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Erneuter Rekord für neue Spieler in der Premier League

Argentina's Enzo Fernandez leaves the match after receiving a red card during the World Cup final soccer match between Spain and Argentina in East Rutherford, N.J., near New York, Sunday, July 19 ...
Für 137 Millionen Franken wechselt Enzo Fernandez zu Manchester City.Bild: keystone

3,8 Milliarden Franken: Erneuter Rekord für neue Spieler in der Premier League

Die Premier League ist erneut im Kaufrausch. Die Vereine geben im neuesten Transferfenster für neue Spieler die Rekordsumme von umgerechnet 3,8 Milliarden Franken aus.
02.09.2026, 10:2802.09.2026, 10:28

Die Hatz nach neuem Personal setzte sich bis in die letzten Stunden am Dienstag fort. Manchester City wickelte mit der Verpflichtung des bisher bei Liga-Konkurrent Chelsea tätigen Argentiniers Enzo Fernandez für kolportierte 137 Millionen Franken den teuersten Deal ab und setzte damit den Schlusspunkt.

Im vergangenen Sommer hatten die 20 Klubs aus dem englischen Oberhaus erstmals mehr als drei Milliarden Pfund (3,3 Milliarden Franken) ausgegeben. Vor fünf Jahren lag die Gesamtsumme noch bei 1,13 Milliarden Pfund. Die Vereine sind mehrheitlich im Besitz ausländischer Investoren. Zudem schüttet die Liga primär durch die Erlöse aus den TV-Rechten jährlich mehr als drei Milliarden Pfund an die Vereine aus.

Neben dem Wechsel von Enzo Fernandez überschritten drei weitere Transfers die Marke von 100 Millionen Pfund. Manchester City verpflichtete Mittelfeldspieler Elliot Anderson von Nottingham Forest für 116 Millionen Pfund. Morgan Rogers wechselte für 117 Millionen von Aston Villa zu Chelsea. Liverpool wiederum einigte sich mit Paris Saint-Germain auf eine anfängliche Ablösesumme von 107 Millionen für den französischen Angreifer Bradley Barcola. Die Summe könnte sich bei diesem Transfer noch auf 123 Millionen erhöhen.

epa13197926 Manchester City's Elliot Anderson applauds their fans at full time during the English Premier League match Crystal Palace against Manchester City, in London, Britain, 28 August 2026.  ...
Elliot Anderson wechselte in diesem Sommer zu Manchester City.Bild: keystone

Der Trend, dass von der direkten Konkurrenz gekauft wird, nahm weiter zu. Rund 38 Prozent aller Transfers wurden zwischen Premier-League-Vereinen abgewickelt – im vergangenen Sommer waren es noch 30 Prozent. Wechsel innerhalb der Liga sind besonders teuer. Ablösesummen im Bereich von 50 Millionen Franken sind dabei fast schon die Regel. Um Stars der jeweiligen Vereine handelt es sich dabei meist nicht.

Trainer Enzo Maresca durfte sein schweres Erbe bei Manchester City als Nachfolger von Pep Guardiola mit Spendierhosen antreten. Mit 458 Millionen Pfund protzten die Citizens am meisten. Chelsea gab 349 Millionen aus, um den neuen Trainer Xabi Alonso zufriedenzustellen. Bei Fast-Absteiger Tottenham waren es 303 Millionen. Die Aufsteiger Ipswich, Coventry City und Hull City investierten dem Portal Transfermarkt zufolge insgesamt mehr als 400 Millionen Pfund. (riz/sda/apa)

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