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National League: Biel düpiert Meister Fribourg, ZSC schlägt den SCB

Jeff Skinner (EHCB), Marcus Sylvegard (EHCB) und Lias Andersson (EHCB), von links, jubeln nach dem Tor zum 1-0 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Fri ...
Der EHC Biel überrascht zum Saisonstart gegen Meister Fribourg.Bild: KEYSTONE

Biel düpiert Meister Fribourg – Bern verliert bei den Lions – Rohrer führt Zug zum Sieg

Die neue Saison begann für Meister Fribourg-Gottéron mit einer Niederlage. In Biel verloren die Freiburger mit 2:4. Das sind die Fakten der ersten Vollrunde.
15.09.2026, 18:4515.09.2026, 23:41

ZSC Lions – SC Bern 5:3

Die Neuen haben sich bei erster Gelegenheit gezeigt und das Spiel zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern (5:3) geprägt. Dario Rohrbach eröffnete das Schaulaufen der Neuverpflichtungen in der Zürcher Arena mit dem 1:0 der Berner. Der vom HC Davos gekommene Davyd Barandun brachte die Gäste zwei weitere Male in Führung.

Dessen letztjähriger Teamkollege Simon Knak glich für den ZSC zum 1:1 und 3:3 aus. Das 4:3 erzielte mit Willy Riedi ein Eigengewächs der Zürcher zu Beginn des Schlussdrittels, bevor Sven Andrighetto mit einem Schuss ins leere Tor zum Endstand traf. (obe)Bericht folgt.

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    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

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ZSC Lions - Bern 5:3 (1:2, 2:1, 2:0)
10'618 Zuschauer. - SR MacFarlane/Wiegand, Bachelut/Francey.
Tore: 6. (5:20) Rohrbach (Dionicio/Powerplaytor) 0:1. 6. (5:54) Knak (Kukan) 1:1. 18. Barandun (Milano, Alge) 1:2. 26. Balcers (Frödén) 2:2. 28. Barandun (Mitchell/Unterzahltor!) 2:3. 32. Knak (Malgin, Andrighetto) 3:3. 44. Riedi (Strömwall, Sigrist) 4:3. 60. (59:26) Andrighetto (Lammikko, Malgin) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Geering; Merelä.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Lammikko, Balcers; Strömwall, Baechler, Riedi; Bader, Sigrist, Gruber; Baltisberger.
Bern: Hughes; Mitchell, Barandun; Dionicio, Lindholm; Rhyn, Kreis; Kindschi, Füllemann; Milano, Aaltonen, Alge; Rohrbach, Baumgartner, Lehmann; Merelä, Abols, Marchon; Müller, Graf, Scherwey.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Grant (verletzt), Bern ohne Bemström (überzähliger Ausländer). Bern von 57:45 bis 57:46 und 58:17 bis 59:26 ohne Torhüter.

Lausanne HC – EV Zug 0:5

Der EV Zug, der vor einem Jahr die Qualifikation nach einem schwachen Start nur auf Platz 8 abschloss, grüsst nach der ersten Vollrunde der Eishockey-Meisterschaft als Leader. Zug besiegte auswärts Lausanne mit 5:0.

Vinzenz Rohrer kostete den EV Zug in diesem Sommer viel Geld. In Lausanne gab der Österreicher mit Schweizer Lizenz aber erstmals seine neue Visitenkarte ab. 2,3 Sekunden vor Ende des ersten Drittels brachte Rohrer Zug im Waadtland in Führung. Später erzielte Rohrer auch noch das 4:0, und das 3:0 von Sven Senteler bereitete er mustergültig vor. Leonardo Genoni kam mit 31 Paraden zum einzigen Shutout der ersten Runde.

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Lausanne - Zug 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)
8570 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Steenstra/Urfer.
Tore: 20. (19:58) Rohrer (Bengtsson, Kovar/Powerplaytor) 0:1. 23. Wingerli (Tatar, Kovar) 0:2. 35. Senteler (Rohrer, Riva) 0:3. 53. Rohrer (Senteler, Moverare) 0:4. 58. Egli 0:5 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Riat; Kovar.
Lausanne: Pasche; Heldner, Brännström; Baragano, Haas; Loeffel, Fiedler; Vouardoux, Sansonnens; Riat, Fuchs, Oksanen; Caggiula, Czarnik, Zehnder; Simic, Bougro, Fust; Rüegsegger, Vidal, Holdener.
Zug: Genoni; Diaz, Sklenicka; Bengtsson, Moverare; Schneller, Geisser; Stadler, Riva; Tatar, Kovar, Wingerli; Rohrer, Senteler, Petrovic; Gredig, Egli, Antenen; Wey, Leuenberger, Lindemann.

HC Davos – SCL Tigers 4:1

Davos, der Qualifikationssieger und Playoff-Finalist der letzten Saison, startete mit einem 4:1 über die SCL Tigers in die neue Saison. Bis zur 56. Minute stand die Partie nur 2:1 für die Bündner. Dann erhöhten Enzo Corvi und Simon Ryfors noch auf 4:1. Von den Söldnern traf einzig Ryfors mit einem Schuss ins leere Tor.

Davos - SCL Tigers 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
4256 Zuschauer. - SR Stolc/Ströbel, Schlegel/Nater.
Tore: 11. Waidacher (Kessler) 1:0. 18. Jäger (Ryfors) 2:0. 35. Julian Schmutz (Salzgeber, Eggenberger) 2:1. 56. Corvi (Parrée, Asplund) 3:1. 58. Ryfors (Tambellini, Kessler) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 1mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Jäger; Flavio Schmutz.
Davos: Sandro Aeschlimann; Andersson, Jung; Allard, Frick; Egli, Gross; Van der Kaaij; Lemieux, Corvi, Asplund; Kessler, Waidacher, Schreiber; Valentin Nussbaumer, Jäger, Zadina; Parrée, Ryfors, Tambellini; Steiner.
SCL Tigers: Meyer; Noah Meier, Riikola; Gian Meier, Baltisberger; Mathys, Arno Nussbaumer; Lehmann; Petersson, Björninen, Allenspach; Mäenalanen, Pettersson, Dahlen; Bachofner, Flavio Schmutz, Wagner; Julian Schmutz, Salzgeber, Eggenberger; Lapinskis.
Bemerkungen: Davos ohne Frehner (verletzt), SCL Tigers ohne Kinnunen (überzähliger Ausländer) und Erni (verletzt). SCL Tigers von 56:52 bis 57:20 ohne Torhüter.

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SCRJ Lakers – EHC Kloten 3:4nV

Rückkehrer Arttu Ruotsalainen und sein finnischer Landsmann Petteri Puhakka sorgten für eine gelungene Premiere von Klotens neuem Trainer Michael Liniger in Rapperswil. Ruotsalainen ermöglichte mit seinen zwei Toren zum 3:3 die Verlängerung, in der Puhakka nach 65 Sekunden zum 4:3 traf. Die Rapperswil Jona-Lakers führten durch einen Doppelschlag innerhalb von 73 Sekunden Mitte des zweiten Drittels zwischenzeitlich mit 3:1. Eine gescheiterte Coaches Challenge von Liniger hatte das Rapperswiler 3:1 von Victor Rask in Überzahl ermöglicht.

Rapperswil-Jona Lakers - Kloten 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:1) n.V.
4533 Zuschauer. - SR Stricker/Arpagaus, Obwegeser/Bichsel.
Tore: 6. Meyer 0:1. 8. Lammer (Dünner, Zangger) 1:1. 26. (25:42) Wetter (Dufner) 2:1. 27. (26:55) Rask (Jensen, Larsson/Powerplaytor) 3:1. 29. Ruotsalainen (Meyer) 3:2. 49. Ruotsalainen (Lindroth, Ramel/Powerplaytor) 3:3. 62. Puhakka (Lindroth, Johansson) 3:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Dünner; Meyer.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Ustinkov, Larsson; Maier, Pilut; Jelovac, Capaul; Dufner; Zangger, Dünner, Lammer; Labanc, Rask, Wetter; Hofer, Moy, Herzog; Fritz, Albrecht, Jensen; Graf.
Kloten: Berra; Profico, Lindroth; Johansson, Delémont; Schlumpf, Wolf; Hausheer; Puhakka, Ruotsalainen, Meyer; Liniger, Prassl, Weibel; Aberg, Henry, Ramel; Körbler, Schäppi, Derungs; Hügli.
Bemerkungen: Kloten ohne Gignac, Simon Meier, Rafael Meier und Sidler (alle verletzt).

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EHC Biel – Fribourg-Gottéron 4:2

Der Kanadier Jeff Skinner, der prominenteste Neuzuzug der National League über den Sommer, erzielte nach bloss 37 Sekunden das erste Tor in der neuen Saison. Am Ende fügte sich Skinner mit zwei Goals und einem Assist ein. Skinner führte so den EHC Biel im einzigen ausverkauften Spiel in der Startrunde zum Heimsieg. Gottéron verlor erstmals seit 2022 wieder ein Startspiel. Freiburg führte mit 2:1, kassierte aber in den letzten 131 Sekunden noch zwei Gegentore.

Biel - Fribourg-Gottéron 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
6061 Zuschauer (ausverkauft). - SR Ruprecht/Gerber, Duc/Meusy.
Tore: 1. (0:37) Skinner (Andersson, Söderström) 1:0. 10. Nemeth (Sörensen, Richard) 1:1. 15. Schmid (Johnson, Sörensen/Powerplaytor) 1:2. 32. Skinner (Sylvegard, Hofer/Powerplaytor) 2:2. 58. Sylvegard (Söderström, Skinner/Powerplaytor) 3:2. 60. (59:55) Andersson (Hofer) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 10mal 2 Minuten gegen
Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Haas; Bertschy.
Biel: Säteri; Söderström, Zryd; Burren, Iakovenko; Trutmann, Aeschbach; Stampfli; Sylvegard, Andersson, Skinner; Vermin, Jonah Neuenschwander, Sever; Hofer, Haas, Zwerger; Sablatnig, Cajka, Bärtschi; Cattin.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Johnson, Nemeth; Jecker; Bertschy, Schmid, Dorthe; Sörensen, De la Rose, Richard; Hedlund, Taibel, Marchon; Nicolet, Walser, Etter; Cecekovas.
Bemerkungen: Biel ohne Rajala (überzähliger Ausländer) und Grossmann (verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Borgström, Glauser und Reber (alle verletzt). Fribourg-Gottéron von 39:59 bis 40:00 und 58:14 bis 59:55 ohne Torhüter.

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HC Lugano – Genf-Servette 6:3

Die Partie Lugano – Servette (6:3) zeigte auf, dass Testspiele völlig wertlos sind. Lugano gewann gegen Servette, obwohl die Tessiner in den Vorbereitungspartien bloss drei Punkte gewonnen hatten – fünf und mehr weniger als alle anderen Teams. Servette holte in Testspielen zwölf Punkte – Bestwert aller NL-Teams. Aber Servette flog von Genf wegen der Champions Hockey League via Skelleftea und Tychy (Polen) nach Lugano. Bis zur 50. Minute hielt Servette die Partie ausgeglichen (3:3). Dann schossen Olle Lycksell, Rasmus Kupari und Calvin Thürkauf Lugano zum Sieg.

Lugano - Genève-Servette 6:3 (1:1, 2:2, 3:0)
5434 Zuschauer. - SR Lemelin/Hungerbühler, Cattaneo/Gurtner.
Tore: 4. (3:16) Puljujärvi (Saarijärvi, Vesey/Powerplaytor) 0:1. 5. (4:52) Bertaggia (Marco Zanetti) 1:1. 22. Thürkauf 2:1. 28. Verboon (Vesey/Unterzahltor!) 2:2. 32. Canonica (Fazzini, Sanford) 3:2. 38. Manninen (Puljujärvi/Unterzahltor!) 3:3. 50. Lycksell 4:3. 59. (58:31) Kupari (Dahlström) 5:3 (ins leere Tor). 60. (59:07) Thürkauf (Innala) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Thürkauf; Rod.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Mirco Müller; Aebischer, Dahlström; Thomson, Jesper Peltonen; Guebey; Fazzini, Sanford, Canonica; Olsson, Thürkauf, Lycksell; Aleksi Peltonen, Kupari, Innala; Marco Zanetti, Tanner, Bertaggia; Morini.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Untersander; Saarijärvi, Le Coultre; Karrer, Henauer; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Vesey; Praplan, Verboon, Kneubuehler; Ignatavicius, Nicolas Müller, Rod; Miranda, Jooris, Hischier; Lemyre.
Bemerkungen: Lugano ohne Shore (überzähliger Ausländer), Henry und Simion (beide verletzt), Genève-Servette ohne Bozon, Chanton und Granlund (alle verletzt). Genève-Servette von 58:13 bis 59:07 ohne Torhüter.

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HC Ajoie – Ambri-Piotta 2:3nP

Historisches verpasste der HC Ajoie in Pruntrut nur knapp. Die Jurassier haben noch nie das erste Spiel einer Saison in der obersten Liga gewinnen können.

Die Jurassier führten vor 3888 Zuschauern bis zur 57. Minute gegen Ambri-Piotta mit 2:1, ehe Michael Joly für die Leventiner ausglich. Es kam zum Penaltyschiessen, das Ambri mit 3:1 gewann. Der kanadische Neuzuzug Nate Schnarr, der seit 2018 keine Saison beim gleichen Team begann, traf für Ambri sowohl in der regulären Spielzeit (1:0) wie im Penaltyschiessen.

Ajoie - Ambri-Piotta 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0) n.P.
Pruntrut. - 3888 Zuschauer. - SR Kaukokari/Piechaczek, Allenspach/Humair.
Tore: 22. Schnarr 0:1. 40. (39:30) Tanus (Turkulainen/Powerplaytor) 1:1. 48. Turkulainen (Tanus, Pilet) 2:1. 57. Joly (Müller, Kodytek) 2:2.
Penaltyschiessen: Järventie 0:1, Carr 1:1; Joly -, Turkulainen -; Schnarr 1:2, Devos -; De Luca -, Tanus -; Müller 1:3. -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Anttoni Honka; De Luca.
Ajoie: Keller; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Kellenberger, Berthoud; Pilet; Turkulainen, Tanus, Nättinen; Robin, Smirnovs, Carr; Sopa, Devos, Cormier; Wick, Diem, Gerber; Cavalleri.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Heed, Worge Kreü; Dario Wüthrich, Pezzullo; Isacco Dotti, Zaccheo Dotti; Häfliger; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Heim, Müller; Muggli, Kodytek, Borradori; Grassi, Manix Landry, Lukas Landry; Bosson.
Bemerkungen: Ajoie ohne Horak (verletzt), Ambri-Piotta ohne Bachmann, Terraneo und Virtanen (alle verletzt). (abu/sda)

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