Sport
Champions League

Red Bull Salzburg ist ja eigentlich zu gut für Malmö. Aber die Ösis stehen sich herrlich selbst im Weg

Nur 2:1 statt mindestens 4:0

Red Bull Salzburg ist ja eigentlich zu gut für Malmö. Aber die Ösis stehen sich herrlich selbst im Weg

Red Bull Salzburg versucht wieder einmal, sich für die Champions League zu qualifizieren. Obwohl das Hinspiel gegen Schwedens Champion Malmö 2:1 gewonnen wurde, darf der Retortenklub nicht zufrieden sein.
20.08.2014, 07:5520.08.2014, 08:49

Red Bull Salzburg hat zwar nach dem 2:1-Hinspiel-Sieg gegen Malmö alle Chancen, sich im x-ten Anlauf endlich, endlich einmal für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren. Doch die Österreicher müssen noch zittern. Das wäre absolut nicht notwendig gewesen. Alleine Superknipser Soriano beklagte drei Stangentreffer.

Und Kevin Kampl brachte es in zwei Anläufen nicht fertig, in der 77. Minute mit dem 3:0 den Sack zu zumachen. Er umdribbelte zwar Keeper Olsen, schoss dann aber den Verteidiger im sonst leeren Tor an und scheiterte beim Abpraller, als er sich als Dribbler versuchte:

Animiertes GIFGIF abspielen
Die Grosschance im Doppelpack von Kevin Kampl.Gif: Canal+

Kampl ist halt noch kein Balotelli. Dies bewies der 23-jährige Slowene in dieser Saison allerdings schon beim ersten Spieltag gegen Rapid Wien, als er sein 6:0 in der 84. Minute mit dem Balo-Gedenkjubel feierte, aber nur ein Hühnerbrüstchen zum Vorschein kam:

Kevin Kampls Hühnerbrüstchen-Jubel.Video: Youtube/steilvorlage.at

Mehr zum Thema

Der Kampl-Jubel steht irgendwie symbolisch für Salzburg, das sich mit den Allergrössten messen will, aber manchmal auch schon gegen Düdelingen ausscheidet. Doch zurück zum Spiel gegen Malmö. Das 2:0 wäre ja eigentlich eine hervorragende Ausgangslage gewesen. 

Wäre da nicht die 90. Minute gewesen. Innenverteidiger Franz Schiemer und Goalie Peter Gulacsi behinderten sich da bei einem weiten Verzweiflungsball Malmös in die Spitze gegenseitig, der Ball flog Emil Forsberg vor die Füsse und dieser schob seelenruhig zum 1:2 ein.

Animiertes GIFGIF abspielen
Das 1:2 für Malmö durch Emil Forsberg.Gif: tvgolo.com

Den Schweden reicht jetzt im Heimspiel ein 1:0-Erfolg. Das Verpassen der Gruppenphase wäre der nächste internationale Rückschlag für die Übermannschaft aus Österreich.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10 erstaunliche Parallelen zu 2010 – darum wird Spanien (vielleicht) wieder Weltmeister
16 Jahre liegen zwischen 2010 und 2026 – und trotzdem scheint sich die Fussballwelt aktuell an vielen Stellen zu wiederholen. Nutzniesser wäre der damalige Weltmeister Spanien.
Das torlose Unentschieden gegen den krassen Aussenseiter Kap Verde hat die WM-Euphorie um die spanische Fussball-Nationalmannschaft etwas ausgebremst. Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien wuchsen in der Heimat die Zweifel am Favoritenstatus der Mannschaft von Luis de la Fuente. Doch für Statistik-Fans ist genau dieser Dämpfer das beste Zeichen überhaupt. Denn diese zehn unheimlichen Fakten sprechen dafür, dass Spanien erneut den WM-Titel holen könnte.
Zur Story