Schweiz
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Beliebte Spielwaren wie Surprise Dolls (Puppen) und Squishy-Figuren enthalten für Menschen gefährliche Substanzen. Bild: Spielwaren Verband Schweiz (SVS)

Giftige Substanzen in Spielwaren von Wish und Aliexpress: Das solltest du wissen

Der Spielwaren Verband Schweiz hat bei Aliexpress und Wish beliebte Spielsachen bestellt und testen lassen. Sieben von zehn Produkten enthielten Schadstoffe – einige der Substanzen sind bedenklich.



Der Spielwaren Verband Schweiz (SVS) warnt: «Wer über das Internet direkt in China Spielwaren einkauft, läuft Gefahr, Kinder zu vergiften.» Das Sprachrohr der Schweizer Spielwarenbranche hat populäre Produkte für Kinder über die aufstrebenden Online-Marktplätze Aliexpress und Wish bestellt und von einem unabhängigen Labor auf Schadstoffe prüfen lassen. Das Resultat: Von den zehn untersuchten Spielsachen enthielten sieben Schadstoffe, wovon bei sechs die Grenzwerte weit übertroffen wurden.

Gefunden haben die Schweizer Chemiker Lösemittel, Blei, Nickel (stark allergen), DEHP (Weichmacher) und Bor. Letztere Substanzen können in das Hormonsystem von Kindern eingreifen.

Auch allergisch machende und reizende Substanzen wie zum Beispiel Cyclohexanon wurden gefunden. Selbst Stoffe, die als krebs­erzeugend gelten und zum Teil das Erbgut verändern oder die Fort­pflan­zung gefährden, wurden nachgewiesen.

Ein Produkt enthielt demnach derart viel Lösemittel, dass die Chemiker im Labor unter Übelkeit und Kopfschmerzen litten – schlicht durch die Kontamination der Luft.

Schweizer Labor findet gefährliche Chemikalien in Trendspielzeug

Gefährliche Substanzen, keine Warnhinweise

«Die Resultate sind beunruhigend, da ein hoher Anteil der untersuchten Produkte die in der Schweiz geltenden gesetzlichen Anforderungen an Spielzeug nicht erfüllt», sagt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Auf gefährliche Substanzen getestet wurden die Spielsachen vom Schweizer Prüflabor der Swiss Quality Testing Services (SQTS) in Dietikon. «Wir haben Substanzen nachgewiesen, die in der Spielzeugverordnung (zu Recht) reglementiert sind. Einige der Substanzen sind bedenklich», sagt das Labor auf Anfrage.

«Selbst wir Erwachsenen haben hiervon Kopfschmerzen und Übelkeit bekommen.»

Im Prüfbericht, der watson vorliegt, schreibt das Labor: In einer «Surprise Doll» (Puppe in einer Überraschungskugel) «haben wir sehr hohe Mengen an Lösemitteln gefunden. Selbst wir Erwachsenen haben hiervon Kopfschmerzen und Übelkeit bekommen.»

Getestet wurden auch die bei Kindern beliebten Squishies:
Kleine Schaumstofffiguren, die sich wie ein Antistressball zusammendrücken lassen und süsslich nach Früchten, Caramel oder Kokos riechen. Zu den Spiel- und Sammelfiguren schreibt das SQTS: «Bei allen wurde ein erhöhter Wert an Cyclohexanon festgestellt.»

Bereits bei normaler Raumtemperatur von 20 Grad kann es im Kinderzimmer langsam zu einer toxischen Kontamination der Luft kommen. Cyclohexanon ist besonders beim Einatmen gesundheitsschädlich und kann Schwindelanfälle und Kopfschmerzen hervorrufen. Es kann aber auch oral oder über die Haut (Kontaktgift) aufgenommen werden. Die farblose Substanz reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Länger andauernder Kontakt kann eine Dermatitis (Ekzem) auslösen.

Den Testern ist zudem aufgefallen, dass bei den untersuchten Spielwaren Angaben zur Alterseinstufung und die Warnhinweise für verschluckbare Kleinteile fehlen. Angaben zum Importeur fehlen ebenso. Wenn etwas passiert, kann niemand zur Verantwortung gezogen werden.

Das Ergebnis sei «alarmierend», schreibt der Spielwaren Verband Schweiz (SVS). Kein einziges der getesteten Spielzeuge würde in der Schweiz zugelassen – allein schon aufgrund der fehlenden Kennzeichnungen. «Eine Mutter weiss bei diesen Spielwaren nicht einmal, für welche Alterskategorie es geeignet ist», sagt SVS-Präsident Rolf Burri.

Wish und Co. unterliegen «überhaupt keiner Kontrolle»

Direkt im Netz aus China bestellte Spielwaren sind teils spottbillig, die verlockenden Angebote haben aber aus Sicht des Spielwaren Verbands Schweiz einen gefährlichen Haken: Anders als im Schweizer Spielwarenhandel kontrolliere bei Wish und Co. niemand kritische Spielwaren auf ihre Gefährlichkeit.

«Anbieter wie Wish und Aliexpress aus China unterliegen überhaupt keiner Kontrolle», sagt Sandro Küng vom SVS. Die Spielwarenbranche hingegen müsse hohe Standards einhalten und nehme ihre soziale Verantwortung wahr. Küng fordert gleich lange Spiesse für alle. Konkret sollen ausländische Online-Plattformen wie Wish und Aliexpress zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie beispielsweise schadfstoffhaltige Spielwaren anbieten.

«Das ist ein Missstand, der auch uns beschäftigt, denn hier fehlen schlicht die gesetzlichen Grundlagen», wird Peter Brodmann, Leiter des Kantonslabors Baselland, zitiert. Das Labor ist in der Deutschschweiz auf die Kontrolle von Spielwaren spezialisiert.

Beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) heisst es hierzu: «Import von Spielzeug für den privaten Eigengebrauch fallen nicht in den Geltungsbereich des Lebensmittelrechts. Solche Produkte werden daher nicht kontrolliert und erfüllen nicht unbedingt die gesetzlichen Anforderungen in der Schweiz. Für derart erworbene Produkte können mögliche gesundheitliche Risiken somit nicht ausgeschlossen werden.»

Soll so China-Konkurrenz ausgeschaltet werden?

Aliexpress und Wish werden in diesem Jahr voraussichtlich für mehr als eine Milliarde Franken Waren in die Schweiz liefern. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Post sollen 41 Prozent der Schweizer in den letzten zwölf Monaten Waren aus China bestellt haben. Geht es der Schweizer Spielwarenbranche darum unliebsame Konkurrenz zurückzubinden?

Küng dementiert: Man wolle Einkäufe über Aliexpress oder Wish nicht verbieten, sondern vielmehr die Konsumenten für die Gefahren sensibilisieren. Schadstoffhaltige Billig-Spielwaren aus China könnten die ganze Branche in Verruf bringen, glaubt man beim SVS. «Wir sind besorgt um den Ruf der Branche und um alle Kinder, die mit gefährlichen Spielwaren in Kontakt kommen», sagt Küng.

Für Kinder und Jugendliche sei es sehr verlockend, mit ihrem Taschengeld Billig-Produkte auf Wish oder Aliexpress zu kaufen. «Diese Spielwaren landen im Kinderzimmer und insbesondere Kinder sind sich des Risikos oft nicht bewusst», sagt Küng. Eltern, aber auch Jugendliche und Kinder sollten daher ein Bewusstsein für das Risiko entwickeln. «Das Mindeste, was der Bund tun kann, ist Aufklärungsarbeit zu leisten», fordert der SVS. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sagt auf Anfrage, man werde «auf der Webseite nächstens Informationen betreffend Risiken beim Einkauf für den privaten Eigengebrauch auf Internetplattformen im Ausland aufzuschalten».

EU geht gegen illegale Produkte vor

In der EU ist 2019 eine neue Marktaufsichtsverordnung erlassen worden, welche die Problematik aufgreift. Online-Plattformen wie Wish und Aliexpress sollen belangt werden, wenn ihre Produkte nicht EU-konform sind. Der Spielwaren Verband Schweiz hofft, dass die Schweiz die Verordnung übernimmt.

Länder wie Dänemark, Norwegen, Schweden oder Finnland warnten schon 2018 vor billigem China-Spielzeug wie Squishies, weil sie gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten. Und was ist mit der Schweiz? Für das BLV «braucht es keine weiteren rechtlichen Bestimmungen». Bestellungen von Produkten auf ausländischen Internetplattformen «liegen in der Selbstverantwortung der Konsumentinnen und Konsumenten», teilt die Mediensprecherin mit. Einig geht man mit dem Spielwaren Verband Schweiz darin, dass man «mehr informieren und sensibilisieren» könne.

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 24.10.2019 16:37
    Highlight Highlight Wer dort einkauft, ist in meinen Augen sowieso verantwortungslos. Hinterfragt denn wirklich niemand mehr, was man wo bei wem kauft? Nur weils ein meeega-Dchäppchen ist? Wird sind doch nicht mehr in exzessiven 80ern. (ich war dort)
  • wolge 24.10.2019 15:08
    Highlight Highlight Die Billigprodukte dürften den Sinnlosen Konsum weiter anheizen...
  • Richard Reich 24.10.2019 11:32
    Highlight Highlight Nein, nicht alles aus China ist giftig. Der Schweizer Handel unterliegt dem Produktsicherheitsgesetz, für Spielzeug gibt es eine zusätzliche Verordnung – hier gibt es Grenzwerte und Kontrollen. Klar, will der Spielwarenverband, dass die Leute in der Schweiz kaufen, macht ja auch Sinn!
    • In vino veritas 24.10.2019 15:27
      Highlight Highlight Und wer überprüft, ob die Grenzwerte eingehalten wurden? Wish und Co sicherlich nicht!
    • El Vals del Obrero 25.10.2019 09:11
      Highlight Highlight Wenn man als Privatperson direkt in China bestellt, ist kein "Schweizer Handel" mit Produktsicherheitsgesetzen und Kontrollen daran beteiligt.
  • Ron Collins 24.10.2019 11:29
    Highlight Highlight Das überrascht mich aber sehr!
    Was denn, will man billiges Plastik mit bio-Zertifikat aus nachhaltiger Herstellung??
    Da Lob ich mir aber die 5Rp fürs plastiksäckli in der Migros... Die TUN was!! *lachmichkrum*
    • JaneSodaBorderless 24.10.2019 12:55
      Highlight Highlight Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie die Welt verändern (afrik. Sprichwort)
      Oder anders ausgedrückt: Nur weil jemand anderes sich scheisse verhält rechtfertig dies den eigenen Scheiss noch lange nicht. Wir tragen alle Verantwortung.
      Die Säcklein für sich sind ein Tropfen auf den heissen Stein - aber es ist ein Teil der ganzen Problematik und somit ein Schritt in die richtige Richtung.
      Ich tu was für die Natur und mir ist es wichtig sorgsam mit ihr umzugehen.
    • Scooby doo 25.10.2019 06:02
      Highlight Highlight Es ist im allgemeinen nicht der Plastik-konsum... Es ist die Entsorgung!bei richtiger Entsorgung landet das Plastiksäckli nicht in der Natur oder im Wasser!
      Was aber in Keinem Kontext zu diesem Artikel steht... Aber wer bei Wish und Co kauft ist eh nicht ganz Hugo
      ..
  • John Henry Eden 24.10.2019 11:11
    Highlight Highlight Diese Propaganda vom SVS ist noch billiger als die getesteten Spielsachen.

    in der Schweiz werden Spielwaren dieser Art gar nicht produziert. Man vergleicht also Dacias mit Rolls-Royces.

    Der Verband soll Spielsachen in China bestellen und testen, die sich direkt mit Waren unserer Hersteller vergleichen lassen.





  • EvilBetty 24.10.2019 11:09
    Highlight Highlight Bild 4/9:
    «Der Delphin enthält recht hohe Mengen DEHP»

    Leute die swoas bestellen enthalten eine recht hohe Menge DEPP.
  • Blaugrana 24.10.2019 10:43
    Highlight Highlight Das einzige was Du dazu wissen solltest: hör auf diese Billigscheisse zu bestellen!
  • MBär 24.10.2019 10:15
    Highlight Highlight Ach nee, der billigste Billigmüll ist giftig/ nicht gesund/ nicht sicher/ unfair produziert/ problematisch/ ....

    Wenn wir dies nur früher gewusst hätten, das hätte sich unsere Sicht auf den Einkauf im Internet grundlegend verändert. Aber nun kommt es sicher zu einem Umdenken.

    (Genau das gleiche wie mit billigem Fleisch und dem Aufschrei nach dem Pferdefleischskandal...)
    • Astrogator 24.10.2019 21:16
      Highlight Highlight Keine Ahnung worauf du anspielst 🤔
      Benutzer Bild
  • Miicha 24.10.2019 10:07
    Highlight Highlight Die machen zufällig jetzt einen Test, kurz vor Weihnachten? Ja ne ist klar... Die meisten Spielsachen sind sowieso aus China, ob im Handel oder bei Ali gekauft.
    • dop_forever 24.10.2019 10:23
      Highlight Highlight Nur, dass bei uns im Handel strengere Richtlinien gelten.
    • Flötist 24.10.2019 11:10
      Highlight Highlight @Miicha Produkte aus China sind nicht per se giftig. Es ist was anderes wenn Kleinstproduzenten in China direkt via Aliexpress irgend einen scheiss anbieten können.
    • carajillo 24.10.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich nehme nicht an, dass der Test zufällig vor Weihnachten gemacht wurde, sondern weil um Weihnachten mehr Spielzeug bestellt wird. Eben auch direkt aus China.
      Und ja, auch viele Spielzeuge die bei uns im Handel sind, werden in China hergestellt. Allerdings müssen die, damit sie bei uns verkauft werden dürfen, gewisse Anforderungen erfüllen die bei den direkt bestellten Sachen eben nicht zwingend erfüllt sind.
      Aber hey, niemand verbietet dir dort zu bestellen, Warnungen muss man ja nicht beachten, ist bestimmt nur so eine Weihnachtsspielzeugverschwörung von denen da oben!!!11!!1!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Farang Gringo 24.10.2019 10:06
    Highlight Highlight Bei Kunstoffen muss man grundsätzlich davon ausgehen dass sie Chemikalien enthalten die auf Dauer ungesund sind. Dazu zählen Weichmacher, Restlösemittel, UV Schutz usw. Je weicher desto höher das Gefahrenpotential.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 24.10.2019 10:04
    Highlight Highlight Das Bild auf der Homepage: Ihr nehmt den Trump in den Mund und seit verwundert, dass ihr vergiftet werdet? Ernsthaft? ;)
  • D(r)ummer 24.10.2019 09:51
    Highlight Highlight Fragt mal die Chinesischen Partner im Grossunternehmen (falls ihr in einem angestellt seid) ob man den Sicherheitszertifikats-Stempel ohne Sorge auf das Produkt anbrigen kann.

    "Kein Problem, können wir" ist nicht die richtige Antwort aus China.
  • so war es doch nicht gemeint 24.10.2019 09:49
    Highlight Highlight Mein Holz-Tschutschu-Bahni ist toxikologisch unbedenklich.

    Ich aber nicht unbedingt.
  • WID 24.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Da mache es sich der SVS schon ein wenig einfach und allzu offensichlich sind die Absichten dahinter. Die allermeisten Spielsachen sind mit Giften belastet, auch diejenigen die bei uns gekauft werden! Googelt mal ein wenig...
    • René Obi (1) 24.10.2019 10:46
      Highlight Highlight Die meisten Spielwaren die im Handel sind werden regelmässig kontrolliert. Die wenigen schwarzen Schafe sofort aus dem Verkauf genommen. In besonders schlimmen Fällen kam es schon zu Rückrufen.
    • WID 24.10.2019 11:33
      Highlight Highlight @René Obi (1): träum weiter! Die Kontrollen sind zwar da und gut aber ziemlich selten. Bei weitem nicht jedes Spielzeug wird kontrolliert. Es erfolgen nur Stichproben.
  • coheed 24.10.2019 09:44
    Highlight Highlight Naja, wer dort einkauft verdient auch nichts anderes.
    • René Obi (1) 24.10.2019 10:46
      Highlight Highlight Naja... die Kinder sind es ja meistens nicht, die einkaufen, sondern die nicht allzu intelligenten, sehr preissensitiven Eltern.
    • Krise 24.10.2019 12:12
      Highlight Highlight @oder andere Verwandte. Kenne mehr Tanten die Squishies verteilen als Mütter, weil viele die Dinger nachher zu Hause haben müssen und den Dingern riecht man das Gift echt an.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 24.10.2019 09:43
    Highlight Highlight Bild 5/9

    In dieser Puppe hat es derart viel Lösemittel, dass selbst die Tester unter Kopfschmerzen und Übelkeit litten.


    Ich leide bereits beim Betrachten des Bildes unter Kopfschmerzen und Übelkeit. 😉
  • Nik G. 24.10.2019 09:37
    Highlight Highlight Keine Kontrolle = Billiger. Keine Sicherheitsstandards = Billiger. Wish und Ali Produkte sind aus diesem Grund billiger. Wenn euch ein Elektronisches Gerät explodiert und schaden zufügt wird die Versicherung nicht bezahlen. Aber wenn man einfach billiger will dann viel Spass. Einfach kein Gejammer wenn es nicht funktioniert, giftig, gefälscht oder nicht so aussieht wie auf dem Foto.
  • Atheist1109 24.10.2019 09:36
    Highlight Highlight Ali Express und Wish?
    Nur über meine leiche!
    Bitte liebe Schweizer Politiker: 500% steuern und 10fr ensorgungsgebür pro Teil für diesen Schrott!!!
    • Kaj 24.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Ali Express sowie auch sicherlich Wish (Wobei ich noch nie etwas bei Wish bestellt habe). Haben vielfach auch gute Produkte für einen guten Preis erhältlich. Elektronische Bauteile beispielsweise sind auf Ali Express mit guter Qualität erhältlich. Deshalb finde ich Ihren Kommentar auch wenn er überspitzt ist, ein wenig gewagt.
  • MarGo 24.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Leider geht das weit über die Spielwarenbranche hinaus... Der Import von verarbeiteten Lebensmitteln steigt und steigt - ohne dass irgendwo deklariert werden muss, woher der "Rohstoff" kommt... In China wird gespritzt was das Zeug hält (mit Substanzen, die im Westen schon längst verboten sind)... en guete üs allne...

    Doku dazu vom SWR:
    Play Icon

  • Philosph 24.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Der Spielwaren Verband Schweiz testet... „Im Spielwaren Verband Schweiz SVS sind alle führenden Schweizer Produzenten, Importeure und Lieferanten von Spielwaren zusammengeschlossen. “

    Wie wären die Ergebnisse wenn man in der Schweiz verkaufte Spielwaren testen würde? Eben dieser Lieferanten und Importeure?

    Sicher absolut schadstofffrei. Absolut. Total. Sowas gibts nur in China. Eben billig.
    Die kaufen das Zeug ja nicht in China. Nein, niemals.

    Ja und billig, billig ist ein Massstab für Qualität. Immer. Das Zeug ist ja auch mehr wert. Logisch.
    • phiwi80 24.10.2019 09:31
      Highlight Highlight Genau das gab ich mich auch gefragt!
    • {Besserwisser} 24.10.2019 09:39
      Highlight Highlight @Philosoph: Mann kann sich natürlich auch einreden, dass man bei Produkten die mehr als 1Fr. kosten und trotzdem aus Fernost kommen abgezockt wird... Da ich selber Waren herstellen lasse und importiere, kann ich dir sagen, dass es riesige Unterschiede gibt bei wem und was man in China produziert/bestellt.
    • René Obi (1) 24.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Die Spielwaren, die in den Handel kommen, werden regelmässig getestet.
  • Älü Täme 24.10.2019 09:22
    Highlight Highlight "Der Spielwaren Verband Schweiz hat bei Aliexpress und Wish beliebte Spielsachen bestellt und testen lassen."

    Mehr braucht man vom Artikel nicht zu lesen um zu wissen dass die kein gutes Haar an der ausländischen Konkurrenz lassen. Und wer untersucht beliebte Spielwaren die Schweizer Spielwarenhändler in (...Trommelwirbel...) China bestellen und hier Verkaufen? Auch der Spielwaren Verband Schweiz?

    Das alles ist doch schlussendlich Hans was Heiri. Wer Plastik kauft, hat immer ein Risiko gekauft.
    • Kiro Striked 24.10.2019 10:44
      Highlight Highlight Das ist nicht ganz Richtig.

      Bei einer Bestellung Auf AliExpress ist es nahzu unmöglich für dich, den Verkäufer Anzuzeigen.

      Wenn du jedoch in einem Schweizer Spielwarengeschäft ein Spielzeug kaufst. und dein Kind wird davon schwer krank, Kannst du eben dieses Geschäft anzeigen. Dies geht dann weiter bis zur Zulassungsstelle.

      China Produziert viele Produkte, welche 100% Unseren Bestimmungen entsprechen. Dies läuft dann über Privatverträge oder Markenverträge.

      Das Zeug auf AliExpress ist zumeist einfach irgend ein geklautes Design und Billig Nachgemacht.
  • Supermonkey 24.10.2019 09:21
    Highlight Highlight Millionen Kinder in Asien spielen mit solchen Spielsachen.
  • Robin Le Chapeau 24.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Dieses Zeugs wird etwa so giftig sein, wie es unnötig ist. Irgendwie selber schuld, wer solchen Schrott kauft. Aber es ist schon recht, wenn von Behördenseite eingegriffen wird - auch wenn es etwas dauert.
  • Kiro Striked 24.10.2019 09:08
    Highlight Highlight Ob ich jetzt so Leichtsinnig Kinderspielzeug kaufen würde, in einem Markt der nicht gerade dafür bekannt ist, dass er sich an Regeln oder Gesetze hält, ausser er wird dazu gezwungen... Uff Nein danke. Muss man halt selbst das Hirn mal einschalten als Elternteil. Mal schlau machen bevor man einfach Mist kauft.

    Sorry aber ist halt so.
    • Kiro Striked 24.10.2019 09:22
      Highlight Highlight An die Blitzer:

      Denkt hier wirklich auch nur eine Person, dass das "Baby Elsa Doll, Original, Disney, Elsa, Frozen, Olaf, Doll, Soft" für CHF 2.50 mit Gratis Versand wirklich ein Original Spielzug ist, blos weil es da Steht?

      Ich hab noch n paar Original Apple Ear Pods, die Wireless. Nein nein da ist nicht einfach nur das Kabel abgeschnitten nein nein. aber für dich mache ich 15.- okay?
    • Krise 24.10.2019 12:15
      Highlight Highlight @Kiro meist sind es eben nicht die Eltern, sondern irgendwelche Verwandten und Bekannten, die die Werbung gesehen haben oder sonstwie mitbekommen haben "dass die Kids da total drauf stehen".
  • Scaros_2 24.10.2019 09:01
    Highlight Highlight Ou nai. Wer hätte auch denken können, dass sowas Gefährliche Substanzen hat die auch noch wirklcih schädlich sind.

    Ich hätte schwören können bei Produkten von Wish und Aliexpress die nur 1 Fr. Kosten wäre Sicherheit GROSS geschrieben.

    Einfach als Relation. In der Lebensmittelindustrie gibt es Prüfverfahren die man auch bei SQTS macht für Materialien die mit lebensmittel in Kontakt kommen.

    Diese Test kosten schnell mal einen mittleren 4-stelligen Bereich "Pro Material" und Lebensmittelkategorie (gibt total 6 davon). Auch die Dauer auf dem Material sowie Temp. erhöhen die Anzahl Tests.
    • Scaros_2 24.10.2019 09:18
      Highlight Highlight Und einfach noch als Ergänzung. Wenn ich heute das Rohmaterial bei Lieferant A besorge mache ich alle Tests mit seinem Material. Auch muss ich die Tests für (sofern global betrachtet) für die EU machen, für die USA (FDA) sowie China. Auch Russland hat eigene Gesetze und nur weil die EU es für "Gut" befindet muss es die USA nicht auch.

      Und wenn man den Lieferant wechselt, dann kann es sein, das man all diese Tests wiederholen darf weil das die Quelle bei Lieferant B ggf. nicht die gleiche ist.
    • bebby 24.10.2019 09:41
      Highlight Highlight Wie kommt es denn, das auch Lebensmittelfarben und Spielzeug aus dem hiesigen Laden manchmal beanstandet werden? Das habe ich nie begriffen.
    • Scaros_2 24.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Weil es nunmal einfach Firmen gibt die solche Prüfungen nicht machen. Nur weil es im Gesetz steht, heisst das nicht das sich Unternehmen auch daran halten. Solche Prüfungen und Zertifikate wie z.b. das CE Zertifikat sind over-all sehr teuer. Also gibt es Teils Firmen die einfach sagen "Es ist ok" weil es in den meisten Fällen das auch ist. Und solange der Kunde keinen Nachweis einfordert muss der Lieferant auch nichts nachweisen. Ist halt so eine Actio/Reaction Sache.

      Auch sind es Teils anpassungen im Gesetz die nicht nachhaltig im Unternehmen durchgezogen werden.
  • Hypotenuse 24.10.2019 09:00
    Highlight Highlight China, Indien, Amerika und Co sind die grössten Umweltverschmutzer, desswegen sollte man vor Ort da was machen...."Uh ein Einhornshirt für 1.90 Franken auf Wish. Dass muss ich haben"
    • Aurum 24.10.2019 10:39
      Highlight Highlight Moment, da vertauscht du etwas. Diejenigen mit solchen aussagen müssen ja nichts unternehmen, es sind ja die anderen die sich um eine saubere umwelt kümmern sollen.
      (Und weil ich hier öfters missverstandern wurde, ja dieser kommentar war sarkastisch).
  • MacB 24.10.2019 08:59
    Highlight Highlight Hauptsache billig...
  • Charlie Runkle 24.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Nein wirklich? Ali verkauft fraglichen schrott?
    • The Count 24.10.2019 09:21
      Highlight Highlight Etwa so wie Amazon, wo man ebenfalls gut bedient ist sein Hirn einzuschalten.
    • WID 24.10.2019 09:47
      Highlight Highlight @Charlie Runkle: es sind oft die gleichen Produkte welche Du dann im melectronics oder im Interdiscount findest. Nur mit einem anderen Preis und immerhin einem CH-Stecker dran.
    • fenstersimsli 24.10.2019 11:02
      Highlight Highlight Aliexpress verkauft keinen Schrott. Es sind einzelne Anbieter, welche Schrott verkaufen - und, es sind die Käufer, die den Schrott bestellen. Du kannst die Plattform auch ganz anders verwenden. Elektronikteile im Rappenbereich für Reparaturen verschiedener Geräte, die sonst aus Kostengründen mit neuen ersetzt würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 24.10.2019 08:57
    Highlight Highlight Man kauft auch kein Spielzeig auf Ali. Ernsthaft, wer macht das? Ziehen sich diese Leute auch Kosmetik etc. von dort?
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 24.10.2019 10:07
      Highlight Highlight So, wie manche herumlaufen, ist das so, ja!
    • Krise 24.10.2019 12:18
      Highlight Highlight Jup. Und Elektronik, leider kein Witz. Und weil die USB-Kabel immer so schnell kaputt gehen, ist das nämlich super die da zu kaufen, weil die sind da so billig. (kein Witz, leider ein nicht wörtliches Zitat.)
  • maylander 24.10.2019 08:57
    Highlight Highlight Kinder und Jugendliche können mangels Kreditkarte, PayPal oder ähnlichem gar nicht online bestellen.
    Wenn man im Ausland bestellt, ist man selber der Importeur und verantwortlich für das Spielzeug. Dies gilt auch für die eigene Familie und Geschenke.
  • Xiakit 24.10.2019 08:55
    Highlight Highlight Das war von Anfang an klar, es wird nichts ohne Grund extrem billig produziert. Gespart wird beim Schutz der Arbeiter, mit billigen Materialien oder sonstigem Kram mit dem Ziel möglichst wenig auszugeben.
  • chnobli1896 24.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Wer sich etwas Zeit (40 Minuten) nehmen will dem empfehle ich diese Reportage
    Play Icon
    • JaneSodaBorderless 24.10.2019 11:54
      Highlight Highlight Danke für den Link - Aufklärung tut not.
      Nicht nur Konzerne auch wir KonsumentInnen stehen in der Verantwortung.

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