Schweiz
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80 Rappen für ein Ladekabel: Darum ist Aliexpress so spottbillig

Auf dem chinesischen Online-Marktplatz Aliexpress können Kunden die unterschiedlichsten Produkte bequem zu sich nach Hause bestellen. Die Schweizer Online-Shop-Betreiber können kaum mit den Spottpreisen mithalten. Wie ist das möglich? 



Verlobungsringe für 1.50 Franken, iPhone-Ladegeräte für 90 Rappen, Ohrringe für 70 Rappen und das alles inklusive Versandkosten: Willkommen bei Aliexpress, dem Onlinemarktplatz des chinesischen Internetgiganten Alibaba. Die chinesische Version von Amazon sorgt in der Schweiz für eine wahre Flut an Päckchen aus Übersee, wie die Handelszeitung berichtet. Der Grund dafür ist simpel: Die ultratiefen Preise. In der Schweiz muss man etwa für ein vergleichbares Ladekabel auf Amazon mindestens 7.50 CHF plus Versandkosten bezahlen.

Ein original iPhone-Ladegerät von Apple beim Online-Anbieter Digitec kostet gar 19 Franken. Doch: «Solche ‹Original-Produkte› sind kaum mit solchen, die bei Aliexpress zu kaufen sind, zu vergleichen», sagt E-Commerce-Experte Malte Polzin. «Denn hinter diesen Produkten stehen Konzerne, die ein gewisses Mass an Qualität garantieren, andere Infrastrukturen wie z.B. die Apple Stores unterhalten und eine saftige Marge für sich selbst beanspruchen.» Sprich: Apple und Co. geben ihre Geräte bereits teuer an die Detailhändler weiter.

So sieht ein Preisvergleich zwischen den Händlern aus:

Bild

Verglichen wurde jeweils ein 1 Meter langes iPhone-6-Ladekabel. Bei Digitec kostet es 19 Franken, bei Aliexpress nur 80 Rappen. Wie ist das möglich? Die Auflösung folgt weiter unten. daten: digitec, amazon, aliexpress

Doch wie kann zum Beispiel ein Mp3-Player für 80 Rappen produziert, verpackt und von China aus in die Schweiz geliefert werden? Eines ist sicher – bei der Hardware wird wenig bis gar nichts gespart. «Der grosse Preisunterschied bei Elektrogeräten entsteht nicht primär in der Produktion. Produktionskosten werden oft überschätzt», sagt Polzin.

So sehen die Produkte von Aliexpress aus bei der Ankunft aus:

So hat zum Beispiel ein Technik-Blogger der Risikokapital-Gesellschaft «Bolt» herausgefunden, dass die Produktionskosten von echten Beats-Kopfhörern nur etwa drei Dollar über denen von Gefälschten liegen. Die Produktion des Originals kostet etwa 20 Dollar, die von Gefälschten 17 Dollar. Bei günstigeren Elektrogeräten dürfte dieser Preisunterschied noch kleiner sein.

Malte Polzin:

Malte Polzin ist ehemaliger CEO des Online-Versandhauses Brack.ch, Dozent für Digital Business und E-Commerce-Experte. Polzin war ausserdem Partner bei der Unternehmensberatungsfirma Carpathia. (leo)

Zwischenhändler und Versandkosten machen den Unterschied

Bei der Produktion liegt der Hund also nicht begraben. Bleibt das Angebot und der Versand. «Bei Ricardo und Co. gibt es viele Privatpersonen und Handelsfirmen, die ihre Geräte von chinesischen Händlern einkaufen und auf Amazon weiterverkaufen, also als Zwischenhändler fungieren», sagt Polzin. Diese Zwischenhändler wollen auch etwas an diesem Geschäft verdienen, also wird das Produkt teurer.

Weiter sind die Versandkosten von Paketen aus Deutschland in die Schweiz teurer als aus China. «Es ist absurd, aber wenn Aliexpress/Alibaba, wie jüngst berichtet wurde, ein Lager in Bulgarien einrichten würde, wären die Versandkosten aktuell trotzdem teurer, als wenn sie die Waren direkt aus China schicken», so Polzin weiter. Der Grund dafür ist, dass China vom Weltpostverein als Entwicklungsland eingestuft wird und somit günstiger in die Schweiz liefern kann als zum Beispiel Deutschland oder Bulgarien. 

Die tatsächlichen Kosten der Versendung übersteigen aber die von China an die Schweizer Post bezahlten Vergütungen. «Die Schweizer Post und damit indirekt die Schweizer Händler müssen den chinesischen Online-Handel subventionieren», sagt Patrick Kessler, Präsident des Versandhandelsverbands, zur Handelszeitung. Dies soll aber nicht mehr lange so bleiben. Bis 2021 sollen auf Drängen der westeuropäischen Postverbunde die Posttarife angeglichen werden.

Doch um Spottpreise wie 80 Rappen für ein Ladekabel erzielen zu können, muss weiter an den Kosten geschraubt werden. So sehr sogar, dass die Anbieter dabei möglicherweise Verluste einfahren. «Solche Angebotsplattformen wie Alibaba und Amazon funktionieren mit einem Bewertungssystem. Je besser und zahlreicher die Bewertungen eines Anbieters sind, desto weiter oben wird er bei der Suche gelistet», sagt Polzin. «Es ist also denkbar, dass ein Anbieter ein Produkt für kurze Zeit noch günstiger anbietet, um bessere Bewertungen einzufahren und in Zukunft besser gelistet zu werden.»

abspielen

Video: watson.ch

Der Preiszerfall lässt sich also auf folgende Gründe zurückführen:

Bild

daten: digitec, amazon, aliexpress

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    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 19.02.2017 09:21
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie das mit der verzollung läuft und mit der mwst, weiss da jemand bescheid?
    • DaveTheBrave 24.02.2017 11:42
      Highlight Highlight Mwst muss man erst ab 5 Fr. bezahlen, d.h. wenn der Artikel unter 62.50 Fr. kostet, zahlst du keine Mwst. Liegt der Preis über 62.50 Fr. zahlt man auch noch die Postvorweisungstaxe drauf (ca. 10 Fr.). Achtung: Transportkosten werden beim Artikelpreis dazu gerechnet. Wenn du mit Transportkosten also unter 62.50 Fr. bist gibts keine Probleme.
  • MaxHeiri 18.02.2017 10:02
    Highlight Highlight Die Schweizer Post mit ihren überissenen Preisen macht das lokale E-Commerce Business total kaputt. Was nicht ein Kuvert bis 5cm passt, wird für mind. CHF 7 taxiert. Kurzum, unsere Post heizt somit ausländische Anbieter nur an!
  • DocM 16.02.2017 20:03
    Highlight Highlight Meine Erfahrung: Powerbank 50000mAh, effektiv 5000; funzen gut; aber diese Leistung krieg ich hier auch; Handkraftmessgerät: tut was es soll, aber bedeutend günstiger; digitale Türkamera iHome 4000: gutes Preis/Leistungsverhältnis; SD card: Gb gefaked; USB stick: Gb gefaket; BMI Messgerät: zeigt etwas an, aber nicht das Korrekte; Grab Bag: fake. Somit gut abwägen, was man kauft. Marken sind oft gefälscht, ab und zu hat es guten Edelschrott, doch Finger weg von USB-Stick und SD Cards.

    Fazit: Wer Spass am Ausprobieren hat und sich nicht verarscht fühlt, wenn etwas nicht stimmt, go for it
    • juba 17.02.2017 11:54
      Highlight Highlight Das goldene Lightningkabel lädt nicht (applefrend), es überträgt nur Daten :(
  • Kevin Cummins 16.02.2017 18:31
    Highlight Highlight Die grossen Einsparungen macht Ihr dann bei alibaba.com und Incoterms werden keine Fremdwörter mehr sein. Spätestens bei erhalt der Chinesischen Hafenprovision für den Agenten etc...
  • 7immi 16.02.2017 17:42
    Highlight Highlight der preis setzt sich ja nicht nur aus händlerkosten und produktionskosten zusammen. auch die entwicklung ist nicht gratis. so müssen die entsprechenden produkte teuer entwickelt werden. die chinesen kaufen sie dann ein, analysieren sie und bauens nach. kein wunder ists dann deutlich günstiger. diese bösen, gewinnorientierten konzerne sind also gar nicht so böse, da sie auch die entwicklung und werbung bei uns bezahlen und arbeitsplätze generieren.
  • Apfelstrudel 16.02.2017 15:32
    Highlight Highlight Ich hab schon viel gekauft in PRC (einpartei Kommunismus stimmt schon auch und die Tibetfrage hört schon kaum jemand mehr) und das meiste in guter Qualität.
    Als Kompensationszahlung empfehle ich die dortigen Gewerkschaften zu unterstützen; vermutlich der einzige Weg bessere Arbeitsbedingungen zu erzwingen...
    • Christian Gerber 17.02.2017 07:22
      Highlight Highlight Und - tun Sie das?
  • MyAnusIsBleeding 16.02.2017 13:21
    Highlight Highlight Und wie sieht es mit den problematisch verwendeten Materialien aus?
    Ich kann mir gut vorstellen dass beim Verlobungsring oder den Ohrringen zu diesem Preis nicht wirklich auf die Zusammensetzung geachtet wurde.
    Dasselbe bei den verwendeten Kunststoffen mit all den eingesetzten Weichmachern etc.
    Ich denke da jetzt gesundheitsgefährdende Stoffe oder umweltschädlichen Herstellungsmethoden.

    Und ist das verwendete Kupfer, bezüglich Ladekabel, immer noch so rein, dass es als Elektrolytkupfer durchgehen kann?

    Und ja mir ist bewusst, dass auch der Westen nicht unbedingt eine weisse Weste besitzt.
    • Azrael 16.02.2017 18:24
      Highlight Highlight @Marshall
      Hast du wirklich das Gefühl, dass die Qualität dieselbe ist? Ja, bei einem Ladekabel ist die Materialqualität wichtig... @Myanusisbleeding
      Die Art der Kupferraffination ist m.W. nicht relevant. In der Praxis wird aber wohl Elektrlytkupfer verwendet, da diese Art das beste Kosten/Nutzenverhältnis aufweist.

      Grundsätzlich laden aber nur denkbefreite Noobs ihr 1000Stutz-Smartphone mit einem 80Rappen-Kabel....
    • CASSIO 19.02.2017 09:29
      Highlight Highlight @Azrael: klar ist die qualität dieselbe. die produkte stammen aus denselbenfabriken mit denselben stücklisten, die produktionsprozesse sind identisch, weil sonst die produktionskosten explodieren, einzig das design und der markenname unterscheiden sich, dafür zahlst Du den surcharge. träum also weiter, wennDu denkst, dass ein abgebissener apfel (!!!) einen positiven einfluss auf die qualität hat.
  • R&B 16.02.2017 13:07
    Highlight Highlight Schon eine Zwickmühle:
    Soll ich ein günstiges Produkt aus Asien beziehen oder ein teures Produkt in der Schweiz und gefährde keine Arbeitsplätze in der Schweiz?

    Da mein Einkommen es mir erlaubt, Schweizer Ware zu kaufen, kaufe ich Ware in / aus der Schweiz.
    Ich stelle selber Ware in der Schweiz her und beziehe aber auch zum Teil Ware aus der EU. Sobald diese Ware die Grenze überschreitet, wird sie schlagartig teurer: Transport, Lagerung, Detailhandel, Administration, Werbung. Dies, weil Schweizer Löhne (ja unser Lohn) in die Produktkosten einfliessen.
    • Pinhead 16.02.2017 14:03
      Highlight Highlight Gibt es iPhone-Ladekabel-Hersteller in der Schweiz?
    • R&B 16.02.2017 16:23
      Highlight Highlight Falsche Frage
    • Milof 16.02.2017 21:10
      Highlight Highlight Doch genau das ist die korrekte Frage, oder wo denken Sie wird ihr Qualitäts-Ladekabel produziert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 16.02.2017 12:22
    Highlight Highlight Ein Punkt, nicht unwesentlich, ist hier nicht angeschnitten:
    Die Garantie / Gewährleistungs Sache! Wenn man bei Ali Express Einkauft, wird ein Mangel nicht behoben. Das spielt vielleicht bei sehr billigen Geräten / Zubehörteilen dem Käufer keine Rolle!? Wenn dann aber ein teueres in der CH gekauftes Endgerät durch ein billig Netzteil aus China abtaucht, bra zu cht man nicht beim Verkäufer heulen gehen! Auch wenn das teuere Notbook in der CH unter Garantie läuft. Ich musste einen Kunden das schon Mal ermahnen, das verursachende Netzteil mit dem Kaputen Gerät mitzuliefern. KEIN GARANTIEANSPRUCH!
    • Goggwärgi 16.02.2017 12:54
      Highlight Highlight Sind Sie ein Zwischenhändler?
    • wipix 16.02.2017 14:00
      Highlight Highlight Nein. Händler. Arbeite aber logischerweise mit den Importeuren/Herstellern so nah als möglich zusammen. Dies kommt in den allermeisten Fällen den Kunden zugute. In Ausnahmen kann es aber auch dazu führen, dass ein Kunde sich seinen Fehlern stellen muss wie oben beschrieben.
    • Fabio74 16.02.2017 14:04
      Highlight Highlight Das interessiert doch keinen wenn man nur paar Cents sparen kann
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 16.02.2017 12:06
    Highlight Highlight Auch bei Aliexpress ist nicht alles Gold was auf den ersten Blick Glänzt. Es gibt einfach Produkte welche bei uns in viele E Shops zu höheren Preisen angeboten. Da ist Aliexpress schon eine gute Alternative. Aber vorsicht. Es gibt wirklich Schrott da drauf. Akkus ohne Leistung etc. Darum immer zuerst die Kundenmeinungen lesen. Wenn ein schlechter dabei ist eher nicht kaufen.
    • mein Lieber 16.02.2017 13:10
      Highlight Highlight Sehr guter Beitrag!
    • Fischra 16.02.2017 15:14
      Highlight Highlight @Marshall: Mag ein Vorschlag sein von Ihnen. Fakt ist dass man wirklich viele Sachen da zu anständigen Preisen kaufen kann welche in bekannten Shops um vieles teurer sind. Dies Typen sind meist bekannte Produzenten mit gutem Angebot. Schwarze Schafe gibts überall.
  • Pinhead 16.02.2017 10:24
    Highlight Highlight Netzteile würde ich nicht über Aliexpress bestellten. Aber mit Handyhüllen, iPad-Tastaturen, Bluetooth-Boxen etc. habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Und besonders lohnend: HDMI-Kabel! Es soll tatsächlich noch Leute geben, die diese hier beim Fachhändler CHF 20.-- und mehr kaufen.
    • Tschiger 16.02.2017 10:49
      Highlight Highlight Woher bekommen Sie ihren Lohn?
    • Pinhead 16.02.2017 14:01
      Highlight Highlight @Tschigger: Was hat das damit zu tun? Der Fachhändler bestellt selber auch seine Produkte aus China und streicht ohne Mehrwert eine Riesenmarge ein.
    • Hierundjetzt 16.02.2017 15:08
      Highlight Highlight Pinhead: und die Marge braucht er dann für seinen 10. Ferrari?

      Ernsthaft jetzt: Der Fachhändler zahlt Miete, Schweizer Löhne etc.

      So wie Dein Arbeitgeber auch.

      Jeder (!) Job ohne direkten Kundenkontakt kann nach China ausgelagert werden.

      Wenn alle Eure Kunden so denken wie Du, könnt ihr Euer Geschäft gleich morgen dicht machen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 16.02.2017 10:21
    Highlight Highlight Woher kommen denn fast all unsere Produkte her? Es sind doch nur noch ganz wenige Firmen, welche nicht in China fertigen lassen und viele davon quasi lediglich nur noch als "Zwischenhändler" fungieren. Also ist es doch kein Wunder, dass die Chinesen hierzulande auch ihre Produkte direkt absetzen möchten und die Kunden, dank Internet auch "global" kaufen können. Zumal diese sich mit weit weniger Marge zufrieden geben. Für Chinesen zählt nur Stückzahl.

    Es lebe die Globalisierung. ;-)
  • fabsli 16.02.2017 10:07
    Highlight Highlight Bei Kabel und Ähnlichem wird der Unterschied nicht so hoch sein. Es wird aber Ware angeboten, welche nicht wirklich dem Beschriebenen entspricht. Sonnenbrillen ohne UV Schutz, Daunenjacken, die beim Tragen auseinanderfallen usw.
    Alibaba ist also nicht in jedem Fall eine gute Idee. Aber Hauptsache es kostet nix.
    • mein Lieber 16.02.2017 10:57
      Highlight Highlight Kleider online kaufen ist sowieso ziemlich unsinnig, egal ob Ali oder Zalando...
    • 7immi 16.02.2017 17:49
      Highlight Highlight ich kaufte vor in hong kong ein handyladegerät (hatte meins zuhause vergessen) für etwas um die 2.- funktionierte alles bestens, bis ich es mal in der schweiz testete. auch hier wurde der akku geladen, ich konnte aber nicht mehr radio hören (rauschen) und mein garagentor konnte ich auch nicht mehr per fernbedienung öffnen... auch hier wird also überall gespart. bei originalgeräten ist mir das noch nie passiert.
  • demokrit 16.02.2017 10:06
    Highlight Highlight "Der Grund .. ist, dass China vom Weltpostverein als Entwicklungsland eingestuft wird und somit günstiger in die Schweiz liefern kann als zum Beispiel Deutschland oder Bulgarien. " - Das ist der eigentliche Skandal. Während wir hier nach der Deindustrialisierung der Schweiz nicht mal mehr eine Taschenlampe produzieren können, wird unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe vom unreflektierten Schweizer Konsumenten eine Einparteiendiktatur gefördert.
    • Maett 16.02.2017 11:45
      Highlight Highlight @demokrit: der Weltpostverein hat seinen Sitz zwar in der Schweiz, aber den Status des Entwicklungslandes wird China von der Mehrheit der 192 Mitglieder zugestanden, weshalb man hier wohl kaum die Schuld beim "unreflektierten Schweizer Konsumenten" suchen kann.

      Unter Umständen kann China dieser Status auch gar nicht aberkannt werden, weil es die ärmere Hälfte der Mitglieder ganz einfach besticht - auf die eine oder andere Weise. China hat in vielen ärmeren Ländern riesige Infrastrukturprojekte am laufen, die nicht nur rein-chinesischen Interessen dienen - da zeigt man sich sicher gefällig.
    • lilie 16.02.2017 12:59
      Highlight Highlight @Maett: Danke für die Erklärungen!

      Nur müsste es doch eigentlich deb "richtigen" Entwicklungsländer auffallen, dass sie keine riesigen Investitionen in anderen Ländern tätigen können, und dass doch genau dieser Umstand China eben aus dem Stand eines Entwicklungslandes heraushebt...
    • demokrit 16.02.2017 15:46
      Highlight Highlight @Maett: Halb gezogen, halb gefallen. Einmal davon abgesehen, dass ich oben gar nicht behauptet habe, dies sei ein Schweizer Verein, ist das nur ein kleiner Teil der Geschichte. Oder warum glaubst du fertigt Kuhn Rikon oder Sola Switzerland heute vor allem in China? Bei Haushaltsgütern eben in erster Linie, weil der Konsument einfach billig einkaufen will und sich nicht all zu viele Gedanken über die 18h-Schichtler macht.
  • ströfzgi 16.02.2017 09:18
    Highlight Highlight Vielleicht sollte noch erwähnt werden dass zwischen 0.90 und 7.50 Arbeitsplätze liegen. So lange es nicht der Eigene ist, gälled Sie?
  • yellowastra 16.02.2017 09:17
    Highlight Highlight Ich habe mir gleich 100Stk a 2m und 50Stk a 1m für mein iPhone besorgt.
    Seither habe ich dutzende unter meine Freunde gebracht. Man findet auch Qualität in Alieexpress wenn man danach sucht. Ich habe auch etliche andere dinge bestellt wie DJI Quadcopter Zubehör oder Aukey Ladestecker für's Handy oder auch Gimbal's für mich und meine Freunde. Es wurde alles geliefert das ich bestellt habe, ein oder zwei Bestellungen waren allerdings defekt bzw. es fehlte irgendwas aber durch Reklamation wurde mir mein Geld zurück überwiesen oder nochmal ein Ersatz zugesandt.
  • dracului 16.02.2017 09:16
    Highlight Highlight Qualitätsstandards als Grund für hohe Preise? Heute werden längst die meisten Produkte und Komponenten (z.B. USB-Stecker) industriell gefertigt und eine lange Lebensdauer ist kein anstrebenswertes Ziel mehr. Apple fertigt ihre Produkte auch in China und ich könnte mir sogar vorstellen, dass bspw. Ladekabel am gleichen Ort gefertigt werden, wie das Original oder Komponenten vom gleichen Zulieferer bezogen werden. Auch lokale Aliexpress-Zwischenhändler, wie Apfelkiste.ch, garantieren als "Qualität" nur noch die initiale Funktionstüchtigkeit.
    • Tatwort 16.02.2017 11:41
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich so. Kauf mal einen Baustromverteiler in der Schweiz. Und schau, wo er produziert worden ist. Du kannst dasselbe Teil mit Zertifizierung bei Aliexpress kaufen und zahlst einen Zehntel. Ein Verkäufer hier in der Schweiz meinte, die chinesischen Teile seien vom Starkstrominspektorat nicht zugelassen. Als ich dort nachfragte meinten die nur, dass dies Quatsch sei...
  • mimamu 16.02.2017 09:14
    Highlight Highlight Was einem Schweizer oder Deutschen Händler auch auf die Marge drückt sind die Gesetzgebungen... Stichwörter CE Zertifikate, BattG, Duales System und und und. Das alles müsste eigentlich der "Händler" der auf Ali einkauft und auf Ricardo verkauft einhalten... Dem Chinesen ist das alles egal. CE steht für die meistens für "China Export".

    Zudem gibt es immer einen riesen Aufschrei wenn die Produktionsbedingungen von Apple & Co thematisiert werden. Aber wenn es um das eigene Portemonnaie geht spielt das nicht mehr so eine Rolle.
  • Riesen.schweiz 16.02.2017 09:12
    Highlight Highlight Ich möchte in der Schweiz leben und Geld verdienen. Deshalb versuche ich möglichst alles hier in der Schweiz zu kaufen, auch wenn das manchmal viel mehr kostet.
    So verdient in der Schweiz jemand Geld damit und hat so die Möglichkeit wiederum Löhne zu bezahlen.
    Wenn etwas zu teuer ist, kann man ja auch mal verzichten.
  • Mülli 16.02.2017 08:59
    Highlight Highlight Bitte bitte bitte macht nicht den "StandarT" Fehler... siehe Grafik ("Qualitätsstandarts" - fast schon ironisch ;)). Das sollte doch sprachaffinen Leuten wie Euch bewusst sein. Oder habt ihr das Lektorat enTgültig abgeschafft? ;)
    • Charlie7 16.02.2017 10:57
      Highlight Highlight habe ich auch viele Jahre falsch geschrieben. Bin aber mittlerweile "geheilt":)
    • Flying Zebra 16.02.2017 11:04
      Highlight Highlight Genitiv funktioniert hier auch nicht.. Vlt muss man das einfach akzeptieren.. ;)
    • @schurt3r 16.02.2017 11:30
      Highlight Highlight Ist uns voll bewusst, danke!
      Aber wo gearbeided wirt, passieren Fehler ;-)
      PS. Wird ASAP korrigiert 😀
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tatwort 16.02.2017 08:58
    Highlight Highlight Ich benötigte zum Beispiel Ventilatoren für eine Industriehalle. Das billigste Angebot, das ich in Europa fand: 800 Euro pro Ventilator. Und den hätte ich noch umbauen müssen. Schliesslich kaufte ich bei Aliexpress SECHS dieser Ventilatoren für 800 Franken. Mit Siemens-Motoren, nota bene. Der Verkäufer in China teilte mir sogar mit, dass er den "günstigsten" Händler, der mir das Teil für 800 pro Stück angeboten hatte, beliefert...
    • KING FELIX 16.02.2017 10:43
      Highlight Highlight Wo baust du denn dein Weed an?
    • Altorez 16.02.2017 11:25
      Highlight Highlight Das würde ich auch gerne wissen :)
    • Tatwort 16.02.2017 11:37
      Highlight Highlight Weed? Hätte ich doch nur mehr Ahnung von Fremdwörtern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommemtar 16.02.2017 08:52
    Highlight Highlight Das Apple riesige Margen hat ist ja nicht neues.

    Das und unter den extrem günstigen Produktionskosten vor allem der Arbeiter leidet ist auch nichts Neues.

    Ich wusste auch schon, dass der Versand viel zu Billig ist! (Schiffe gehören zu den grössten Dreckschleudern überhaupt (https://www.welt.de/reise/article118783130/Viele-Kreuzfahrtschiffe-sind-Dreckschleudern.html ))

    Was ich nicht wusste: Wir subventionieren dieses Geschäft sogar noch mit Steuergeldern!. Ich sehe dafür keinen Vernünfitgen Grund! Ausser natürlich die Profitgier und Geiz ist Geil Mentalität.
    • Mantarochen 14.05.2017 19:49
      Highlight Highlight Nur werden die Aliexpresspakete per Flugzeug transportiert, also dennoch weniger Verschmutzung, da es nicht noch zuerst um die halbe Welt fahren muss, danach zunnoch Hafen, auf den LKW, ins Lager des Geschäfts usw..
  • Lutz Pfannenstiel 16.02.2017 08:30
    Highlight Highlight Ein Verlobungsring für Fr. 1.50, juhuuuu!
    Kommt sicher gut an.
    • gondwana 16.02.2017 09:46
      Highlight Highlight Sie muss es ja nicht wissen....(augenzwinker)
    • fabsli 16.02.2017 10:02
      Highlight Highlight Man könnte bei der Partnerin sogar noch damit prahlen, dass man gespart hat und mit ihr dafür zum Dinner in MacDonalds geht.
    • LeCorbusier 16.02.2017 10:49
      Highlight Highlight Aber McDonalds in Deutschland ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • oma-schubser 16.02.2017 08:23
    Highlight Highlight Habe mir auch schon Ladekabel über Aliexpress bestellt. Da ich ca. alle 2-3 Monate ein neues brache. (Es liegt im Bett und ich wälze mich in der Nacht auf dem Kabel, welches dann zu chrut und Rüebli wird). Man(n) merkt Qualitativ einen unterschied und das Handy wird weniger schnell geladen. Jedoch nehme ich diese "Defizite" gegenüber dem Apple Produkt gerne in Kauf aufgrund der 60 Rappen pro Kabel. Es sollte auch niemand Erwarten, dass man ein Premium Kabel bekommt für den Preis. Deshalb für mich Total legitim.
    • mein Lieber 16.02.2017 09:07
      Highlight Highlight Was für ein Quatsch du hier verzapfst. Dein sogenanntes Premium-Kabel existiert nur in deiner Wahrnehmung; die Artikel sind identisch welche du hier kaufen kannst (bin Elektroniker und habe täglich damit zu tun). Es ist wie bei Ikea; es gibt Schrott und es gibt gute Qualität. Dank Ali & Co hab ich für Freunde, Bekannte, Familie, Arbeit etc. schon tausende Franken an Reparaturkosten eingespart, mit der IDENTISCHEN Qualität wie hierzulande angebotene Geräte, Teile etc. Wenn man weiss was man braucht wäre man dumm dem Schweizer Händler einfach so das Geld in den Rachen zu schmeissen.
    • gondwana 16.02.2017 09:50
      Highlight Highlight Du wirsd dich einestages damit im Schlaf erdrosseln, so reiss dich zusammen und schmeiss das Kabel us em Näscht!
    • baBIELon 16.02.2017 10:31
      Highlight Highlight Ressourcenverschleisser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 16.02.2017 08:13
    Highlight Highlight Wie sicher sind denn Ladekabel für 90 Rappen? Ist die Qualität equivalent zu den Originalgeräten von z.Bsp. Apple?
    • Triumvir 16.02.2017 08:28
      Highlight Highlight Wo lässt Apple seinen Elektronikschrott genau produzieren...Korrekt in China...Noch Fragen...!?
    • baldini75 16.02.2017 08:31
      Highlight Highlight Das ist genau so. Solche Kabel halten oft nicht lange und sind oft von ganz übler Qualität.
    • DailyGuy 16.02.2017 08:35
      Highlight Highlight Alle Hersteller, nicht nur Apple, sagen man solle nur linzenziertes Zubehör verwenden. Man kann jetzt sagen; "Klar, die wollen nur Geld!". Aber es gibt verschiedene Berichte, wo falsches Ladezubehör zu Akkubränden geführt hat. Auch kann es bei der Synchronisation mit dem Computer zu Problemen kommen. Ich verfolge jeweils die Devise: Entweder ich gebe jetzt 19 Franken aus oder ich risikiere einen Brand und spare 18 Franken. Und ich habe Lightning Kabel aus dem Jahre 2013 und die sind noch einwandfrei. Man muss halt einfach sorge tragen zu den Sachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samet 16.02.2017 08:09
    Highlight Highlight Sehr interessante Informationen. Danke für den Artikel!
  • Ridcully 16.02.2017 08:08
    Highlight Highlight Ja was jammern jetzt Alle? Das Privatkonsumenten am Gleichen partizipieren, wie Firmen? Das ist die Globalisierung!
    Im Prinzip hat das Ford schon erkannt, dass er als Unternehmer nur erfolgreich sein kann, wenn er für den lokalen Konsum seine Güter erschwinglich anbieten muss. Wenn viele Firmen heutzutage die Produktion (und somit Arbeitsplätze) ins Ausland auslagern aber hier Premium-Preise abschöpfen wollen, entziehen sie dem hiesigen Markt die Kaufkraft. Dass der Privatkonsument seinen Konsum nun auch auslagert ist nur eine logische Konsequenz.
    • j0nas 16.02.2017 08:39
      Highlight Highlight Genauso wie ich die Profitoptimierung durch Outsourcing in Billiglohnländer von Grosskonzernen kritisiere, betrachte ich auch die Entwicklung von Alibaba und Konsirten kritisch.
    • Ridcully 16.02.2017 10:04
      Highlight Highlight Ja, es ist die Kehrseite der selben Medallie
  • Blitzmagnet 16.02.2017 08:05
    Highlight Highlight Da hattet ihr aber Glück. Es gehen genug Beispiele rum wo z.B. Powerpacks mit mini Akkus weit unter der angegebenen Kapazutät ausgestattet waren und das Gewicht mit Muttern oder Sand ersetzt.
    Oder USB Harddrives mit Endlosschlaufe und nur 4GB Flashdrive drin.
    • Nothingtodisplay 16.02.2017 08:54
      Highlight Highlight Eine "Samsung-Powerbank" wurde angegeben mit 50'000mAh.

      Dies würde also Locker reichen um ein Handy x Mal neu aufzuladen... Die "Powerbank" schaffte es leider nicht ein einziges mal von 0 auf 100% zu laden.
    • WatsonLeser 16.02.2017 12:09
      Highlight Highlight Naja, man kann ja auch selber noch mitdenken, ob das angespriesene Preis-/Leistungsverhältnis plausibel klingt.
  • SVARTGARD 16.02.2017 07:57
    Highlight Highlight Ich kauf mir nur teure Sachen,nur wenn der Preis
    stimmt hab ich Qualität.
    • Hand-Solo 16.02.2017 08:37
      Highlight Highlight Ein weit verbreiteter Irrglaube...
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 16.02.2017 09:38
      Highlight Highlight Ja klar. Weil Appleprodukte sicher nicht in China produziert werden
    • Wilhelm Dingo 16.02.2017 09:48
      Highlight Highlight Falsch gedacht. Der Preis hat nichts mit Qualität zu tun. Gute Qualität aber sehr wohl mit dem Preis!
  • lars but not least 16.02.2017 07:47
    Highlight Highlight Interessanter Artikel.
    Was das aber mit Breaking News zu tun hat wird mir nicht ganz klar...
  • oXiVanisher 16.02.2017 07:41
    Highlight Highlight Sehr spannender Artikel. Leider fehlt die kritische Auseinandersetzung mit den enorm hohen Versandkosten grundsätzlich. Ja, aus China ist es klar zu billig, aber in die Schweiz liefern ist einfach viel zu teuer! Die selbe Ware nach Konstanz geliefert kostet schnell mal 15€ weniger als in die Schweiz. Und ja, dass wir nicht in der EU sind hat damit sehr direkt einen Zusammenhang. Ich möchte nicht wissen wie es ohne die Bilateralen aussehen würde. o.O
    • Döst 16.02.2017 09:33
      Highlight Highlight Die Versandkosten aus D in CH haben ganz sicher nichts mit den Bilateralen oder EU zu tun.
      Hat mit der Schweizer Polit- und Wirtschaftskaste zu tun, welche die Hochpreisinsel Schweiz erhalten wollen.
    • oXiVanisher 16.02.2017 10:13
      Highlight Highlight Kurzdarstellungen zur Europäischen Union:
      Der freie Warenverkehr – die erste der vier Grundfreiheiten des Binnenmarkts – wird durch die Abschaffung von Zöllen und mengenmäßigen Beschränkungen sowie durch das Verbot von Maßnahmen mit gleicher Wirkung gewährleistet. ...
      http://www.europarl.europa.eu/atyourservice/de/displayFtu.html?ftuId=FTU_3.1.2.html
  • mein Lieber 16.02.2017 07:39
    Highlight Highlight Der Titel ist falsch, Aliexpress ist keine Auktionsplattform.
    Ich muss ob dem Gejammer unserer Händler immer ein bisschen schmunzeln. Diese kaufen nämlich zu den gleichen Bedingungen in China ein wie private. Was sie beim Zoll abliefern sparen sie beim Mengenrabatt wieder ein. Der wahre Grund für den Preisunterschied liegt in der Profitgier, und genau deshalb kaufe ich nur noch bei Aliexpress ein, sogar für berufliche Zwecke (Ersatzzeile).
    • baldini75 16.02.2017 08:35
      Highlight Highlight Die CH-Händler sind oft ganz übel. Habe Lampenfassungen im grossen Mass gebraucht. Originalpreisstückpreis in China, inkl. Zoll und Versand kam auf Fr. 2.30, der CH-Händler verkaufte diese für 36.–... nä-ä!
    • Posersalami 16.02.2017 09:23
      Highlight Highlight Weil sie dadurch reich werden fahren die ganzen Einzelhändler alle in Maseratis durch die Gegend
    • Bongalicius 16.02.2017 09:48
      Highlight Highlight Kenne das auch. Ein befreundeter Velomech kauft sich Kleinstteile auch in China und spart sich so Unmengen an Materialkosten. Er sagt die Qualität sei die selbe wie beim europäischen Produkt, wieso sollte er dann auch den Preisaufschlag von einigen 100% bezahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 16.02.2017 07:38
    Highlight Highlight Wie so oft zeitigt Fehlregulierung groteske Effekte.

Von Zimbabwe bis Taiwan: Der Schweizer Frauenstreik sorgt international für Reaktionen

In der ganzen Schweiz streiken zehntausende Frauen, um auf Frauenrechte und Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. Die nationale Aktion findet auch im Ausland viel Beachtung und Unterstützung. So tweeten, posten und schreiben Menschen von Thailand bis Zimbabwe über den Schweizer Frauenstreik.

Wie international das Anliegen der Frauen in der Schweiz ist, zeigt diese Übersicht:

(leo)

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