Kylian Mbappé kritisiert einmal mehr Marine Le Pen – die Politikerin schiesst zurück
Die rechtsnationale französische Partei Rassemblement National (RN) kritisiert Kylian Mbappé für dessen Aussagen über die Partei. In einem Interview mit Vanity Fair hatte er vor der Rechtsaussen-Partei von Marine Le Pen gewarnt: «Ich weiss, was es bedeutet und welche Konsequenzen es haben kann für mein Land, wenn Menschen wie sie an die Macht kommen.»
Mbappé, der im Pariser Vorort Bondy aufwuchs, hat algerisch-kamerunische Wurzeln, setzt sich für Menschen ein, die nach Frankfreich eingewandert sind. Das steht im klaren Gegensatz zu den Interessen des Rassemblement National, der eine harte Migrationspolitik verfolgt.
Mbappé schiesst immer wieder gegen Rassemblement National
Es verwundert daher nicht, dass der 27-Jährige Gegenwind für seine Aussagen bei Vanity Fair bekommt. So schrieb Jordan Bardella, Präsident des Rassemblement National, auf Social Media: «Ich weiss was passiert ist, nachdem Kylian Mbappé PSG verlassen hat: Der Klub hat die Champions League gewonnen! (Und macht es bald vielleicht ein zweites Mal).»
Le Pen selbst reagierte ebenfalls auf die Äusserungen: «Ehrlicherweise glaube ich, dass Fussball-Fans frei genug sind, um zu wissen wen sie wählen, ohne von Mbappé beeinflusst zu werden.»
Mbappé legt sich immer wieder mit der rechtspopulistischen Partei an. Nach den Wahlen 2024 bezeichnete er den Zuwachs des RN als «katastrophal». Schon damals bekam er Gegenwind, blieb aber offensichtlich bei seiner Meinung und seinem Einsatz gegen die extremen Kräfte. (nih/t-online, stu)
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