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National League: ZSC siegt in Ambri, Davos unterliegt gegen Rappi

Juho Lammikko (ZSC) and Nathan Schnarr (HCAP) battle for the puck on a faceoff, during the regular season National League game between HC Ambri Piotta and ZSC Lions at the ice stadium Gottardo Arena,  ...
Bully zwischen Lammikko und Schnarr.Bild: keystone

ZSC siegt gegen Ambri, Servette dreht das 0:3 – die Hockey-Resultate

Während die Zürcher im Tessin eine Show abliefern, muss der HCD in Rapperswil bereits die dritte Niederlage der Saison hinnehmen. Alle Resultate vom Freitag findest du hier.
25.09.2026, 22:4725.09.2026, 22:50

Ambri – ZSC Lions 3:6

Die ZSC Lions verlängerten ihren perfekten Saisonstart mit dem fünften Sieg im fünften Spiel. Beim 6:3 im Spitzenspiel in Ambri genügte den Zürchern nach Rückstand ein Zwischenspurt gegen Ende des Mitteldrittels. Topskorer Simon Knak, Derek Grant und Thierry Bader trafen innerhalb von nur 83 Sekunden für die Gäste und machten aus dem 1:1 ein 4:1. Für Neuzugang Knak war es bereits das fünfte Saisontor.

Der Finne Roby Järventie, einer von Ambris Neuen, erzielte alle drei Tore für das Heimteam. In der Leventina ist der ZSC seit fast drei Jahren ungeschlagen. Für Ambri geht es am Samstag im ersten Tessiner Derby der Saison in Lugano weiter.

Goalie Gilles Senn (HCAP) can’t stop the puck, during the regular season National League game between HC Ambri Piotta and ZSC Lions at the ice stadium Gottardo Arena, Switzerland, September 25, 2026.  ...
Senn muss sich geschlagen geben.Bild: keystone

Ambri-Piotta - ZSC Lions 3:6 (1:0, 0:4, 2:2)
6177 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Cattaneo/Obwegeser.
Tore: 20. (19:42) Järventie (Heim) 1:0. 30. Malgin (Andrighetto, Kukan/Powerplaytor) 1:1. 38. (37:12) Knak (Kukan, Malgin/bei 5 gegen 3) 1:2. 38. (37:58) Grant (Lammikko, Strömwall/Powerplaytor) 1:3. 39. (38:35) Bader (Sigrist) 1:4. 46. (45:25) Balcers (Grant, Lehtonen/Powerplaytor) 1:5. 46. (45:54) Järventie (Schnarr, De Luca) 2:5. 48. Järventie (Muggli, Zaccheo Dotti) 3:5. 58. Riedi (Sigrist) 3:6 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Järventie; Knak.
Ambri-Piotta: Senn; Heed, Worge Kreü; Dario Wüthrich, Pezzullo; Zaccheo Dotti, Isacco Dotti; Häfliger; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Kodytek, Müller; Muggli, Heim, Borradori; Bosson, Manix Landry, Lukas Landry; Kostner.
ZSC Lions: Zumbühl; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Lammikko, Balcers; Strömwall, Grant, Baechler; Riedi, Sigrist, Bader; Baltisberger.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bachmann und Virtanen (beide verletzt), ZSC Lions ohne Hrubec (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta von 57:02 bis 57:19 ohne Torhüter.

Rapperswil – Davos 3:2

Der Fehlstart des HC Davos ist perfekt. In der vergangenen Saison gewann der Qualifikationssieger die ersten zehn Spiele und 18 der ersten 19 Partien, nun stecken die Bündner nach dem 2:3 in Rapperswil am Tabellenende fest. Für den Playoff-Finalisten, der einzig zum Auftakt gegen die SCL Tigers gewann, war es bereits die vierte Niederlage in Folge.

Dabei glich der HCD am oberen Zürichsee zweimal aus. Siebeneinhalb Minuten vor Schluss hatte Captain Ken Jäger gar das 3:2 für die Gäste auf dem Stock. Praktisch im Gegenzug erzielte Gian-Marco Wetter das Siegtor für die Lakers. HCD-Goalie Sandro Aeschlimann liess sich dabei zwischen den Beinen bezwingen.

Torjubel Rapperswil nach dem 3:2 durch Gian-Marco Wetter (SCRJ), Mitte vorne, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil Jona Lakers und dem HC Davos, am Samstag,  ...
Wetter jubelt nach seinem 3:2.Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - Davos 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
5606 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Staudenmann, Bichsel/Gurtner.
Tore: 13. Segafredo (Jensen, Fritz) 1:0. 15. Gernat (Steiner, Egli) 1:1. 24. Lammer (Wetter, Jelovac) 2:1. 50. Kessler 2:2. 53. Wetter 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Rask; Corvi.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Ustinkov, Larsson; Pilut, Maier; Dufner, Capaul; Jelovac; Wetter, Dünner, Lammer; Fritz, Albrecht, Jensen; Hofer, Moy, Herzog; Labanc, Rask, Graf; Segafredo.
Davos: Aeschlimann; Andersson, Jung; Allard, Frick; Egli, Gernat; Van der Kaaij; Lemieux, Corvi, Nussbaumer; Kessler, Waidacher, Schreiber; Steiner, Jäger, Zadina; Parrée, Asplund, Tambellini; Frehner.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Zangger (verletzt), Davos ohne Gross und Ryfors (beide verletzt). Davos ab 58:16 ohne Torhüter

SCL Tigers – Zug 5:3

Im fünften Anlauf gelang den SCL Tigers der erste Vollerfolg der Saison. Beim 5:3 gegen Zug sah es für die Emmentaler allerdings lange nicht nach einem Sieg aus. Die Zuger, die zuvor in allen drei Auswärtsspielen gepunktet hatten, wirkten zunächst stabil und führten nach 20 Minuten verdient 2:0. Im Mitteldrittel drehte jedoch der Wind.

Die Tigers glichen zunächst zum 2:2 aus und gingen nach einem erneuten Zuger Führungstreffer mit einem 4:3-Vorsprung in die zweite Pause. Bemerkenswert war, dass alle fünf Langnauer Torschützen Schweizer waren. Beim EVZ blieb Neuzugang Vinzenz Rohrer, der in den ersten drei Spielen zwei Tore und sechs Assists verbucht hatte, erstmals in dieser Saison ohne Skorerpunkt.

Tigers Flavio Schmutz, links, und Nando Eggenberger, rechts, im Kampf um den Puck gegen Zugs Livio Stadler, links, und Golaie Leonardo Genoni, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League, z ...
Schmutz und Eggenberger greifen an.Bild: keystone

SCL Tigers - Zug 5:3 (0:2, 4:1, 1:0)
5368 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Arpagaus, Schlegel/Francey.
Tore: 14. Egli (Bengtsson, Gredig) 0:1. 16. Hofmann (Senteler, Diaz) 0:2. 23. Petrini (Noah Meier, Riikola) 1:2. 30. (29:05) Flavio Schmutz (Noah Meier, Eggenberger) 2:2. 31. (30:39) Kovar (Moverare, Bengtsson) 2:3. 32. (31:34) Bachofner (Noah Meier, Mathys) 3:3. 38. Allenspach (Eggenberger, Dahlen/Powerplaytor) 4:3. 55. Baltisberger (Allenspach) 5:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Pettersson; Rohrer
SCL Tigers: Boltshauser; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Lehmann; Gian Meier, Baltisberger; Mathys; Bachofner, Björninen, Mäenalanen; Allenspach, Pettersson, Dahlen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Salzgeber, Wagner; Lapinskis.
Zug: Genoni; Diaz, Sklenicka; Bengtsson, Moverare; Schneller, Tobias Geisser; Stadler, Riva; Tatar, Kovar, Wingerli; Rohrer, Senteler, Hofmann; Gredig, Egli, Petrovic; Wey, Leuenberger, Antenen.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Erni (verletzt) und Petersson (krank), Zug ohne Kubalik, Künzle und Martschini (alle verletzt). Zug ab 57:21 ohne Torhüter.

Bern – Ajoie 2:3 n.V.

Derweil überrascht Ajoie weiter. Angeführt von einer starken Ausländerfraktion gelang den Jurassiern in Bern der dritte Sieg im fünften Spiel. Zum bereits vierten Mal musste Ajoie in die Verlängerung, dort sorgte der finnische Topskorer Kristian Tanus 26 Sekunden vor der Sirene mit dem Treffer zum 3:2 für die Entscheidung.

Zuvor hatte sein Landsmann Anttoni Honka zweimal für die Gäste getroffen. Besonders sehenswert war sein 2:2-Ausgleich in der 48. Minute, als der Verteidiger den Puck mit einem Trickschuss durch die eigenen Beine im Tor unterbrachte. Es war das Kabinettstück des Abends. Dem SCB blieb nach einem tollen Saisonstart trotz klarem Chancenplus nur die Ernüchterung.

Torhueter Connor Hughes (SCB), hinten, liegt geschlagen auf dem Ruecken, Daniel Carr (HCA) jubelt nach dem Siegestor seiner Mannschaft in der Overtime, im Spiel der Eishockey National League zwischen  ...
Carr jubelt, Hughes jubelt nicht.Bild: keystone

Bern - Ajoie 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.
14605 Zuschauer. - SR Fritschi/Stricker, Urfer/Meusy.
Tore: 6. Anttoni Honka (Zgraggen, Cormier) 0:1. 9. Müller (Lehmann) 1:1. 15. Aaltonen (Füllemann) 2:1. 48. Anttoni Honka (Sopa) 2:2. 65. (64:34) Tanus (Julius Honka, Carr) 2:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Rohrbach; Tanus.
Bern: Hughes; Mitchell, Barandun; Dionicio, Kreis; Rhyn, Kindschi; Füllemann; Bemström, Aaltonen, Alge; Rohrbach, Müller, Lehmann; Merelä, Abols, Milano; Scherwey, Graf, Marchon; Ritzmann.
Ajoie: Patenaude; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Berthoud; Turkulainen, Tanus, Nättinen; Robin, Smirnovs, Carr; Sopa, Devos, Cormier; Wick, Diem, Cavalleri; Tarchini.
Bemerkungen: Bern ohne Baumgartner und Lindholm (beide verletzt)

Servette – Fribourg 4:3 n.P.

Genève-Servette gelang vor Heimpublikum erneut eine eindrückliche Wende. Nachdem die Genfer am Dienstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers im Schlussdrittel ein 0:2 noch in einen 4:2-Sieg verwandelt hatten, machten sie gegen Meister Fribourg-Gottéron sogar einen 0:3-Rückstand wett.

Servette kämpfte sich nach der missglückten Startviertelstunde zurück und setzte sich schliesslich 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Jesse Puljujärvi verwandelte beide Penaltys, während sich Stéphane Charlin im Genfer Tor einzig von Marcus Sörensen bezwingen liess. Nun stehen beide Westschweizer Klubs mit zwei Siegen nach fünf Spielen da.

PostFinance Top Scorer Sandro Schmid (HCFG), gauche, lutte pour le puck avec Markus Granlund (GSHC), droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Geneve-Ser ...
Granlund hebt ab wird abgehoben.Bild: keystone

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 4:3 (1:3, 1:0, 1:0, 0:0) n.P.
5872 Zuschauer. - SR MacFarlane (USA)/Stolc (SVK), Stalder/De Paris.
Tore: 10. Bertschy (Schmid, Johnson/Powerplaytor) 0:1. 14. (13:59) Richard 0:2. 15. (14:46) Johnson (Sörensen/Powerplaytor) 0:3. 18. Puljujärvi 1:3. 39. Granlund (Vesey/Powerplaytor) 2:3. 41. (40:59) Henauer (Rutta, Verboon/Powerplaytor) 3:3. - Penaltyschiessen: Granlund -, Richard -; Ignatavicius -, Dorthe -; Puljujärvi 1:0, Sörensen 1:1; Manninen -, Schmid -; Praplan -, Bertschy -; Richard -, Puljujärvi 2:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Puljujärvi; Schmid.
Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Le Coultre; Rutta, Henauer; Sutter, Karrer; Mukuna; Puljujärvi, Manninen, Vesey; Praplan, Jooris, Granlund; Bozon, Müller, Rod; Miranda, Verboon, Kneubuehler; Ignatavicius.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Johnson, Nemeth; Jecker; Bertschy, De la Rose, Richard; Sörensen, Schmid, Marchon; Hedlund, Taibel, Dorthe; Nicolet, Reber, Etter; Boppart.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Chanton und Untersander (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Borgström, Glauser (beide verletzt) und Walser (krank). (sda)

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HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
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HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
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