«Wir befinden uns am obersten Rand» – am Wochenende wird's 28 Grad
Der Altweibersommer schlägt mit voller Wucht zu. Am Wochenende wird es im Flachland bis zu 28 Grad warm. Fünf Tage lang hält sich das warme Wetter. Mit Beginn des Oktobers sollten dann endlich der Herbst erwachen und die Temperaturen sinken.
Ein Hoch mit sehr warmer Luft lässt die Schweiz ein letztes Mal schwitzen. Ab Samstag wärmt es in den Voralpen auf 25 Grad auf, im Flachland bis zu 28 Grad. «Und das ohne Wind», bemerkt Meteorologe Roger Perret von MeteoNews. Bei Westwind würden die Temperaturen wohl noch höher steigen.
«Nachdem die Temperaturrekorde im Sommer purzelten, tun sie das nun auch im Herbst», meint Perret. Offensichtlich erlebt die Schweiz einen sehr ausgeprägten Altweibersommer, mit sonnigen, warmen Tagen und kühlen Nächten. Ein normaler Altweibersommer kann schnell einmal zu Temperaturen von bis zu 25 Grad führen. Die Prognose für die nächsten Tage liegt klar darüber.
«Wir befinden uns am obersten Rand. Tatsächlich sind dies aussergewöhnlich hohe bis noch nie dagewesene Werte für Ende September», räumt Roger Perret ein. Aussergewöhnlich, weil die Nächte kühl seien, die Sonne tief stehe und die Tage immer kürzer dauern. Die Tagestemperatur startet auf tiefem Niveau, erhält durch die Sonne weniger Energie und hat weniger lang Zeit, anzusteigen.
Gegen Ende nächster Woche kann man die Sommerkleider wohl endlich wieder in den Keller packen. Mit dem Oktober sollte es auf herbstliche Temperaturen abkühlen – wie stark, kann nicht genau vorhergesagt werden. Dass nachhaltiger Niederschlag der monatelangen Trockenheit etwas entgegensetzen könne, ist ebenfalls nicht absehbar.
(nil)
