Cristiano Ronaldo beendet Karriere im Nationalteam nach der WM – sagt seine Schwester
Cristiano Ronaldo wird nach der Weltmeisterschaft aus dem portugiesischen Nationalteam zurücktreten. Dies sagt zumindest seine Schwester in einem Interview mit mehreren Medien vor dem WM-Sechzehntelfinal von Portugal gegen Kroatien.
«Nach den mir vorliegenden Informationen könnt ihr euch schon mal verabschieden», sagte Katia Aveiro gemäss dem portugiesischen Portal A Bola, «geniesst es, bevor es zu Ende ist. Denn das wird bald der Fall sein. Nach den Informationen, die ich aus zuverlässiger Quelle habe, ist das sein ‹Last Dance›.»
Der mittlerweile 41-jährige Ronaldo wird gegen Kroatien sein 232. Länderspiel bestreiten. Bisher erzielte er 145 Tore. Beides sind Rekordwerte auf Ebene der Nationalteams. Noch immer ist er bei Portugal gesetzt, führt das Team als Captain an. Zuletzt geriet er aber auch vermehrt in die Kritik. Es wurde ihm vorgeworfen, dem Nationalteam nur noch bedingt helfen zu können. Nach seinen beiden Toren beim 5:0-Sieg gegen Usbekistan reagierte er auf diese Kritik, indem er «I'm back» in die Kameras brüllte.
Ronaldo begann seine Karriere in der Seleçao im August 2003 in einem Freundschaftsspiel gegen Kasachstan. An der Heim-EM 2004 war er mit zwei Toren und zwei Assists ein wichtiger Faktor auf dem Weg in den Final, der gegen Griechenland verloren ging. Seine Tränen auf dem Rasen sind unvergessen.
Fortan war er gesetzt und spätestens mit dem Rücktritt von Luis Figo im Jahr 2006 der grosse Star der Portugiesen. Seinen grössten Erfolg feierte er mit dem EM-Titel im Jahr 2016. An Weltmeisterschaften fand Ronaldo sein grosses Glück noch nicht. Schon vor der WM war klar, dass das Turnier in Nordamerika wohl seine letzte grosse Chance sein würde. Schliesslich wäre er bei der Weltmeisterschaft 2030, die unter anderem in Portugal stattfindet, bereits 45 Jahre alt.
Nun scheint er aber direkt nach der WM einen Schlussstrich unter seine grandiose Nationalmannschaftskarriere zu ziehen. Der Stürmer, der seit Januar 2023 bei Al-Nassr in Saudi-Arabien unter Vertrag steht, selbst hat dies aber noch nicht bestätigt. (nih)
