FCZ gewinnt spektakuläres Spiel in Lausanne – Luzern punktet bei Servette
Lausanne – Zürich 2:3
Der FC Zürich gewinnt zum ersten Mal seit Mitte Dezember ein Meisterschaftsspiel ausserhalb des Letzigrunds. Umeh Emmanuel schiesst den FCZ zum 3:2 in Lausanne.
Von den letzten 14 Auswärtspartien in der Super League gewann der FCZ nur zwei: im Februar bei den Grasshoppers und an diesem Samstagabend bei Lausanne-Sport. Dabei sah es in Lausanne zunächst nicht vielversprechend aus. In der ersten Halbzeit landete der erste Schuss auf das Tor von FCZ-Goalie Silas Huber gleich im Netz, während die Zürcher zwar aktiver waren, aber nichts Zählbares herausholten.
Nach der Pause machten es die Gäste besser. Bledian Krasniqi traf fast umgehend nach dem Seitenwechsel zum 1:1, und Lindrit Kamberi schoss in der 58. Minute trotz vierfachem Nasenbeinbruch mit dem Kopf das 2:1.
Der junge Omar Janneh brachte die Lausanner ebenfalls per Kopf wieder auf 2:2, doch ein Sprint von Emmanuel sorgte für das glückliche Ende zugunsten des FCZ. Der Nigerianer hatte vor seinem zweiten Saisontor bereits das 1:1 vorbereitet.
Lausanne-Sport – Zürich 2:3 (1:0)
6372 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 31. Molebe (Sow) 1:0. 47. Krasniqi (Emmanuel) 1:1. 58. Kamberi (Selmin Hodza) 1:2. 73. Janneh (Traore) 2:2. 81. Emmanuel (Reichmuth) 2:3.
Lausanne-Sport: Mastil; Soppy, Fredricson (54. Ngonzo), Sow, Poaty (84. Bergvall); Koné, Custodio, Beloko (30. Butler-Oyedeji); Molebe (54. Traore), Janneh, Mollet.
Zürich: Huber; Selmin Hodza (75. Kablan), Kamberi, Hack (76. Bangoura), Walker; Schödler; Emmanuel, Reichmuth, Krasniqi, Spadanuda; Kény.
Bemerkungen: Verwarnungen: 62. Ngonzo, 65. Soppy, 68. Hack, 70. Spadanuda, 80. Kablan.
Servette – Luzern 1:1
Der FC Luzern verdiente sich den einen Punkt im Stade de Genève dank einer tadellosen Einstellung. Die Zentralschweizer liessen sich nicht durch ein missglücktes erstes Viertel aus der Ruhe bringen, in dem zuerst der neue Luzerner Keeper Karol Letica patzte (14.) und kurz darauf Oscar Kabwit für ein Foul vom Platz flog (20.). Andrejs Ciganiks glich nach einem Konter noch vor der Pause aus.
Letica, der vor einer Woche den fehleranfälligen Simon Simoni als Luzerner Nummer 1 abgelöst hat, hatte wenige Möglichkeiten, sich für seinen Fehler beim Treffer von Miroslav Stevanovic zu rehabilitieren. Das lag an Servette, das nur selten gefährlich vor sein Tor kam. Und wenn die Genfer doch mal in guter Position abschliessen konnten, waren sie zu wenig präzise, wie etwa Samuel Mraz in der Nachspielzeit.
Besonders ärgern dürfte Servettes Trainer Jocelyn Gourvennec aber der Luzerner Ausgleich in der 31. Minute. Bei einem kurz ausgeführten Corner stellten sich seine Spieler so ungeschickt an, dass eine 2:1-Angriffsituation für Luzern entstand, die Linksverteidiger Ciganiks zu seinem ersten Tor seit Oktober 2025 nutzte.
Servette – Luzern 1:1 (1:1)
8054 Zuschauer. - SR von Mandach.
Tore: 14. Stevanovic (Cognat) 1:0. 31. Ciganiks (Mikolajewski) 1:1.
Servette: Besson; Maceiras (75. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Njoh (92. Fomba); Pedro Naressi, Douline (62. Sida); Stevanovic, Cognat, Ouattara (62. Mazikou); Mráz.
Luzern: Letica; Dorn, Bung Hua Freimann, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Owusu (79. Lucas Ferreira), Zimmermann (69. Winkler), Bertone, Di Giusto (79. Wyss); Kabwit, Mikolajewski (46. Meyer).
Bemerkungen: 20. Rote Karte gegen Kabwit (grobes Foul). Verwarnungen: 36. Njoh, 65. Mráz, 73. Burch, 93. Pedro Naressi.
Die Tabelle
(ram/sda)
