Schweiz
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Beschuldigter Tierquäler in Oftringen AG aus Haft entlassen – Tierhalteverbot erlassen

HANDOUT - Ein verendetets Schaf auf einem Hof in Oftringen AG, zur Verfuegung gestellt am Mittwoch, 5. Februar 2020. Im aargauischen Oftringen sind die Behoerden am Dienstag auf einen groesseren Fall von Tierquaelerei gestossen. Der Tierhalter wurde festgenommen. Die noch lebenden Tiere wurden an anderen Orten untergebracht. (HANDOUT KANTONSPOLIZEI AARGAU) NO SALES; DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE PUBLIZIERT WERDEN;

Durch das tote Schaf kam die Polizei auf den Bauern. Bild: KANTONSPOLIZEI AARGAU

Der vergangene Woche unter dem Verdacht der Tierquälerei in Oftringen AG festgenommene Mann ist aus der Haft entlassen worden. Ein Tierhalteverbot wurde zwar vom Zwangsmassnahmengericht abgelehnt, aber vom Veterinärdienst mit sofortiger Wirkung erlassen, wie die Aargauer Behörden mitteilten.

Das Zwangsmassnahmengericht habe den Antrag der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm auf ein Tierhalteverbot abgelehnt und den Beschuldigten aus der Haft entlassen, teilte die Oberstaatsanwalt des Kantons Aargau am Freitag mit.

Unabhängig des Strafverfahrens hat der Veterinärdienst des Kantons aber mit sofortiger Wirkung ein Tierhalteverbot erlassen. Damit werde eine Fortsetzungsgefahr gebannt, teilte die Oberstaatsanwaltschaft weiter mit. Eine Beschwerde gegen den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts erübrige sich.

Der Mann war in Oftringen AG festgenommen worden, nachdem auf seinem Grundstück etliche tote Tiere und Tiere in teilweise sehr schlechtem Zustand entdeckt worden waren. Der Beschuldigte ist bereits wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorbestraft. (aeg/sda)

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