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Martullo-Blocher will nicht Bundesrätin werden

Video: watson/Mira Wecker

Martullo-Blocher will nicht Bundesrätin werden

SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher wird sich nicht als mögliche Nachfolgerin des abtretenden Bundesrats Guy Parmelin zur Verfügung stellen.
03.10.2026, 10:5803.10.2026, 10:58

«Ich bin Unternehmerin und das lässt sich nicht vereinbaren», sagte sie zum Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

KEYPIX - Nationalraetin Magdalena Martullo-Blocher, SVP-GR, spricht bei der zweisprachigen Podiumsdiskussion 'Bilaterale III: Schweizer Souveraenitaet in Gefahr?', die von der Schweizerische ...
Magdalena Martullo-Blocher weist die Kandidatur-Gerüchte zurück.Bild: keystone

«Nein, ich werde nicht kandidieren», sagte die Bündner SVP-Nationalrätin in der SRF-Sendung «Arena» vom Freitagabend. Sie zeigte sich überzeugt davon, dass die Findungskommission eine gute Kandidatin oder einen guten Kandidaten finden werde. Die SVP habe gute Anwärterinnen und Anwärter. Eine Kandidatur von ihr werde deshalb – so hoffe sie – nicht nötig sein, sagte Martullo-Blocher.

Hier geht es zum watson-Arena-Review:

Mit der Rücktrittsankündigung von SVP-Bundesrat Guy Parmelin begann sogleich das Karussell der möglichen Nachfolgerinnen und Nachfolgern zu drehen. Für die Wahl vom 9. Dezember kursieren schon zahlreiche Namen. Martullo-Blocher gilt zwar als Schwergewicht ihrer Partei, könnte im Parlament allerdings nicht mehrheitsfähig sein.

Möglicherweise erste SVP-Bundesrätin

Als aussichtsreiche Kandidatinnen für den Posten als erste SVP-Bundesrätin der Schweiz gelten etwa SVP-Vizepräsidentin und Nationalrätin Céline Amaudruz (GE), die Zürcher Gesundheitsdirektorin und ehemalige Nationalrätin Natalie Rickli sowie die St. Galler Ständerätin Esther Friedli.

Nominiert fürs offizielle «Ticket» werden Kandidatinnen und Kandidaten im Rahmen eines offiziellen Wahlvorschlags am 20. November durch die SVP-Bundeshausfraktion. Wie viele Namen darauf stehen werden, liess die Parteileitung zunächst offen. (sda)

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