Störung bei Gemeinde- und Kantons-Websites wieder behoben
Die Websites von zahlreichen Gemeinden und Städten sowie von mehreren Kantonen waren aufgrund einer Störung am Sonntagnachmittag kurzzeitig nicht mehr erreichbar. Darunter befanden sich unter anderem die Websites der Kantone Uri und Obwalden. Die Ursache blieb vorerst unbekannt, hiess es auf Anfrage von Keystone-SDA.
Beim Versuch, auf die Websites zu gelangen, erschien ein Hinweis auf ein Problem, wonach die Seite nicht erreichbar sei oder nicht angezeigt werden könne, wie eine Kurzrecherche der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergab. Man solle es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals versuchen.
Die Stadt Thun etwa, in der am Sonntag Ersatz- und Ergänzungswahlen stattfanden, schrieb in einer Mitteilung, dass die Wahlresultate nicht aufgeschaltet werden könnten, und dass man darum auf die Social-Media-Kanäle der Stadt ausweiche.
Websites schweizweit nicht erreichbar
Auch die Websites der Städte Dietikon, Opfikon, Dübendorf, Illnau-Effretikon, Uster, Wallisellen und Kloten im Kanton Zürich, diejenige von Langenthal BE sowie Pratteln BL oder der Gemeinde Fisibach AG waren zeitweise nicht erreichbar. Ebenfalls von der Störung betroffen waren etwa die Zürichsee-Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Adliswil oder Thalwil im Kanton Zürich.
Gleiches galt für die Website des Obwaldner Kantonshauptortes Sarnen sowie die Gemeinde Schwyz - auf allen erschien derselbe Hinweis auf das Problem. Und auch die Webauftritte der Kantone Obwalden und Uri waren am Sonntagnachmittag zeitweise nicht mehr erreichbar.
Die betroffenen Kantone, Städte und Gemeinden nutzen die Softwarelösungen der Schweizer Firma Innovative Web AG. Auch deren Website war während der Störung nicht erreichbar.
Die im Jahr 2000 gegründete Innovative Web AG unterstützt Kantone, Städte und Gemeinden und deren Verwaltungen bei der Digitalisierung - darunter die Realisierung von Einwohnerportalen, Online-Schaltern und Reservationssystemen.
Laut unternehmenseigenen Angaben nutzen über 650 Schweizer Gemeinden und Städte sowie diverse Kantone und 150 Schulen die Softwarelösungen der Firma. Seit 2022 gehört das Unternehmen mit Sitz in Zürich zur Swisscom-Gruppe, ist aber rechtlich eigenständig. «Die Ursache kennen wir noch nicht, sie ist Sache der Analysen, die noch stattfinden», sagte ein Swisscom-Sprecher am späten Nachmittag zu Keystone-SDA. Wann erste Resultate der Analysen bekannt werden, sei noch offen. (sda)
