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Schweiz
Polizeirapport

Rossens FR: Kriminelle sprengen Bankomaten und fliehen

Polizeirapport

Kriminelle sprengen in Rossens FR Bankomaten und fliehen – Polizei sucht Zeugen

07.10.2022, 14:2807.10.2022, 14:29
Die Polizei sucht nach Zeugen.
Die Polizei sucht nach Zeugen.bild: police cantonale Fribourg

In der Nacht auf Freitag haben Kriminelle in Rossens FR einen Bankomaten gesprengt und mit den erbeuteten Geldkassetten die Flucht ergriffen. Trotz Grossfahndung wurden die unbekannten Täter bislang nicht gefasst. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Meldung zur Explosion ging gegen 2.15 Uhr bei der Alarmzentrale ein, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte. Mehrere Polizeipatrouillen suchten, mit Unterstützung von Kollegen aus den Kantonen Waadt und Bern, nach den geflüchteten Tätern. Bisher wurden diese nicht gefasst.

Die Polizei hat deshalb einen Zeugenaufruf erlassen. Die Täter benutzten möglicherweise ein rotes Fahrzeug.

Zur Sicherung und Untersuchung des Tatortes wurden Sprengstoffspezialisten und Ermittler der Waadtländer Polizei sowie des Bundesamtes für Polizei (Fedpol) beigezogen. Die Bundesanwaltschaft hat, wie bei Sprengstoffdelikten üblich, ein Strafverfahren eingeleitet.

Häufung von Bankomat-Angriffen

Über die Höhe des gestohlenen Geldes machte die Polizei keine Angaben. Seit Jahresbeginn sind in der Schweiz rund 40 Bankomaten gesprengt oder aufgebrochen worden. Gemäss Angaben des Fedpol von Mitte September sind in der Schweiz mehrere Gruppierungen von Kriminellen am Werk.

Seit 2019 stellten die Behörden eine Häufung von Bankomat-Sprengungen fest. Die Ermittler gehen von gezielt operierenden Gruppierungen von drei bis vier Personen aus, die dafür verantwortlich sind.

Die Kriminellen stammen demnach aus verschiedenen europäischen Ländern – insbesondere aus Osteuropa, den Benelux-Staaten und Frankreich. Sie verwenden gemäss dem Fedpol oftmals mehrere und gestohlene Fahrzeuge mit falschen oder gar keinen Kennzeichen. Ausserdem überqueren die Kriminellen «bewusst Kantons- oder Landesgrenzen». Ausschlaggebend für die Beutezüge dürften das dichte Geldautomatennetz, die Kleinräumigkeit der Schweiz und die Schutzmassnahmen für Bankomaten im Ausland sein. (cpf/sda)

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