Sport
FC Luzern

Super League: Winti steigt mit Niederlage ab, GC-Youngster siegen

Brandon Soppy (LS) reacts after conceding the third goal, during the Super League Relegation Group soccer match of Swiss Championship between FC Lausanne-Sport, LS, and Grasshopper Club Zuerich, GC, a ...
Lausanne muss sich gegen die GC-Youngsters geschlagen geben.Bild: keystone

Winti verabschiedet sich mit Pleite gegen Luzern – GC-Youngsters zeigen, wie es geht

In der sportlich unbedeutenden Schlussrunde der Relegation Group gibt es drei Auswärtssiege. Die grösste Überraschung ereignet sich in Lausanne, wo GC mit einem Ersatzteam 3:1 gewinnt.
16.05.2026, 17:0016.05.2026, 20:41

Lausanne-Sport – Grasshoppers 1:3

Um sich für die Barrage zu schonen, reisten die Grasshoppers mit ihrer U21-Mannschaft ins Waadtland und nahmen eine mögliche Niederlage in Kauf. Die Nachwuchsspieler zeigten jedoch, was mit der richtigen Einstellung möglich ist. Der 18-jährige Dominik Papic brachte die Zürcher mit der ersten Gelegenheit in Führung, und der 20-jährige Demis Fiechter sorgte kurz vor der Pause mit einem perfekten Lupfer für das 2:0. Den Schlusspunkt setzte der 20-jährige Christian Kouamé.

Lausanne, das nach den Fan-Ausschreitungen im Derby gegen Servette ein Geisterspiel austragen musste, versuchte zu reagieren, brachte offensiv jedoch lange kaum Zählbares zustande. Der negative Höhepunkt war der Platzverweis gegen Theo Bair, der innerhalb von vier Minuten zwei Gelbe Karten sah.

Der Sieg dürfte auch für GC-Trainer Peter Zeidler eine kleine Genugtuung gewesen sein, nachdem er einen Monat zuvor bei Lausanne-Sport freigestellt worden war. Für die Grasshoppers geht es bereits am Montag mit dem Barrage-Hinspiel in Aarau weiter. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Zürich statt.

Peter Zeidler, coach of Grasshopper Club, gestures, during the Super League Relegation Group soccer match of Swiss Championship between FC Lausanne-Sport, LS, and Grasshopper Club Zuerich, GC, at the  ...
GC-Trainer Peter Zeidler gewinnt sein erstes Spiel.Bild: keystone

Lausanne-Sport - Grasshoppers 1:3 (0:2)
Keine Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 14. Papic (Sahin) 0:1. 39. Fiechter (Sahin) 0:2. 87. Diakite 1:2. 91. Kouam (Tesfom) 1:3.
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Mouanga, Sow, Fofana (87. Poaty); Butler-Oyedeji (69. Bergvall), Roche, Diakite; Lekoueiry (46. Ajdini); Janneh (61. Traore), Kana Biyik (46. Bair).
Grasshoppers: Glaus; Marques, Mikulic, Beka (59. Paloschi), Creti; Mantini, Kouam; Papic (60. Kabashi), Diarrassouba (60. Guido), Sahin (87. Tesfom); Fiechter (71. Gonzalez).
Bemerkungen: 75. Gelb-Rote Karte gegen Bair.
Verwarnungen: 59. Butler-Oyedeji, 71. Bair, 82. Sahin, 84. Gonzalez, 93. Bergvall, 94. Sow, 94. Kouam.

Winterthur – Luzern 0:3

Der FC Winterthur verabschiedete sich mit einer klaren Niederlage aus der Super League. Beim 0:3 gegen den FC Luzern gelang dem Heimteam auf der Schützenwiese wenig - der 21-jährige Tibault Citherlet musste sogar noch vor der Pause mit Rot vom Platz.

Auf der Gegenseite brillierte dagegen ein 21-Jähriger: Oscar Kabwit erzielte seine Saisontore zehn und elf. Sämtliche Treffer gelangen dem Kongolesen in der zweiten Saisonhälfte, in der er richtig aufdrehte.

Roman Buess (FCW) reagiert nach dem 0-2 durch Pius Dorn (FCL) im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC Winterthur (FCW) und dem FC Luzern (FCL), am Samstag, 16. Mai 2026, ...
Winterthur verabschiedet sich mit einer Niederlage aus der Super League.Bild: keystone

Winterthur - Luzern 0:3 (0:1)
8100 Zuschauer. - SR Gianforte.
Tore: 39. Kabwit (Fernandes) 0:1. 54. Dorn (Vasovic) 0:2. 68. Kabwit 0:3.
Winterthur: Spagnoli; Citherlet, Arnold, Lüthi; Rohner (83. Ulrich), Essiam (58. Burkart), Zuffi (74. Kasami), Stéphane Cueni, Smith; Maksutaj (46. Hunziker), Buess (58. Maluvunu).
Luzern: Loretz; Dorn, Knezevic, Bajrami, Fernandes; Abe (80. Winkler); Owusu, Lucas Ferreira (63. Spadanuda), Di Giusto (63. Karweina); Vasovic (74. Villiger), Kabwit (74. von Moos).
Bemerkungen: 45. Rote Karte gegen Citherlet (Notbremse). 48. Spagnoli hält Penalty von Di Giusto.
Verwarnungen: 2. Bajrami, 85. Knezevic, 90. Stéphane Cueni.

FC Zürich – Servette 0:2

In Zürich erlebte Jérémy Guillemenot den erhofften gelungenen Abschied. Das 28-jährige Eigengewächs, dessen Vertrag bei den Grenat nicht verlängert wurde, brachte die Gäste in der 27. Minute in Führung. Mit seinem Treffer legte er den Grundstein für den 2:0-Erfolg. Es war ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, die sich Servette als letztjähriger Tabellenzweiter ganz anders vorgestellt hatte.

Jeremy Guillemenot (SFC) links jubelt mit Junior Kadile (SFC) nach dem ersten Tor fuer Servette im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen Zuerich, FCZ, und Servette FC, SFC, am S ...
Servette lässt dem FCZ keine Chance.Bild: keystone

Zürich - Servette 0:2 (0:1)
14452 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 26. Guillemenot (Kadile) 0:1. 88. Kadile (Mráz) 0:2.
Zürich: Brecher (87. Huber); Hodza, Kamberi, Sauter, Walker; Tsawa (73. Reichmuth), Palacio; Perea (22. Emmanuel), Krasniqi (73. Di Giusto), Ivan Cavaleiro; Kény (73. Reverson).
Servette: Frick; Srdanovic (68. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Mazikou; Fomba (68. Ondoua), Douline (76. Ishuayed); Lopes (62. Njoh), Guillemenot (61. Miguel), Kadile; Mráz.
Bemerkungen: 36. Rote Karte gegen Ivan Cavaleiro (grobes Foul).
Verwarnungen: 40. Guillemenot, 42. Fomba, 52. Kény. (sda)

Die Tabelle

Die Torschützenliste

Top Players list provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 36
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Comedian begeistert das Publikum – und das ohne ein Wort zu sagen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Heidenheim hatte die Hoffnung aufgegeben – jetzt ist es plötzlich wieder «auf der Party»
Acht Runden vor Schluss lag Heidenheim abgeschlagen auf dem letzten Platz, sogar Trainer Frank Schmidt hatte die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufgegeben. Es folgte aber eine beeindruckende Aufholjagd – Druck macht sich der Klub vor dem letzten Spieltag aber nicht.
Nach dem 26. Spieltag stand Heidenheim mit 14 Punkten auf dem letzten Platz der Bundesliga. Schon der Rückstand auf den Relegationsplatz betrug zehn Zähler, das rettende Ufer war bereits elf Punkte entfernt. Die Situation des Aufsteigers von 2023 war aussichtslos.
Zur Story