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Bild: keystone

WEF 2021 auf dem Bürgenstock? Diese Orte stehen zur Debatte

22.09.2020, 10:2522.09.2020, 17:40

Das nächste World Economic Forum (WEF) findet nicht in Davos statt. Die Organisatoren des Treffens hochrangiger Politiker und Wirtschaftsleute verhandeln mit alternativen Austragungsorten, etwa in der Zentralschweiz oder im Tessin.

Das WEF um Gründer Klaus Schwab hatte Ende August informiert, das Weltwirtschaftsforum 2021 werde wegen der Corona-Krise nicht wie üblich vom 26. bis 29. Januar in Davos veranstaltet. Als möglicher Ausweichtermin wurde der Frühsommer 2021 genannt. Am Dienstag wurde bekannt, dass ein Treffen zu jenem Zeitpunkt nicht in Davos stattfinden wird.

Eine mögliche Alternative ist das Bürgenstock Resort. Im Moment liefen Gespräche und Verhandlungen mit den Verantwortlichen des WEF, sagte der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger (CVP) in einem Interview mit dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Der Kanton sei angefragt worden. Zum Stand der Abklärungen könne er nichts sagen. Gemäss dem Sender ist auch Lugano eine Option.

Trump am WEF 2020

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Trump am WEF 2020
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Zuvor hatte Tamara Henderson, Präsidentin von Hotel Gastro Davos, einen Bericht der Zeitung «Südostschweiz» bestätigt, wonach die Davoser Hotellerie vom WEF brieflich darüber ins Bild gesetzt wurde, dass es im Frühsommer nichts wird mit der Veranstaltung.

«Wir sind etwas überrascht worden von diesem Brief», sagte Henderson der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Hotellerie sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden. «Wir fühlen uns etwas übergangen und möchten in nächster Zeit Klarheit», sagte Henderson weiter. Die Hotellerie konzentriere sich nun auf das Jahr 2022.

Vor 30 Jahren verlegt

Für die Gemeinde habe dieser Brief an die Hotels nichts geändert, sagte Gemeindeschreiber Michael Straub zum Zeitungsbericht. Die Gemeinde sei davon ausgegangen und gehe weiter davon aus, dass das WEF kommendes Jahr nicht in Davos stattfinde, wenn sich in der Corona-Pandamie keine Wende zum Positiven einstelle. «Unser nächster Termin ist der Januar 2022», betonte Straub.

Das WEF kommunizierte, Details würden bekannt gegeben, sobald die Gesundheit und die Sicherheit der Teilnehmer garantiert werden könnten. Das WEF war letztmals vor 18 Jahren mit einer ungewöhnlichen Situation konfrontiert. Damals fand die Veranstaltung wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 und angekündigter Demonstrationen von Globalisierungsgegnern erstmals nach 30 Jahren nicht in Davos statt sondern in New York. (sda)

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