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FC Sion

Super League: Christian Constantin hat mit Sion 2026/27 grosse Ziele

Christian Constantin, president du FC Sion, parle lors d'une conference de presse du FC Sion ce mardi 21 avril 2026 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)
Christian Constantin will sich mit Sion ncoh weiter verbessern.Bild: keystone

Constantin hat gelernt und grosse Ziele: «Noch besser sein als letzte Saison»

Christian Constantin blickt vor dem Neustart der Super League zuversichtlich in die Zukunft. Der langjährige Präsident des FC Sion sieht seinen Verein auf dem richtigen Weg und hat grosse Ambitionen.
26.07.2026, 08:5326.07.2026, 08:53

Seit der Rückkehr in die Super League vor zwei Jahren befindet sich Sion im Aufwärtstrend. In der ersten Saison nach dem Aufstieg resultierte der 9. Platz und der Klassenerhalt. In der vergangenen Spielzeit schnitten die Walliser mit Platz 4 deutlich besser ab. Als Lohn gab es die erstmalige Qualifikation für den Europacup seit neun Jahren.

Die beste Klassierung seit vielen Jahren fusste auf einem fulminanten Endspurt mit einer Serie von zehn Spielen ohne Niederlage. Zudem stellte Sion mit nur 40 Gegentoren in 38 Spielen die beste Abwehr der Liga. Entsprechend selbstbewusst zeigt sich Sions Präsident Christian Constantin im Telefoninterview: «Ab Februar hatten wir meiner Meinung nach die beste Mannschaft des Landes.» Forsch fährt er fort: «Das Ziel für die neue Saison ist es wie immer, zu versuchen, besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison.»

Auftakt gegen YB
Im ersten Spiel der neuen Super-League-Saison trifft der FC Sion am Sonntagnachmittag (14 Uhr) auswärts auf die Young Boys. Die Berner sind nach einer verkorksten letzten Saison (nur Rang 6) auf Wiedergutmachung aus.

«Wir machten zwei Schritte vorwärts, dann wieder einen rückwärts, dann einen vorwärts und zwei rückwärts», sagt Seoane. Ein Problem waren die zu vielen Gegentore (69) respektive die fehlende defensive Stabilität. «Das war ein wichtiger Teil der Analyse, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen», so der 47-Jährige. Es gelte, egal gegen welchen Gegner und in welcher Spielsituation, den hundertprozentigen Fokus zu haben und sich nicht zu schade zu sein, mit allen Mitteln zu verteidigen. «Die letzte Saison war für alle eine wichtige Demut-Dusche.»
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Bild: keystone

Kontinuität auf der Trainerbank...

Ende April hat Constantin den Vertrag mit Trainer Didier Tholot vorzeitig bis 2029 verlängert. Bereits jetzt ist die dritte Amtszeit des Franzosen im Tourbillon die mit Abstand längste und ein Zeichen dafür, dass im Wallis Ruhe eingekehrt ist. Nach dem Aufstieg von Sion 2006 in die Super League und vor der Rückkehr von Tholot im Sommer 2023 hatte Constantin durchschnittlich 3,5 Trainer pro Saison eingesetzt.

L'entraineur Didier Tholot (SIO) reagit lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion (SIO) et le FC Lugano (LUG) ce jeudi 14 mai 2026 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE ...
Seit drei Jahren in Sitten und noch drei Jahre Vertrag: Trianer Didier Tholot.Bild: keystone

«Als Didier mit Mitte fünfzig hierherkam, hatte er den Ehrgeiz, die Girondins de Bordeaux, seinen Lieblingsverein, zu trainieren, als diese noch in der Ligue 1 spielten. Inzwischen, in seinem Alter, hat er verstanden, dass Sion sein letztes Zuhause im Fussball ist», sagt Constantin.

...und im Kader

Stichwort Kontinuität: Christian Constantin und sein Sohn Barthélémy, Sportdirektor des Vereins, haben es geschafft, die Mannschaft über den Sommer hinaus zusammenzuhalten. Leistungsträger wie Winsley Boteli, Théo Berdayes und Jan Kronig sind bis 2030 an den Verein gebunden. Mit dem 20-jährigen Mittelfeldspieler Fodé Sylla von Lens wurde das Team weiter verstärkt.

Winsley Boteli (SIO), Mitte, spricht mit Trainer Gerardo Seoane (YB), links, und neben der Praesident des FC Sion Christian Constantin, rechts, nach dem Unentschieden (3:3) im Fussball Meisterschaftss ...
Winsley Boteli ist langfristig an Sion gebunden.Bild: keystone

«Wir haben eine relativ junge Mannschaft, daher ist es das Ziel, den Kern des Teams zu behalten, damit wir uns spielerisch und ergebnistechnisch weiterentwickeln können», sagt Christian Constantin. «Wenn ich die Mannschaft im Sommer umbaue, erziele ich danach nie gute Ergebnisse. Wenn ich dasselbe Kader beibehalte, kann ich so weit wie möglich kommen, denn es herrscht schon ein Zusammenhalt.»

Um gleichzeitig auf europäischer Bühne, in der Super League und im Schweizer Cup erfolgreich sein zu können, benötige er 21 gute Feldspieler, schätzt «CC», der sagt: «Wir sind nicht weit davon entfernt.» Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung des Innenverteidigers Kreshnik Hajrizi, für den der Verein aktiv nach einem Ersatz sucht.

Die Stärke des Teams liegt gemäss Constantin im Zusammenhalt der Gruppe. «Didier und der gesamte Stab haben es geschafft, diesen Willen, sich gemeinsam zu verbessern, zu vermitteln. Und dahinter sorgt die Erfolgsdynamik für den Rest.»

Am Sonntag (14.00 Uhr) gastiert Sion im Wankdorf und damit an jenem Ort, wo die so erfolgreiche vergangene Saison mit einem spektakulären 3:3 ihr Ende fand. Es wäre ein Ausrufezeichen, wenn die Walliser ihre Ungeschlagenheit gegen die verstärkten Young Boys auf die neue Spielzeit ausdehnen könnten. (abu/sda)

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Die lange Liste der Sion-Trainer unter Christian Constantin
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Die lange Liste der Sion-Trainer unter Christian Constantin
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quelle: keystone / michael buholzer
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