Sport
FC Basel

Das grosse Aufatmen beim FCB nach dem Sieg gegen Luzern

Basels Geoffroy Serey Die, rechts, jubelt nach seinem Tor zum 2:0 mit Trainer Marcel Koller beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League, des FC Basel gegen den FC Luzern, am Mittwoch, 26. Septe ...
Der 2:1-Sieg gegen den FC Luzern verschafft dem FCB wieder etwas Luft.Bild: KEYSTONE

Das grosse Aufatmen beim FCB: «Hoffe, wir können nun eine Siegesserie starten»

Nach der 1:7-Schmach gegen YB betreibt der FC Basel vor eigenem Anhang Wiedergutmachung. Ohne zu glänzen, aber mit tadellosem Einsatz setzt er sich gegen Luzern mit 2:1 durch. Beim einstigen Serienmeister herrscht Erleichterung.
27.09.2018, 07:2527.09.2018, 08:09

Am Ende lagen die Basler wieder am Boden. Aber aus einem ganz anderen Grund als vor drei Tagen in Bern. Diesmal war es die Erlösung nach dem Kampf. Im ersten Spiel nach dem monumentalen 1:7 gegen die Young Boys liess der FCB zuhause gegen Luzern in den Schlussminuten zwar den Anschlusstreffer zu, das 2:1 brachte er aber im Stil knochenharten Abstiegskampfs über die Zeit.

Diese letzten Momente des Spiels, wie die Basler die Bälle wie auch immer aus dem eigenen Strafraum wegwürgten, wie sie nach dem Schlusspfiff entkräftet zusammensackten, standen sinnbildlich dafür, wie dieser Erfolg in erster Linie zustande kam: über den Kampf. «Wir nahmen die Duelle an und gewannen diese. Jeder kämpfte für jeden», schilderte Eray Cömert, der sich wegen einer frühen Verwarnung auf dünnem Eis bewegte.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/Fussball Club Basel

Auf diese Weise erlangten die Basler ein Chancenplus und verdienten sie sich die drei Punkte. «Manchmal kann es auch gut sein, wenn du richtig auf die Nase fällst», befand Luca Zuffi, der im Vergleich zum YB-Match wieder in der Startelf stand.

«Sehr wichtig fürs Selbstvertrauen» sei dieser Sieg gewesen, sagte Cömert. Für Fabian Frei war es «die benötigte positive Reaktion». Dass dieser Teilerfolg alleine noch nichts Zählbares einbringt, dessen sind sich die Basler bewusst. «Das war der erste Schritt, der erste von vielen, die wir noch machen müssen», erklärte Frei. Zuffi drückte es so aus: «Wir haben gewonnen, das tut gut. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Es geht jetzt weiter in Lugano.»

Die Art und Weise dieses Heimsiegs hätte die Ansprüche des Basler Anhangs an anderen Tagen kaum befriedigt. In der Anfangsphase hätte ein Kopfball von Pascal Schürpf zum 0:1 führen können, später gab es die vielen vergebenen Chancen und die Offerten an den Gegner zu bemängeln. Doch diesmal gab es Applaus. «Das Resultat stand heute noch mehr im Fokus als ohnehin schon», kommentierte Frei.

«Ich hoffe, wir können nun eine Siegesserie starten», sagte Zuffi schliesslich – wohlwissend, dass dafür noch einiges optimiert werden muss: «Der Spielaufbau zum Beispiel. Oder das Verhalten im Ballbesitz. Die Chancen müssen wir auch besser verwerten, und kompakter müssen wir stehen.» Also eigentlich ganz vieles. Aber die Einstellung, die stimmte. Es ist ein Anfang, der erste Schritt. (pre/sda)

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

1 / 17
GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister
Grasshopper Club Zürich: 27-mal Meister, zuletzt 2003.
quelle: keystone / paolo foschini
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
tromboner
27.09.2018 11:22registriert Juni 2015
Ich glaube nicht, dass man nach einem 2:1 gegen die Katzenstrecker von einem "grossen Aufatmen" sprechen sollte...
Liefere statt lafere!
00
Melden
Zum Kommentar
3
Davos folgt US-College-Team in den Final – Fribourg verpasst die Titelverteidigung
Der HC Davos folgt den US Collegiate Selects am Spengler Cup in den Final. Das Team von Trainer Josh Holden bezwingt Fribourg-Gottéron 3:1 und revanchiert sich für die Halbfinal-Niederlage 2024.
Auch als die beiden Teams vor einem Jahr im Halbfinal gegeneinander spielten, stand es nach 40 Minuten 2:1 für Davos, ehe Fribourg die Partie wendete und 4:2 siegte. Im letzten Abschnitt liessen die Gastgeber diesmal wenig zu. 9,4 Sekunden vor dem Ende machte Simon Ryfors mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1 alles klar. Es war für die Davoser der erste Sieg am Spengler Cup gegen ein Schweizer Team seit der Umstellung auf sechs Teams im Jahr 2010. Zuvor hatten sie sämtliche vier Halbfinals verloren.
Zur Story