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FC Sion

Super League: Sion-Präsident Constantin fordert Wiederholungsspiel

L'attaquant valaisan Mario Balotelli, gauche, et l'attaquant valaisan Giovanni Sio, centre, parlent avec l'arbitre Luca Cibelli, droite, apres l'annulation par la VAR d'un pen ...
Sion-Stürmer Mario Balotelli und Giovanni Sio ärgern sich über Schiedsrichter Luca Cibelli.Bild: keystone

«Manipulation durch Schiedsrichter»: Sion-Präsident Constantin fordert Wiederholungsspiel

Nicht zum ersten Mal bläst der FC Sion zum Angriff auf die Schiedsrichter. Die Walliser werfen der Schiedsrichter-Kommission in einem Brief vor, gewisse Teams zu bevorteilen, und wollen, dass der Match vom Samstag wiederholt wird.
08.05.2023, 13:2308.05.2023, 16:42

Der Ärger der Walliser um Präsident Christian Constantin rührt vom Penaltyentscheid im Heimspiel gegen den FC Winterthur (0:1). Schiedsrichter Luca Cibelli pfiff Mitte der zweiten Halbzeit nach einem Handspiel eines Winterthurers einen Elfmeter für die Sittener, den er später nach Intervention des Video-Referees Sascha Kever zurückzog. Weil sich der Winterthurer beim Handspiel am Boden abgestützt habe, sei die Aktion nicht penaltywürdig, erklärte Cibelli im TV-Interview mit RTS.

Bei Sion betonen sie jedoch, dass es zwei Handspiele in Folge gab und die Bilder des zweiten Cibelli nicht gezeigt wurden, als er sich an die Seitenlinie begab, um die Szene am Bildschirm zu analysieren. «Wir klagen den VAR an, dass er nicht die gesamte Aktion gezeigt hat, um den Schiedsrichter zu beeinflussen – mit dem Ziel, das Resultat zu verfälschen», heisst es im Brief aus Sitten, den Constantin unterschrieben hat.

Diese Szene erhitzt die Walliser Gemüter.Video: YouTube/FCSionOnline

Constantin spricht von gravierenden Folgen durch die absichtliche oder unabsichtliche schlechte Arbeit der Schiedsrichter. Er spricht davon, dass die Referees wie eine organisierte Bande seien, die Manipulationen als menschliche Fehler verklären.

Der FC Sion gab drei Forderungen bekannt:

  1. Das Resultat vom Match gegen Winterthur am Samstag soll annulliert und die Partie neu ausgetragen werden.
  2. Die FIFA soll das Schiedsrichterwesen in der Schweiz unter Vormundschaft nehmen.
  3. Neutrale Beobachter sollen die Arbeit der Videoschiedsrichter während der Partien überwachen und die Klubs repräsentieren.

Der zurückgenommene Handelfmeter in Sion war nicht der einzige Schiedsrichterentscheid, der in der Super League am Wochenende für Aufregung sorgte. Beim Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich sorgte ein strittiger Penalty in der Schlussphase für den Führungstreffer der Gäste, die sich am Ende gar 2:0 durchsetzten.

(nih/sda)

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