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Eishockey

Zehn Tore bei SCB-Sieg gegen Zug – Zürcher Derby geht an die ZSC Lions

Berns Spieler feiern vor Zug
Der Zuger Djoos will am liebsten gar nicht hinsehen, wie die Berner jubeln.Bild: keystone

Zehn Tore bei SCB-Sieg gegen Zug – Zürcher Derby geht an den ZSC

Leader Servette setzte sich zuhause gegen Ambri durch und baute den Vorsprung auf Biel auf sechs Punkte aus. Denn die Seeländer verloren in Langnau. Einen Prestigesieg landete der SC Bern gegen Meister Zug, während Schlusslicht Ajoie zum zwölften Mal in Folge verlor.
09.12.2022, 22:2709.12.2022, 23:16

ZSC Lions – Kloten 3:1

Selbstredend verliert kein Team gerne – noch weniger gegen einen Kantonsrivalen. Kloten gab der 2:1-Sieg im ersten Derby in dieser Saison gegen die ZSC Lions viel Schwung, danach gewann der erstaunliche Aufsteiger acht der nächsten 13 Partien. Nun rückten die favorisierten Lions die Verhältnisse trotz eines 0:1-Rückstandes wieder gerade. Simon Bodenmann im Powerplay (20.), Juho Lammikko (29.) und Sven Andrighetto mit einem Schuss ins leere Tor 58 Sekunden vor dem Ende wendeten die Partie.

Zuerichs Torhueter Simon Hrubec im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten, am Freitag, 9. Dezember 2022 in der Swiss Life Arena in Zuerich. (KEYSTONE/Michael Buho ...
ZSC-Hüter Hrubec sieht die Scheibe auf sich zufliegen.Bild: keystone

ZSC Lions - Kloten 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)
12'000 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Tscherrig, Fuchs/Urfer.
Tore: 18. Schreiber (Powerplaytor) 0:1. 20. (19:13) Bodenmann (Kukan, Lammikko/Powerplaytor) 1:1. 29. Lammikko (Texier) 2:1. 60. (59:02) Andrighetto (Wallmark) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kukan; Ang.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Trutmann; Chris Baltisberger, Wallmark, Texier; Azevedo, Andrighetto, Riedi; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Sigrist, Schäppi, Bachofner; Diem.
Kloten: Metsola; Kellenberger, Reinbacher; Peltonen, Ekestahl-Jonsson; Steiner, Nodari; Randegger; Ruotsalainen, Aaltonen, Schreiber; Marchon, Faille, Ang; Meyer, Bougro, Derungs; Obrist, Ness, Loosli; Simic.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Roe (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Lindemann (verletzt) und Schmaltz (überzähliger Ausländer). Kloten von 57:40 bis 59:02 und ab 59:17 ohne Torhüter.

Bern – Zug 7:3

Mit fünf Auswärtssiegen in Folge war der EVZ nach Bern gereist. Nach 25 Minuten war so gut wie klar, dass diese Serie reissen würde, führte doch Bern zu diesem Zeitpunkt 3:0. Am Ende feierte der SCB den dritten Sieg in Serie. Der Ex-Zuger Oscar Lindberg, Colton Sceviour und Tyler Ennis zeichneten sich jeweils als Doppel-Torschützen aus. Das 1:0 (19.), das 52 Sekunden vor dem 2:0 fiel, schoss Benjamin Baumgartner, der in der vierten Partie hintereinander einen Treffer erzielte.

Zug's Torhueter Leonardo Genoni ist zum 3-0 geschlagen im Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Freitag, 9. Dezember 2022, in der PostFinance Arena  ...
Und wieder geschlagen: Zug-Keeper Genoni.Bild: keystone

Bern - Zug 7:3 (2:0, 3:2, 2:1)
14'128 Zuschauer. - SR Dipietro/Lemelin (CAN), Steenstra (CAN)/Meusy.
Tore: 19. (18:10) Baumgartner (Ennis, Fuss) 1:0. 20. (19:02) Lindberg (Goloubef, Vermin) 2:0. 25. Lindberg (Vermin, Beat Gerber) 3:0. 29. O'Neill (Martschini, Cehlarik) 3:1. 31. Sceviour (Lindberg, Ennis/Powerplaytor) 4:1. 36. Sceviour (Ritzmann) 5:1. 39. Djoos (Powerplaytor) 5:2. 42. (42:00) Ennis (DiDomenico, Untersander/Powerplaytor) 6:2. 44. (43:52) Kovar 6:3. 56. Ennis (Sceviour, Untersander/bei 5 gegen 3) 7:3.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Kovar.
Bern: Wüthrich; Untersander, Colin Gerber; Loeffel, Zgraggen; Goloubef, Beat Gerber; Pinana; DiDomenico, Bader, Scherwey; Vermin, Lindberg, Moser; Fahrni, Sceviour, Ritzmann; Fuss, Baumgartner, Ennis.
Zug: Genoni; Djoos, Stadler; Geisser, Vogel; Schlumpf, Kreis; Hausheer; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, O'Neill, Cehlarik; Zehnder, Senteler, Herzog; Abdelkader, Leuenberger, Suri; Allenspach.
Bemerkungen: Bern ohne Bärtschi (krank), Gelinas, Mika Henauer, Kahun und Lehmann (alle verletzt), Zug ohne Gross, Hansson, Hollenstein, Klingberg (alle verletzt) und Nussbaumer (krank).

Ajoie – Lugano 2:5

Zwar holte Ajoie zu Hause gegen Lugano im Mitteldrittel dank zwei Toren von Guillaume Asselin ein 0:2 auf, dennoch setzte es die zwölfte Niederlage in Serie ab. Zwei der fünf Tore erzielten die Gäste im Powerplay. Das ist umso erwähnenswerter, als den Luganesi in den vorangegangenen fünf Partien kein Treffer in Überzahl gelungen war.

Ajoies Torhueter Tim Wolf, Mitte links, gegen Luganos PostFinance Top Scorer Markus Granlund, Mitte rechts, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und dem HC Luga ...
Topskorer Granlund testet Ajoie-Hüter Wolf.Bild: keystone

Ajoie - Lugano 2:5 (0:2, 2:0, 0:3)
3836 Zuschauer. - SR Kohlmüller (GER)/Hungerbühler, Burgy/Gurtner.
Tore: 3. Thürkauf (Fazzini, Connolly/Powerplaytor) 0:1. 7. Herburger (Gerber) 0:2. 22. Asselin (Bakos, Kohler/Powerplaytor) 1:2. 40. (39:20) Asselin (Bozon) 2:2. 47. Josephs (Connolly/Powerplaytor) 2:3. 49. Zanetti 2:4. 52. Granlund (Connolly) 2:5.
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Macquat) plus Spieldauer (Macquat) gegen Ajoie, 6mal 2 plus 5 Minuten (Thürkauf) plus Spieldauer (Thürkauf) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Devos; Granlund.
Ajoie: Tim Wolf; Fey, Brennan; Rouiller, Pilet; Pouilly, Hauert; Thiry; Hazen, Devos, Kohler; Bakos, Frossard, Schmutz; Asselin, Gauthier, Bozon; Huber, Macquat, Vouillamoz; Arnold.
Lugano: Koskinen; Alatalo, Mirco Müller; Kaski, Guerra; Andersson, Riva; Bernd Wolf; Connolly, Arcobello, Granlund; Zanetti, Thürkauf, Marco Müller; Fazzini, Morini, Josephs; Vedova, Herburger, Gerber; Bedolla.
Bemerkungen: Ajoie ohne Derungs, Garessus, Romanenghi, Sciaroni (alle verletzt) und Gauthier-Leduc (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Carr, Patry, Stoffel, Walker (alle verletzt) und Bennett (überzähliger Ausländer). Ajoie von 57:44 bis 57:47 und 57:52 bis 59:28 ohne Torhüter.

Servette – Ambri 5:2

Teemu Hartikainen ist auf diese Saison hin als Olympiasieger und Weltmeister zu Servette gestossen. Nicht nur das Palmarès des 32-jährigen Finnen ist eindrücklich, sondern auch dessen Abschlussqualitäten. Beim 5:2 im Heimspiel gegen Ambri-Piotta gelangen ihm zum ersten Mal in der National League drei Tore in einem Spiel, und dies im Mitteldrittel innerhalb von 13:08 Minuten. Mit nun total 18 Treffern ist er in dieser Statistik die klare Nummer 1 der Liga. Die Genfer, die Ambri zum sechsten Mal hintereinander bezwangen, hatten zuvor dreimal hintereinander vor heimischem Publikum verloren.

Geneve-Servette's forward Teemu Hartikainen celebrates his goal after scoring the 3:1, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Ambri-Pi ...
Hartikainen lässt sich feiern.Bild: keystone

Servette - Ambri-Piotta 5:2 (1:1, 3:0, 1:1)
6293 Zuschauer. - SR Borga/Mollard, Altmann/Huguet.
Tore: 1. (0:48) Winnik (Miranda) 1:0. 3. Hofer (Zwerger, Virtanen/Powerplaytor) 1:1. 21. (20:50) Hartikainen (Filppula, Omark/Powerplaytor) 2:1. 29. Hartikainen (Pouliot) 3:1. 34. Hartikainen (Omark) 4:1. 48. Zwerger (Virtanen/Powerplaytor) 4:2. 58. Filppula 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Servette, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Filppula; Spacek.
Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Miranda, Filppula, Winnik; Praplan, Richard, Rod; Hartikainen, Pouliot, Omark; Antonietti, Jooris, Bertaggia; Smirnovs.
Ambri-Piotta: Juvonen (41. Conz); Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Zündel, Isacco Dotti; Bürgler, Heim, McMillan; Hofer, Spacek, Chlapik; Trisconi, Wüthrich, Marchand; Pestoni, Grassi, Zwerger.
Bemerkungen: Servette ohne Smons (krank) und Vatanen (verletzt), Ambri-Piotta ohne Kneubuehler, Kostner, Pezzullo (alle verletzt) und Shore (krank). Ambri-Piotta von 57:00 bis 57:37 ohne Torhüter.

SCRJ Lakers – Lausanne 5:4

Im ersten Heimspiel in dieser Saison gegen Lausanne hatten die Rapperwil-Jona Lakers ein 1:4 in ein 7:4 gedreht. Diesmal feierten sie nach einem 0:2 (13.) mit 5:4 den achten Sieg in Folge gegen die Waadtländer. Die beiden Tore zum 2:2 (28.) sowie das 5:4 (58.) erzielten Yannick-Lennart Albrecht (20.), Nico Dünner und Tyler Moy während den ersten drei Strafen gegen Lausanne. Beim 3:2 am Mittwoch bei den ZSC Lions hatten die Lakers ebenfalls im Powerplay überzeugt und beide Chancen genutzt. In den letzten fünf Partien trafen sie nicht weniger als achtmal in Überzahl.

SC Rapperswil-Jona Lakers Jordan Michal im Eishockeyspiel der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem Lausanne HC, am Freitag, 9. Dezember 2022, in der St. Galler Kantonalbank Aren ...
Michal Jordan müsste eigentlich die 23 tragen.Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - Lausanne 5:4 (1:2, 3:0, 1:2)
4335 Zuschauer. - SR Stricker/Piechaczek (GER), Cattaneo/Duc.
Tore: 11. Genazzi (Salomäki) 0:1. 13. Fuchs (Riat, Sekac) 0:2. 20. (19:33) Albrecht (Moy, Schroeder/Powerplaytor) 1:2. 28. (27:18) Aebischer (Wetter/Powerplaytor) 2:2. 29. (28:59) Cajka (Forrer, Baragano) 3:2. 38. Wetter (Schroeder) 4:2. 54. Kovacs (Panik) 4:3. 57. (56:56) Audette 4:4. 58. (57:49) Moy (Wick/Powerplaytor) 5:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Moy; Kovacs.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (36.-37. Meyer); Vouardoux; Noreau, Jordan; Baragano, Sataric; Aebischer, Maier; Brüschweiler, Albrecht, Lammer; Moy, Schroeder, Wetter; Eggenberger, Rowe, Cajka; Wick, Dünner, Forrer.
Lausanne: Stephan; Gernat, Frick; Jelovac, Genazzi; Holdener, Marti; Chamorel; Kovacs, Salomäki, Panik; Hügli, Audette, Kenins; Riat, Fuchs, Sekac; Bougro, Almond, Pedretti.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Djuse, Elsener, Jensen und Profico (alle verletzt), Lausanne ohne Bozon, Emmerton, Glauser, Heldner, Jäger, Krakauskas, Maillard, Raffl und Sidler (alle verletzt). Lausanne von 58:10 bis 59:55 ohne Torhüter.

SCL Tigers – Biel 3:1

Die SCL Tigers kamen zum ersten Heimsieg gegen Biel seit dem 29. Februar 2020 und fünf Niederlagen. Fast schon logisch schossen sämtliche drei Tore der Emmentaler ausländische Spieler: Vili Saarijärvi, Cody Eakin und Marc Michaelis. Kein Team ist so abhängig von seinen Ausländern wie die Langnauer, diese haben 53 der nun 72 Saisontore erzielt. Die Tigers punkteten im sechsten Heimspiel in Serie (fünf Siege).

Tigers Spieler jubeln beim 2:0 im Qualifikations-Spiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Freitag, 9. Dezember 2022, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Spieler und Fans feiern Langnaus zweiten Treffer.Bild: keystone

SCL Tigers - Biel 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)
5149 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Gnemmi/Stalder.
Tore: 31. Saarijärvi (Rohrbach/Powerplaytor) 1:0. 39. Eakin (Saarela) 2:0. 45. Olofsson (Rathgeb, Hofer/Powerplaytor) 2:1. 60. (59:59) Michaelis (Pesonen) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Hofer.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Erni; Saarijärvi, Grossniklaus; Guggenheim, Zryd; Cadonau; Lapinskis, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Eakin, Saarela; Diem, Schmutz, Douay; Berger, Neuenschwander, Sturny; Weibel.
Biel: Säteri (27. Rytz); Rathgeb, Lööv; Stampfli, Grossmann; Delémont, Forster; Christen; Kessler, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Froidevaux, Sheahan, Hischier; Schläpfer.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Aeschbach, Salzgeber und Schilt (alle verletzt), Biel ohne Schneeberger (verletzt) und Yakovenko (krank). Biel ab 58:52 ohne Torhüter. (ram/sda)

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