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Zweitwärmster August in der Schweiz seit Messbeginn

Ein Mitarbeiter der Greencover AG arbeitet an der Sanierung und Neuisolierung eines Daches bei grosser Hitze und starker Sonne, fotografiert am Mittwoch, 24. Juni 2026 in Mels (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Die Arbeit auf dem Hausdach war in diesem August wegen der Hitze herausfordernd.Bild: keystone

Zweitwärmster August in der Schweiz seit Messbeginn

31.08.2026, 16:4631.08.2026, 16:46

Der August 2026 geht als zweitwärmster Monat seit Messbeginn in die Geschichte ein. Landesweit lagen die Temperaturen 3,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt.

Noch wärmer war nur der August 2003. Der Abstand zum bisherigen Rekord ist allerdings knapp: Der August 2003 erreichte ein landesweites Monatsmittel von 17,9 Grad - nur 0,1 Grad mehr als der diesjährige August mit 17,8 Grad, wie aus dem am Montag veröffentlichten provisorischen Monatsbulletin des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) hervorgeht.

An den verschiedenen Messstationen lagen die Temperaturen im August 2026 zwischen 2,1 und 4,6 Grad über der Referenzperiode 1991 bis 2020. Die grössten Abweichungen wurden im Mittelland, im Jura sowie in Nord- und Mittelbünden gemessen.

Vor allem die erste Augusthälfte war von anhaltender Hitze geprägt. In Basel-Binningen und Genève-Cointrin wurden vom 28. Juli bis zum 16. August ununterbrochen Hitzetage registriert. Besonders eindrücklich war die Situation in Locarno-Monti: Dort wurden in den ersten 80 Tagen des Sommers 61 Hitzetage gezählt. An 48 Tagen blieb die Temperatur auch nachts über 20 Grad.

KEYPIX - The prolonged lack of rainfall and persistent heat have intensified the drought in Ticino, putting increasing pressure on the region's water reservoirs and significantly reducing the flo ...
In Locarno waren rund drei Viertel des Sommers Hitzetage.Bild: keystone

Erst Mitte August brachte eine Kaltfront einen markanten Wetterwechsel. Am 17. August fiel in weiten Teilen der Schweiz wieder verbreitet Regen.

Auch die Sonne zeigte sich überdurchschnittlich oft: An vielen Messstationen lag die Sonnenscheindauer über dem langjährigen Mittel. Gleichzeitig reifte die Vegetation aussergewöhnlich früh. Vogelbeeren und Schwarzer Holunder waren 15 beziehungsweise 19 Tage früher reif als üblich.

Damit reiht sich der Monat in eine Serie aussergewöhnlich warmer Monate ein: Bereits der Juni war der drittwärmste seit Messbeginn, der Juli sogar der wärmste. (cma/sda)

Es geht auch im September warm weiter:

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