geschichten». So meldet die Kantonspolizei Basel-Landschaft auf Facebook, man habe vergangene Woche gleich mehreren Tieren geholfen, sich aus «ihrer verzwickten Lage zu befreien».
Einerseits wurden vier Ziegen, «welche augenscheinlich am Bahnhof Aesch auf den Zug warteten», wieder zurück auf ihre Weide eskortiert. Dabei kam glücklicherweise keines der Tiere zu Schaden.
Ebenfalls Glück im Unglück hatte ein verwirrter Igel. Dieser hatte sich im Deckel eines Plastikbechers verfangen, den jemand sorglos weggeworfen hatte. «Auch er konnte nach ein paar kniffligen Handgriffen ohne Halskrause wieder in die Freiheit entlassen werden», schreibt die Kantonspolizei in ihrem Facebook-Post.
Weniger Glück hingegen hatte leider ein Rind in Diegten BL. Dieses lief am Dienstag auf die Strasse und wurde dort bei einer Kollision mit einem Auto tödlich verletzt. Das Tier war laut der Polizei am späten Montagabend mutmasslich durch Feuerwerk aufgeschreckt aus einer Weide ausgebrochen.
Der 47-jährige Fahrzeuglenker sah das Tier zu spät und kollidierte trotz Vollbremsung mit dem Rind. Er blieb unverletzt, wie die Polizei Basel-Landschaft am Dienstag mitteilte. (leo)