Opening Night am ZFF: Das sagen Baume-Schneider und Sales-Guy Roman
Am Donnerstagabend fand im Zürcher Kino Corso die Eröffnungsnacht des 22. Zürcher Film Festivals statt. Gezeigt wurde der Film «Tensing», der die Geschichte des gleichnamigen nepalesisch-indischen Bergsteigers Tensing Norgay erzählt, der bei der Erstbesteigung des Mount Everest dabei war. Damit wird zum ersten Mal auch den Sherpas ein Denkmal gesetzt, die bei der Besteigung des höchsten Berges der Welt schon immer eine unverzichtbare Rolle gespielt haben und dies auch heute noch tun.
Auf dem Green Carpet waren neben viel Schweizer Prominenz aus Politik, Gesellschaft und Sport auch die beiden Schauspieler und Hollywood-Grössen Willem Dafoe und Tom Hiddleston, die ebenfalls im Film mitgewirkt haben. TeleZüri war vor Ort und hat Interviews geführt. Im Video erfährst du, warum Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider es wichtig findet, dass auch die Sherpas ihre Anerkennung erhalten und wen der «Sales Guy» Roman mit auf den Everest nehmen würde:
In den Bergen gedreht:
Die eigentliche Hauptrolle im biografischen Eröffnungsfilm spielt der tibetische Darsteller Genden Phuntsok. Er verkörpert darin den Sherpa Tenzing Norgay, der 1953 gemeinsam mit Edmund Hillary - gespielt von Tom Hiddleston - im Rahmen der britischen Expedition den Gipfel des Mount Everest erreichte. Willem Dafoe ist als Expeditionsleiter Colonel John Hunt zu sehen.
Am Berg, zwischen Pickel und Seilen, im Weiss des Schnees und im Blau des Eises, entfalten sich innerhalb der Crew verschiedene Beweggründe für den Aufstieg. In Rückblenden zeichnet der Film aber auch das Leben Tenzing Norgays als Kind und junger Mann nach. Unter anderem zeigen bildstarke Naturszenen, wie er schon als Kind den Berg stets im Blick hat.
Diese Promis haben wir bislang am ZFF 2026 gesehen:
Für den Dreh seien keine Greenscreens oder Ähnliches zum Einsatz gekommen, sagte Hiddleston im Kongresshaus, über seinen neuen Film. «Wir haben wirklich im Schnee und in den Bergen gedreht.» Dort habe man auch den Geburtstag seines Kollegen Willem Dafoe gefeiert, und mit seinen Worten von damals würde er gerne abschliessen: «Alles ist ein Wunder, und ich liebe euch alle!» («Everything is a miracle and I love you all!»).
(lzo, ergänzt mit Material der sda)
